Führend und doch kundennah

Wenn Kunden eine UBS-Geschäftsstelle betreten, nehmen sie meist nur eine von vielen Facetten der Bank wahr – in der Regel das bekannte Gesicht ihres Kundenberaters. Die Marke UBS steht jedoch für eines der grössten und stärksten Finanzinstitute der Welt mit einem riesigen Produkt- und Dienstleistungsangebot.

Bei UBS geht es indes um mehr als Grös-se – nämlich darum, alle einzelnen Teile zu einem reibungslos funktionierenden Ganzen zusammenzufügen. Genau darin liegt der Kern des integrierten Geschäftsmodells. Mit dem «One Firm»-Ansatz sollen die konzernweiten Ressourcen jeden Tag für jeden Kunden nutzbar gemacht werden. Dieser Ansatz macht UBS zu einem mächtigen Verbündeten, wie ihre über 69 500 Mitarbeiter bestätigen können.

Besonderer Inhalt

Einer davon ist Roland Jossi, der als Desk Head im Wealth Management in Hongkong arbeitet. Der gebürtige Schweizer lebt seit mehr als 15 Jahren in Asien und hat täglich mit Privatkunden zu tun, deren Bedürfnisse sehr spezifisch und oftmals komplex sind.

«Wir waren mit einem amerikanischen Staatsbürger in Kontakt», erzählt Roland Jossi, «der in Asien ein sehr erfolgreiches Unternehmen besass und bestimmte Finanzdienste in den USA benötigte. Es gelang uns, für ihn in New York ein Treffen mit unseren Kollegen von Global Asset Management zu arrangieren, die eigens für die Präsentation kurzfristig aus Chicago anreisten. Der Kunde zeigte sich sehr beeindruckt und führt nun auch Gespräche mit der Investment Bank in Asien über einen möglichen Börsengang.»

Für Robert Beighton, Mitglied des Real-Estate-Teams von Global Asset Management in Grossbritannien, ist es auch eine Frage von Geben und Nehmen. «Bei Kundentreffen wird einerseits über Produkte des gesamten Unternehmens diskutiert. Für mich als Immobilienspezialist bringt das andererseits viel Beratungs- und Unterstützungsarbeit für andere Teile der Bank mit sich, wenn diese für ihre Kunden Immobilientransaktionen strukturieren möchten.»

Hervorgehobener Inhalt in Spalten

Spalte 1: «One Firm» – das integrierte Geschäftsmodell

Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit unserem integrierten Geschäftsmodell einen Mehrwert erzielen, der höher liegt als die Summe sämtlicher Erfolgsbeiträge aus isoliert agierenden Einheiten. Denn wenn sich neue Geschäftschancen eröffnen, sind künstliche Trennlinien zwischen Unternehmensgruppen ohne Belang. Unsere Kunden sollen auf die gesamte Dienstleistungspalette der Bank zugreifen können – unabhängig von Ort und Zeit, unabhängig von den Teams, die an einzelnen Lösungen mitarbeiten. Dieser Ansatz erleichtert die Vermittlung von Kunden zwischen unterschiedlichen Bereichen und fördert den Austausch von Produkten und Vertriebsdienstleistungen. Dies hilft uns, zusätzliche Ertragsquellen zu erschliessen.

Ein Beispiel ist das Jointventure unse- rer Wealth-Management- und Asset- Management-Einheiten, das sich auf äusserst vermögende Privatkunden spezialisiert hat, die oft ähnliche Bedürfnisse aufweisen wie institutionelle Kunden. Nach den Marktturbulenzen in der jüngeren Vergangenheit stieg das Interesse dieser Kunden an Produkten, mit denen sich gleichzeitig das Kapital erhalten und eine solide Rendite zu marktübli-chen Preisen erzielen lässt. Unser Asset Management begann daher mit der Entwicklung spezifischer Produkte, wie zum Beispiel des Absolute Return Bond Fund, für dieses Kundensegment. Dank solchen massgeschneiderten Angeboten und indem wir die Family Offices der Kunden mit unseren Anlagespezialisten zusammenbrachten, konnten wir bedeutende zusätzliche Kundengelder gewinnen.

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Der Austausch von Fachwissen ist für Cliodhna Tyrrell etwas Alltägliches. Sie ist in London als Projektleiterin für die UBS-Applikation «WIRE» zuständig. Diese ermöglicht Kunden sowie Mitarbeitern aus dem ganzen Unternehmen über das Equities Client Portal Onlinezugang zum Aktienresearch. Für Cliodhna Tyrrell liegt der wichtigste Beitrag der Informationstechnologie darin, verschiedene Teile der Organisation miteinander zu verknüpfen, sodass die Kunden vom gebündelten konzernweiten Know-how profitieren. «Bei der IT geht es primär um die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den einzelnen Unternehmensgruppen und Teams – darauf ist unsere gesamte Tätigkeit ausgerichtet.»

Für Lili Marlene Trudeau in den USA bedeutet das integrierte Geschäftsmodell ganz einfach, für die Kunden etwas mehr als nur das Nötige zu tun. Als Sachbearbeiterin in Rhode Island beantwortet sie in erster Linie Kundenanfragen und unterstützt Wealth-Management-Berater, die ausser Haus sind. Wenn sie dabei Möglichkeiten sieht, administrative oder operative Aufgaben effizienter zu lösen, so macht sie entsprechende Vorschläge – wie vor kurzem, als sie einem Grosskunden eine einfachere Methode für die Entgegennahme von Dividendenzahlungen empfahl. Das Wichtigste ist für sie, mit Veränderungen Schritt zu halten. «Tag für Tag zeigt es sich, dass wir uns weiterentwickeln und anpassen müssen, um in der Topliga mitzuspielen», meint Lili Marlene Trudeau. «Wenn wir nicht mit den Veränderungen wachsen und mitgehen, geraten wir ins Hintertreffen. Veränderungen gehören zum Leben, deshalb ist es am besten, sie als führendes Unternehmen mitzubestimmen.»Veränderung ist auch für Faramarz Ganjizadeh in Zürich kein Fremdwort. Er ist für eine kürzlich aufgeschaltete Kundenhotline verantwortlich. Diese soll institutionellen Kunden des Bereichs «Securities-Backed Lending» weltweit Support bieten. Für Faramarz Ganjizadeh umfasst Support mehr als nur die Beantwortung von Fragen. «Hat ein Kunde produktbezogene oder sonstige Fragen und ist sich nicht sicher, wer bei UBS der richtige Ansprechpartner ist, gelangt er an uns, und wir kümmern uns um alles», erklärt er. Kann er einem Kunden auch ausserhalb seines Fachgebiets helfen, so freut ihn dies umso mehr. «Letztes Jahr hatte eine Gegenpartei der Investment Bank Schwierigkeiten, Wertschriften an UBS zu liefern», erzählt er. «Es wurde diskutiert, ob wir dem Kunden die Wertschriften ausleihen könnten. So nahm ich Kontakt mit unserer Securities-Lending-Abteilung auf. Das Lieferproblem wurde gelöst, und die Transaktion ging über die Bühne.»

Nadja Good arbeitet im Controlling in Zürich. Gemeinsam mit ihren Kollegen ist sie dafür zuständig, von allen Unternehmensgruppen die Finanzergebnisse einzufordern, diese für die Managementrechnung zu analysieren und für die externe Berichterstattung vorzubereiten. Mit dem Konsolidierungs- und Reportingsystem von UBS kann Nadja Good Finanzdaten aus dem gesamten Konzern überwachen, sei es auf der höchsten und am stärksten konsolidierten Ebene oder heruntergebrochen auf das kleinste Detail. Ihre Aufgabe ist es, «die Zahlen und die mitgelieferten Erklärungen zu analysieren.» Auf diese Weise sichert sie den adäquaten Informationsstand des Managements und trägt dazu bei, UBS gegenüber Kunden und Investoren transparent zu machen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist in den Grafiken und Tabellen der vorliegenden Publikation zu sehen. Der «One Firm»-Ansatz bedeutet für sie, dass alle – jene an der Front genauso wie jene hinter den Kulissen – zum Wohl der Kunden zusammenarbeiten. In dieser Einstellung kommt einer der Kernwerte unseres Unternehmens zum Ausdruck, der dazu beiträgt, dass UBS führend ist und doch kundennah bleibt.

 

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