Zürich/Basel, 2. Dezember 2005, 18:00
UBS schliesst Verkauf von Private Banks & GAM an Julius Bär
ab
Heute hat UBS den Verkauf von Private Banks & GAM für CHF 6.1 Milliarden an
Julius Bär abgeschlossen. Aus der Transaktion resultiert ein Veräusserungsgewinn
nach Steuern von rund CHF 3,8 Milliarden.
UBS schliesst den Verkauf von Private Banks &
GAM an Julius Bär für CHF 6.1 Milliarden erfolgreich ab.
Gemäss der Transaktionsvereinbarung setzt sich dieser Betrag wie folgt
zusammen:
Anteil von 21,5% am Aktienkapital der erweiterten Julius Bär Gruppe
(24 Millionen Aktien). Ausgehend vom Eröffnungskurs der Julius-Bär-Aktie
vom 2. Dezember 2005 von CHF 94.1 beläuft sich der Gesamtwert der
Beteiligung auf CHF 2,3 Milliarden.
CHF 3,575 Milliarden in bar und CHF 225 Millionen in Tier-1-Preferred
Securities. Die Cash-Komponente schliesst eine Pre-Closing-Dividende der
Private Banks & GAM sowie den Ersatz der ursprünglich vorgesehenen
vorrangigen Schuldverschreibungen in Höhe von CHF 625 Millionen durch
Julius Bär ein.
Nach Abrechnung der Optionen, die UBS bestimmten Führungskräften von SBC
Wealth Management Group zugeteilt hatte, reduziert sich die 21,5%-Beteiligung
von UBS an der erweiterten Julius Bär Gruppe um 0,8%.
UBS wird infolge dieser Transaktion einen Veräusserungsgewinn nach Steuern von
knapp CHF 3,8 Milliarden erzielen, der im vierten Quartal 2005 verbucht wird.
Sowohl der Veräusserungsgewinn als auch das Betriebsergebnis der Private Banks
& GAM werden als nicht weitergeführte Bereiche in der Erfolgsrechnung
ausgewiesen.
UBS wird weder im Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe Einsitz nehmen noch in
irgendeiner Art die Strategie oder operative Geschäftstätigkeit der Bank
kontrollieren oder beeinflussen. Auf die Ausübung der Stimmrechte wird
verzichtet. Die 20,7%-Beteiligung von UBS an der erweiterten Julius Bär wird als
zur Veräusserung verfügbarer finanzieller Vermögenswert verbucht.