In zahlreichen Volkswirtschaften findet eine spürbare Verlagerung
von der arbeitsintensiven Produktion zu kapitalintensiven
Tätigkeiten statt.
Diese Entwicklung lässt einen deutlichen
Trend hin zur individuellen Vermögensakkumulation
erkennen, der im nächsten Jahrzehnt insbesondere in Asien
anhalten dürfte. Die Vermögen werden in den Industrieländern
voraussichtlich schneller wachsen als das BIP. Hinzu
kommt, dass das Verhältnis zwischen Vermögen und BIP in
den Schwellenländern derzeit recht niedrig ist und unter anderem
aufgrund allgemein höherer Sparquoten ansteigen
dürfte.
Diese Trends werden den Vermögensverwaltern weltweit
zugute kommen. Auch die Asset Manager werden davon
profitieren, denn die privaten Vermögen gelten als entscheidender
Faktor für das Wachstum institutioneller Gelder.
Diese Entwicklung dürfte sich ebenso für Investmentbanken
und Wertschriftenhäuser als Vorteil erweisen, da sowohl die
Kapitalausstattung an den Finanzmärkten als auch die Handelsvolumen
steigen werden.