Selbständig sein und selbständig vorsorgen.

Mit dem Schritt in die Selbständigkeit öffnet sich eine spannende und herausfordernde Zukunft. Eine weitsichtige Vorsorge kann Ihnen schon bei der Gründung Ihres Unternehmens helfen.

Eine geregelte Vorsorge ist Teil einer erfolgsversprechenden Geschäftsplanung. Als Selbständigerwerbender sind Sie lediglich verpflichtet, AHV-Beiträge zu leisten. Mit Ihrer Selbständigkeit nehmen Sie auch die Vorsorge in Ihre eigenen Hände.

  1. Mit Vorsorgekapital ein Unternehmen gründen – wie gross ist Ihr Bedarf an Startkapital?
  2. Vorsorge als Selbständigerwerbender regeln – was gilt es zu beachten?
  3. Vorsorge vor Unternehmensübergabe optimieren – welche Entscheide stehen bei Veränderungen an?

1. Mit Vorsorgekapital ein Unternehmen gründen

Wenn Sie Ihr bisheriges Anstellungsverhältnis auflösen, wird Ihr Kapital aus der zweiten Säule auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen. Diese Gelder und Ihr Vermögen in der gebundenen Vorsorge Säule 3a können Sie als Startkapital für die Gründung einer Personengesellschaft – eines Einzelunternehmens, einer Kollektivgesellschaft und einer Kommanditgesellschaft – einsetzen. Für die Gründung einer AG oder GmbH dürfen sie hingegen nicht verwendet werden.

Bei der Einrichtung eines UBS Freizügigkeitskontos oder für die optimale Finanzierung Ihrer Unternehmensgründung stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

2. Vorsorge als Selbständigerwerbender regeln

Selbständig oder angestellt? Wenn Sie als Inhaber einer AG oder einer GmbH im Unternehmen arbeiten, gelten Sie als angestellt. Sie beziehen einen Lohn, entrichten Beiträge an die AHV und in die Pensionskasse und sorgen individuell mit der 3. Säule vor. Damit sind Sie auch verpflichtet, Freizügigkeitsleistungen in die Pensionskasse einzubringen. Als Inhaber einer AG oder GmbH haben Sie die Möglichkeit, unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen Ihre Vorsorge individuell zu gestalten und zu optimieren. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Haben Sie hingegen laut AHV-Ausgleichskasse den Status eines Selbständigerwerbenden, gibt es Folgendes zu beachten:

Vorsorgen mit der 1. Säule bei Selbständigkeit

Bei Selbständigerwerbenden richtet sich die Höhe der AHV-Beiträge nach dem jährlichen Erwerbseinkommen. Der zu entrichtende Prozentsatz steigt bis zu einem Einkommen von 56 200 Franken an. Ab diesem Betrag entrichten Sie 9,7% des Gesamteinkommens an die AHV.

Vorsorgen mit der 2. und 3. Säule bei Selbständigkeit

Weil für Sie die berufliche Vorsorge nicht obligatorisch ist, gewinnt die persönliche Vorsorge und deren frühzeitige Planung an Bedeutung. Welche Möglichkeiten haben Sie?

Sie können sich freiwillig einer Pensionskasse anschliessen

  • bei einer von Ihnen gewählten Vorsorgeeinrichtung
  • bei der Vorsorgeeinrichtung Ihres Berufsverbandes
  • bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG

Wenn Sie sich einer Pensionskasse anschliessen, prüfen Sie Ihr Einkaufspotenzial, das Sie steueroptimiert wahrnehmen können.

Sie können freiwillig mit der Säule 3a vorsorgen

Schliessen Sie sich einer Pensionskasse an, können Sie jährlich maximal 6739 Franken (Stand 2014) in die Säule 3a einzahlen. Wenn Sie sich keiner Pensionskasse anschliessen, können Sie bis zu 20% Ihres Nettoerwerbseinkommens, aber maximal 33 696 Franken (Stand 2014) in die Säule 3a einzahlen.

Wenn Sie Ihre Vorsorge optimal planen und umsetzen möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

3. Vorsorge vor Unternehmensübergabe optimieren

Vor der Übergabe Ihrer Firma oder bei einer Auflösung können Sie vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters Vermögenswerte steuerbegünstigt in die Vorsorge überführen. 

Verlassen Sie sich auf die Kompetenz unserer Spezialisten, um Veränderungen weitsichtig zu planen.

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* Gratisnummer. Ausnahmen: Preisaufschlag bei Telekomanbietern möglich, wenn die Anrufe von einem Mobiltelefon, von einer Telefonkabine oder vom Ausland erfolgen.