Zuziehen, wegziehen und immer optimal vorsorgen.

Beim Zuzug in die Schweiz oder beim Wegzug ins Ausland wollen Sie Ihre Vorsorge weiterführen. Beim Wechsel in ein neues Vorsorgesystem sind einige Punkte zu beachten.

  1. Beim Zuzug auf drei Säulen bauen – wie planen Sie Ihre Vorsorge in der Schweiz?
  2. Beim Wegzug abgesichert bleiben – welche Möglichkeiten bestehen beim Verlassen der Schweiz?

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1. Beim Zuzug auf drei Säulen bauen

Beim Zuzug in die Schweiz führen Sie Ihre Vorsorge in einem neuen System weiter. Mit den Einzahlungen in die 1. und 2. Säule erhalten Sie das Recht, von deren Leistungen zu profitieren. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit der 3. Säule steueroptimiert vorzusorgen.


Drei Säulen, ein Ziel – die finanzielle Absicherung im Alter, bei Invalidität und Tod

3-Säulen-Prinzip zur finanziellen Absicherung im Alter

Quelle: UBS

Mit der 1. Säule vorsorgen

Die Höhe der AHV-Rente hängt von der Anzahl der Beitragsjahre und von der jeweiligen Höhe der Einzahlungen ab. Im Umlageverfahren werden die persönlich geleisteten AHV-Beiträge nicht gespart, sondern dienen der Rentenausschüttung an die jeweils aktuellen AHV-Bezüger. Zu diesem Zweck werden 5,15% Ihres Lohns direkt abgezogen. Diese Zahlung ergänzt Ihr Arbeitgeber mit demselben Betrag. Sind Sie Selbständigerwerbender, finden Sie die für Sie zutreffenden Informationen unter Selbständigkeit und Nachfolge.

Mit der 2. Säule vorsorgen

Bei der beruflichen Vorsorge sparen Sie für sich persönlich, Ihr einbezahltes Guthaben wird verzinst. Ab einem jährlichen Salär von
21 060 Franken (Stand 2014) ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihre berufliche Vorsorge zu organisieren. Je nach Alter, Salär und Pensionskasse wird ein entsprechender Prozentsatz vom Salär abgezogen. Ihr Arbeitgeber steuert mindestens denselben Betrag bei. Der jährlich ausgestellte Pensionskassen-Ausweis sowie das Reglement informieren Sie über den jeweiligen Stand des Vermögens und die Leistungen im Alter, Invaliditäts- oder Todesfall.

Durch freiwillige Einkäufe können Sie vorhandene Lücken beim Altersguthaben schliessen und Ihre Leistungen verbessern. Für Zuziehende, die noch nie einer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz angehört haben, darf der jährliche Einkauf in den ersten 5 Jahren 20% des versicherten Lohnes nicht übersteigen.

Mit der 3. Säule vorsorgen

Die private Vorsorge Säule 3a ist die individuelle und in Eigenverantwortung wahrgenommene Vorsorge.

  • Sie profitieren von Vorzugszinsen und von Steuererleichterungen, da Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können.
  • Sind Sie einer Pensionskasse angeschlossen, dürfen Sie bis maximal 6739 Franken jährlich (Stand 2014) einzahlen.
  • Gelder der Säule 3a dürfen Sie für die Finanzierung eines selbst bewohnten Eigenheims in der Schweiz vorbeziehen.
  • Das Kapital kann ausbezahlt werden: fünf Jahre vor dem AHV-Rentenalter, beim definitiven Verlassen der Schweiz oder wenn Sie sich selbständig machen.
  • Mit Wohnsitz in der Schweiz dürfen Sie auch vom steuerbegünstigten Sparen mit der Säule 3a profitieren, wenn Ihr Einkommen quellenbesteuert ist.

Unter Steuerersparnis mit Säule 3a gewinnen Sie einen ersten Eindruck von Ihren Möglichkeiten.

Wenn Sie Ihren gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand vollumfänglich beibehalten wollen, reichen die aus der 1. und 2. Säule zur Verfügung stehenden Leistungen kaum. Zusätzlich zur Säule 3a können Sie mit der Säule 3b die verbleibende Lücke schliessen. Je nach Anlegerprofil bieten sich Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Kapitalanlage an.

Gerne beraten wir Sie persönlich und helfen Ihnen, die für Sie richtigen Entscheidungen zu treffen.


2. Beim Wegzug abgesichert bleiben

Auch beim Wegzug profitieren Sie im Rahmen Ihrer Einzahlungen weiterhin von den AHV/IV-Leistungen. Die in der beruflichen und der privaten Vorsorge gesparten Kapitalien dürfen Sie sich beim definitiven Wegzug im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ausbezahlen lassen, wobei eine Quellensteuer anfällt.

Wie verhält es sich mit der 1. Säule?

Sie sind nicht mehr obligatorisch versichert. Sie können sich freiwillig versichern lassen, wenn Sie

  • das Schweizer Bürgerrecht oder das Bürgerrecht eines EU/EFTA-Staates besitzen und
  • einen Wohnsitz ausserhalb der EU/EFTA-Zone nehmen und
  • vor Austritt während fünf Jahren ununterbrochen bei der AHV versichert waren.

Das Gesuch muss innerhalb eines Jahres gestellt werden.

Wie verhält es sich mit der 2. Säule?

Unter gewissen Voraussetzungen können Sie Ihre Vorsorgegelder beziehen.

  • Obligatorisches Pensionskassen-Guthaben – die Auszahlung des gesetzlichen Teils ist nicht möglich, wenn Sie in ein EU/EFTA-Land wegziehen und dort für Alter, Invalidität und Tod obligatorisch versichert sind. Das Guthaben verbleibt in der Schweiz und muss auf ein Sperrkonto überwiesen werden, z.B. auf das UBS Freizügigkeitskonto. Frühestens 5 Jahre vor dem AHV-Rentenalter können Sie das Guthaben beziehen.
  • Überobligatorisches Pensionskassen-Guthaben können Sie beim Wegzug uneingeschränkt beziehen.

Wie verhält es sich mit der 3. Säule?

Das Vorsorge-Guthaben aus der Säule 3a können Sie ohne Einschränkung beziehen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die für Sie passende Lösung zu finden.

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* Gratisnummer. Ausnahmen: Preisaufschlag bei Telekomanbietern möglich, wenn die Anrufe von einem Mobiltelefon, von einer Telefonkabine oder vom Ausland erfolgen.