Zürich/ Basel, 28. September 2005, 07:00
SASAC Peking, UBS und IFC restrukturieren Beijing Securities
SASAC Peking1, UBS und die International Finance Corporation (IFC) stehen in Verhandlungen über die Restrukturierung der Beijing Securities Co. Ltd. zu einer Einheit, die in Zukunft von UBS geführt werden soll.
Der vom Pekinger Staatsrat genehmigte Restrukturierungsvorschlag sieht vor, dass das neue Wertschriftenhaus neben anderen Dienstleistungen im Underwriting von inländischen Anleihen und Aktien in China tätig sein wird. Zusätzlich und im Unterschied zu anderen chinesisch-ausländischen Jointventures wird das neue Unternehmen im Sekundärhandel und vertrieb, im Aktien- und Anleihenmarkt sowie im einheimischen Wealth-Management-Geschäft aktiv sein können.
UBS rechnet im Gegenzug für ihre Aktienbeteiligung an der restrukturierten Einheit mit einer Investition von bis zu RMB 1,7 Milliarden (USD 210 Millionen, CHF 272 Millionen). Die Restrukturierung wird mittels Übertragung von gewissen Vermögenswerten an ein neues Unternehmen vollzogen, das alle notwendigen Lizenzen besitzen wird für eine breite Palette von Aktivitäten, die kein anderes chinesisch-ausländisches Kooperationsmodell in diesem Umfang abdeckt. Diese Struktur schützt UBS vor Verbindlichkeiten aus Altlasten.
Die Parteien stimmen überein, dass dieser Restrukturierungsvorschlag eine einzigartige Chance darstellt, die allen jeweiligen Anspruchsgruppen zugute kommt, den fortschreitenden Reformprozess des chinesischen Wertschriftenmarkts unterstützt sowie einen wichtigen Präzedenzfall für die erfolgreiche Umsetzung weiterer Restrukturierungen dieser Art darstellt.
Peter Wuffli, Chief Executive Officer von UBS: «Neben dem QFII-Status von UBS und dem Jointventure im Bereich Fondsmanagement (UBS SDIC Funds Management) bildet dieses Vorhaben ein Schlüsselelement in unserer Strategie für den inländischen Wertschriftenmarkt in China. Darüber hinaus zeigt sich darin ein neuartiger, dynamischer Ansatz auf Seiten der chinesischen Regierung und Aufsichtsbehörden bei den Reformbestrebungen in der Wertschriftenbranche. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und dem Regulator, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.»
Gemäss dem Vorschlag entsteht eine anfängliche Aktionärsstruktur, bei der SASAC Peking 33%, UBS 20% und IFC weniger als 5% des neuen restrukturierten Unternehmens kontrollieren. Der verbleibende Aktienanteil von 42% geht an ein chinesisches Konsortium strategischer Investoren, welche von Beijing Securities und UBS bestimmt werden. Die Beteiligung von IFC bedarf noch der Zustimmung durch deren Verwaltungsrat.
SASAC Peking, UBS, IFC und die Beijing Securities arbeiten weiterhin eng zusammen im Hinblick auf eine baldmögliche Vollendung des Vertragswerks. Der Vorschlag steht unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung. Die Verhandlungen zwischen den Vertragspartnern dauern an. Über Einzelheiten der Gespräche wurde Stillschweigen vereinbart, und vorerst steht keine der involvierten Parteien für weiterführende Stellungnahmen zur Verfügung.
Zürich / Basel, 28. September 2005
UBS