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Wealth Management Research Update
Wealth Management Research Update  23. Mai 2006 - Datenquelle: UBS Wealth Management Research UBS research focus - Alterung der GesellschaftDie Weltbevölkerung wird immer älter. Familien haben weniger Kinder, Fortschritte in der Medizin erhöhen die Lebenserwartung und die Baby-Boom-Generation kommt ins Rentenalter. Diese Trends sind nichts Neues. Sie wurden bereits in zahlreichen anderen Studien untersucht, die häufig zu recht düsteren Schlussfolgerungen kommen. UBS Wealth Management Research prognostiziert jedoch, dass die negativen Auswirkungen der Alterung der Bevölkerung auf das gesamte Pro-Kopf-Wachstum der Wirtschaft durch Gegenkräfte gemildert werden. Selbst bei einem höheren Transfer an die älteren Generationen wird das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter überraschend solide bleiben. Auch auf die Finanzmärkte dürfte die demographische Entwicklung nur moderaten Einfluss haben, da die fundamentalen Faktoren stärker ins Gewicht fallen. Der tief greifende demografische Wandel bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird jedoch weit reichende Auswirkungen auf die nachgefragten Produkte und Dienstleistungen und somit auf die Perspektiven der betroffenen Branchen und ihre Attraktivität für Finanzanlagen haben. Economic News
Malaysia: Geldpolitik unverändert
Im Einklang mit unseren Erwartungen hat die Bank Negara (BN) den Tagesgeldsatz unverändert bei 3,50% belassen. Eine geringere Verbraucherpreisinflation im April minderte den Druck auf die BN, die geldpolitischen Bedingungen zu verschärfen. Dennoch dürfte die BN u.E. die Zinsen in diesem Jahr weiter erhöhen müssen, da die Inflation wieder anziehen könnte.
Schweiz: Unber. Einzelhandelsumsätze im März leicht gestiegen
Die um die Zahl der Verkaufstage bereinigten Einzelhandelsumsätze sanken im März um 6,8% (real) bzw. 7,2% (nominal). Dieser Rückgang war der erste seit Mai 2005. Allerdings ist er nicht überzubewerten, da die Osterfeiertage (traditionell hohe Einzelhandelsumsätze) in diesem Jahr in den April fielen. Die nicht bereinigten Zahlen wiesen indes einen Anstieg um 0,7% (real) bzw. 0,2% (nominal) aus. Equity Markets
Tageskommentar Aktienmärkte Schweiz
Der Schweizer Aktienmarkt gab auch am Montag deutlich nach und tendierte bei Börsenschluss bei -2.42%. Somit lag der Index wieder unter dem Jahresanfangswert. Unternehmen, die in Lateinamerika und Asien tätig sind, wie ABB und Holcim, gehörten zu den Verlierern. Es wurde befürchtet, dass die Märkte der Schwellenländer am meisten von höheren Zinsen betroffen sein werden. Einzig die Aktien von Kudelski und Nestlé schlossen leicht im Plus. Swisscom gab leicht nach. Dies obwohl eine Zeitung schrieb, dass die zuständige Kommission grünes Licht für den Verkauf der Swisscom-Aktien gegeben hat, die der Bund zurzeit hält. Die Schwergewichte Novartis und Roche verloren ebenfalls deutlich an Wert. Zu den Tagesverlierern gehörten Finanzwerte wie Zurich, nachdem Citigroup das Kursziel gesenkt hat. Auch Julius Bär sowie Credit Suisse tendierten negativ. Unaxis fiel um weitere 7.9% und erweiterte damit den 15prozentigen Verlust der vorherigen Woche.
Tageskommentar Aktienmärkte Europa
Die europäischen Referenzindizes setzten am Montag ihren Rückzug fort. Die schlechte Performance der asiatischen Aktienmärkte und die höheren Rohstoffpreise belasteten die Stimmung. Am besten behauptete sich noch der Lebensmittelsektor, obwohl auch er im Minus notierte. Am schlimmsten unter die Räder kamen wegen der fallenden Metallpreise die Grundstofftitel. Anglo American und Antofagasta erlitten hier die grössten Verluste. Zu den Verlierern gehörten auch die Sektoren Bau & Materialien sowie Finanzdienstleistungen. Im DJ EuroStoxx 50 schnitten BT Group und Diageo mit am besten ab. Auch die Titel von Alliance & Leicester notierten im Plus, da spekuliert wurde, dass Crédit Agricole ein Übernahmeangebot für das Hypothekeninstitut unterbreiten könnte. BASF kündigte eine Nachbesserung der Offerte für Engelhard auf USD 5 Mrd. an und bezeichnete dieses Angebot als «endgültig». Die Aktien von BASF gaben in der Folge nach.
Tageskommentar Aktienmärkte USA
Die US-Märkte verloren am Montag an Boden, da die unsichere Entwicklung an der Zinsfront und das Gefühl einer konjunkturellen Abkühlung die Anleger weiter beschäftigten. Dillard's notierten um 4,6% fester, nachdem der Einzelhändler dank eines Warenangebots im oberen Preissegment einen 61%igen Quartalsgewinnanstieg ausgewiesen hatte. NYSE Group gaben dagegen um 2,2% nach. Zuvor hatte der Besitzer der grössten Aktienbörse der Welt ein Bar- und Aktienangebot in Höhe von USD 10,2 Mrd. für die Übernahme von Euronext NV, der zweitgrössten europäischen Börse, unterbreitet. Tyson Foods legten um 4,4% zu. Das Fleischverarbeitungsunternehmen profitierte von Spekulationen, dass sich die Geflügelexporte angesichts der nachlassenden Besorgnis hinsichtlich einer Vogelgrippenepidemie wieder erholen könnten. Yahoo gewannen 2,4%, nachdem es in einem Artikel des Magazins Barron's geheissen hatte, der Kurs der Aktie könnte dank der Neugestaltung der Website und des Japangeschäfts um bis zu 70% steigen. Die Anleger lösten Positionen in U.S Steel (-6,7%) und A.K. Steel (-7,3%) auf, da darüber spekuliert wurde, dass die jüngsten Kursgewinne übertrieben gewesen sein könnten. Atmel stiegen um 6,9%. Zuvor war gemeldet worden, dass RDG Capital unter Umständen USD 2,7 Mrd. für die Übernahme des Halbleiterherstellers bieten könnte.
Tageskommentar Aktienmärkte asiatisch-pazifischer Raum
Angeführt von Japan, Hongkong und Australien gaben die asiatischen Märkte nach. Grund waren Kursrückgänge bei rohstoffbezogenen Aktien in diesen Ländern, die von niedrigeren Öl- und Metallpreisen ausgelöst worden waren. Der indische Markt gab um 10,2% nach, da sowohl aus- als auch inländische Fonds umfangreiche Verkäufe tätigten. Zu den Tagesverlierern gehörten Reliance, Infosys und ITC. Dieser starke Einbruch führte zu einer einstündigen Aussetzung des Handels, der sich nach Wiedereröffnung erholte. Darüber hinaus wurden die Märkte vom heute veröffentlichten Jahresbericht der People's Bank of China beeinträchtigt. Diesem zufolge wird die Zentralbank das industrielle Wachstum rigoros einschränken, wodurch die Nachfrage nach Kupfer und Stahl sinken wird. Der Markt in Hongkong gab infolge des Berichtes um 3% nach, angeführt von Rohstoffproduzenten wie CNOOC Ltd. und Jiangxi Copper Co.. Australische Bergbautitel wie BHP Billiton und Zinifex Ltd. zogen den dortigen Markt mit 1,4% ins Minus. Forex Markets
CHF: Hildebrand sorgt für CHF-Unterstützung
SNB-Direktoriumsmitglied Hildebrand gab keine eindeutigen Hinweise auf Höhe und Zeitpunkt des nächsten Zinsschrittes. Er betonte jedoch, dass das BIP-Wachstum ein Niveau erreicht habe, das in der Vergangenheit ein Inflationsanstieg zur Folge gehabt hätte. Daher ist eine Zinserhöhung im Juni wahrscheinlich und der CHF bleibt gut unterstützt.
USD: Stimmung bleibt USD-negativ
Nach restriktiv geprägten Äusserungen von EZB-Präsident Trichet und der Einschätzung von IWF-Direktor Rato, die jüngsten Wechselkursbewegungen seien geordnet und richtig gewesen, erholte sich der EURUSD auf über 1,28. Derartige Äusserungen dürften dafür sorgen, dass die Stimmung auf den Devisenmärkten USD-negativ bleibt und USD-Korrekturen nach oben begrenzt sind.
AUD: Glattstellung der AUDUSD-Short-Position
Unsere bei 0,771 eingegangene AUDUSD-Short-Position erreichte ihr unteres Kursziel bei 0,750 und fiel auf 0,746. Wir schliessen die Position mit einem Gewinn von über 2,5%. Angesichts des aktuellen Kursniveaus besteht u.E. beschränktes AUDUSD-Abwärtspotenzial. Mit einer Kursentwicklung zurück auf 0,7470 und einer Rückkehr in die alte Handelsspanne ist aufgrund der allgemeinen USD-Schwäche nicht zu rechnen.
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