Konkubinat, Familie, Scheidung – vorsorgen für alle Fälle.

Das Leben ändert oft unverhofft. Deshalb ist es wichtig, nicht nur Ihre eigene, sondern auch die finanzielle Zukunft Ihrer Familie zu sichern. Was erwartet Sie und Ihre Familie bei einer Scheidung, bei Unfall, Krankheit oder Tod?

  1. Familie finanziell absichern – wie können Sie Schicksalsschläge finanziell abfedern?
  2. Konkubinatspartner begünstigen – was müssen Sie beachten?
  3. Vorsorge nach einer Scheidung optimieren – wie bewahren Sie eine bestmögliche Vorsorge?

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1. Familie finanziell absichern

Mit der Gründung einer Familie ändern sich die Bedürfnisse von einem Tag auf den anderen. Die finanzielle Sicherheit Ihrer Angehörigen steht im Vordergrund.
Die 1. Säule (AHV/IV), die Pensionskasse und die Unfallversicherung tragen einen Anteil zur Absicherung der Lebensrisiken Invalidität und Tod bei.


Risikofälle Tod und Invalidität

Risikofälle Tod und Invalidität pro 1000 Erwerbstätigen

Risikofälle pro 1000 Erwerbstätige


Quelle: Zurich Schweiz, Aktuariat Leben, 2012

Umfassender Schutz bei Invalidität und Tod

Die staatliche und die berufliche Vorsorge sowie die Unfallversicherung zahlen bei Invalidität und Todesfall Leistungen aus. Oft decken diese Leistungen den Finanzbedarf aber nicht vollständig.


Einkommensstruktur im Risikofall

Einkommensstruktur bei Eintritt Risikofall

Quelle: UBS

Mit der gebundenen Vorsorge Säule 3a und der freien Vorsorge 3b können Sie die Risiken Invalidität und Tod versichern und von zusätzlichen Leistungen profitieren. Mit dieser freiwilligen Vorsorge lässt sich die Einkommenslücke reduzieren oder schliessen.

Für eine optimale Absicherung Ihrer Familie und eine detaillierte Berechnung des sinnvollen zusätzlichen Versicherungsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

2. Konkubinatspartner begünstigen

Konkubinatspaare sind Ehepaaren rechtlich nicht gleichgestellt. Grundsätzlich hat der hinterbliebene Partner keinen Anspruch auf eine Rente. Unter Berücksichtigung des Erbrechts können Sie die partnerschaftliche Vorsorge auf privater Ebene regeln. Halten Sie Vereinbarungen am besten in einem Testament oder Erbvertrag fest.

Die AHV richtet keine Rente an Konkubinatspartner aus

Wer nicht verheiratet ist, erhält nach dem Tod seines Partners keine Hinterlassenen-Rente. Ersatz bietet eine private Todesfallversicherung.

Die Pensionskasse ist meistens auch für Ihren Partner da

Die Pensionskassen sind gesetzlich nicht verpflichtet, Renten an Konkubinatspartner auszuzahlen. Viele Vorsorgeeinrichtungen leisten unter gewissen Voraussetzungen aber freiwillig eine Rente. Informieren Sie sich anhand des Pensionskassenreglements und teilen Sie der Pensionskasse die begünstigte Person mit.

Die gebundene Vorsorge Säule 3a eröffnet weitere Möglichkeiten

Sollte auch die Pensionskasse keine Leistungen für Konkubinatspartner vorsehen, bleibt nur die private Vorsorge.

Die Auszahlung der Säule 3a ist gesetzlich geregelt. In der Säule 3a haben Sie unter Umständen die Möglichkeit, den Konkubinatspartner zu begünstigen.

Die freie Vorsorge Säule 3b lässt Ihnen freie Entscheidung

Ihr Konkubinatspartner wird im Falle Ihres Ablebens im Rahmen der testamentarischen und der Begünstigten-Regelung von den Leistungen profitieren. Die erbrechtlichen Pflichtanteile dürfen aber nicht verletzt werden.


3. Vorsorge nach einer Scheidung optimieren

Die Aufteilung der Vorsorgegelder bei einer Scheidung ist gesetzlich geregelt. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass beide Ehepartner sich gleich stark in der Ehe engagiert haben. Die Aufteilung erfolgt grundsätzlich zu gleichen Teilen.

Die AHV sorgt für gleiche Leistung

Ist die Scheidung rechtskräftig, wird das während der Ehe berechnete AHV-Einkommen auf beide Gatten gleichmässig verteilt. Es empfiehlt sich, unmittelbar nach der Scheidung die Einkommensteilung, genannt Splitting, bei der Ausgleichskasse zu verlangen.

Pensionskassen-Gelder werden halbiert

Verfügt nur ein Ehegatte über eine 2. Säule, wird das während der Ehe angesparte Guthaben hälftig geteilt. Gehören beide Gatten einer Vorsorgeeinrichtung an, haben beide Anspruch auf die Hälfte des während der Ehe erworbenen Guthabens des anderen Gatten. Wenn nicht beide Gatten über identische Pensionskassen-Leistungen verfügen, wird also einer einen Kapitalverlust erleiden. Der betroffene Gatte hat die Möglichkeit, die durch die Scheidung eingebüsste Versicherungsdeckung durch einen Einkauf grundsätzlich steuerbegünstigt zu kompensieren.

Auch die 3. Säule wird normalerweise halbiert

Die Beiträge in die Säule 3a werden in der Regel aus dem Erwerbseinkommen bestritten. In den meisten Fällen wird das während der Ehe angesparte Guthaben hälftig geteilt.

Wenden Sie sich an uns, um Ihre Vorsorge nach einer Scheidung wieder ins Lot zu bringen. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

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