Für das Geschäftsjahr endend am | ||
31.12.05 | 31.12.04 | |
Eigenkapitalrendite (%) 1 | ||
Gemäss Erfolgsrechnung | 39,4 | 25,5 |
Aus fortzuführenden Geschäftsbereichen, vor Goodwill | 27,6 | 26,3 |
Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF) 2 | ||
Gemäss Erfolgsrechnung | 13.93 | 7.78 |
Aus fortzuführenden Geschäftsbereichen, vor Goodwill | 9.78 | 8.02 |
Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag des Finanzdienstleistungsgeschäfts (%) 3, 4 | ||
Gemäss Erfolgsrechnung | 70,1 | 73,2 |
Vor Goodwill | 70,1 | 71,4 |
Neugelder, Wealth-Management-Geschäft (Mrd. CHF) 5 | ||
Wealth Management International & Switzerland | 68,2 | 42,3 |
Wealth Management US | 26,9 | 18,1 |
Total | 95,1 | 60,4 |
Das Geschäftsergebnis von UBS wird im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) dargestellt. Zusätzlich haben wir Kommentare und Analysen zum zugrunde liegenden Geschäftserfolg bereitgestellt. Die fortgeführte Geschäftstätigkeit wird dabei isoliert betrachtet, unbeeinflusst von nicht weitergeführten Aktivitäten und einmaligen Gewinnen oder Verlusten, die für den internen Ansatz zur Unternehmensführung nicht relevant sind. Dies erleichtert den Vergleich mit den Ergebnissen unserer Konkurrenten und die Einschätzung unseres künftigen Wachstumspotenzials.
Nicht berücksichtigt werden namentlich Positionen, die unserer Ansicht nach für den künftigen Geschäftsgang unerheblich und deshalb für geschäftsrelevante Entscheidungen unseres Managements nicht von Bedeutung sind, sowie ereignisbezogene oder UBS-spezifische Faktoren, die nicht die gesamte Branche betreffen.
In den letzten zwei Jahren wirkte sich ein solcher Faktor massgeblich auf die konsolidierte Konzernrechnung aus: der Verkauf der Einheit Private Banks & GAM an Julius Bär im vierten Quartal 2005. Der Gewinn aus dem Verkauf der Einheit, welche die Privatbanken Banco di Lugano, Ehinger & Armand von Ernst und Ferrier Lullin sowie die auf das Asset Management spezialisierte GAM umfasste, belief sich auf 3,7 Milliarden Franken nach Steuern (4,1 Milliarden Franken vor Steuern). Nach Abschluss der Transaktion hält UBS nun eine Beteiligung von 20,7% an der neuen Julius Bär.
Bis und mit 2004 stellte UBS Kommentare und Analysen auf bereinigter Basis bereit, bei denen auch die Abschreibungen auf Goodwill und andere erworbene immaterielle Anlagen nicht berücksichtigt wurden.
Der Anfang 2005 eingeführte Standard IFRS 3 (Unternehmenszusammenschlüsse) verlangt nun keine Abschreibungen auf Goodwill mehr, was unser Ergebnis weitaus am stärksten beeinflusste. In den Kommentaren und Analysen der Berichterstattung für 2005 wird das aktuelle Ergebnis auf der Basis vor Goodwill mit den Vorjahreswerten verglichen.
Die letzten sechs Jahre hat sich UBS konsequent auf vier einheitliche langfristige Kennzahlen zur Leistungsmessung konzentriert, deren Zielwerte über Zeitabschnitte mit sich verändernden Marktverhältnissen Gültigkeit haben und darauf ausgerichtet sind, für die Aktionäre kontinuierlich attraktive Renditen zu erwirtschaften. Wir informieren vierteljährlich darüber, inwiefern diese Ziele erreicht wurden:
– Wir wollen den Wert des Unternehmens erhöhen, indem wir eine nachhaltige Eigenkapitalrendite nach Steuern von 15–20% erzielen.
– Wir streben die Schaffung von Mehrwert für unsere Aktionäre durch ein durchschnittlich zweistelliges jährliches Wachstum des unverwässerten Ergebnisses pro Aktie an.
– Wir wollen durch Kosteneinsparungen und Ertragssteigerungen das Aufwand-Ertrags-Verhältnis des Unternehmens auf einem Niveau halten, das jenes von führenden Konkurrenten nicht übersteigt.
– Wir streben einen eindeutigen Wachstumstrend bei den Nettozuflüssen an Neugeldern in unseren Wealth-Management-Einheiten an.
Da wir in den letzten Jahren unsere Leistungskennzahlen regelmässig übertrafen, wurden drei von ihnen für 2006 überarbeitet. Aus fortzuführender Geschäftstätigkeit erzielten wir 2005 vor Goodwill-Abschreibungen:
– eine Eigenkapitalrendite von 27,6% für das Gesamtjahr 2005 (2004: 26,3%). Grund für die Steigerung war das höhere Konzernergebnis. Negativ wirkte sich allerdings aus, dass das durchschnittliche Eigenkapital aufgrund höherer Gewinnreserven zunahm. Ab 2006 streben wir über Zeitabschnitte mit sich verändernden Marktverhältnissen eine Eigenkapitalrendite von über 20% an.
– ein unverwässertes Ergebnis pro Aktie von 9.78 Franken (2004: 8.02 Franken). Diese Steigerung um 22% widerspiegelt die höheren Erträge sowie eine geringfügige Reduktion der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien (minus 2%) als Folge unserer Rückkaufsprogramme. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie – die ab 2006 massgebende Kennzahl – stieg von 7.64 Franken 2004 um 23% auf 9.39 Franken 2005.
– ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis für das Finanzdienstleistungsgeschäft von 70,1%. Dies entspricht gegenüber den 71,4% von 2004 einer Verbesserung um 1,3 Prozentpunkte und war der Zunahme des Erfolgs aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft sowie dem Nettoerfolg aus Handelstätigkeit zu verdanken. Demgegenüber standen wachsende Personalkosten aufgrund der höheren Geschäftsvolumina.
Unsere Wealth-Management-Einheiten akquirieren in allen Regionen erfolgreich Neugelder. 2005 belief sich der Neugeldzufluss im Wealth-Management-Geschäft auf insgesamt 95,1 Milliarden Franken und lag damit um 57% über dem Vorjahreswert von 60,4 Milliarden Franken. Dies entspricht gemessen an den Vermögenswerten per Ende 2004 einer jährlichen Wachstumsrate von 6,9%. Wealth Management International & Switzerland verzeichneten dank dem weiteren Wachstum in den fünf europäischen Kernmärkten sowie in Asien Neugeldzuflüsse von 68,2 Milliarden Franken. Bei Wealth Management US belief sich der Neugeldzufluss 2005 auf 26,9 Milliarden Franken, 8,8 Milliarden Franken mehr als im Vorjahr.
Ab 2006 werden wir über die Neugeldzuflüsse aller Einheiten des Finanzdienstleistungsgeschäfts Bericht erstatten. 2005 betrug der Neugeldzufluss insgesamt 148,0 Milliarden Franken. Dies ist der höchste je erzielte Wert und entspricht gegenüber den 82,2 Milliarden Franken im Jahr 2004 einer Steigerung um 80%. Gemessen an den Vermögenswerten per Ende 2004 beträgt die jährliche Wachstumsrate somit 7%. Alle Zahlen verstehen sich ohne Private Banks & GAM.
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