|
|
|
UBS Homepage >
Wealth Management >
Wealth Management Research >
News und Research Update
News und Research Update  2. Dezember 2008, 20:00 - Datenquelle: UBS Wealth Management Research
Währungen: fragiles Ungleichgewicht
Die Währungsungleichgewichte sind Ausdruck massiver Verzerrungen der globalen Kapital- und Handelsströme. Die Inflationssorgen in den Ländern mit Währungskoppelung an den USD könnten zu einer deutlichen Korrektur dieser Ungleichgewichte führen. Im neuen UBS Research Focus «Währungen: fragiles Ungleichgewicht» untersucht Wealth Management Research die Folgen des Anpassungsprozesses wichtiger Währungen auf Wirtschaftswachstum und Asset-Preise und beleuchtet die Chancen und Risiken für Anleger.
Economic News Bank of Japan versucht, Unternehmensfinanzierung zu erleichtern (2. Dezember 2008, 09:41) Die Bank of Japan (BoJ) hat neue Massnahmen angekündigt, um die Unternehmensfinanzierung zu erleichtern. Die Banken können sich von der BoJ Liquidität in unbegrenzter Höhe leihen. Als Sicherheit dienen hierbei Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Dies sollte Unternehmenspleiten infolge mangelnder Liquidität verhindern. Schweiz: deutlicher Rückgang des KPI im November (2. Dezember 2008, 08:17) Die Konsumentenpreise in der Schweiz sanken im November um 0,7% M/M. Grund waren hauptsächlich die gesunkenen Energiepreise. Die annualisierte Inflationsrate fiel von 2,6% im Oktober auf 1,5%. Dieser Wert war niedriger, als die Marktteilnehmer erwartet hatten (+2%), entsprach aber unseren Prognosen (+1,6%). Wir rechnen auch in Zukunft mit einer weiter sinkenden Inflation. Reserve Bank of Australia senkt Leitzins auf 4,25% (2. Dezember 2008, 06:58) Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat die Leitzinsen um 100 Basispunkte (Bp.) auf 4,25% gesenkt. Seit dem vergangenen September hat sie die Zinsen um insgesamt 300 Bp. gelockert. Die Zentralbank bezeichnete ihre Geldpolitik nun als expansiv und erwähnte auch fiskalpolitische Massnahmen, was darauf schliessen lässt, dass künftige Zinssenkungen in kleineren Schritten erfolgen werden. USA: NBER gibt Ende des Expansionszyklus bekannt (1. Dezember 2008, 20:24) Nach Angaben des National Bureau of Economic Research (NBER) endete der letzte Expansionszyklus im Dezember 2007 (im 4Q 07). Die meisten monatlichen Daten, allen voran die Beschäftigungszahlen, weisen gemäss NBER darauf hin, dass die reale Wirtschaftsaktivität damals ihr Hoch erreichte. Die USA befinden sich demnach seit elf Monaten in einer Rezession. Wir erwarten, dass sich das reale BIP bis im 2. Quartal 2009 rückläufig entwickelt. USA: Bauinvestitionen im Oktober gesunken (1. Dezember 2008, 17:19) Die Bauinvestitionen sanken im Oktober um 1,2% M/M. Dies war stärker als erwartet. Am stärksten rückläufig waren weiterhin die Investitionen für Wohnimmobilien, die um 3,5% zurückgingen. Bei den Investitionen für Gewerbebauten betrug der Rückgang 0,7%. Der Bau von Gewerbeimmobilien dürfte jedoch bald weit stärker unter Druck geraten. USA: ISM-PMI für das verarbeitende Gewerbe erreicht neues Tief (1. Dezember 2008, 17:16) Der ISM-PMI für das verarbeitende Gewerbe fiel unerwartet stark von 38,9 auf 36,2. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 1982. Der Rückgang erfolgte auf breiter Front. Zudem fielen die bezahlten Preise auf 25,5, was auf einen weiter nachlassenden Inflationsdruck hinweist. Der PMI befindet sich auf einem Niveau, das einer starken Rezession entspricht. Schweden: geldpolitische Sitzung vorverlegt (1. Dezember 2008, 17:09) Die geldpolitische Sitzung der Riksbank wurde auf den 4. Dezember vorverlegt. Das Wachstum in Schweden war im 2. und 3. Quartal rückläufig, was auf eine technische Rezession hindeutet. Da die Frühindikatoren äusserst schwach sind und mit einem drastischen Rückgang der Inflation gerechnet wird, dürfte die Riksbank die Leitzinsen um mindestens 75 Bp. senken. Equity Markets EU Daily European Equity Market Comment (2. Dezember 2008, 16:19) [wird zur Zeit übersetzt] After declining initially, European stocks later advanced on Tuesday on speculation that central banks will increase efforts to help the economy. Basic Resources, Financial Services and Food & Beverages sectors were amongst the worst performing sectors while Retail, Automobiles & Parts and Construction & Materials were amongst the best performing sectors. Commodity stocks including BHP Billiton, Anglo American and Rio Tinto declined. In Financials Services Barclays, ING Groep and HSBC declined. We have a neutral stance on European Financials. Tesco, the UK's biggest supermarket company, jumped after reporting better-than-expected third-quarter sales growth. British Airways rose after it said that it is in talks with Qantas Airways of Australia for a merger. Tageskommentar Aktienmärkte Europa (1. Dezember 2008, 16:58) Am Montag fielen die europäischen Aktienmärkte infolge schlechterer Wirtschaftsdaten, die auf eine Verschärfung der weltweiten Rezession hindeuten. Die Sektoren Grundstoffe, Banken, Versorgung sowie Öl und Gas gehörten mit zu den grössten Verlierern im DJ Stoxx 600 Index. Die Metall- und Rohölpreise fielen aufgrund zunehmender Befürchtungen hinsichtlich einer deutlich geringeren Nachfrage infolge des nachlassenden Wirtschaftswachstums. B>Anglo American</B>, ArcelorMittal, ArcelorMittal, BHP Billiton, Rio Tinto, BP und Royal Dutch Shell gehörten zu den Schlusslichtern. Wir sind im Grundstoffsektor leicht untergewichtet, da aufgrund des möglichen Rückgangs der Metallpreise u.E. nach wie vor Potenzial für weitere Verluste besteht. Barclays und Lloyds TSB verloren an Wert, da Berichte auf eine anhaltende Schwäche der britischen Hauspreise und einen Rückgang bei den Hypothekenzusagen hinwiesen. Bei den Banken entwickelten sich Credit Suisse, Deutsche Bank, HBOS, Dexia und Crédit Agricole mit am schlechtesten. Equity Markets USA Kommentar Aktienmärkte USA (2. Dezember 2008, 00:35) Das National Bureau of Economic Research (NBER) hat unlängst bekannt gegeben, dass die Rezession in den USA im Dezember 2007 begonnen hat. Dabei hätten sich die Konsum- und Industrieindikatoren wie in früheren Rezessionen entwickelt. Zwar erwarten wir weiterhin enttäuschende Konjunkturdaten. Die Aktienmärkte entwickelten sich jedoch in der Vergangenheit jeweils zukunftsorientiert und erreichten gewöhnlich vor der Konjunktur-Talsohle ihr Tief. Blickt man auf die letzten zehn Rezessionen zurück, so stellt man fest, dass der S&P 500 in der Regel ein bis drei Monate vor dem grössten Quartalsrückgang des realen BIP (UBS WMR rechnet im 4Q 08 mit dem Tiefstpunkt), vier Monate vor Ende der vergangenen Rezessionen (derzeitige Rezession dürfte Mitte 2009 enden) und im zweiten Drittel der laufenden Rezession die Talsohle durchlief. Bei einem derzeitigen KGV von 11 (Gewinne der letzten zwölf Monate) scheint das Abwärtsrisiko für den S&P 500 begrenzt zu sein. Seit 1928 ist der Aktienindex bei einem KGV unter 12 in den nachfolgenden zwölf Monaten nie stärker als 20% gefallen. Equity Markets Asia Tageskommentar Aktienmärkte asiatisch-pazifischer Raum (2. Dezember 2008, 10:44) Die asiatischen Börsen brachen am Dienstag ein, da die Rohstoffpreise wegen der sich verschärfenden globalen Rezession sanken und die Sorgen wuchsen, dass die Unternehmensgewinne infolge des Produktionsrückgangs schrumpfen werden. In Japan schloss der Nikkei-Index unter der 8000er-Marke, da Exportwerte wie Toyota und Honda fielen, nachdem der JPY an Stärke gewonnen hatte. In Südkorea zogen die Schwergewichte POSCO und Samsung Electronics den KOSPI-Index in die Verlustzone. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index die Gewinne vom Montag wieder ab, da HSBC nach der Erhöhung des Hypothekenzinssatzes um 500 Basispunkte nachgaben. In Taiwan schloss der Benchmarkindex im Minus. Taiwan Semiconductor Manufacturing Company sanken, nachdem das Unternehmen die Gewinnprognose für das 4. Quartal nach unten korrigiert hatte. Forex Markets CAD: Rückgang parallel zum Ölpreis (2. Dezember 2008, 15:39) Am Montag fiel der Ölpreis wieder unter 50 USD und zog den CAD mit sich. USDCAD korreliert eng mit dem Ölpreis, erholte sich aber wieder auf 1,25. Der CAD profitierte nicht von den Nachrichten über politische Herausforderungen für die neue Harper-Regierung. Der CAD dürfte erst im 2. Halbjahr 2009 wieder erstarken, sobald sich die US-Konjunktur und der Ölpreis erholen. AUDUSD: Gerührt, aber nicht geschüttelt (2. Dezember 2008, 06:48) Die australische Zentralbank senkte heute Dienstag ihren Leitzins um 100 Basispunkte auf 4,25%. Angesichts der sich verschlechternden Konjunktur erachtet die Notenbank den Zinsschritt als notwendig, auch wenn dadurch der AUD geschwächt und der Inflationsrückgang gebremst werden könnte. Im asiatischen Handel wertete AUDUSD daraufhin auf. EURSEK: SEK approaching record low against EUR (1. Dezember 2008, 17:08) [wird zur Zeit übersetzt] The announcement of the Riksbank, to move forward its regular meeting from December 16 to December 3 was negative for the SEK. Market participants are now looking for an interest rate cut of at least 75 bps. In our view, the very short term outlook of the SEK remains bleak. EURCHF: rückläufige PMIs stützen CHF (1. Dezember 2008, 15:28) Der Schweizer PMI fiel auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung 1995. Der CHF profitierte vom Anstieg der Risikoaversion, da die Währung nach dem Rückgang der europäischen PMIs noch immer als sicherer Hafen gilt. Die aggressive Zinssenkung der SNB sollte jedoch den Aufwärtsdruck des CHF in Zeiten geringer Risikobereitschaft dämpfen. CHF: SNB überschwemmt Banken mit CHF (1. Dezember 2008, 15:26) Seit 1987 sind die Sichtguthaben der inländischen Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) über das damalige Niveau gestiegen. Die Daten belegen, dass die SNB die Banken mit CHF überschwemmt, um den 3-Monats-Libor nach unten zu drücken. Zudem könnten Banken bei Weiterverleihungen zurückhaltender sein. Die aggressive geldpolitische Reaktion der SNB belastet den CHF. EURSEK: Schwedischer PMI auf tiefstem Stand seit 1994 (1. Dezember 2008, 14:37) Der schwedische PMI befindet sich im freien Fall. Er erreichte den tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung 1994. Die Daten lassen auf ein stark schrumpfendes BIP schliessen. Die Riksbank wird die Zinsen voraussichtlich massiv senken. Wir rechnen auf kurze Sicht mit einer anhaltenden Schwäche der SEK ggü. dem EUR. GBP: Verkaufsdruck nach schwachem PMI (1. Dezember 2008, 14:24) Der britische PMI für das verarb. Gewerbe fiel ziemlich schwach aus. Auch die Werte anderer PMIs lagen unter den Erwartungen und zogen die Aktienmärkte ins Minus. Infolgedessen hat der Verkaufsdruck auf das GBP zugenommen. Die Währung ist u.E. günstig. Dennoch dürfte der Druck wegen der deutlich schlechteren Wachstumsaussichten in Grossbritannien und weltweit anhalten. EURJPY - erste technische Warnsignale (1. Dezember 2008, 11:32) Dass von Juni-August 2008 keine überzeugenden neuen Hochs erreicht und sowohl die Aufwärtstrendlinie als auch die Nackenlinie im September 2008 durchbrochen wurden, signalisierte Verkaufsdruck. Dagegen warnen Kurse unter dem ursprünglichen Widerstand nach der überverkauften Rally vor Abwärtsrisiken.
|
|
|
 |