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UBS-Ergebnis 2000: Reingewinn nach Steuern 7'792 Millionen Franken.

| Quarterly Results

UBS erzielte mit einem Reingewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von CHF 7'792 Millionen im Geschäftsjahr 2000 ein Rekordergebnis. Nach Berücksichtigung finanzieller Sonderfaktoren beträgt der Reingewinn CHF 8'132 Millionen, was gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 74% entspricht. Vor Goodwill ergibt sich ein Gewinn pro Aktie von CHF 21.83 und eine Eigenkapitalrendite von 24,3%. Die im Konzern verwalteten Vermögen nahmen infolge der PaineWebber-Übernahme um CHF 725 Milliarden auf CHF 2'469 Milliarden zu.

UBS-Ergebnis 2000: Reingewinn nach Steuern 7'792 Millionen Franken.

UBS erzielte mit einem Reingewinn nach Steuern und Minderheiten von CHF 7'792 Millionen im Geschäftsjahr 2000 ein Rekordergebnis. Nach Berücksichtigung finanzieller Sonderfaktoren beträgt der Reingewinn CHF 8'132 Millionen. Dieses Resultat belegt das hohe Leistungsvermögen, die hervorragende Positionierung des Konzerns sowie die sehr gute Qualität der Erträge bei ungleichen Marktbedingungen. In einem für die Aktienmärkte schwierigen Jahr erhöhte sich der Wert der UBS-Aktie um 23%.

Vor Goodwill und bereinigt um Beteiligungsverkäufe, einmalige Rückstellungen sowie Restrukturierungskosten erhöhte sich die Eigenkapitalrendite von 18,2% per Ende 1999 auf 24,3% und übertraf damit das Konzernziel von 15-20% deutlich. Auf der gleichen Basis nahm der Gewinn pro Aktie von CHF 12.37 auf CHF 21.83 zu (+76%). Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis reduzierte sich von 73,3% im Jahr 1999 auf 69,2%. Die verwalteten Vermögen des Konzerns nahmen trotz schwächerer Aktienmärkte und der Abwertung des Dollars gegen Ende des Jahres um CHF 725 Milliarden auf CHF 2'469 Milliarden zu. Dies ist auf die Integration von PaineWebber zurückzuführen.

Ergebnis des vierten Quartals
Im vierten Quartal 2000 verzeichnete UBS einen Reingewinn nach Steuern von CHF 1'449 Millionen. Nach Berücksichtigung finanzieller Sonderfaktoren beträgt der Reingewinn CHF 1'634 Millionen. Dies ist 54% höher als im vierten Quartal 1999 und 21% niedriger als im Vorquartal. Schliesst man die Auswirkungen der Integration von PaineWebber aus, liegt das Quartalsergebnis 8% unter dem dritten Quartal 2000, was in einem Umfeld ungünstigerer Märkte und in Anbetracht der saisonal bedingten Einflüsse ein ausgezeichnetes Resultat darstellt.

UBS Schweiz erzielte im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden auch im vierten Quartal ein starkes Resultat und auch im Private Banking wurde weiterhin eine sehr gute Leistung erbracht (+22% im Vergleich zum vierten Quartal 1999). UBS Asset Management gelang es, mit ihrem vorwiegend wertorientierten Ansatz eine vergleichsweise sehr gute Anlageperformance zu erzielen. UBS Warburg konnte im Wertschriftengeschäft und im Investment Banking auch im vierten Quartal ihren Vorsteuergewinn gegenüber der Vergleichsperiode mehr als verdoppeln, mit ausgezeichneten Resultaten insbesondere im Corporate Finance.


Kennzahlen UBS-Konzern


Strategische Initiativen


Integration von PaineWebber: Die Integration von PaineWebber verlief reibungslos und ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. UBS konzentriert sich nun darauf, die Stärken von PaineWebber in sämtliche Bereiche ihres Geschäfts wirksam einzubringen.

Europäische Vermögensverwaltungsstrategie: Der Zusammenschluss mit PaineWebber wird UBS nicht nur in den USA massgebend verändern. Das gesamte Privatkundengeschäft wird von der Partnerschaft beeinflusst werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Integration in den USA konzentriert sich UBS darauf, die von PaineWebber eingebrachten Stärken bei der Weiterentwicklung des wachsenden europäischen Vermögensverwaltungsgeschäfts zur Entfaltung zu bringen.

UBS besitzt in zwei traditionellen Geschäftsmodellen Grösse und Expertise: im Brokerage-Geschäft von PaineWebber sowie im klassischen Vermögensverwaltungsgeschäft von UBS Private Banking. Mit der europäischen Strategie will der Konzern diese Fähigkeiten bündeln. Dadurch wird UBS in der Lage sein, eine vollständige Palette von Vermögensverwaltungsdienstleistungen anzubieten und sämtliche Anforderungen einer anspruchsvollen Kundschaft zu erfüllen - unabhängig davon, ob diese ihr Vermögen in ihrem eigenen Land oder an internationalen Finanzplätzen anlegen will. Zielgruppe der Strategie sind vermögende Privatkunden. Das Leistungsangebot richtet sich primär an Anleger mit einem frei verfügbaren Vermögen über EUR 500'000, wobei die Segmentierung in Abhängigkeit der Ansprüche des Kunden an Dienstleistungen und Preis erfolgt. Das Segment der "Mass Affluents" wird in Europa nicht direkt anvisiert.

Die Stärken von PaineWebber im Marketing, Produktmanagement und in der Technologie sowie die Innovationskraft werden als Katalysator im europäischen Geschäft eingesetzt. UBS wird die Dynamik im lokalen europäischen Privatkundengeschäft nutzen, um Know-how und Ressourcen aus dem Private Banking ins europäische Geschäft zu transferieren. Die heutige Zahl von 170 Kundenberatern von UBS Warburg in Europa soll ausserdem durch ein Rekrutierungsprogramm erhöht werden.

Um eine kundenorientierte Struktur sicherzustellen, wird das Privatkundengeschäft in Europa künftig in jeder Region durch ein einheitliches Management geführt. Das europäische Geschäft von UBS Warburg International Private Clients wird dementsprechend in die Einheit Private Banking überführt und gemeinsam von Richard Sipes, der über eine 22-jährige Erfahrung bei PaineWebber verfügt, und Raoul Weil, der bereits seit 14 Jahren im Private Banking der UBS tätig ist, geführt.

Offene Vertriebsarchitektur: Im Dezember 2000 öffnete sich UBS unter dem Begriff Fund Solutions für erstklassige Anlagefondsprodukte von Drittanbietern und verfolgt damit die zukunftsweisende Strategie der offenen Vertriebsarchitektur konsequent weiter. Das Investment Center der UBS Schweiz prüft sämtliche in der Schweiz zum Vertrieb zugelassene Fonds. Aus den ausgewählten Fonds erstellt der Kundenberater Portfolios entsprechend der Anlagebedürfnisse und des individuellen Risikoprofils seiner Kunden.

Aktienrückkauf: Um der laufenden Zunahme des Kapitalüberschusses entgegenzuwirken, wird UBS am 5. März 2001 ein Aktienrückkaufsprogramm mit dem Ziel der Kapitalherabsetzung starten. Der Rückkauf der eigenen Namenaktien erfolgt über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange. Der Verwaltungsrat hat den Gesamtwert des Aktienrückkaufs auf maximal CHF 5 Milliarden festgelegt.

Nennwertreduktion und Aktiensplit geplant: Der Verwaltungsrat beantragt, für das vierte Quartal eine Ausschüttung von CHF 1.60 in Form einer Nennwertrückzahlung der UBS-Aktie vorzunehmen. Ferner wird der Generalversammlung beantragt, von der durch eine Gesetzesänderung geschaffenen Möglichkeit, die voraussichtlich am 1. Mai 2001 in Kraft tritt, Gebrauch zu machen und den Nennwert der Aktien im Verhältnis 1 zu 3 herabzusetzen. Nach der Nennwertrückzahlung sowie nach dem Aktiensplit - beides erfolgt voraussichtlich am 18. Juli - beträgt der Nennwert pro Aktie CHF 2.80.

Private Equity:Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells: UBS wird im Verlaufe des Jahres 2001 ein neues Geschäftsmodell für die im Private-Equity-Geschäft tätige UBS Capital einführen. Dieses Modell ist auf die Wachstumsmöglichkeiten im internationalen Private-Equity-Markt und auf die grosse Nachfrage für diese Art von Anlagen ausgerichtet.

UBS Capital wird den Kapitalanteil von Drittparteien erhöhen und damit die Beteiligung von
UBS-eigenen Mitteln reduzieren. Zu diesem Zweck wird eine unabhängige Investitionsberatungs-gesellschaft gegründet. Diese wird zu 80% im Besitze des Managements von UBS Capital sein und zu 20% UBS gehören und im Verlaufe des dritten Quartals 2001 unter einer eigenen Marke auftreten.

Die Bildung dieser Gesellschaft wird einen neutralen Effekt auf die Ertragsströme von UBS haben. UBS wird ein wichtiger Investor bleiben und von den hoch rentablen Produkten profitieren. Umgekehrt wird die neue Gesellschaft stark mit UBS verbunden sein, vor allem im Privatkundengeschäft und im Investment Banking. Individualkunden können aus der gesamten Palette von Private-Equity-Produkten der UBS auswählen, aber auch in Produkte anderer Anbieter investieren. UBS Warburg wird weiterhin von IPO- und M&A-Möglichkeiten profitieren.

Gleichzeitig zur Einführung des neuen Geschäftsmodells beabsichtigt UBS ihr Investitionsvolumen im Bereich Private Equity von CHF 5 Milliarden auf CHF 7,5 Milliarden zu erhöhen.


Ausblick

Das Jahr 2000 war für UBS ein ausgezeichnetes, für die Märkte insgesamt ein gutes Jahr. Während die Schweizer Wirtschaft einen konjunkturellen Aufschwung verzeichnet, sind Prognosen für die Marktentwicklung und das internationale Kreditumfeld im Jahr 2001 schwierig.

UBS ist im Kreditgeschäft richtig positioniert, indem die Bank ein bilanzbezogenes Wachstum der Erträge vermieden hat. Indessen erwartet die Bank nicht, dass früher gebildete Wertberichtigungen für Kreditrisiken im gleichen Umfang wie im Jahr 2000 aufgelöst werden können. UBS Asset Management ist vorsichtig optimistisch, angesichts der weniger stark boomenden Märkte mit ihrem wertbasierten Investmentstil gute Wachstumschancen zu haben. UBS Warburg hat bereits in der zweiten Jahreshälfte belegt, dass die Unternehmensgruppe auch unter weniger günstigen Marktbedingungen nachhaltig gute Ergebnisse erzielen kann.

Die grösste Chance für UBS im laufenden Jahr liegt darin, den Zusammenschluss mit PaineWebber vollumfänglich zu nutzen, um nicht nur in den USA, sondern im gesamten Konzern das Know-how in Kundenservice und Marketing sowie die Innovationskraft von PaineWebber umzusetzen und damit das weltweit führende Vermögensverwaltungshaus zu schaffen.


Ergebnisse der Unternehmensgruppen

UBS Schweiz
Die innovativen E-Banking-Lösungen der UBS wurden im Jahr 2000 mehrfach ausgezeichnet: von der unabhängigen Internet-Rating-Agentur BlueSky Ratings TM, in deren Wertung UBS als bester Schweizer Online-Broker an der Spitze liegt, und als zweitbeste europäische Online-Bank in der jüngsten Studie von Forrester Research. Die Anzahl der E-Banking-Verträge nahm per Ende Jahr auf 555'000 zu, verglichen mit 534'000 Verträgen per Ende September. 22% aller Zahlungsaufträge sowie 14% aller Börsentransaktionen von UBS Schweiz werden inzwischen über die E-Banking-Kanäle abgewickelt.

Privat- und Firmenkunden
Die Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden erzielte im vierten Quartal mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 511 Millionen ein ausgezeichnetes Ergebnis (+10% im Vergleich zum Vorquartal).
Der Geschäftsertrag nahm gegenüber dem dritten Quartal aufgrund höherer Zinserträge um 5% zu, während sich der Geschäftsaufwand vor allem als Folge höherer IT-Kosten erhöhte (+2% gegenüber dem Vorquartal).

Im Gesamtjahr erreichte die Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden mit einem Vorsteuergewinn von CHF 1'993 Millionen (+57% gegenüber 1999) ein Rekordresultat, welches den Erfolg im Schweizer Geschäft auf der Basis einer starken Kundenfranchise belegt. Der Geschäftsertrag belief sich auf CHF 6'684 Millionen (+9% verglichen mit 1999), insbesondere aufgrund höherer Gebühreneinnahmen und der verbesserten Qualität des Kreditportfolios. Der Geschäftsaufwand nahm infolge der Reduktion des Personalbestandes auf CHF 4'691 Millionen ab (-4% verglichen mit 1999).

Vor Goodwill nahm das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 68% auf 63% ab. Die verwalteten Vermögen blieben sowohl im Berichtsquartal als auch im Geschäftsjahr weitgehend stabil und betrugen Ende Jahr CHF 440 Milliarden (gegenüber CHF 439 Milliarden Ende 1999). Im vierten Quartal verzeichnete die Geschäftseinheit einen Nettoabfluss an Kundengeldern von CHF 1,3 Milliarden. Dies ist auf die Zahlung der Hypothekarzinsen im vierten Quartal zurückzuführen.

Private Banking
Der Gewinn vor Steuern im Private Banking betrug im vierten Quartal CHF 815 Millionen (- 8% gegenüber dem Vorquartal). Der Geschäftsertrag wurde trotz der weniger günstigen Marktverhältnisse im vierten Quartal um 1% gesteigert, während der Geschäftsaufwand um 12% zunahm - primär wegen einmaliger Kosten im Zusammenhang mit IT-Projekten sowie Marketingausgaben.

Für das Gesamtjahr beträgt der Vorsteuergewinn im Private Banking CHF 3'682 Millionen, was einer Zunahme um 25% gegenüber 1999 entspricht. In diesem erfreulichen Ergebnis widerspiegeln sich ein günstiges Marktumfeld in der ersten Jahreshälfte und die positiven Margeneffekte neuer, werthaltiger Produkte. Der totale Geschäftsertrag erhöhte sich um 21% auf CHF 6'714 Millionen, während der Geschäftsaufwand aufgrund des höheren Personalbestandes und gestiegener erfolgsabhängiger Zahlungen auf CHF 3'032 Millionen (+16% verglichen mit 1999) anstieg.

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill erhöhte sich im vierten Quartal von 44% auf 49%, nahm aber im Gesamtjahr von 46% auf 44% ab. Aufgrund der Abwertung des Dollars gegenüber dem Schweizer Franken und der schwächeren Aktienmärkte gingen die verwalteten Vermögen im vierten Quartal leicht zurück auf CHF 681 Milliarden. Verglichen mit Ende 1999 nahmen sie um CHF 10 Milliarden zu. Der Zufluss an Kundengeldern bleibt unbefriedigend, mit einem Nettoabfluss von CHF 0,7 Milliarden im Berichtsquartal.

Der strategische Fokus lag im vierten Quartal auf dem Ausbau der offenen Produktearchitektur. Mit "Fund Solutions" bietet UBS ihren Kunden die besten Anlagefonds von renommierten Fondsgesellschaften zu Pauschalpreisen an. Des weiteren stellt UBS ihren Private-Banking-Kunden Fonds und Vermögensverwaltungsdienstleistungen von Global Asset Management (GAM) zur Verfügung.

UBS Asset Management
Wie am 20. Februar bekannt gegeben, wird Mitchell Hutchins, die Asset-Management-Einheit von PaineWebber, in die Unternehmensgruppe UBS Asset Management integriert und in Brinson Advisors umbenannt.

Institutional Asset Management
Dank ihres wertorientierten Ansatzes, der sich im Jahr 2000 bewährt hat, verzeichnete die Geschäftseinheit Institutional Asset Management ihre beste jährliche Investmentperformance. In Grossbritannien wurde Phillips & Drew von der auf Performancevergleiche spezialisierten Combined Actuarial Performance Services (CAPS) im Bereich Altersvorsorge als bester Vermögensverwalter des Jahres ausgezeichnet.

Der Gewinn vor Steuern der Geschäftseinheit Institutional Asset Management betrug im vierten Quartal CHF 31 Millionen. Die Abnahme von 47% gegenüber dem Vorquartal ist in erster Linie auf höhere Investitionen in Wachstumsinitiativen zurückzuführen. Der Geschäftsertrag reduzierte sich auf CHF 327 Millionen (-3% gegenüber dem dritten Quartal), während der Geschäftsaufwand um CHF 18 Millionen auf CHF 296 Millionen zunahm, vor allem durch den Ausbau der Präsenz in Europa und Asien sowie durch Investitionen in neue Projekte.

Das Jahresergebnis lag bei CHF 227 Millionen (-30% gegenüber 1999). Durch die Akquisition von Allegis und der Lancierung von O'Connor nahm der Geschäftsertrag auf CHF 1'301 Millionen zu (+18%). Der Geschäftsaufwand erhöhte sich indessen aufgrund höherer erfolgsabhängiger Zahlungen und den Goodwill-Abschreibungen für Allegis auf CHF 1'074 Millionen.

Die verwalteten Vermögen reduzierten sich im Jahr 2000 um 14% auf CHF 496 Milliarden, primär als Folge von Kundenverlusten im früheren Verlauf des Jahres. Der Rückgang von CHF 32 Milliarden im vierten Quartal war in erster Linie auf die Abwertung des Dollars gegenüber dem Schweizer Franken und die generell schwächeren Aktienmärkte zurückzuführen. Die Nettoabflüsse von Kundengeldern waren indessen in den letzten drei Monaten des Jahres weiterhin rückläufig und betrugen CHF 4,9 Milliarden, 46% weniger als im dritten Quartal.

Investment Funds/GAM
Die Geschäftseinheit Investment Funds/GAM weist für das vierte Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 5 Millionen aus. Durch die Akquisitionen von Fondvest in der Schweiz und Fortune Securities & Investment Trust Company in Taiwan erhöhte sich der Geschäftertrag gegenüber dem dritten Quartal auf CHF 161 Millionen (+3%). Gleichzeitig stieg der Geschäftsaufwand um 19% auf CHF 156 Millionen. Dies ist in erster Linie auf die Lancierung von funds@ubs, einer Vetriebsplattform für fondsbasierte Investmentlösungen, sowie die Akquisitionen zurückzuführen.

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr betrug der Gewinn vor Steuern CHF 95 Millionen. Die Erträge konnten durch die Akquisition von GAM auf CHF 652 Millionen erhöht werden (+141% gegenüber 1999), während der Geschäftsaufwand auf CHF 557 Millionen (+253%) zunahm. Dies reflektiert die Investitionen in die Distributionsstrategie und die Kosten der GAM-Akquisition, einschliesslich der damit verbundenen Goodwill-Abschreibungen.

Die verwalteten Vermögen betrugen am Ende des Geschäftsjahres CHF 219 Milliarden. Dies entspricht einer Abnahme von 4% seit Ende September 2000, respektive von 3% seit Ende Dezember 1999. Aufgrund der vergleichsweise verbesserten Performance der Fonds betrug der Nettozufluss an Kundengeldern für das vierte Quartal CHF 2,8 Milliarden. Für das Gesamtjahr betrug er CHF 4,4 Milliarden.

UBS Warburg
Die Ergebnisse von UBS Warburg enthalten CHF 138 Millionen Goodwill-Abschreibungen sowie CHF 132 Millionen Kosten für die Refinanzierung des Goodwill im Zusammenhang mit der PaineWebber-Transaktion.

Corporate & Institutional Clients
Die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients erzielte im vierten Quartal mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 948 Millionen erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis (+167% gegenüber dem Vorjahresquartal).

Die Einkünfte aus dem Aktiengeschäft waren gegenüber dem dritten Quartal aufgrund saisonaler Einflüsse und ungünstigerer Marktbedingungen leicht rückläufig, verglichen mit dem vierten Quartal 1999 wurden allerdings starke Ergebnisse erzielt. Das Corporate-Finance-Geschäft wies bei anhaltend starker Performance im Bereich M&A ein sehr gutes Ergebnis aus. Der Personalaufwand erhöhte sich im vierten Quartal aufgrund erfolgsabhängiger Zahlungen auf CHF 1'729 Millionen (+26% gegenüber der Vorjahresperiode).

Für das Gesamtjahr betrug der Gewinn vor Steuern CHF 5'023 Millionen, was einem Wachstum von 134% entspricht. Im Aktiengeschäft wurde eine sehr starke Performance erreicht (+82% Ertragswachstum). Im Bereich Zinsen wurden unter anderem bei Derivaten und im Principal Finance ausgezeichnete Resultate erzielt und auch das Corporate-Finance-Geschäft wies im Jahr 2000 ein äusserst starkes Wachstum auf. Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill verbesserte sich im Laufe des Jahres deutlich von 79% auf 70%.

Das Marktrisiko, ausgedrückt durch die durchschnittliche Value-at-Risk (VaR)-Beanspruchung, nahm von CHF 238 Millionen per Ende September auf CHF 216 Millionen per Ende Dezember ab.

UBS Warburg stieg auf der Rangliste der abgeschlossenen weltweiten Mergers and Acquisitions-Transaktionen vom neunten auf den sechsten Platz. UBS Warburg war im vierten Quartal Berater bei der Übernahme des Spirituosengeschäfts von Seagram durch Diageo und Pernod Ricard, bei der Akquisition von Bestfoods durch Unilever sowie bei der Veräusserung von Nabisco an Philip Morris. Im internationalen Anleihengeschäft ist UBS Warburg weiterhin führend bei den Eurobonds und liegt an fünfter Stelle bei sämtlichen internationalen Anleihen. Im internationalen Primärmarktgeschäft verbesserte sich die Unternehmensgruppe seit Ende September 1999 vom neunten auf den achten Rang. Im IPO der Deutschen Post Worldnet - dem ersten Börsengang eines nationalen Postunternehmens - war UBS Warburg die federführende Bank.

Im vierten Quartal wurde das Capital-Markets-Geschäft von PaineWebber mit 1'623 Mitarbeitern in die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients integriert. Neben einer bedeutenden Erweiterung von Ressourcen und Know-how stärkt dies die Position von UBS Warburg bei der Personalrekrutierung im US Investment-Banking-Markt. Derzeit beschäftigt UBS Warburg insgesamt 27'607 Mitarbeiter in den USA, 39% des weltweiten Mitarbeiterbestandes des Konzerns.

UBS Capital
Die im Private-Equity-Geschäft tätige UBS Capital verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 56 Millionen. Der Geschäftsertrag nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 126% auf CHF 138 Millionen zu. Aufgrund der Bonuszahlungen, die beim erfolgreichen Ausstieg aus Beteiligungen anfallen, stieg der Geschäftsaufwand auf CHF 82 Millionen (+91% gegenüber dem vierten Quartal 1999). Das Beteiligungsportfolio wies einen Buchwert von CHF 5,5 Milliarden gegenüber CHF 4,5 Milliarden per Ende September aus. Der Marktwert stieg von CHF 4,2 Milliarden per Ende 1999 auf CHF 6,9 Milliarden. Die unrealisierten Gewinne betragen CHF 1,3 Milliarden. Für das zweite Halbjahr 2000 verzeichnete UBS Capital einen Wertzuwachs aus realisierten und unrealisierten Gewinnen von CHF 0,2 Milliarden.

US Private Clients
Die für die Geschäftseinheit US Private Clients ausgewiesenen Ergebnisse beziehen sich aufgrund des Vollzugs des Zusammenschlusses von UBS Warburg und PaineWebber auf die letzten beiden Monate des Jahres 2000. Sie zeigen die Performance der ehemaligen PaineWebber-Organisation, einschliesslich Mitchell Hutchins, aber ohne das Capital-Markets-Geschäft.

US Private Clients verzeichnete in der Berichtsperiode einen Verlust vor Steuern von CHF 19 Millionen. Unter Berücksichtigung der Zahlungen zur Erhaltung der PaineWebber-Mitarbeiter (Retention Payments) erreichte die Einheit einen Gewinn von CHF 98 Millionen. Trotz saisonaler Einflüsse im Zusammenhang mit den Unsicherheiten aufgrund der Präsidentenwahl in den USA war der Geschäftsertrag mit CHF 1'225 Millionen nur leicht geringer als vor dem Zusammenschluss (-2%). Der Personalaufwand betrug CHF 955 Millionen, einschliesslich Retention Payments in Höhe von CHF 117 Millionen. Die verwalteten Vermögen reduzierten sich seit Anfang November um CHF 96 Milliarden auf CHF 794 Milliarden. Dies ist auf die ungünstigen Aktienmärkte in den USA sowie auf die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Dollar zurückzuführen. Der Neugeldzufluss betrug CHF 8,3 Milliarden und verzeichnete eine höhere Zuwachsrate als vor dem Zusammenschluss.

Mit der Bildung von Corporate Employee Financial Services (CEFS) gab PaineWebber im vierten Quartal 2000 die Erweiterung ihres bereits erfolgreichen Geschäfts in der Verwaltung von Mitarbeiter-Optionsprogrammen bekannt. CEFS verwaltet für Angestellte diverser Unternehmen die von ihren Arbeitgebern angebotenen Optionen und wickelt die Transaktionen bei Ausübung der Option für sie ab. Dadurch hat PaineWebber die Möglichkeit, die Inhaber der Optionen als langfristige Anlagekunden zu gewinnen und das Vermögen, welches sie durch die Ausübung der Option generiert haben, zu verwalten. Ziel von CEFS ist, den Anteil an diesem in den USA bedeutenden Marktsegment auszubauen. PaineWebber erbringt diese Dienstleistungen bereits für renommierte Unternehmen wie Cisco, Enron, General Electric und Texas Instruments.

International Private Clients
Die Geschäftseinheit International Private Clients konnte ihre Performance im vierten Quartal verbessern und verzeichnete im vierten Quartal einen Rückgang der Verluste auf CHF 35 Millionen (im Vergleich zu CHF 47 Millionen im dritten Quartal 2000).


Daten der Konzernrechnung

Der Geschäftsertrag nahm gegenüber dem vierten Quartal 1999 um 37% auf CHF 9'300 Millionen zu. Für das Geschäftsjahr 2000 betrug er 36'402 Millionen (+28% gegenüber 1999).

Der Erfolg im Zinsengeschäft stieg im vierten Quartal auf CHF 1'973 Millionen. Die Zunahme von 13% gegenüber dem vierten Quartal 1999 ist auf höhere Zinserträge im Wertschriftengeschäft zurückzuführen. Im Gesamtjahr 2000 nahm der Erfolg im Zinsengeschäft um 38% auf CHF 8'130 Millionen zu.

Im vierten Quartal betrugen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken CHF 95 Millionen (CHF 46 Millionen in der Vorjahresperiode). Während die gute Verfassung der Schweizer Wirtschaft im Jahr 2000 bei UBS Schweiz die Auflösung früher gebildeter Wertberichtigungen für Kreditrisiken ermöglichte, erforderten die zunehmend ungünstigen Bedingungen auf internationalen Kreditmärkten die Bildung von zusätzlichen Rückstellungen für das Kreditportfolio von UBS Warburg. Die bedeutende Reduktion des internationalen Kreditportfolios während der letzten zwei Jahre stärkt die Position der UBS angesichts der anhaltend negativen Erwartungen im internationalen wirtschaftlichen Umfeld. Die insgesamt verbesserte Qualität des Kreditportfolios wiederspiegelt sich in der im Berichtsquartal erzielten Abnahme der notleidenden Kreditpositionen um CHF 677 Millionen (-6%) auf CHF 10,5 Milliarden. Dies entspricht 3,6% des gesamten Kreditportfolios von CHF 287,1 Milliarden. Die Zusammensetzung des Portfolios verbesserte sich des weiteren durch die von PaineWebber stammenden, weitgehend abgesicherten Privatkredit-Portefeuilles.

Der Erfolg im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft erhöhte sich im vierten Quartal 2000 auf CHF 5'003 Millionen (+49% verglichen mit der Vorjahresperiode). Davon stammen CHF 949 Millionen von PaineWebber. Die Zunahme ist des weiteren auf die starke Performance im Corporate-Finance-Geschäft zurückzuführen sowie auf den Beitrag des im Juni 2000 gegründeten Geschäftsbereichs O'Connor und der Ende 1999 erworbenen Global Asset Management. Zusammen mit den hohen Courtagegebühren und den günstigen Marktbedingungen Anfang des Jahres widerspiegelt sich dies auch im Gesamtjahreserfolg von CHF 16'703 Millionen (+32% verglichen mit dem Vorjahr).

Der Handelserfolg belief sich auf CHF 1'916 Millionen im vierten Quartal. Dies entspricht einer Zunahme von 65% gegenüber der Vorjahresperiode, in der das Ergebnis durch die vorsichtigen Handelsstrategien im Zusammenhang mit dem Jahr 2000 beeinträchtigt wurde. Aufgrund der verstärkten globalen Marktaktivitäten und der starken Kundenfranchise von UBS Warburg erhöhte sich der Handelserfolg im Geschäftsjahr insgesamt auf CHF 9'953 Millionen (+29% verglichen mit 1999).

Der Geschäftsaufwand des vierten Quartals von CHF 7'364 Millionen beinhaltet Aufwände von PaineWebber für die letzten zwei Monate des Jahres (+33% gegenüber dem vierten Quartal 1999, +26% gegenüber dem dritten Quartal 2000). Ohne den Einfluss von PaineWebber nahmen die Kosten verglichen mit dem Vorquartal aufgrund niedrigerer erfolgsabhängiger Zahlungen leicht ab. Für das Gesamtjahr betrug der Geschäftsaufwand CHF 26'203 Millionen. Die Zunahme von 28% gegenüber 1999 ist in erster Linie auf den höheren Personalaufwand von insgesamt CHF 17'163 Millionen zurückzuführen (+36% verglichen mit dem Vorjahr). Dies reflektiert die erfolgsabhängigen Zahlungen in Zusammenhang mit dem guten Jahresergebnis. Einschliesslich der Personalkosten von PaineWebber sowie Aufwendungen in Höhe von CHF 128 Millionen zur Mitarbeiter-Erhaltung bei PaineWebber (staff retention payments) betrug der Personalaufwand im vierten Quartal 2000 CHF 4'424 Millionen. Der Personalbestand im Konzern erhöhte sich in den letzten zwei Monaten des Jahres um 22'977 auf 71'076 Mitarbeiter, vor allem aufgrund des Zusammenschlusses mit PaineWebber.

Der Sachaufwand betrug im vierten Quartal CHF 2'088 Millionen (-10% gegenüber der Vorjahresperiode). Im vierten Quartal 2000 sind Aufwände von PaineWebber, Integrationskosten aus dem Zusammenschluss sowie eine Aufwandsminderung aufgrund der Industriebeteiligung am Vergleich in den USA enthalten. Für das Geschäftsjahr 2000 erhöhte sich der Sachaufwand um insgesamt 11% auf CHF 6'765 Millionen.

Die Abschreibungen stiegen im vierten Quartal 2000 um 79% auf CHF 852 Millionen. Die Abschreibungen für Goodwill und immaterielle Anlagen im Zusammenhang mit der PaineWebber-Übernahme betrugen CHF 138 Millionen. Die Sachanlagen von PaineWebber wurden um CHF 44 Millionen abgeschrieben.

Goodwill und Restrukturierungsaufwand aus dem Zusammenschluss mit PaineWebber
Der Goodwill und die immateriellen Anlagen im Zusammenhang mit der PaineWebber-Übernahme betragen insgesamt CHF 17,5 Milliarden (USD 10 Milliarden). Sie werden über einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschrieben. Aus dem Zusammenschluss fällt dem UBS-Konzern ein Restrukturierungsaufwand von insgesamt CHF 746 Millionen (USD 431 Millionen) an. Davon wurden CHF 456 Millionen gemäss International Accounting Standards als zusätzlicher Goodwill der Transaktion verbucht. Die restlichen CHF 290 Millionen wurden im vierten Quartal 2000 als finanzieller Sonderfaktor ausgewiesen.

Cautionary statement regarding forward-looking statements
This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, without limitation, statements relating to the implementation of strategic initiatives, including the implementation of the European wealth management strategy and the implementation of a new business model for the private equity business, and other statements relating to our future business development and economic performance.
While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.
These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties, (6) legislative developments., and (7) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in our past and future filings and reports, including those with the SEC.
More detailed information about those factors is set forth in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Zürich/Basel, 22. Februar 2001
UBS

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