New York, 11. April 2006, 01:00
UBS erwirbt das Privatkundengeschäft der Piper Jaffray Companies in den USA
UBS erweitert ihr amerikanisches Privatkundengeschäft mit dem Geschäftsstellennetz der Piper Jaffray Companies. Der Kaufpreis beträgt USD 500 Millionen in bar. Die Akquisition wird voraussichtlich zu Beginn des dritten Quartals abgeschlossen sein, vorbehältlich der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden.
Die Transaktion beinhaltet auch die Übertragung eines Kundenkreditportfolios in Höhe von rund USD 300 Millionen sowie eine zusätzliche Cash-Zahlung von USD 75 Millionen bei Abschluss, sofern gewisse Kriterien erfüllt und geschäftliche Ziele erreicht werden.
Die in Minneapolis beheimatete Piper Jaffray beschäftigt mehr als 800 Finanzberater, unterhält Beziehungen zu 190 000 Haushalten und betreut Kundenvermögen von USD 52 Milliarden. Das Unternehmen erbringt Wealth-Management-Dienstleistungen für Privatkunden, inklusive Nachlass- und Pensionsplanung, Brokerage und Versicherungen. Das Geschäftsstellennetz umfasst annähernd 90 Filialen in 17 Bundesstaaten.
Die Finanzberater der Piper Jaffrays werden in den Bereich Wealth Management US integriert und so die Präsenz von UBS im mittleren Westen und im Westen der USA stärken.
Marten Hoekstra, Head Wealth Management US: «Die Akquisition ist eine ideale Ergänzung unseres bestehenden Wealth-Management-Angebots in den USA. Mit dem zusätzlichen Netzwerk von Finanzberatern erhält UBS Zugang zu einer breiteren Kundenbasis. Die Finanzberater von Piper Jaffray und ihre Kunden profitieren vom Zugriff auf eine der weltweit führenden Wealth-Management-Plattformen, die im Markt einen ausgezeichneten Ruf geniesst.»