Glossar Trade & Export Finance
Glossar (C)

Carrier

Erklärung siehe unter «Frachtführer».

Certificate of Inspection

Erklärung siehe unter «Inspektionszertifikat».

Charter Party Contract (B/L)

Vertrag, wonach genau bezeichneter Frachtraum eines Schiffes oder das ganze Schiff durch den Eigentümer einem Charterer (Mieter) für eine bestimmte Zeit oder eine bestimmte Reise überlassen wird. Erstreckt sich der Vertrag auf das ganze Schiff, so spricht man von einer Ganz- oder Vollcharter. Wird dagegen nur ein Teil oder ein bestimmter Raum des Schiffes in Anspruch genommen, so liegt ein Teilcharter (Raumcharter bzw. Raumfrachtvertrag) vor. Wird ein Schiff ohne Besatzung gechartert, handelt es sich um eine «bare boat»-Charter. Die vom momentanen Charterer (Mieter) oder dessen Bevollmächtigten ausgestellten Frachtdokumente nennt man «charter party B/L». Siehe ERA Art. 22.

CIM

Ein im Bahnverkehr ausgestelltes, international standardisiertes Frachtdokument. CIM steht für «Convention Internationale concernant le transport des Marchandises par chemin de fer». Das Übereinkommen ist seit 1. Januar 1985 in Kraft und bildet die gesetzliche Grundlage für den Abschluss von Frachtverträgen im zwischenstaatlichen Eisenbahn-Güterverkehr mit durchgehenden Frachtbriefen. Siehe ERA Art. 24.

Circa (ca.)

Im Zusammenhang mit Akkreditiven bedeutet circa eine Toleranz von plus/minus 10% entweder in Bezug auf den Rechnungsbetrag, Einheitspreis oder die Menge, je nach dem Zusammenhang, in dem die Toleranz erwähnt wird. Siehe ERA Art. 30a.

Claim

Erklärung siehe unter «Inanspruchnahme».

Claused Bill of Lading (B/L) (= unreines Konnossement)

Klauseln in B/Ls, die ausdrücklich mangelhaften Zustand der Ware und/oder der Verpackung vermerken. Siehe ERA Art. 24.

Clean Bill of Lading (B/L) (= reines Konnossement)

Konnossement, das keine Klauseln oder Angaben enthält, die den Zustand der Ware und/oder der Verpackung ausdrücklich als mangelhaft bezeichnen. Siehe ERA Art. 27.

Closing date (tender)

Erklärung siehe unter «Ausschreibung».

CMR

Abkürzung für «Convention relative au contrat de transport international de Marchandises par Route». Für den Versand auf der Strasse ausgestelltes Transportdokument (Lastwagenfrachtbrief). Siehe ERA Art. 24.

Combined (Transport) Bill of Lading/Combined Transport Document

Dokument für kombinierte Transporte, welches mindestens zwei verschiedene Transportarten abdecken muss. Seit kurzem wird vermehrt der Begriff «Multimodal Transport Document» verwendet. Siehe ERA Art. 19.

Combined Shipment

Erklärung siehe unter «Kombinierter Transport».

Commitment

Erklärung siehe unter «Bereitstellung».

Commitment Fee

Erklärung siehe unter «Bereitstellung».

Commodity Trade Finance (Handelsfinanzierung)

Transaktionsfinanzierung, bei welcher zwischen der Handelsgesellschaft und der Bank ein Kreditrahmen vereinbart wird. Die Art der Sicherheiten ist jeweils auf die zu finanzierende Transaktion abgestimmt. Bei der Risikobeurteilung wird einerseits auf die finanziellen Verhältnisse der Handelsgesellschaft, andererseits aber auch auf das Lieferanten/Performance-Risiko, das Waren- und Preisrisiko sowie auf das Käuferrisiko abgestellt. Für weitere Angaben fragen Sie Ihren Kundenberater bei UBS. Er hilft Ihnen gerne weiter.

Consignment Note

Erklärung siehe unter «Frachtbrief».

Consignor

Erklärung siehe unter «Ablader».

Consolidator

Unternehmer/Spediteur, der Stückgut sammelt, um Transportbehälter besser auszulasten.

Container

Bezeichnung für Grossbehälter ab 20 Fuss. Im Akkreditivgeschäft ist der Verlad in Containern insofern relevant, als dies unter Umständen bei der Prüfung von Dokumenten berücksichtigt wird. Beispiel: Selbst wenn ein Akkreditiv den Umlad verbietet, nehmen Banken Konnossemente/Sea Waybills an, die auf den Umlad der Ware hinweisen, vorausgesetzt, dass die Güter in Containern, Trailern oder LASH-Leichtern versandt wurden und der ganze Seetransport durch ein einziges Konnossement/Sea Waybill gedeckt ist. Siehe ERA Art. 20c, 21c.

Cover Note (Deckungsbestätigung)