UBS AG
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Geschichte von UBS  
     
 

1994 - 1995

Wichtige Ereignisse:
Schweiz und die Welt

Wichtige Ereignisse:
Schweizerischer Bankverein (SBC)
Schweizerische Bankgesellschaft (UBS)

1994

Eröffnung des Eurotunnels zwischen Frankreich und England.

Die Uruguay-Runde der Gatt-Verhandlungen wird erfolgreich abgeschlossen. Eine neue Welthandelsordnung wird errichtet. Das Gatt wird in die neue World Trade Organisation (WTO) überführt.

Nelson Mandela wird zum Präsidenten der Republik Südafrika gewählt.

Österreich, Finnland und Schweden treten der Europäischen Union bei.

Solothurn verliert als erster Kanton infolge Misswirtschaft seine Kantonalbank (über eine Staatsgarantie verfügende Bank in staatlichem Besitz). Übernahme durch den SBV, der sie als Tochtergesellschaft weiterführt.

Auch in der Schweiz fasst das Konzept des Shareholder-Value Fuss.

Eine neue Konzernorganisation des SBV tritt in Kraft, deren Hauptbestandteile in einem Corporate Center, einer Domestic Division (Unternehmensbereich Schweiz) sowie einer International & Financial Division, (International & Finanz, IFD), der Nachfolgerin der 1991 errichteten IFG, besteht. Es werden ausserdem eine Konzernleitung und eine Erweiterte Konzernleitung geschaffen.

Der SBV erwirbt und integriert die Seeland Bank, in Biel, die Bank Langenthal in Langenthal, die Neue Emme Bank in Burgdorf, sowie den Crédit agricole et industriel de la Broye, Estavayer-le-Lac.

Der SBV erwirbt ausserdem die ehemalige, 1886 gegründete Solothurner Kantonalbank und führt sie ab Januar 1995 unter dem neuen Namen Solothurner Bank (SoBa) als Tochtergesellschaft.

Im Rahmen des Projektes "proFIL", führt der SBV in seinem Schweizer Filialnetz ein neues Vertriebskonzept ein.

Anne-Lise Monnier-Blailé, Gland, und Maria Reinshagen, Zürich, sind die ersten Frauen im SBG-Verwaltungsrat.

Die SBG-Tochter Bank Aufina, Brugg, übernimmt das Konsumkreditgeschäft der Bank Rohner, St. Gallen, einer SBG-Tochter seit 1984. Die Bank Rohner hört auf zu existieren.

Die SBG erhält eine konzernweite Compliance-Organisation und ernennt einen Group Compliance Officer.

Die SBG erwirbt und integriert die Solothurner Handelsbank, die Ersparniskasse Wangen, die Regiobank beider Basel, die EKN Bank in Nidwalden und die Amtsersparniskasse Obersimmental.

1995

Der SBV errichtet die SBC Capital Markets, New York. Die O'Connor & Associates in Chicago werden vollständig in den Bankverein integriert.

Der SBV erhält die Zustimmung der lokalen Behörden zum Erwerb der in Chicago ansässigen Vermögensverwaltungsfirma Brinson Partners Inc., welche 1980 gegründet wurde.

Der SBV übernimmt S.G. Warburg Plc., London, eine 1934 gegründete, führende europäische Investmentbank, und ändert den Namen in "SBC Warburg - A Division of Swiss Bank Corporation".

Der SBV besitzt nun 99% der SBSI Holding AG, der Muttergesellschaft der Banca della Svizzera Italiana (BSI).

Der SBV führt den Mitarbeiter-Aktienbeteiligungsplan (MAP) ein, der die seit 1973 bestehende Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter ersetzt.

Die SBG eröffnet Niederlassungen in Madrid und Labuan, Malaysia, sowie Vertretungen in Prag und Santiago de Chile.

Die SBG erwirbt eine 25%-Beteiligung an der Rentenanstalt/Swiss Life, Zürich, der grössten Lebensversicherungsgesellschaft der Schweiz. Die Rentenanstalt übernimmt im Gegenzug eine 50%-Beteiligung an der SBG-Tochter "UBS Life", die damit per Januar 1996 zu einem Jointventure wird.

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