Special Edition Kreditkarten

Die UBS Special Edition Kreditkarten mit Sujets von Andy Warhol und Alberto Giacometti aus der Sammlung der Fondation Beyeler sind weltweit einzigartig und nur bei UBS erhältlich. Die Vorteile und Annehmlichkeiten einer UBS Kreditkarte sind mit kunstvoller Ästhetik kombiniert. 

Die Preise und Leistungen entsprechen der UBS Classic/Standard Kreditkarte.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Motiven.

Andy Warhol

Flowers, 1965

Das Grundmotiv von Warhols Flowers-Serie geht auf eine Fotografie zurück, die der Künstler in einer Zeitschrift entdeckt hatte. Er veränderte das Sujet hinsichtlich Anordnung und Zahl der Blüten und schuf im Siebdruckverfahren zahlreiche Varianten, die sich in Farbe und Format voneinander unterscheiden. In dieser Fassung wurden die Blüten und der grüne Bildgrund allerdings von Hand gemalt. Wie kaum ein anderes seiner Motive führt das Blumenmotiv Warhols zentrales Prinzip der Serialität prägnant und poetisch vor Augen. So verbindet sich über die Blume das natürliche Expansionspotenzial der Pflanze mit ihrer technischen Reproduzierbarkeit als dekoratives Massensujet. Obwohl bei Warhol das Fragile und das Ephemere der Blume ins Monumentale übertragen werden, umgibt auch seine Flowers eine Aura von Verletzlichkeit und Nostalgie. Die ersten Blumenbilder entstanden im unmittelbaren Anschluss an seine Disaster-Serie, in der sich der Künstler mit Bildern des Todes beschäftigte. So lassen sich auch Warhols Flowers in jenem mythischen Zusammenhang von Blume und Tod lesen, der schon in Ovids Metamorphosen beschrieben wurde.

 

 

Alberto Giacometti

L’homme qui marche II, 1960

Die lebensgrosse Bronzeplastik L’homme qui marche zählt zu den wichtigsten Werken des Schweizer Malers und Bildhauers Alberto Giacometti. So ist sie auch in vier unterschiedlichen Perspektiven auf der 100-Franken-Note abgebildet. Das Werk entstand 1960 im Rahmen eines Gestaltungsprojekts für die New Yorker Chase Manhattan Plaza. Giacometti plante, den Platz mit drei bis vier Plastiken zu gestalten – einem grossen Kopf, einem schreitenden Mann und einer oder zwei grossen stehenden Frauen. Die Figuren sollten einzeln und frei aufgestellt werden und den Besuchern die Möglichkeit geben, Teil der Skulpturengruppe zu werden. Das Projekt wurde letztendlich von Giacometti verworfen, mit der Begründung, dass die Plastiken nicht zu den riesigen Dimensionen der Chase Manhattan Plaza passen würden. Dennoch entstanden mehrere Versionen der Figuren; vier davon – darunter L’homme qui marche II – befinden sich heute in der Sammlung der Fondation Beyeler.