UN Global Compact

UBS unterstützt die UN-Initiative Global Compact. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Übernahme ihrer Grundsätze nicht nur zum Erreichen der gesetzten Ziele beitragen, sondern auch Mehrwert für unsere Aktionäre schaffen.

Als eines der ersten Unternehmen hat UBS im Jahr 2000 die «Global Compact»-Initiative der Vereinten Nationen unterzeichnet. Diese umfasst zehn Prinzipien, welche die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umwelt und Korruption abdecken. Ihre geografische Reichweite umspannt mittlerweile die ganze Welt: Ende 2007 hatten mehr als 3700 Unternehmen aus 120 Ländern die «Global Compact»-Initiative unterzeichnet. Diese bildet zwar eine wichtige Grundlage in Diskussionen mit der Öffentlichkeit über die Aufgabe von Wirtschaftsunternehmen in der Gesellschaft, doch zielt sie letztlich auf die Umsetzung konkreter Massnahmen ab. Von besonderer Bedeutung ist aus der Sicht von UBS die «Who Cares Wins»-Initiative. Sie wurde im Juni 2004 von 20 Finanzinstituten lanciert und zeigt die Fortschritte auf, die verschiedene Unternehmen beim Einbezug von Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen in die traditionellen Anlageentscheidungen erzielt haben. UBS arbeitet an dieser Initiative seit ihrer Lancierung mit und beteiligt sich auch an anderen Projekten im Rahmen des Global Compact, so unter anderem am Schweizer Netzwerk, welches 2006 gegründet wurde.

Arbeitsstandards und Menschenrechte

Menschenrechte sind für UBS seit vielen Jahren ein Thema. Denn Personalweisungen, die Belange wie Beschäftigung, Diversity, Chancengleichheit und Diskriminierung regeln, adressieren per se auch Menschenrechtsfragen. UBS verfügt über umfassende Personalweisungen und -praktiken hinsichtlich Arbeitsstandards, welche regelmässig auf ihre Einhaltung überprüft werden.

Seit 2006 hat UBS eine Erklärung zu grundlegenden Menschenrechten, die den Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit darlegt, dass UBS der Einhaltung und Förderung der Menschenrechte in ihrem Einflussbereich grosse Bedeutung beimisst. Die UBS-Erklärung zu den Menschenrechten legt den Standpunkt der Bank dar und fasst die Hauptthemen in einem Dokument zusammen.

UBS setzt derzeit Initiativen um, welche die Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden betreffen – Bereiche, denen die Erklärung Priorität beimisst. Die Förderung der Diversity von Mitarbeitern war auch 2007 ein wichtiges Thema.

Verantwortungsvolles Beschaffungswesen ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Menschenrechts- und Umweltpolitik von UBS. In den vergangenen Jahren wurden Prozesse eingeführt, um in Schlüsselbereichen der Lieferkette (wie Kundengeschenke, IT-Ausrüstung oder Energieeinkauf) Menschenrechts-, beziehungsweise ökologischen Aspekten, Rechnung zu tragen. So begann beispielsweise der Lieferant, der für UBS Schirme mit dem Firmenlogo herstellt, vor fünf Jahren auf Anregung der Bank hin, in seinen Produktionsstätten in Guangzhou, China, umwelt- und arbeitsrechtliche Faktoren zu berücksichtigen.

Der Lieferant geniesst inzwischen einen ausgezeichneten Ruf im Bereich der Corporate Responsibility. Dadurch gewann er Kunden hinzu, die ökologische und menschenrechtliche Aspekte ihrer Lieferkette ebenfalls als wichtig erachten. Um solche Erwägungen verstärkt in die Beschaffungsprozesse einfliessen zu lassen, hat UBS eine Richtlinie für das Beschaffungswesen erarbeitet. Diese erleichtert die Identifikation, Beurteilung und Überwachung von Umwelt- und Menschenrechtsrisiken, die mit Lieferanten verbunden sein können, und soll zu einer einheitlichen Entscheidungsfindung in allen Unternehmensgruppen und Regionen beitragen. Diese Richtlinie zielt auf Lieferanten und Auftragnehmer mit erhöhten Risiken ab, auf die UBS über direkte vertragliche Vereinbarungen Einfluss nehmen kann.

Darüber hinaus hat UBS Industriesektoren mit ausgeprägten Umwelt- und Sozialrisiken ermittelt. Für diese ökologisch und sozial sensitiven Sektoren erarbeitet UBS zurzeit Sektorrichtlinien, die im Geschäft mit entsprechenden Kunden Orientierungshilfe bieten sollen.

Umwelt

UBS hat 1992 als eine der ersten Banken die Bankenerklärung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) unterzeichnet und sich damit verpflichtet, in die Geschäftstätigkeit angemessene Umweltmassnahmen zu integrieren. Die Anstrengungen von UBS für den Umweltschutz reichen bis in die 1970er-Jahre zurück und werden inzwischen durch ein umfassendes, globales Umweltmanagementsystem abgedeckt, das nach ISO 14001 zertifiziert ist und das Bankgeschäft sowie innerbetriebliche Abläufe umfasst. UBS erachtet eine effiziente und nachhaltige Bewirtschaftung ihres Energiebedarfs wie auch die Massnahmen, die sie zur Senkung ihrer CO2-Emissionen ergriffen hat, als wesentliche Aktivitäten eines verantwortungsbewussten Unternehmens. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bank im Februar 2006 zum Ziel gesetzt, ihre CO2- Emissionen bis 2012 auf ein Niveau zu senken, welches 40% unter dem Stand von 2004 liegt.

Für UBS stellt der Klimawandel eine der bedeutsamsten ökologischen Herausforderungen der heutigen Zeit dar. Der Klimawandel wird global weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme, Gesellschaften und Volkswirtschaften haben. Um ihre Kunden beim Umgang mit dieser Herausforderung zu unterstützen, wurden diese Themen von UBS-Researchteams adressiert sowie in das Beratungs- und Produktangebot von UBS aufgenommen.

Korruptionsbekämpfung

UBS beteiligt sich schon seit langem an der Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung. Dazu setzt sie ihre internen Prozesse zur Bekämpfung der Geldwäscherei (AML-Prozess) effektiv, dynamisch und risikoorientiert um. Anfang 2007 veröffentlichte die Wolfsberg- Gruppe, zu deren Gründungsmitgliedern auch UBS zählt, ein Statement gegen die Korruption. Darin wird die Rolle der Wolfsberg-Gruppe und der Finanzinstitute im Allgemeinen bei der Unterstützung der internationalen Korruptionsbekämpfung erläutert. Zudem werden Massnahmen aufgezeigt, die Finanzinstitute zum Schutze vor Korruption in ihrer eigenen Geschäftstätigkeit und vor dem Missbrauch ihrer betrieblicher Aktivitäten in Erwägung ziehen können.

Letzte Aktualisierung: 4. April 2008, 17:44 
 

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