Zusätzlich zu den Wachstumsraten der einzelnen Geschäftsfelder
von UBS sorgen die Synergien zwischen diesen Feldern
für weitere nachhaltige Ertragsmöglichkeiten.
Für UBS bedeutet «One Firm», die Bedürfnisse ihrer Kunden
so zu erfüllen, dass keine internen organisatorischen Grenzen spürbar werden. Viele Kunden – insbesondere im
Wealth Management – haben sich für UBS entschieden, weil
sie neben dem Wealth-Management-Angebot auf eine breite
Palette an Investment-Banking-Dienstleistungen zugreifen
können. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensgruppen
ermöglicht es UBS, wichtige Trends wie die Nachfrage
nach strukturierten Produkten oder alternativen Anlagen
zu nutzen. Mitte 2006 lancierten das Investment Banking Department
und das Wealth Management gemeinsam eine Initiative, die auf äusserst wohlhabende Kunden ausgerichtet
ist. 2007 führte die Zusammenarbeit zwischen Investment
Banking und Wealth Management in den Kernmärkten zu
einem Zufluss von rund 9 Milliarden Franken an Neugeldern
im Wealth-Management-Geschäft und zu über 90 neuen
Mandaten im Investment Banking. Diese generierten Kommissionserträge
in Höhe von zirka 300 Millionen Franken.
Insgesamt geht UBS davon aus, dass mit ihrem «One
Firm»-Ansatz 2007 rund 3,6 Milliarden Franken an zusätzlichen Erträgen erzielt wurden – mit Margen auf Eigenprodukten
(Anlagefonds, strukturierte Produkte, alternative Anlagen),
mit Spreads und Gebühren auf Kundentransaktionen
und bereichsübergreifenden Kundenvermittlungen.
Ein weiterer Vorteil des «One Firm»-Ansatzes sind die Synergien
auf Kosten- und Refinanzierungsseite, die UBS auf
jährlich rund 1 Milliarde Franken veranschlagt. Die verschiedenen
Unternehmensgruppen von UBS teilen sich Infrastruktur
und Services, sodass Doppelspurigkeiten bei Strukturen,
Management- und Kontrollfunktionen wegfallen und vorteilhaftere
Einkaufsbedingungen resultieren. Alle Geschäfte
werden unter einer Marke betrieben, was die Effizienz der
Marketingausgaben erhöht.