Optimierung der finanziellen Situation von Barbara und Thomas Müller.

Fallbeispiel Ehepaar Müller

Die Müllers kauften sich vor Kurzem für 700 000 Franken eine schöne Eigentumswohnung, welche mit einer Festhypothek über 500 000 Franken finanziert ist. Bis zu ihrer Pensionierung haben sie die Hypothek auf 65% direkt amortisiert. Zusammen mit ihrem UBS-Berater haben die Müllers ihre finanzielle Situation nach ihrer Pensionierung geprüft. Die Analyse zeigt, dass Barbara und Thomas Müller im Ruhestand mit einer jährlichen Einkommenslücke von 10 152 Franken rechnen müssen. Es besteht Optimierungsbedarf.

Der UBS-Kundenberater schlägt Barbara und Thomas Müller vor, in den kommenden 10 Jahren ihre Hypothek zusätzlich abzubauen. Dadurch reduzieren sich im Ruhestand die anfallenden Zinskosten. Um die finanzielle Tragbarkeit nach der Pensionierung sicherzustellen, müssen die Müllers ihre Hypothek um weitere 67 000 Franken amortisieren.

Die Müllers entscheiden sich dafür, den Fehlbetrag über die gebundene Vorsorge 3a im Modell der indirekten Amortisation anzusparen. Beim Erreichen des Pensionsalters reduzieren sie mit diesem Zusatzkapital ihre laufende Hypothek auf die angestrebte Höhe.

Optimierte finanzielle Situation

heute nach der Pensionierung
Höhe der Hypothek CHF 500 000 CHF 388 000
Zinskosten (kalkulatorischer Zinssatz 5%) CHF   25 000 CHF   19 400
Amortisation CHF     5 000  
Unterhalts- und Nebenkosten CHF     7 000 CHF    7 000
Total laufende Kosten (kalkulatorisch) CHF   37 000 CHF  26 400
Bruttoeinkommen CHF 130 000 CHF  80 000
Tragbarkeit (max. 33%) 28% 33%

Zahlenangaben pro Jahr, ausser anders vermerkt. Die Steuerfolgen sind in der Tabelle nicht enthalten.

Durch die zusätzliche Amortisation von 67 000 Franken können sich die Müllers ihre Immobilie auch nach der Pensionierung leisten. Das benötigte Zusatzkapital lässt sich so bis zu ihrer Pensionierung ansparen.