10. Februar 2004
UBS übernimmt Laing & Cruickshank Investment Management von Crédit Lyonnais
Übernahme baut auf erfolgreichem organischen Wachstum im britischen Vermögensverwaltungsmarkt auf
UBS und Crédit Lyonnais, Teil der Crédit Agricole-Gruppe, sind übereingekommen, dass UBS den Vermögensverwalter Laing & Cruickshank Investment Management für einen Gesamtbetrag von ungefähr 160 Millionen GBP übernimmt. Laing & Cruickshank ist ein führender Anbieter von Vermögensverwaltungsdienstleistungen für sehr vermögende Anleger und Wohltätigkeitsorganisationen in Grossbritannien. Die Übernahme beschleunigt die erfolgreiche Strategie für organisches Wachstum, mit der UBS ihr britisches Inlandsgeschäft in vier Jahren auf verwaltete Vermögen in Höhe von über 5 Milliarden GBP und auf mehr als 100 Kundenberater gesteigert hat. Durch die Übernahme von Laing & Cruickshank erhöht sich das verwaltete Vermögen um 5 Milliarden GBP. Die Anzahl Kundenberater steigt um 75. Dank der Zusammenlegung des Geschäfts entsteht einer der führenden Anbieter in der britischen Vermögensverwaltungsbranche. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden und wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2004 abgeschlossen sein.
Laing & Cruickshank beschäftigt 246 Mitarbeiter an ihrem Hauptsitz in London sowie an ihren regionalen Standorten Birmingham, Bury St. Edmunds, Eastbourne, Jersey, Newcastle, Taunton und Worthing.
Jeremy Palmer, Managing Director und Leiter des Vermögensverwaltungsgeschäfts von UBS in Grossbritannien, kommentiert: «Wir freuen uns, diese Akquisition bekannt geben zu können. Sie wird den erfolgreichen Aufbau unseres lokalen Vermögensverwaltungsgeschäfts in Grossbritannien beschleunigen. Wir sind überzeugt, dass die Kunden und Mitarbeiter von Laing & Cruickshank von unserer globalen und unabhängigen Beratung für sämtliche Anlageprodukte profitieren.»
Michael Kerr Dineen, Chief Executive von Laing & Cruickshank, fügt hinzu: «Als weltweit führende Anbieterin von Vermögensverwaltungsdienstleistungen ist UBS ein zuverlässiger und erfahrener Partner für unsere Kunden und Mitarbeiter die Vermögensverwaltung ist seit über 100 Jahren das Kerngeschäft von UBS. Unsere Kundenberater werden unseren bestehenden Kunden Dienstleistungen, Produkte und Finanzberatung auf neuem Niveau bieten und so gezielt das gesamte Spektrum an Vermögensverwaltungsbedürfnissen abdecken.»
Patrice Durand, Mitglied des Executive Committee von Crédit Agricole SA, meint dazu: «Diese Transaktion bringt die hohe Qualität dieses Geschäfts, das seit seiner Akquisition durch Crédit Lyonnais im Jahr 1987 erfolgreich gewachsen ist, vollumfänglich zum Ausdruck. Die Crédit Agricole-Gruppe bleibt ihrem Vermögensverwaltungsgeschäft ausserhalb Grossbritanniens weiterhin verpflichtet.» Die Crédit Agricole-Gruppe verwaltet Vermögen in Höhe von 80 Milliarden EUR.
Das Geschäftsstellennetz von UBS in Grossbritannien umfasst die Standorte London, Edinburgh, Manchester und Jersey. UBS hat kürzlich in der Umfrage 2004 Euromoney Private Banking Survey verschiedene prestigeträchtige Auszeichnungen erhalten, einschliesslich «Best Global Private Bank» und «Best Private Bank Western Europe».
Die europäische Vermögensverwaltung bildet für UBS einen wichtigen strategischen Fokus. Die Produkt- und Dienstleistungspalette der Bank, die auf einer offenen Architektur basiert, ist sorgfältig auf die steuer- und gesetzesspezifischen Bestimmungen des jeweiligen Landes sowie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ziele der Kunden in ihrem Markt ausgerichtet.
Nach der Expansion ihres Privatkundengeschäfts in Frankreich im Mai 2003 und in Deutschland im Oktober 2003 stellt dieser Kauf für UBS einen weiteren Schritt im systematischen Ausbau ihres Vermögensverwaltungsgeschäfts in Europa dar. Am Ende des vierten Quartals 2003 umfassten die verwalteten Vermögen von UBS im europäischen Vermögensverwaltungsgeschäft 46 Milliarden CHF. Per 31. Dezember 2003 verwaltete UBS Wealth Management insgesamt CHF 701 Milliarden CHF.
Zürich / Basel / London / Paris, 10. Februar 2004
UBS