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Der Verwaltungsrat der UBS gibt Wechsel in der Konzernleitung bekannt

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Peter Wuffli wird anstelle von Luqman Arnold neuer Präsident der Konzernleitung; UBS PaineWebber wird eine eigene Unternehmensgruppe und John Costas wird als CEO von UBS Warburg in die Konzernleitung berufen.

Der Verwaltungsrat der UBS gibt folgende personelle Änderungen in der Konzernleitung bekannt: Peter Wuffli, der bisherige CEO von UBS Asset Management, wird per sofort neuer Präsident der Konzernleitung. Der Wechsel erfolgte aufgrund einer Summe von einzelnen Meinungsverschiedenheiten. Die Ursachen für diesen Entscheid liegen weder im Finanzbereich noch in der operativen Führung und auch nicht in der Unternehmenskontrolle.

Dazu Marcel Ospel, Präsident des Verwaltungsrates: «Wir bedauern, dass dieser Führungswechsel nötig wurde. Wir danken Luqman Arnold für seine Leistungen, die zur überzeugenden strategischen Ausrichtung, einem konsequenten Finanzmanagement und einer transparenten Finanzkommunikation beigetragen haben. Auch unter der neuen Führung wird UBS an ihrer Strategie, Fokussierung, und ihren Werten festhalten.»

John Fraser, zurzeit Präsident und COO von UBS Asset Management, wird die Nachfolge von Peter Wuffli als CEO dieser Unternehmensgruppe antreten.

John Costas, derzeitiger Präsident und Chief Operating Officer von UBS Warburg, wird neuer CEO dieser Unternehmensgruppe und übernimmt damit die operative Leitung des Tagesgeschäfts. Zusätzlich wird er Einsitz in die Konzernleitung nehmen. Markus Granziol behält weiterhin die Position des Chairman von UBS Warburg und wird in dieser Funktion seine Führungsaufgaben vor allem auf die Bereiche Strategieentwicklung und Stärkung der wichtigsten Beziehungen mit Firmen- und institutionellen Kunden ausrichten. Er bleibt Mitglied der Konzernleitung. John Costas und Markus Granziol sind in London stationiert.

Ab Jahresanfang 2002 wird das Privatkundengeschäft von UBS Warburg, das hauptsächlich UBS PaineWebber umfasst, eine eigene Unternehmensgruppe. Sie wird weiterhin unter dem Namen UBS PaineWebber am Markt auftreten. Seit dem Zusammenschluss von PaineWebber und UBS Warburg vor einem Jahr konnten die Geschäftsaktivitäten nahtlos integriert werden. Das Privatkundengeschäft von UBS PaineWebber und die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients von UBS Warburg arbeiten erfolgreich zusammen. Die Kunden von UBS PaineWebber profitieren von dieser starken Zusammenarbeit in Form eines verbesserten Zugangs zu den globalen Märkten und Investmentprodukten. Die Kunden von UBS Warburg kommen in den Genuss von stark erweiterten Vertriebsmöglichkeiten. Künftig werden UBS PaineWebber und UBS Private Banking eng zusammenarbeiten und so der UBS über Zeit eine einzigartige globale Vermögensverwaltungsplattform zur Verfügung stellen.

Um diese Zusammenarbeit zu optimieren, wird UBS ein Wealth Management Board unter dem Vorsitz von Joseph J. Grano, CEO von UBS PaineWebber, schaffen. Diesem Gremium werden zusätzlich John Fraser, CEO von UBS Asset Management, Georges Gagnebin, CEO von UBS Private Banking, Stephan Haeringer, CEO von UBS Schweiz, und Mark Sutton, Präsident des US-Privatkundengeschäfts von UBS PaineWebber, angehören. Es wird die Aufgabe des Wealth Management Board sein, die Vermögensverwaltungsaktivitäten der UBS zu koordinieren, deren Strategien zu bündeln sowie entstehende Synergien zu nutzen.

Joseph J. Grano sagt dazu: «Wir wurden bei UBS grossartig aufgenommen. Wir arbeiten erfolgreich zusammen und sind in einer starken Position, insbesondere auch in den USA. Wir sind überzeugt, dass UBS auf der Basis dieser Plattform zum führenden Vermögensverwalter in sämtlichen globalen Schlüsselmärkten wird.»

Die Wechsel in der Konzernleitung treten mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die Rechnungslegung der UBS wird per 1. Januar 2002 entsprechend angepasst. Deren Detaillierungsgrad bleibt weiterhin gewährleistet.

Zürich / Basel, 18. Dezember 2001
UBS AG

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