Die Stimme erheben:
Eine Schweizer Tradition weiterentwickeln

 
Die Schweiz ist für ihre direkte Demokratie bekannt. Schweizer und Schweizerinnen können über eine Vielzahl politischer Geschäfte auf Stufe Gemeinde, Kanton und Bund abstimmen. Mit Annahme der Minder-Initiative haben auch die Aktionäre mehr Rechte erhalten. Aktionäre sind durch die Minderinitiative in die Pflicht gerufen, jährlich u.a. über die Gesamtsumme aller Vergütungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung abzustimmen sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen. Eine wichtige durch die Initiative eingeführte Forderung betrifft auch die Pensionskassen. Die Initiative verlangt: «Die Pensionskassen stimmen im Interesse ihrer Versicherten ab und legen offen, wie sie gestimmt haben.»

Diese Forderung klingt einfach, ist es in der Umsetzung jedoch nicht.  Aus steuerlichen Gründen und um Kosten zu sparen, investieren immer mehr Pensionskassen nicht direkt in Aktien. Es ist für sie einfacher und effizienter, ihre Aktien-Engagements indirekt via spezielle Anlagefonds und -stiftungen zu tätigen. Die Pensionskassen sind deshalb oft nicht mehr direkt in Nestlé-, Roche- oder Swatch-Aktien investiert, weshalb sie ihre Stimmen nicht mehr direkt an den jeweiligen Generalversammlungen abgeben können – selbst wenn sie dies aus eigenem Antrieb wollten. Die Stimmrechtsausübung würde bei Direktinvestitionen in der Umsetzung für Pensionskassen auch sehr aufwändig. Speziell, wenn sie aus Diversifikationsüberlegungen in ein Aktienportfolio mit zahlreichen Schweizer Titeln investieren, in dem auch kleinere Unternehmen berücksichtigt sind.

Bereits drei Jahre vor der Minder-Initiative hat UBS Global Asset Management Schweiz als erste Anbieterin am Markt deshalb, den Service «UBS Voice» für Pensionskassen eingeführt. Dieser Service ermöglicht Pensionskassen die Stimmabgabe, die indirekt via institutionelle Anlagefonds und -stiftungen von UBS in die grössten Schweizer Aktiengesellschaften investiert sind. Dank UBS Voice können Pensionskassen ihre Meinung nicht nur kundtun, sondern sich ihre Stimmabgabe von UBS auch dokumentieren lassen. Damit erhalten Pensionskassen den Schlüssel in die Hand, ihren Beitrag zur Sicherstellung einer guten Unternehmensführung bei den Aktiengesellschaften zu leisten, in die sie für ihre Destinatäre investiert sind. Dies unabhängig davon, ob bei sie bei allen Generalversammlungen der 30 grössten Schweizer Unternehmen stimmen wollen oder nur vereinzelt bei für sie wichtigen Themen.

UBS Voice ergänzt die bestehende Stimmabgabepraxis. Schon seit längerem übt die UBS Fondsleitung treuhänderisch im Interesse der Pensionskassen und ihren Begünstigten die Stimmrechte aus. Immer mehr Schweizer Pensionskassen nehmen UBS Voice in Anspruch, um sich nach individuellen Präferenzen für eine gute Corporate Governance bei den grossen Aktiengesellschaften in der Schweiz zu engagieren.