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1992 - 1993
Wichtige Ereignisse:
Schweiz und die Welt
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Wichtige Ereignisse:
Schweizerischer Bankverein (SBC)
Schweizerische Bankgesellschaft (UBS)
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1992
Die Europäische Währungsunion (EWU) durchläuft eine Krise. Die italienische und die britische Währung treten aus der Union aus.
Die Berner Kantonalbank sieht sich mit ernsthaften Schwierigkeiten konfrontiert. Gewährte Kredite in Höhe von rund 3 Milliarden CHF sind gefährdet.
Die im Jahr 1977 entstandene "Vereinbarung über die Sorgfaltspflicht", bei der Entgegennahme von Geldern und über die Handhabung des Bankgeheimnisses wird ein weiteres mal revidiert.
Die Schweiz tritt dem IWF und der Weltbank bei.
In einer Referendumsabstimmung lehnen die Schweizer den Beitritt zum EWR ab, welcher im Hinblick auf die Verbindung von EG und Efta 1991 gegründet wurde.
|  | Der SBV übernimmt das Derivativhaus O'Connor Associates in Chicago. Bereits 1988 bestand eine strategische Partnerschaft.
Die Banca della Svizzera Italiana (BSI) übernimmt vom SBV die vier Vermögensverwaltungsbanken Adler & Co. AG, Zürich, Bank Ehinger & Cie. AG, Basel, Armand von Ernst & Cie. AG, Bern, und Ferrier Lullin & Cie. SA, Genève.
Unter dem Namen ZBV Beratungs- und Verkaufs-AG, Zürich, wird die gemeinsame Vertriebsgesellschaft des Bankvereins und der Zürich Versicherungs-Gruppe gegründet.
Der SBV gründet in Paris zwei Tochtergesellschaften: die Société de Banque Suisse (France) SA und die SBS Gestion (France) SA.
UBS Securities (Hong Kong) Ltd. wird gegründet.
Eröffnung einer SBG-Vertretung in Seoul.
Die SBG kauft und integriert die Bank EvK (Ersparniskasse von Konolfingen).
Die Region Schweiz innerhalb der SBG beginnt mit der Umsetzung ihrer neuen Distributionspolitik "Marketing 2000".
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1993
Die Schweizerische Volksbank, die viertgrösste Bank des Landes, wird von Credit Suisse übernommen. Das Angebot der SBG unterliegt.
Im November tritt der Vertrag von Maastricht in Kraft. Die Europäische Gemeinschaft (EG) entwickelt sich zur Europäischen Union (EU).
In der Schweiz brechen die Immobilienpreise zusammen. Besonders stark betroffen ist die Romandie.
|  |  |  | Walter Frehner | |
Walter Frehner löst Franz Galliker als Verwaltungsratspräsidenten des SBV ab.
 |  | | | Georges Blum |
Georges Blum wird zum Präsidenten der Konzernleitung ernannt.
Der SBV schafft die Partizipationsscheine ab und tauscht sie in Inhaberaktien von nominal 100 CHF um. Gleichzeitig werden die Namenaktien im Verhältnis 1:2 gesplittet; ihr Nennwert beträgt nun 50 CHF.
Ducatel-Duval SA, Paris, wird in SBS Valeurs (France) SA.
Die "Hypo Winterthur" (Hypothekar- und Handelsbank, Winterthur) wird mit dem SBV fusioniert.
Die Banque de Placements et de Crédit, Monte Carlo, wird in Société de Banque Suisse (Monaco) umbenannt.
Als erste Schweizer Grossbank baut der SBV eine umfassende Compliance-Organisation auf. Bereits 1992 war die Funktion eines Group Compliance Officer geschaffen worden.
Die an der SBG-Generalversammlung beschlossene Schaffung eines genehmigten und eines bedingten Kapitals wird vor Gericht durch die BK Vision AG angefochten. Die Martin-Ebner-Gruppe ist in der Zwischenzeit zur Hauptaktionärin der SBG geworden. Dieser Rechtsstreit bildet den Auftakt einer Reihe von Rechtsverfahren gegen die SBG, die bis zur Bekanntgabe der Fusion mit dem SBV im Dezember 1997 anhalten.
Eröffnung von Vertretungen in Dubai und Bangkok.
Bank Aufina, Brugg, und Banque ORCA, Genf – beides auf Konsumkredite spezialisierte Tochtergesellschaften der SBG – fusionieren; die Banque ORCA geht unter.
In der SBG wird der 10 000ste PC (Personal Computer) installiert.
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