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Anlegervertrauen in Europa fällt laut UBS-Index im Juli auf neuen Tiefststand

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Wirtschaftliche Unsicherheit und das Problem der fragwürdigen Bilanzierungspraktiken haben laut UBS Index of Investor Optimism®- EU 5, einem gemeinschaftlichen Unternehmen von UBS und der Gallup Organization, den Optimismus der Privatanleger in ganz Europa im Juli gedämpft.

Der Gesamtindex ist im Juli bis auf 2 Punkte zurückgegangen, im Juni lag er noch bei 8 Punkten (Tabelle 1); der Anlegeroptimismus ist zum ersten Mal seit seiner Einführung im Oktober 2001 unter die Ausgangsbasis für den Index - EU 5 gesunken. Vor allem die Erwartungen der Anleger dahingehend, ob sie ihre persönlichen Investitionsziele in den kommenden 12 Monaten erreichen werden, führten zu dem allgemeinen Rückgang des Index. Die makroökonomischen Erwartungen der Anleger, auch im Hinblick auf Wachstum, Arbeitslosigkeit und Inflation, blieben demgegenüber weitgehend unverändert (Tabelle 2).

Nahezu zwei Drittel, d.h. 65% der Anleger, die eine Meinung vertraten, rechnen mit einer leichten Erholung der europäischen Wirtschaft im Laufe des kommenden Jahres; das Ergebnis ist im Vergleich zu den 67% vom Juni nahezu unverändert. 28% der Anleger, die eine Meinung vertraten, rechnen demgegenüber mit einer anhaltenden konjunkturellen Schwäche; auch hier ergab sich keine Veränderung im Vergleich zum Juni. Nur 4% der Anleger rechnen mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung in den nächsten 12 Monaten, während 2% der Ansicht sind, die wirtschaftliche Lage werde sich noch weiter verschlechtern.

London, 22. Juli 2002
UBS AG