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Zürich, 18. April 2007, 14:15 Generalversammlung der UBS AGDie UBS-Aktionäre stimmten an der ordentlichen Generalversammlung vom
18. April 2007 der vom Verwaltungsrat beantragten Dividende von CHF 2.20 pro
Aktie zu. Ausserdem wählten sie mit Sergio Marchionne ein neues Mitglied in den
Verwaltungsrat. Stephan Haeringer, Helmut Panke und Peter Spuhler wurden für
weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. An der Generalversammlung nahmen
2536 Aktionärinnen und Aktionäre teil, welche 566 990 810 Stimmen vertraten. Die Aktionäre der UBS AG genehmigten an der ordentlichen
Generalversammlung vom 18. April 2007 Jahresbericht und Konzernrechnung für 2006
und erteilten den Mitgliedern des Verwaltungsgrates und der Konzernleitung Entlastung.
Wahlen in den Verwaltungsrat
An der Generalversammlung 2007 endete die Amtszeit von Sir Peter Davis, seit 2001
Mitglied des Verwaltungsrates, der infolge Erreichens der maximalen Altersgrenze für
nebenamtliche Verwaltungsratsmitglieder aus dem Gremium ausschied.
Die Generalversammlung wählte neu Sergio Marchionne für eine dreijährige Amtszeit in
den Verwaltungsrat. Sergio Marchionne, Chief Executive Officer von Fiat S.p.A., Turin, wird
nebenamtliches Mitglied. Stephan Haeringer wurde für eine weitere dreijährige Amtszeit
als vollamtliches Mitglied des Verwaltungsrates bestätigt. Für eine weitere dreijährige
Amtszeit als nebenamtliche Verwaltungsräte bestätigt wurden Helmut Panke, u.a. Mitglied
des Verwaltungsrates der Microsoft Corporation, sowie Peter Spuhler, Inhaber der Stadler
Rail AG.
Dividende von CHF 2.20
Die UBS-Aktionäre stimmten der für das Geschäftsjahr 2006 beantragten Dividende
von CHF 2.20 pro Aktie zu. Die Steigerung um 38% gegenüber dem Vorjahr reflektiert das
gute Geschäftsergebnis 2006 und die Politik von UBS, für das operative Geschäft nicht
benötigte Mittel - in Form von Dividenden und über den Rückkauf von Aktien zur
Vernichtung - an die Aktionäre zurückzuführen.
Die Dividende wird am 23. April an alle Aktionäre ausgerichtet, welche am 18. April
Aktien halten. Ab 19. April wird die UBS-Aktie ex Dividende gehandelt.
Kapitalherabsetzung, neues Rückkaufsprogramm
Im Rahmen des Aktienrückkaufsprogramms 2006/2007 erwarb UBS über eine zweite
Handelslinie an der SWX Swiss Exchange insgesamt 33 020 000 Aktien im Wert von
gut CHF 2,4 Milliarden. Die Generalversammlung genehmigte die definitive
Vernichtung dieser Titel und die entsprechende Herabsetzung des Aktienkapitals.
Gutgeheissen wurde ein neues dreijähriges Rückkaufsprogramm 2007-2010, ebenfalls mit
dem Ziel einer Kapitalherabsetzung. Dieses erlaubt eine maximale Flexibilität bei der
Kapitalbewirtschaftung, wobei der Verwaltungsrat weiterhin nicht von der Zielsetzung
einer hohen Kapitalausstattung abzuweichen gedenkt. Die effektive Ausschöpfung des
bewilligten Maximalbetrages von 10% des ausgegebenen Aktienkapitals wird davon
abhängen, wie weit freies Kapital für Investitionen in das Wachstum der einzelnen
Kerngeschäfte von UBS verwendet werden kann. Die notwendigen jeweiligen
Statutenänderungen (Herabsetzung des Aktienkapitals) und der Beschluss über die
definitive Vernichtung der unter dem Rückkaufsprogramm gekauften Titel werden jeweils
den ordentlichen Generalversammlungen 2008-2010 zur Genehmigung unterbreitet.
UBS erfolgreich in einem dynamischen Umfeld
In seiner Präsidialansprache thematisierte Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel den
rasanten Wandel des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeldes. Ein immer grösserer
Teil der Wirtschaftsvorgänge vor wenigen Jahrzehnten noch im dörflichen Umfeld
abgewickelt seien heute weltweit vernetzt. Parallel zur Realwirtschaft habe die Öffnung
der Finanzmärkte dafür gesorgt, dass immer mehr liquide Mittel immer rascher für immer
mehr grenzüberschreitende Transaktionen zur Verfügung stünden.
Nutzniesser dieser Wirtschaftsblüte seien heute nicht mehr allein die Industrieländer,
sondern immer grössere Teile der Weltbevölkerung. So verzeichneten insbesondere die
aufstrebenden Märkte in Asien, Osteuropa und Südamerika, in denen rund 40% der
Weltbevölkerung leben, jährliche Wachstumsraten zwischen vier und zehn Prozent.
UBS habe diese weltweiten Trends frühzeitig erkannt, erklärte Ospel, und sich mit einer
klugen Expansionsstrategie darauf vorbereitet. So habe die Bank auch im vergangenen
Geschäftsjahr ihre Präsenz in diesen Märkten stark ausgebaut. Ospel erwähnte u.a. die
Übernahme der brasilianischen Banco Pactual, welche als Ausgangsbasis für die Expansion
des Wealth Management-Geschäfts und des Investment Banking in Südamerika diene.
In China sei UBS das erste ausländische Unternehmen, das direkt in ein chinesisches
Wertschriftenhaus mit umfassendem Dienstleistungsangebot investiert und dessen
Management übernommen habe. Als weiteres Beispiel nannte der
UBS-Verwaltungsratspräsident den Erwerb des Anlagefondsgeschäfts von Standard
Chartered in Indien, das den Eintritt in einen äusserst dynamischen Wachstumsmarkt
ermögliche.
Der Rückblick auf 2006 und das erneute Rekordergebnis erfülle ihn mit Stolz, erklärte
Ospel. Bei aller Freude über das hervorragende Resultat sei sich die Führung von UBS
bewusst, dass der weltweite Wirtschaftsaufschwung nicht nur positive Auswirkungen
habe. UBS sei deshalb bereit, ihre Verantwortung als Weltkonzern wahrzunehmen und
auch einen Beitrag zur Lösung drängender gesellschaftlicher Aufgaben zu leisten.
Als Beispiel erwähnte Ospel u.a. die Klimapolitik, in deren Rahmen UBS im letzten Jahr mit
der Kompensation sämtlicher Flugreisen der Mitarbeiter einen aktiven Beitrag zur
Reduktion der CO2-Emissionen geleistet habe. Die Konzernleitung habe beschlossen, die
konzernweiten CO2-Emissionen bis 2012 auf ein Niveau zu senken, das 40% unter dem
Stand von 2004 liegt.
Konsequente Umsetzung der Wachstumsstrategie
Group CEO Peter Wuffli äusserte sich in seinem Referat zu den Hintergründen des
hervorragenden Geschäftsergebnisses und erläuterte die wichtigsten Kennzahlen.
Rekordergebnisse seien sicherlich sehr befriedigend, aus Sicht der Konzernleitung noch
bedeutender seien jedoch die strategischen Schritte, die UBS im letzten Jahr unternommen
habe, um das Geschäft gemäss ihren Wachstumszielen weiterzuentwickeln und
auszubauen.
Wie die Zunahme der Belegschaft um rund 8 500 Mitarbeiter auf heute über 80 000 zeige
verzeichneten alle Unternehmensbereiche in sämtlichen grossen Weltregionen eine
beträchtliche Wachstumsdynamik. Rund 80% des Personalwachstums erfolge dabei über
organische Initiativen, lediglich etwa 20% über Firmenzukäufe.
Besonders erfreut zeigte sich Wuffli neben den erwähnten Wachstumsinitiativen in den
aufstrebenden Märkten über die Fortschritte im europäischen Inlandgeschäft und den
Aufstieg von UBS zu den führenden Vermögensverwaltern in den USA.
Auch die Investment Bank habe im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig in den Ausbau ihres
Dienstleistungsangebotes investiert. Gleichzeitig sei sie mit bedeutenden Investitionen in
ihre Informatik daran, die Kapazitäten zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und die
technische Infrastruktur zu vereinfachen.
Erfreulich entwickelte sich nach Aussagen des Group CEO auch das institutionelle
Vermögensverwaltungsgeschäft. Bei verbesserter Kosteneffizienz habe man dort den
Gewinn vor Steuern in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht und das Netto-
Neugeld in derselben Periode mehr als verdoppelt.
UBS werde auch im kommenden Jahr an der erfolgreichen Wachstumsstrategie festhalten,
erklärte Wuffli. Die Priorität liege allerdings vor allem auf der Umsetzung und Integration
der im letzten Jahr hinzugekommenen Firmen und Geschäftsaktivitäten, weniger auf
neuen Wachstumsinitativen und Übernahmen.
Zürich, 18. April 2007
UBS
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