Beitrag an die Gesellschaft

Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung

Die umfassende und laufende Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung stellt einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag dar. Die Integrität des Finanzsystems liegt in der Verantwortung aller Beteiligten.

UBS nimmt diese Pflicht sehr ernst und versucht, dieses System sowohl in seiner Gesamtheit als auch in Bezug auf ihr eigenes operatives Geschäft zu schützen. Geldwäscherei und Terrorismus stellen eine reale Bedrohung dar, und jeder Einzelne hat die Aufgabe, diese Bedrohung so wirksam wie möglich zu bekämpfen.

Die Group Money Laundering Prevention Unit von UBS leitet die Bestrebungen der Bank zur Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung. Sie unterstützt die Mitarbeiter hauptsächlich bei der Erkennung, Handhabung und Meldung von verdächtigen Aktivitäten, ohne die Kunden von UBS pauschal zu kriminalisieren oder das normale Geschäft der Bank zu behindern. Respekt und Schutz der Privatsphäre der Kunden von UBS behalten dabei höchste Priorität, bilden sie doch einen Grundstein der Philosophie von UBS.

Die wichtigste Grundlage zum Erreichen der Ziele der Bank ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns – zwischen den Kundenberatern, den Risikomanagern und den Kontrollstellen. Es ist für die Mitarbeiter von zentraler Bedeutung, die Kunden wirklich kennenzulernen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und bei Ungereimtheiten Fragen zu stellen. Um die Fähigkeiten der Mitarbeiter in punkto «Know your Customer» (KYC) und Erkennung verdächtiger Verhaltensweisen zu fördern, werden sie regelmässig über Online-Schulungen und Seminare weitergebildet. Bei der Bekämpfung der Geldwäscherei verfolgt UBS einen risikoorientierten Ansatz, der auf ihre verschiedenen Geschäftsbereiche und ihre spezifischen Risiken abgestimmt wird. UBS legt unter anderem einheitliche Kriterien fest, nach denen eine Geschäftsbeziehung aus Sicht der Geldwäschereibekämpfung als «mit höheren Risiken verbunden» einzustufen ist. Weiter verwendet die Bank moderne technische Hilfsmittel, um Transaktionsmuster oder ungewöhnliche Transaktionen zu identifizieren.

Besonderes Gewicht legte UBS in den letzten Jahren auf die Verbesserung ihrer Kontrollen bei Geschäften mit Regierungen und Ländern mit erhöhtem Risiko. Zu diesem Zweck löste UBS unter anderem Geschäftsbeziehungen mit Firmen- oder Privatkunden in einer beschränkten Anzahl Länder auf. Damit trug sie den zunehmenden internationalen Bedenken und ihrem Bestreben Rechnung, ihr globales Sicherheitsrisiko aktiv zu bewirtschaften – auch wenn die verbleibenden Engagements bereits sehr gering gewesen waren. Zu den betroffenen Ländern gehören Iran, Myanmar, Nordkorea und Sudan.

2007 arbeitete UBS weiter mit dem öffentlichen Sektor zusammen, um besser zu definieren, wie und in welchen Bereichen Finanzinstitute die allgemeinen gesellschaftlichen Bestrebungen zur Geldwäschereibekämpfung unterstützen können. Die Aufsichtsbehörden setzen die Umstellung vom traditionellen, «regelorientierten» Ansatz bei der Bekämpfung der Geldwäscherei hin zur «grundsatzorientierten» Regulierung (einschliesslich des sogenannten «risikoorientierten» Ansatzes) fort. Vor diesem Hintergrund arbeitete UBS aktiv an der Erstellung der «Guidance on the Risk-Based Approach to Combating Money Laundering and Terrorist Financing» durch die Financial Action Task Force mit. Gemäss dem «risikoorientierten» Ansatz muss UBS ihre Richtlinien und Verfahren unter Einbezug der besonderen Risiken, denen sie ausgesetzt ist, neu bewerten und ihre eigenen risikoorientierten Modelle laufend weiterentwickeln. Dies war 2007 weiterhin der Fall. Wo möglich, versucht UBS mittels einheitlicher Verfahren und Instrumente (zum Beispiel durch die Definition konsistenter Länderrisikostandards zur Identifikation sensitiver Länder) die AML- und KYC-Richtlinien und -verfahren zwischen den Unternehmensgruppen zu straffen und besser aufeinander abzustimmen.

UBS setzt sich auch weiterhin für die Entwicklung und Umsetzung von Standards zur Bekämpfung von Geldwäscherei ein, die für die gesamte Finanzbranche gelten sollen. So war sie eine treibende Kraft bei der Gründung der Wolfsberg- Gruppe, die 2000 ihre ersten globalen AML-Grundsätze veröffentlichte. In den Folgejahren unterstützte UBS auch massgeblich die Ausarbeitung anderer Richtlinien, zum Beispiel bezüglich Korruption, Korrespondenzgeschäft, Anlagefonds sowie Investment und Commercial Banking. Zuletzt war UBS 2007 aktiv an der Erstellung und Herausgabe einer Erklärung der Wolfsberg-Gruppe und der Clearing House Association zur Verbesserung der Transparenz im internationalen elektronischen Zahlungsverkehr beteiligt. Eine erhöhte Transparenz soll die Wirksamkeit globaler AML- und Anti- Terrorismusfinanzierungs-Programme steigern.

Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2008, 08:49 
 

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