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Politische Unsicherheit und anhaltende wirtschaftliche Probleme dämpfen laut UBS-Index den Optimismus der Anleger im Juni

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Der Optimismus unter den Anlegern in ganz Europa ist im Juni zurückgegangen, da der ‚Krieg gegen den Terrorismus' und der Konflikt im Nahen Osten Sorgen um die Aussichten der europäischen Aktien zu Tage treten ließen, so der UBS Index of Investor Optimism®- EU 5, ein gemeinschaftliches Unternehmen von UBS und der Gallup Organization.

Der Gesamtindex ist im Juni um 8 Punkte auf 20 Punkte zurückgegangen, im vergangenen Monat hatte er noch bei 28 Zählern gelegen. Das Vertrauen der Anleger ist auf den niedrigsten Stand seit der erstmaligen Durchführung der Studie im Oktober 2001 gesunken. Der Rückgang des Gesamtindex ist auf die sich verschlechternden Aussichten der Finanzmärkte und die Bedenken im Hinblick auf die konjunkturellen Aussichten zurückzuführen. Tatsächlich äußerten sich 45% der Befragten pessimistisch im Hinblick auf der Performance der Aktienmärkte in den kommenden 12 Monaten, im Vergleich zu 35% im Mai. Auch äußerten sich weniger Anleger, nämlich 48% im Vergleich zu 54% im Mai, optimistisch auf die Frage, ob es ihnen im kommenden Jahr gelingen werde, ihr Einkommen beizubehalten bzw. zu erhöhen.

Die angespannte geopolitische Lage belastet das Anlegervertrauen weiterhin. Die Einzelanleger halten den ‚Krieg gegen den Terrorismus' für die größte Bedrohung der europäischen Aktien, 73% halten ihn für eine sehr ernsthafte bzw. relativ ernsthafte Bedrohung. Hinzu kommt, dass ein wachsender Anteil der Anleger, nämlich 67% im Juni im Vergleich zu 63% im vergangenen Monat, in dem israelisch/palästinensischen Konflikt eine ernsthafte Bedrohung sehen.

London, 24. Juni 2002
UBS AG