Um die Interessen des Managements auf jene der Aktionäre
auszurichten, fördert UBS eine starke Aktienbeteiligung der
obersten Führungskräfte. Wie bereits in diesem Bericht erwähnt,
wird ein wesentlicher Teil der jährlichen leistungsabhängigen
Vergütung an die obersten Führungskräfte in Form
von Aktien ausgerichtet, die gesperrt oder nur eingeschränkt verfügbar sind.
Die obersten Führungskräfte, die freiwillig einen
höheren Anteil der leistungsabhängigen Vergütung in
Form von gesperrten oder eingeschränkt verfügbaren Aktien
beziehen, erhalten zudem für jede zusätzliche Aktie zwei
Optionen auf UBS-Aktien. Die Optionen sind drei Jahre gesperrt
und verfallen unter bestimmten Bedingungen bei Beendigung
des Arbeitsverhältnisses.
Die obersten Führungskräfte sind verpflichtet, im Zeitraum
von fünf Jahren nach ihrer Ernennung UBS-Aktien im
fünffachen Wert des durchschnittlichen Baranteils ihrer Gesamtkompensation
(Basissalär plus Baranteil der jährlichen
leistungsabhängigen Vergütung) der drei vorhergehenden
Jahre zu erwerben und zu halten. Die aufzubauenden Aktienbeteiligungen
betragen zwischen 12 und 71 Millionen
Franken je Führungskraft und stellen somit einen wesentlichen
Anteil des privaten Vermögens der Führungskräfte
dar. Den Führungskräften, von denen erwartet wird, dass sie
die Zielvorgaben kontinuierlich anstreben, wird jährlich der
aktuelle Stand ihres Aktienbesitzes mitgeteilt. Werden die
Zielvorgaben nicht erfüllt, kann das Compensation Committee
die Zuteilung von weiteren Aktienoptionen streichen.
Die obersten Führungskräfte dürfen das Risiko von Kursschwankungen
von gesperrten UBS-Aktien weder absichern
noch in irgendeiner Form übertragen. Es ist ihnen allerdings
erlaubt, speziell genehmigte Absicherungsstrategien einzugehen,
die sie vor einem allgemeinen Einbruch in der Finanzbranche
schützen. Der Anteil der UBS-Aktien am Kontraktwert
des zugrunde liegenden Instruments darf in diesem Fall
10% nicht übersteigen. Wird diese Richtlinie nicht eingehalten,
muss die Absicherungstransaktion möglicherweise rückgängig
gemacht werden.
Obwohl UBS keine Rückerstattung der bereits ausgerichteten
Kompensation verlangt, hat ihr Aktienbeteiligungsprogramm
(mit der höchsten aktienbasierten Vergütung unter
der Konkurrenz) im Wesentlichen dieselbe Wirkung. Die
obersten Führungskräfte sind verpflichtet, UBS-Aktien im
fünffachen Wert des durchschnittlichen Baranteils ihrer
Kompensation der drei vorhergehenden Jahre zu halten.
Dies entspricht in der Regel über 250% der jährlichen
leistungsabhängigen Vergütung. Ein Rückgang des UBS-Aktienkurses
um 50%, beispielsweise, führt zu einer Wertverminderung
der gesamten jährlichen leistungsabhängigen
Vergütung um mindestens 125%. Der Optionspreis wird bei
der Zuteilung auf 110% des Aktienkurses festgelegt; derzeit
haben viele Aktienoptionen keinen inneren Wert. Alle obersten
Führungskräfte mussten in den letzten Monaten infolge
des Kursrückgangs der UBS-Aktie Einbussen bei ihrem persönlichen
Vermögen hinnehmen. UBS ist überzeugt, dass
dadurch im Management die nötigen Anreize geschaffen
sind, um zukünftig wieder erfolgreich Mehrwert für die Aktionäre
zu schaffen.
Effektiver Aktien- und Optionsbesitz von Mitgliedern der
Konzernleitung
Gesperrte Aktien und Optionen sowie frei verfügbare Optionen
können verfallen, wenn das Arbeitsverhältnis mit einer
Führungskraft beendet wird.
Optionen sind nur ausübbar, wenn der Kurs der UBS-Aktie
zwischen dem Ablauf der Sperrfrist und dem Verfalldatum
über dem Ausübungspreis der Option liegt. Die Differenz
zwischen dem Kurs der UBS-Aktie und dem Ausübungspreis
stellt die Entschädigung für die Führungskraft dar.
Seit dem 1. Juli 2005 meldet UBS der SWX die von Mitgliedern
des Verwaltungsrates und der Konzernleitung getätigten
Transaktionen mit UBS-Aktien und -Optionen sowie mit allen
Finanzinstrumenten, deren Preis primär durch die UBS-Aktien
beeinflusst wird, ohne die Namen der betreffenden Personen
zu nennen. 2007 erfolgten zwölf Verkaufstransaktionen im
Gesamtwert von 23'566'123 Franken und sechs Kauftransaktionen
in Höhe von 3'080'000 Franken.
UBS-Führungskräfte erhalten einen Grossteil ihrer Kompensation
in Form von UBS-Aktien und -Optionen. Folglich wird
die Zahl der Verkaufstransaktionen im Allgemeinen überwiegen.
Blackout-Perioden und der gleichzeitige Ablauf von Sperrfristen
für Aktien oder Optionen, die im Rahmen der Kompensation
zugeteilt wurden, können dazu führen, dass sich die
Transaktionen auf einen kurzen Zeitraum konzentrieren.
Geschäftsbericht 2007
Wichtiger rechtlicher Hinweis - bitte lesen Sie diese Bedingungen, bevor Sie fortfahren.
Die auf dieser Website angebotenen Produkte und Dienstleistungen sind Personen mit Wohnsitz in bestimmten Ländern nicht zugänglich. Bitte beachten Sie die geltenden Verkaufsbeschränkungen für die entsprechenden Dienstleistungen.
© UBS 1998-2008. Alle Rechte vorbehalten.
Privacy Policy