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Anlegervertrauen bleibt gemäss UBS Index in stürmischen Zeiten gering - Viele Anleger rechnen mit konjunkturellem Aufschwung im Laufe des kommenden Jahres

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Gemäß dem UBS Index of Investor Optimism®- EU 5, einer gemeinschaftlichen Umfrage von UBS und der Gallup Organization, hat sich das Vertrauen der Privatanleger in Europa angesichts der beträchtlichen Verluste an den weltweiten Aktienmärkten im August leicht verschlechtert.

Der Gesamtindex ist im August leicht auf -1 Punkt zurückgegangen, im Juli (Tabelle 1) hatte er noch bei 2 Punkten gelegen. Der negative Wert für den Index stellt das niedrigste Ergebnis seit Einführung der Index - EU 5 -Studie im Oktober 2001 dar und bedeutet, dass die Anzahl der pessimistischen Antworten zum ersten Mal die Anzahl der optimistischen Antworten übertraf. Interessanterweise zeigten sich Anleger mit einem Anlagevermögen in Höhe von 100.000 € oder darüber deutlich optimistischer (ihr Ergebnis ergab 22 Punkte) als Anleger mit einem Anlagevermögen in Höhe von 50.000 € bis 100.000 € (deren Ergebnis bei -16,1 Punkten lag).

Während der Gesamtindex nahezu unverändert blieb, ist der leichte Rückgang des Anlegervertrauens auf ein Minus von 2 Punkten bei den persönlichen Einkommensaussichten und von 1 Punkt bei den Fragen zur Performance der Aktienmärkte (Tabelle 2) zurückzuführen.

Mehr als zwei Drittel der Anleger, die eine Meinung vertraten, sind der Ansicht, das die europäische Wirtschaft sich im Laufe des kommenden Jahres erholen wird; 62% der Befragten halten eine leichte konjunkturelle Erholung für das wahrscheinlichste Szenario (im Juni waren dies noch 67%). Im Gegensatz dazu rechnen inzwischen 6% der Anleger mit einer deutlichen Erholung (2% im Juni); 28% der Anleger, also genauso viel wie in den vergangenen Monaten, rechnen damit, dass die konjunkturelle Schwäche anhalten wird; und lediglich 4% sind der Ansicht, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern werden.

London, 27. August 2002