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Archiv 2005
Education Notes 2005  Spezielle Untersuchungen von UBS Wealth Management Research  UBS Wealth Management Research veröffentlicht – neben Berichten über Aktien, Obligationen und andere Anlagen – in den «Education Notes» Analysen und Hintergrundinformationen zu spezifischen Themen, die für Anleger von Interesse sind. In diesen Studien teilen wir unsere Finanzkenntnisse mit Kunden, welche ihr Verständnis für Themen, die ihre Anlageentscheiden beeinflussen können, erweitern möchten.
Ihr UBS-Kundenberater stellt Ihnen gerne weitere Informationen und Research-Publikationen zur Verfügung. CAT-Bonds: Investieren ins Auge des Hurrikans(21. Dezember 2005 / UBS Wealth Management Research)
Angesichts der fast wöchentlichen Schreckensmeldungen in Bezug
auf Naturkatastrophen stellt sich die Frage, ob die Versicherungswirtschaft
in der Lage ist, potentielle Mega-Katastrophen aufzufangen.
Der Risiko-Transfer an den Kapitalmarkt gelingt Versicherungen mit
Hilfe von CAT-Bonds, da diese für Investoren eine attraktive Verzinsung
aufweisen und sich zur Portfoliobeimischung eignen. Für private
Anleger halten wir allerdings CAT-Bond-Fonds als die beste Möglichkeit
in CAT-Bonds zu investieren. Nicht traditionelle Anlageklassen etablieren sich(21. Dezember 2005 / UBS Wealth Management Research)
Nicht traditionelle Anlageklassen wie Hedge-Funds, Private Equity,
Immobilien und Rohstoffe haben Anlegern in den letzten Jahren
sehr attraktive Ertragsmöglichkeiten geboten. Auch mit Blick in die
Zukunft bleiben diese Anlagen attraktiv und werden
möglicherweise noch beliebter – schliesslich können sie die Effizienz
eines Portfolios verbessern und die Wertentwicklung stabilisieren. CAT-Bonds: Investieren ins Auge des Hurrikans (21. Dezember 2005 / UBS Wealth Management Research)
Angesichts der fast wöchentlichen Schreckensmeldungen in Bezug
auf Naturkatastrophen stellt sich die Frage, ob die Versicherungswirtschaft
in der Lage ist, potentielle Mega-Katastrophen aufzufangen.
Der Risiko-Transfer an den Kapitalmarkt gelingt Versicherungen mit
Hilfe von CAT-Bonds, da diese für Investoren eine attraktive Verzinsung
aufweisen und sich zur Portfoliobeimischung eignen. Für private
Anleger halten wir allerdings CAT-Bond-Fonds als die beste Möglichkeit
in CAT-Bonds zu investieren. Aqua: Investition in die Quelle allen Lebens(18. Oktober 2005 / UBS Wealth Management Research)
Wasser war und wird immer die Grundlage jeder menschlichen Entwicklung sein. Gerade erst hat die Internationale Dekade unter dem Motto „Wasser zum Leben“ begonnen, und schon wird erkennbar, dass die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft im 21. Jahrhundert abhängig sein wird von der Nachhaltigkeit der Ressourcen unserer Erde und insbesondere von der dauerhaften Verfügbarkeit von Wasser. Da wir der Ansicht sind, dass Wasser zu einem Gut wird, das immer rarer wird, sehen wir darin auch interessante Anlagemöglichkeiten. Dies gilt insbesondere für die sozial verantwortungsbewussten Unternehmen, die den Erhalt der Wasserressourcen zum Kernpunkt ihrer geschäftlichen Entscheidungen gemacht haben. Dieser Bericht enthält eine eingehende Analyse zum Thema Wasser und erlaubt es auf unkomplizierte Weise, das Investmentthema Wasser durchzuspielen. Die Folgen von Hurrikan Katrina für die US Wirtschaft(2. September 2005 / UBS Wealth Management Research)
Die Auswirkungen von Hurrikan Katrina sind katastrophal. Bevor
wir einen näheren Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen
werfen, möchten wir allen, die vom Hurrikan betroffen sind, unser
tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Die kurzfristigen Folgen für
die US-Wirtschaft werden wahrscheinlich schwerer Natur sein, aber
wir gehen davon aus, dass sie nur vorübergehend sein werden. Da
Hurrikan Katrina verheerender war als Hurrikan Andrew 1992,
können ähnliche, aber stärkere Reaktionen der Wirtschaft erwartet
werden. Hinzu kommt, dass die US-Verbraucher hart getroffen
werden, da der höhere Ölpreis die Kaufkraft beschneidet. Wir gehen
davon aus, dass Katrina 0,5 Prozentpunkte des BIP-Wachstums im 3.
Quartal 2005 kostet und berichtigen unsere Prognose von
(annualisiert) 3,5% auf 3,0% im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Das Risiko einer Aussetzung der
Zinserhöhungspolitik der amerikanischen Notenbank ist gestiegen,
aber wir sehen weiterhin Zinsschritte voraus. Mit «Core/Satellite» das Portfolio optimieren(1. September 2005 / UBS Wealth Management Research)
Wie soll man das Vermögen strukturieren, um optimale Anlageergebnisse
zu erzielen? So lautet die wohl wichtigste Frage für jeden
Anleger. Der «Core/Satellite» Ansatz hilft diese Frage zu beantworten,
indem er vorgibt, was im Zentrum stehen sollte und was an den
Rand gehört. Den Kern sollte demnach ein Portfolio einnehmen,
dass auf das Risikoprofil des Anlegers zugeschnitten ist. Als Satelliten
kommen vor allem Anlagen in Betracht, die darauf ausgerichtet
sind, kurzfristige Renditechancen wahrzunehmen. Insgesamt sollten
die Satelliten das absolute Risiko des Portfolio jedoch nicht wesentlich
beeinträchtigen. Gutes tun und Geld verdienen(30. August 2005 / UBS Wealth Management Research)
Eine moderne Firma wird in der globalen Wirtschaft mehr machen müssen als nur Profite generieren. Dieser Gedankengang hat sich auch in vielen Managerköpfen festgesetzt. Soziales Handeln ist in immer mehr Firmen als Unternehmensziel verankert. Zudem steigt die Zahl der Investoren, die mit dem Einsatz ihres Geldes bewusst soziale Verantwortung übernehmen wollen und damit eine bessere Welt vor Augen haben. «Socially Responsible Investments» (SRI) beginnen sich zu etablieren. Der Nahe Osten - ist der Aufschwung auf Sand gebaut?(18. August 2005 / UBS Wealth Management Research)
Der Nahe Osten ist eine boomende Region, und das Wachstum in der Region hält schon seit einiger Zeit an. Dennoch haben internationale Anleger erst vor kurzem begonnen, sich für die Börsen im Nahen Osten zu interessieren. Ein Hauptgrund für das hohe Wirtschaftswachstum ist offensichtlich der Ölpreis, aber auch andere Faktoren - die oft ignoriert werden - spielen eine wichtige Rolle. Hierzu gehören Steuerreformen, geringere Handelsschranken und verbesserte Unternehmensführung. Zur gleichen Zeit hat der Nahe Osten eine starke Erholung am Aktienmarkt erlebt, mit einem durchschnittlichen Anstieg des Aktienindex von 175% seit Anfang 2004. Es ist nicht überraschend, dass die Erholung zu sehr hohen Bewertungen geführt hat. Markt- und Anlegerverhalten deuten auf das Entstehen einer Blase hin. Deutschland - Neuwahlen und Wirtschaftspolitik(16. August 2005 / UBS Wealth Management Research)
Die geplanten Neuwahlen sind in Deutschland derzeit Hauptthema. Wirtschaftspolitische Themen stehen im Mittelpunkt des Wahlkampfs. Bislang steht die Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts zu den Neuwahlen noch aus; eine Entscheidung fällt Mitte/Ende August. In den aktuellen Meinungsumfragen schmilzt der Vorsprung der Oppositionsparteien; eine große Koalition erscheint zunehmend wahrscheinlicher. Aufgrund schwer zu vereinbarender Vorstellungen bei den großen Volksparteien, speziell bei wirtschafts- und sozialpolitischen Themen, wäre bei einer Koalition aus CDU/CSU und SPD ein weniger stringenter Reformkurs zu befürchten. Dies könnte zu Enttäuschungen an den Finanzmärkten führen, die bislang darauf gesetzt haben, dass der Reformstau zügig überwunden wird. Ein Blick auf Argentiniens Schuldentausch(22. Juli 2005 / UBS Wealth Management Research)
Am 10. Juni gab Argentinien offiziell den Abschluss seines staatlichen Schuldentauschs bekannt. Diese Research Note untersucht die Resultate der Schulden-Umstrukturierung, den Status von Anleihensgläubigern, die das Angebot der Regierung nicht angenommen haben, und die Aussichten für die neuen Anleihen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse - eine Einführung(30. Juni 2005 / UBS Wealth Management Research)
Das Rohstoffsegment der landwirtschaftlichen Erzeugnisse war bislang nicht Gegenstand profunder Analyse. Dies kann der Tatsuche zugeschrieben werden, dass die Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Vergleich zu den anderen Rohstoffmärkten weniger vorhersehbar sind und starken Schwankungen unterliegen. Ausserdem unterscheiden sich die Merkmale dieser Märkte recht deutlich von denen für Energie oder Metalle. Und schliesslich sinken die Preise in der Landwirtschaft seit vielen Jahren und haben daher nicht das Interesse der Anleger geweckt. Dennoch machen landwirtschaftliche Erzeugnisse einen wesentlichen Teil der gehandelten Rohstoff-Indices aus und sollten daher nicht vollständig ignoriert werden. Der Aktienmarkt - eine Kristallkugel für den Obligationenmarkt?(20. Juni 2005 / UBS Wealth Management Research)
Rating-Agenturen wird gelegentlich vorgeworfen, sie reagierten zu langsam auf eine Verschlechterung der Bonität von Unternehmen. In letzter Zeit haben einige der öffentlich gewordenen Fälle von Zahlungsunfähigkeit deutlich gemacht, wie wichtig frühe Signale der Aktienmärkte sind. Wir haben befunden, dass diese Signale bei der Feststellung kommender Zahlungsunfähigkeiten wertvoll sind und auch bei der Voraussage von Spread-Blowups auf Obligationenmärkten hilfreich sein können. Allerdings ist die Beziehung zwischen Obligationen- und Aktienmärkten nicht die einzige treibende Kraft hinter den Bond Spreads. Makroökonomische und technische Faktoren wie die Liquidität spielen ebenfalls eine Rolle. Daher kann sich eine Handelsstrategie, die ausschliesslich auf der Verbindung zwischen Schulden und Eigenkapital aufbaut, als zu unstetig erweisen und ist nicht zu empfehlen. Der neue Reuters/Jefferies CRB Index(9. Juni 2005 / UBS Wealth Management Research)
Der Reuters CRB Futures Price Index wird der umfassendsten Revision seiner 50jährigen Geschichte unterzogen und gleichzeitig in Reuters/ Jefferies CRB Index umbenannt. Die Umstellung erfolgt am 20. Juni 2005, dann werden die Daten des RJ/CRB zum ersten Mal verbreitet. Erster Notierungsmonat ist der September 2005. Vom 11. Juli 2005 an werden Futures auf den RJ/CRB Index an der NYBOT angeboten. Die ursprüngliche Version des CRB wird als Continuous Commodity Index (CCI) weitergeführt. Diese Research Note soll Ihnen eine Einführung in die wichtigsten Veränderungen des Index geben. Kompensieren die Kreditspreads das Ausfallrisiko?(6. Juni 2005 / UBS Wealth Management Research)
Wir wollen heute das Verhältnis zwischen Kreditspreads und Ausfallquoten zwischen 1970 und der Gegenwart untersuchen. Während bei Investment-Grade-Unternehmensanleihen aus der Perspektive des „Buy & Hold”-Anlegers die Kreditspreads eine ausreichende Kompensation für das Ausfallrisiko bieten, ist dies bei Hochzinsanleihen, wo nach wie vor das Markt-Timing entscheidend ist, nicht der Fall. Exchange Traded Funds(3. Juni 2005 / UBS Wealth Management Research)
Entstanden in den USA als Alternativen zu Aktien und Indexzertifikaten haben sich Exchange Traded Funds (ETF) über die letzten Jahre global als eigenständige Produktgattung etabliert. Dies wird insbesondere an der deutlich zugenommenen Anzahl der durch ETF abgedeckten Indizes (Länder-, Regionen-, Sektoren- und neuerdings auch Stil-Indizes) und Assetklassen (Aktien, Renten, Immobilien) als auch an dem signifikanten Anstieg ihres Handels- und Fondsvolumens (Verdreifachung seit 2000) sichtbar. Gründe für den boomartigen Einzug von ETF sind in den fallenden Aktienmärkten Anfang dieser Dekade und der voranschreitenden Kostentransparenz von Anlageprodukten zu finden. Investoren ziehen bei geringeren Renditeaussichten anfallende Kosten verstärkter in ihr Anlagekalkül mit ein. Dies verbunden mit der gesunkenen Bereitschaft, aktives Risiko zu übernehmen, lässt ETF-Produkte, auf ihrem Radar erscheinen.
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