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News und Research Update
News und Research Update

4. Juli 2009, 04:00 - Datenquelle: UBS Wealth Management Research

Research im Fokus:

31. März 2009 Die Finanzkrise und die Zeit danach

Die Studie geht ausführlich auf die Gründe der Finanzkrise ein und beurteilt mögliche Ausgänge und Wirkungen auf Anlagen. Die Politik wird in den nächsten Jahren die Entwicklung der Wirtschaft und Finanzmärkte zunehmend beeinflussen. WMR bewertet die geld- und fiskalpolitischen Massnahmen und die wichtigsten regulatorischen Veränderungen und hebt die längerfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft, Finanzsektor und Ertragsaussichten verschiedener Anlageklassen hervor.

Daily Market News:

Economic News

Indonesien: BI senkt Zinsen um 25 Bp.; weitere Schritte erwartet (3. Juli 2009, 13:13)
Wie allgemein erwartet, hat die Bank Indonesia (BI) die Leitzinsen weiter gesenkt - um 25 Bp. auf 6,75%. In ihrem Bericht gab die BI an, dass sich der Lockerungszyklus dem Ende zuneige. Da wir erwarten, dass die Inflation noch etwas weiter zurückgeht und 2010 verhalten bleibt, rechnen wir indes für die kommenden Monate mit neuerlichen Zinsschnitten von 25 bis 50 Bp.

Equity Markets EU

Tageskommentar Aktienmärkte Europa (3. Juli 2009, 17:04)
Am Freitag fielen die Kurse der europäischen Aktien im frühen Handel, nachdem sie bereits am Vortag im Anschluss an die schlechte gesamtwirtschaftliche Nachricht über die steigende Arbeitslosenrate in den USA abgerutscht waren. Im weiteren Verlauf wurde der Rückgang jedoch dank Gewinnen im Banken- und im Mediensektor wieder ausgeglichen. Die Bereiche Versorgung und Grundstoffe schnitten im DJ Stoxx 600 Index am schlechtesten ab. Die Bergbautitel Rio Tinto und BHP Billiton sowie ArcelorMittal notierten schwächer, da die Metallpreise nachgaben. France Télécom und EDF erlitten nach einer Herabstufung von Brokern Einbussen. Die Aktie der grössten deutschen Einzelhandelskette Metro fiel nach Berichten über rückläufige Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im Mai gegenüber dem Vormonat. HSBC, Barclays, Deutsche Bank und Sanofi-Aventis schnitten indes im Standardwerteindex DJ Stoxx 50 mit am besten ab.

Tageskommentar Aktienmärkte Europa (2. Juli 2009, 16:51)
Die europäischen Aktienmärkte brachen am Donnerstag ein, nachdem die Arbeitslosigkeit in den USA auf ein 25-Jahres-Hoch stieg. Die Sektoren Automobile und Komponenten, Grundstoffe und Finanzdienstleistungen schnitten am schlechtesten ab im DJ Stoxx 600 Index. Die Bergbauaktien Rio Tinto und Anglo American verloren an Boden, da die Rohstoffpreise aufgrund der Sorgen über die globale Konjunkturerholung sanken. Royal Dutch Shell führten die Energietitel ins Minus, da die Ölpreise sanken, nachdem die Daten einen starken Anstieg der US-Benzinvorräte auswiesen. Die Aktie des weltgrössten Chemiekonzerns Clariant brach ein, nachdem das Unternehmen Pläne angekündigt hatte, rund 200 Mio. USD in Wandelanleihen zu begeben. Elan verzeichneten hingegen Kursgewinne, nachdem Johnson & Johnson dem Kauf eines 18,4%igen Anteils am Unternehmen für 1 Mrd. USD zugestimmt hatte.

Equity Markets Asia

Tageskommentar Aktienmärkte asiatisch-pazifischer Raum (3. Juli 2009, 12:56)
Nach den schwachen Vorgaben der globalen Märkte vom Vortag tendierten die asiatischen Märkte am Freitag uneinheitlich. Die US-Arbeitslosenrate stieg auf 9,5% - den höchsten Stand seit August 1983. Die Märkte Chinas und Indiens legten heute zu und überflügelten die Region. China verzeichnete diese Woche ein Plus von mehr als 5%. Wir halten an der Übergewichtung Chinas fest. Die jüngsten Wirtschaftsdaten überraschten positiv. Sie bestätigten unsere im Vergleich zu den kleineren asiatischen Volkswirtschaften optimistischere Einschätzung der chinesischen Wirtschaft für 2009. Ausserdem erwarten wir, dass die chinesischen Behörden weitere fiskalpolitische Stimulierungsmassnahmen ergreifen könnten, falls sich die Wirtschaftsaktivitäten abschwächen sollten. Zu erwähnen ist ferner, dass die Bewertungen attraktiv bleiben und sich auf relativer Basis in den letzten Wochen weiter verbessert haben.

Forex Markets

Forecast change USDBRL (3. Juli 2009, 16:57)
[wird zur Zeit übersetzt]
We change our USDBRL forecast from 2.05 in 3M to 2.03; from 2.20 in 6M to 1.95 and from 2.13 in 12M to 1.90. The apparent normalization in economic activity has been one of the main drivers for foreign exchange markets, for the benefit of risk-sensitive currencies such as the BRL.

Prognoseänderung USDMXN (3. Juli 2009, 16:55)
Wir senken unsere Prognose für USDMXN von 13,8 in 3 Monaten auf 13,5 und von 15,0 in 6 Monaten auf 14,0. Die massvollen, aber stetigen Interventionen der Zentralbank und die internationale Unterstützung trugen zur Reduzierung der Volatilität bei und dürften auch das Abwärtsrisiko in den kommenden Monaten mindern.

JPY: Yen wartet auf den neuen Währungschef (3. Juli 2009, 13:38)
Rintaro Tamaki tritt seinen neuen Posten als Vizefinanzminister für internationale Angelegenheiten am 14. Juli in einer schwierigen Zeit an, in welcher der US-Dollar und der Yen unter Druck stehen. Das Finanzministerium intervenierte bislang nicht direkt am Devisenmarkt, und wir erwarten, dass dies so bleiben wird.

EURUSD: Risikoneigung bleibt im Juni zentral (3. Juli 2009, 13:37)
Der handelsgewichtete US-Dollar-Index ist um 2% gestiegen, begleitet von einem Anstieg des VIX-Index um 6%. Es überrascht nicht, dass der S&P 500 im gleichen Zeitraum fast 3% eingebüsst hat. Die Finanzmärkte und der US-Dollar werden weiterhin von der Risikoneigung geprägt. Dieser Trend dürfte sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.

Das Paradoxon Teil II (2. Juli 2009, 17:53)
Schlechte US-Daten stützen den US-Dollar, während gute Daten ihn schwächen. Diese Regel, die einige Beobachter als ein Paradox ansehen, wurde erneut bestätigt durch den enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht, der eine hohe Zahl neuer Arbeitsloser auswies. Die Daten führten zu Risikoaversion und stützten wie gewohnt den USD ggü. dem EUR.

SEK: lockere Zentralbankpolitik schwächt Währung (2. Juli 2009, 17:51)
Die schwedische Riksbank senkte den Leitzins um 0,25% auf 0,25% und signalisierte in ihren Kommentaren, der Leitzins werde bis Ende 2010 auf diesem Niveau bleiben. Die Märkte waren überrascht von diesen Ankündigungen und bewerteten die SEK schwächer. Unseres Erachtens besteht die allgemeine Unterstützung für die SEK jedoch nach wie vor, trotz der leicht niedrigeren Zinsen.

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