In den letzten Jahren kamen vielen Unternehmen das kräftige
Weltwirtschaftswachstum, die niedrigen nominalen Zinsen
und die reichlich vorhandene Liquidität zugute. Folglich
hat die weltweite Ausfallrate einen historischen Tiefstand erreicht,
während die Gewinne markant höher ausfielen. In
jüngster Zeit sind die Zinsen aufgrund der Subprime-Krise
jedoch gestiegen, während die globale Liquidität gesunken
ist. Der Kreditzyklus hat sich gewendet und die Ausfallraten
nähern sich wieder dem langfristigen Durchschnitt an. Dies
wird voraussichtlich zu anhaltenden Unternehmensrestrukturierungen
führen, die wiederum dem Investment Banking
Geschäftschancen eröffnen werden.
Gleichzeitig wird sich die Internationalisierung fortsetzen.
Dies gilt insbesondere für Asien, wo sich die lokalen Unternehmen
dank des hohen Wirtschaftswachstums sukzessive zu
Nettokäufern von Vermögenswerten im Ausland entwickeln,
namentlich in den USA und in Europa sowie in den rohstoffreichen
Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Dies wird den
UBS-Beratungsspezialisten die Gelegenheit bieten, Firmen bei
Akquisitionen rund um den Globus zur Seite zu stehen.