Nachlass planen und seinen Willen formulieren.

Es ist nie zu früh, die Bestimmung Ihres Vermögens festzuhalten. Treffen Sie rechtzeitig alle Massnahmen, um Klarheit über Ihren Nachlass zu schaffen.

Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben können Sie die Vererbung Ihres Vermögens selbständig regeln. Damit keine Fragen offen bleiben, unterstützen wir Sie gerne bei der Erfüllung Ihrer Absichten.

  1. Vorsorge bei Todesfall verstehen – was passiert mit den 3 Säulen?
  2. Nachlass planen – welche güter- und erbrechtlichen Fragen sind zu beachten?

1. Vorsorge bei Todesfall verstehen

Die unterschiedlichen Vorsorge-Charaktere der drei Säulen:

  • Die 1. Säule, die AHV, zahlt bei Todesfall keine Kapitalien aus, sondern lediglich gesetzlich geregelte Hinterlassenenrenten.
  • Die 2. Säule, die Pensionskasse, zahlt im Todesfall vor der Pensionierung eine im Reglement festgehaltene Hinterlassenenleistung. Wenn Sie bei Pensionierung einen Rentenbezug wählen, entscheidet bei Todesfall das Reglement, in welchem Umfang der Ehegatte oder ein Konkubinatspartner rentenberechtigt ist. Wählen Sie einen Kapitalbezug, können Sie im Rahmen der Pflichtteil-Regelung frei testamentarisch über Ihr Vermögen verfügen.
  • Bei der Säule 3a ist die Begünstigung gesetzlich geregelt. Im Todesfall erhält der überlebende Ehegatte die gesamten Vorsorgegelder. Gibt es keinen Ehegatten haben die Kinder und je nach Konstellation der Lebenspartner Anspruch auf das Kapital.
  • Über die freien Vermögenswerte und Lebensversicherungen können Sie unter Einhaltung der Pflichtanteile uneingeschränkt verfügen. Lebensversicherungen fallen ausserhalb des Nachlasses den Begünstigten direkt zu.


2. Nachlass planen

Der Güterstand, in welchem ein Ehepaar lebt, entscheidet darüber, welche Vermögensteile in den Nachlass fliessen. Die optimale Güterstands-Regelung hängt von Ihren Familien- und Vermögensverhältnissen sowie Ihren persönlichen Zielsetzungen ab. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen gerne Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten auf.

Der Pflichtteil – verpflichtend auch gegen Ihren Willen

Ein erster wichtiger Punkt, den es bei der Regelung des Nachlasses zu beachten gilt: Das Gesetz sieht je nach Situation einen Pflichtteil für den Ehegatten, die Nachkommen oder die Eltern vor. Über den verbleibenden Teil des Nachlasses können Sie als Erblasser frei verfügen. Verletzt eine letztwillige Verfügung die Pflichtteile, kann eine benachteiligte Person diesen Anteil gerichtlich einfordern.

Das Testament – handschriftlich und signiert

Ein rechtsgültiges Testament muss von Hand verfasst, mit dem Datum versehen und unterzeichnet sein. Wer sein Testament nicht selber schreiben möchte, lässt sich ein öffentlich beurkundetes Testament oder einen Erbvertrag von einem Notar erstellen. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Testament oder Ihren Erbvertrag amtlich zu hinterlegen. Zusätzlich können Sie beim Notar auch einen Rechtsvertreter für den Fall Ihrer Handlungsunfähigkeit bestimmen.

Die persönliche Beratung – Klarheit für Sie

Das Erbrecht regelt in seinen Grundzügen die Aufteilung des Nachlasses. Wenn Sie als Erblasser Angehörige, Lebenspartner und weitere Personen individuell absichern oder begünstigen möchten, empfehlen wir Ihnen eine persönliche Beratung.

Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Broschüre Nachfolge – Antworten auf Erbschafts- und Nachlassfragen.

Auf Ihren Wunsch übernehmen wir auch gerne Ihre Willensvollstreckung. Setzen Sie sich mit uns zusammen.

Ihr Unternehmen – Kontinuität ist das Ziel

Setzen Sie sich frühzeitig mit der Regelung Ihrer Unternehmensnachfolge auseinander. Berücksichtigen Sie in Ihrem Nachfolgeplan auch eine unvorhergesehene Übergabe.

Ein koordiniertes Vorgehen und der Beizug von Spezialisten sind für die optimale Regelung einer Nachfolge sehr zu empfehlen. Wir stehen Ihnen dabei gerne zur Seite.

Themen rund um Ihre Vorsorge


* Gratisnummer. Ausnahmen: Preisaufschlag bei Telekomanbietern möglich, wenn die Anrufe von einem Mobiltelefon, von einer Telefonkabine oder vom Ausland erfolgen.