Im Januar bestätigt eine Umfrage der Scorpio Partnership Ltd., dass UBS weiterhin die weltweit grösste Privatbank mit einem Gesamtfondswert von USD 433.5 Milliarden ist (nach USD 416 Milliarden im Jahr 2000).
UBS verkauft die Privatbank HYPOSWISS (Schweizerische Hypotheken- und Handelsbank), eine 100%-ige Tochter, an die St. Galler Kantonalbank. Der am 8. Februar angekündigte Verkauf gilt rückwirkend per 1. Januar 2002.
UBS Warburg erhält von Enron eine Exklusivlizenz zur Ausführung von Erdgas- und Energiehandelsoperationen in Nordamerika.
Im Geschäftsjahr 2001 erzielte UBS einen Reingewinn
nach Steuern von CHF 4973 Millionen, 36% tiefer als im Vorjahr. Der Personalbestand liegt bei 69'985, das Eigenkapital bei CHF 43'530 Millionen.
In Zusammenarbeit mit UBS wird die Postfinance ab Mai 2003 auch Gelbe Hypotheken und Gelbe Geschäftskredite anbieten können.
Ab dem 8. April treten die Vermögensverwaltungseinheiten von UBS Asset Management neu weltweit unter der Marke UBS Global Asset Management auf. Der neue Name ersetzt die Marken Brinson Partners, Brinson Advisors und Brinson Canada in Nord- und Südamerika, Phillips & Drew in Grossbritannien sowie UBS Asset Management in den Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Asien/Pazifik.
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Peter Böckli | |
An der ordentlichen Generalversammlung vom 18. April tritt Markus Kündig, nebenamtlicher Vizepräsident des Verwaltungsrates, infolge Erreichens der Altersgrenze von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger ist Peter Böckli.
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| | Ernesto Bertarelli |
Die Aktionäre wählen Ernesto Bertarelli, CEO von Serono International AG, für eine vierjährige Amtszeit als neues Mitglied in den Verwaltungsrat.
UBS lanciert eine globale Diversity-Initiative, die bestehende regionale und konzernweite Initiativen und Richtlinien in den verschiedenen Geschäftseinheiten rund um den Globus verbindet und koordiniert.
Am 11. Juni ernennt US Präsident George W. Bush Joseph J. Grano Jr., Chairman und CEO von UBS PaineWebber, zum Vorsitzenden des Homeland Security Advisory Council.
Der US-Anwalt Ed Fagan reicht am 19. Juni in New York die angekündigte Sammelklage zur Entschädigung von Apartheidopfern gegen Citigroup, Inc., UBS AG und die Credit Suisse Group ein. UBS gibt bekannt, dass sie die Klage mit allen juristischen Mitteln bekämpfen wird, und weist die Forderungen von Ed Fagan entschieden zurück.
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| | Marcel Rohner |
Im Juli erweitert UBS ihre Konzernleitung um vier Mitglieder: John Fraser, Chairman & CEO UBS Global Asset Management, Clive Standish, Chairman & CEO UBS Asia/Pacific, Mark Sutton, President & COO UBS PaineWebber, sowie Marcel Rohner, neu ernannter CEO UBS Wealth Management & Business Banking. Diese Unternehmensgruppe umfasst die bisherige Einheit UBS Switzerland. Stephan Haeringer wird neu stellvertretender Präsident der Konzernleitung und wechselt in das Corporate Center. Georges Gagnebin, zurzeit CEO UBS Private Banking, wird Chairman der Unternehmensgruppe UBS Wealth Management & Business Banking.
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John Costas | |
Im August verlässt Markus Granziol, Chairman UBS Warburg, UBS. Sein Nachfolger ist John Costas, bisher CEO UBS Warburg.
Am 2. August wird eine weitere Apartheid-Sammelklage durch den südafrikanischen Anwalt Paul Ngobeni eingereicht.
UBS lanciert das UBS Leadership Institute, ein systematischer Ansatz interne Führungstalente zu fördern.
In seiner Liste der besten globalen Banken prämiiert das Finanzmagazin Global Finance UBS mit den Auszeichnungen "Best Private Bank" und "Best Bank in Switzerland".
Am 1. November 2002 teilt UBS mit, dass sie ihre 91,15%ige Beteiligung an der Hirslanden Holding AG veräussert. Der Wert der Transaktion, einschliesslich Verbindlichkeiten, beläuft sich auf CHF 930 Millionen.
Unabhängig von den im Juni und August 2002 eingereichten Klagen wird am 12. November eine dritte Apartheid-Sammelklage von US-Anwalt Michael Hausfeld eingereicht. Die Klage richtet sich gegen 20 europäische und amerikanische Unternehmen, darunter auch UBS. Ihnen wird vorgeworfen, die Rassentrennungspolitik und damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen in Südafrika unterstützt zu haben. UBS weist die Klage energisch zurück.
Im November erlässt die Wolfsberg-Gruppe neue weltweite Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäscherei betreffend Geschäftsbeziehungen im Correspondent Banking.