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News und Research Update  8. November 2009, 04:00 - Datenquelle: UBS Wealth Management Research
Wealth Management Research' latest Videocasts presenting specific research topicEconomic News USA: Abbau der Grosshandelslagerbestände hält an (6. November 2009, 17:23) Die Grosshandelsvorräte fielen entsprechend den Konsenserwartungen im September um 0,9% M/M, während die Umsätze um 0,7% stiegen. Dadurch verschlechterte sich der Lagerumschlag von 1,20 auf 1,18 (Höchststand dieses Zyklus: 1,34). Da sich ein normaler Stand dichter an 1,15 befindet, ist der Rückgang der Grosshandelsvorräte bereits sehr weit fortgeschritten. USA: Arbeitsmarkt im Oktober weiterhin angeschlagen (6. November 2009, 16:28) Die Beschäftigungszahlen (ohne den Agrarsektor) sanken im Oktober um 190 000. Wenn man bedenkt, dass die beiden Vormonatswerte um netto +91 000 korrigiert wurden, sind diese Zahlen besser als erwartet. Die Arbeitslosenquote sprang jedoch von 9,8% auf 10,2% und die Arbeitswoche verharrte auf sehr niedrigen 33,0 Stunden. Taiwan: Desinflation dauert im Oktober an (5. November 2009, 17:35) In Taiwan fiel der Konsumentenpreisindex (KPI) im Oktober um 1,8% J/J, nach einem Rückgang um 0,9% J/J im September. Gründe waren der hohe Basiseffekt des letzten Jahres und sinkende Lebensmittelpreise. Die Kerninflation ging ebenfalls um 0,9% J/J zurück, nachdem sie im September um 1% J/J gesunken war. Wir erwarten für Taiwan in den kommenden Monaten eine moderate Desinflation. USA: kräftiges Produktivitätswachstum im 3Q09 (5. November 2009, 17:35) Die Produktivität der Unternehmen ausserhalb der Landwirtschaft stieg im 3. Quartal 2009 annualisiert um ordentliche 9,5% Q/Q und fiel damit besser aus als erwartet. Da die Stundenlöhne nur um bescheidene 3,8% kletterten, sanken die Lohnstückkosten um 5,2%. Für die Unternehmen ist diese Kombination vorteilhaft. Um einen Rückgang der Endnachfrage zu verhindern, müssten jedoch wieder mehr Beschäftigte eingestellt werden. USA: fester Abwärtstrend bei den Erstanträgen (5. November 2009, 17:34) Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg letzte Woche um 512 000, nach minus 532 000 in der Vorwoche. Der 4-Wochen-Durchschnitt ging von 527 000 auf 524 00 zurück, das niedrigste Niveau seit Anfang Januar. Der Abwärtstrend deutet auf eine weitere Verbesserung der Beschäftigung ausserhalb der Landwirtschaft hin. Um eine positive Entwicklung der Beschäftigtenzahlen zu signalisieren, müssten die Erstanträge auf 425 000 sinken. Equity Markets EU Tageskommentar Aktienmärkte Europa (6. November 2009, 16:00) Die europäischen Märkte büssten ihre frühen Gewinne wieder ein, nachdem die Beschäftigungszahlen zeigten, dass die Arbeitslosigkeit in den USA ihren höchsten Stand seit 1983 erreicht hatte. Der DJ STOXX 600-Index gab nach und insbesondere die Öl- & Gas-, Grundstoff- und Telekommunikationsaktien belasteten. Im DJ STOXX 600 haben 60% der Gesellschaften, die ihre Quartalsergebnisse bereits vorgelegt haben, die Erwartungen übertroffen. In den USA überraschten 82% der Unternehmen des S&P 500-Index positiv. Der weltweit grösste Zementhersteller Lafarge erlitt Kurseinbussen, nachdem der Gewinn des Unternehmens um 37% J/J nachgegeben hatte und für dieses Jahr ein Rückgang der Zementumsätze um 6-8% prognostiziert wurde. Royal Bank of Scotland stiegen. Die Bank hatte wegen hoher Kreditverluste einen Fehlbetrag während des Quartals ausgewiesen, sprach jedoch von Verbesserungsanzeichen. Equity Markets Asia Tageskommentar Aktienmärkte Asien/Pazifik (6. November 2009, 11:46) Am Freitag folgten die Märkte in Asien mit ihren Gewinnen den starken globalen Märkten. Über Erwarten gute Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten aus den USA stärkten das Vertrauen der Anleger in die Erholung der Weltwirtschaft. Die Märkte Hongkongs erzielten im Tagesverlauf die beste Performance, wobei Bank- und Immobilienwerte das Feld anführten. Wir erwarten, dass eine hohe Wirtschaftsaktivität und gute Unternehmensgewinne die asiatischen Aktien stützen werden, insbesondere im Vergleich zu den Aktien der Industrieländer. Die Drittquartalsergebnisse in Asien ohne Japan haben die Konsensschätzungen bislang übertroffen. Bei rund 62% der Unternehmen führten die ausgewiesenen Ergebnisse zu Aufwärtskorrekturen der Konsenserwartungen für die Gewinne. In der Region schätzen wir die Aktien Chinas, Hongkongs und Singapurs besonders positiv ein. Forex Markets AUD: Anstieg nach besserer Konjunkturprognose der RBA (6. November 2009, 16:30) Der AUD profitierte davon, dass die RBA ihre BIP- und Inflationsprognosen anhob. Da der Tonfall der letzten Verlautbarung ähnelte, ist es schwer vorauszusehen, ob die nächste Zinserhöhung im Dezember oder später stattfinden wird. Der AUD dürfte unseres Erachtens weiterhin von der steigenden Zinsdifferenz profitieren. CAD: leidet unter schwachen Arbeitsmarktdaten (6. November 2009, 16:29) Der CAD geriet nach enttäuschenden kanadischen Beschäftigungszahlen unter Druck. Unsere positive Einschätzung des CAD bleibt bestehen. Die USDCAD-Entwicklung dürfte jedoch holprig verlaufen, und der CAD wird höchstwahrscheinlich weiterhin sehr empfindlich auf neue Konjunkturdaten und Veränderungen der Risikobereitschaft reagieren. G20: Brasilien wird Wechselkursmassnahmen vorschlagen (5. November 2009, 17:43) Einer brasilianischen Zeitung zufolge wird Brasilien beim bevorstehenden G20-Treffen Massnahmen vorschlagen, um eine Überbewertung von BRL, AUD, NZD und ZAR gegenüber USD und CNY zu vermeiden. Eine vorsichtige Haltung erscheint zwar sinnvoll, wir halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass die Teilnehmer mehr tun, als das Thema anzusprechen.
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