Optimierung der finanziellen Situation von Barbara und Thomas Müller.

Fallbeispiel Ehepaar Müller

Die Müllers kauften sich vor Kurzem für 700 000 Franken eine schöne Eigentumswohnung, welche mit einer Festhypothek über 500 000 Franken finanziert ist. Bis zu ihrer Pensionierung haben sie die Hypothek auf 67% direkt amortisiert. Zusammen mit ihrem UBS-Berater haben die Müllers ihre finanzielle Situation nach ihrer Pensionierung geprüft. Die Analyse zeigt, dass Barbara und Thomas Müller im Ruhestand mit einer jährlichen Einkommenslücke von 11 009 Franken rechnen müssen. Es besteht Optimierungsbedarf.

Der UBS-Kundenberater schlägt Barbara und Thomas Müller vor, in den kommenden 15 Jahren ihre Hypothek zusätzlich abzubauen. Dadurch reduzieren sich im Ruhestand die anfallenden Zinskosten. Um die finanzielle Tragbarkeit nach der Pensionierung sicherzustellen, müssen die Müllers ihre Hypothek um weitere 73 387 Franken amortisieren.

Die Müllers entscheiden sich dafür, den Fehlbetrag über die gebundene Vorsorge 3a im Modell der indirekten Amortisation anzusparen. Beim Erreichen des Pensionsalters reduzieren sie mit diesem Zusatzkapital ihre laufende Hypothek auf die angestrebte Höhe.
 

 

Optimierte finanzielle Situation

  heute nach der Pensionierung
Höhe der Hypothek CHF 500 000 CHF 393 280
Zinskosten (kalkulatorischer Zinssatz 5%) CHF   25 000 CHF   19 664
Amortisation CHF     2 222  
Unterhalts- und Nebenkosten CHF     7 000 CHF    7 000
Total laufende Kosten (kalkulatorisch) CHF   34 222 CHF  26 664
Bruttoeinkommen CHF 130 000 CHF  80 000
Tragbarkeit (max. 33.33%) 26% 33%

Zahlenangaben pro Jahr, ausser anders vermerkt. Die Steuerfolgen sind in der Tabelle nicht enthalten.

 

Durch die zusätzliche Amortisation von 73 387 Franken können sich die Müllers ihre Immobilie auch nach der Pensionierung leisten. Das benötigte Zusatzkapital lässt sich so bis zu ihrer Pensionierung ansparen.