UBS AG
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Corporate Responsibility  
     
 

Management von Umweltrisiken
Management von Umweltrisiken

In allen Geschäftsfeldern wollen wir Umweltrisiken in unseren Tätigkeiten berücksichtigen, insbesondere bei der Kreditvergabe, im Investment Banking, bei der Beratung und im Research sowie bei unseren eigenen Anlagen.
In allen Geschäftsfeldern wollen wir Umweltrisiken in unseren Tätigkeiten berücksichtigen, insbesondere bei der Kreditvergabe, im Investment Banking, bei der Beratung und im Research sowie bei unseren eigenen Anlagen.

Risko-Management in der Investment BankRisiko-Management in Global WM&BBRisiko-Management in Global AM
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Umweltrisiko -Richtlinien und –System in der Investment Bank

 

Umweltrisikopolitik und –prozess in Global Wealth Management & Business Banking.

 

Umweltrisikopolitik und –prozess in Global Asset Management.

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Für UBS ist es von zentraler Bedeutung, die mit ihren Geschäftstransaktionen verbundenen Umweltrisiken zu ermitteln, zu bewirtschaften und zu kontrollieren.

So können beispielsweise der Cashflow oder die Vermögenswerte einer Gegenpartei durch Umweltaspekte wie ineffiziente Herstellungsverfahren oder Altlasten eines Gebäudes beeinträchtigt werden. Ein weiteres Beispiel ist das Haftungsrisiko, das entsteht, wenn die Bank eine ökologisch bedenkliche Sicherheit in ihre eigenen Bücher übernimmt.

Umweltaspekte können Erträge, Vermögenswerte und/oder die Reputation eines Kunden beeinflussen. Ein Firmenkunde, der Luft oder Wasser unerlaubt verschmutzt, kann dafür gebüsst werden oder es entsteht ihm an seinen Produktionsstandorten ein unerwarteter Investitionsbedarf. Immobilienbesitzer müssen Werteinbussen in Kauf nehmen, wenn ihre Liegenschaften Naturgefahren ausgesetzt oder altlastenverdächtig sind. Grossunternehmen können haftbar gemacht werden oder ihre Reputation kann beeinträchtigt werden, wenn sie in gesellschaftliche Kontroversen oder gar illegale Aktivitäten verwickelt sind.

Nicht korrekt beurteilte Umweltrisiken können sich für uns in verschiedenen Geschäftsrisiken niederschlagen, insbesondere als Kredit- und Haftungsrisiken. Die Strategie von UBS schreibt daher eine Umweltrisikoprüfung für alle relevanten Transaktionen vor.

Sind mit einer Transaktion substanzielle Umweltrisiken verbunden, kann die Bank auf verschiedene Arten vorgehen: Sie kann die Konditionen des Kreditvertrags anpassen, mit dem Kunden mögliche Korrekturmassnahmen beraten oder die Transaktion ganz ablehnen.

UBS besitzt langjährige Erfahrung im Management von Umweltrisiken: Schon seit 1994 werden Kreditbegehren von Schweizer Firmenkunden auf Umweltrisiken hin überprüft und im Jahr 1999 publizierte die Investment Bank ihre erste Umweltrichtlinie. Seither hat UBS ihre Umweltrisikopolitik laufend angepasst und weiterentwickelt. Der grundlegende Ansatz von UBS bei der Bewirtschaftung von Umweltrisiken leitet sich vom ISO-Standard 14001 ab: In einem ersten Schritt werden wesentliche Umweltrisiken der verschiedenen Produkte und Dienstleistungen der Bank beurteilt. Das Resultat dieser Analyse wird jährlich überprüft und zeigt, dass materielle Risiken am ehesten in den Kredit- und Kapitalmärkten im Bereich der Unternehmenskredite, des Investment Banking und der direkten Infrastrukturinvestitionen auftreten. In einem zweiten Schritt werden für jedes Produkt und jedes Kundensegment, dessen Risiko als erhöht eingestuft wurde, umweltbezogene Prozesse und Instrumente geschaffen, die auf ihr spezifisches Risikoprofil abgestimmt sind, und diese in die bestehenden Prozesse integriert. Dazu zählt die Due Diligence bei Transaktionen oder Anlagen sowie das kontinuierliche Risikomanagement.

UBS hat Industriesektoren mit ausgeprägten Umwelt- und Sozialrisiken definiert. Für diese ökologisch und sozial sensitiven Sektoren erarbeitet UBS zurzeit Sektorrichtlinien, die im Geschäft mit entsprechenden Kunden Orientierungshilfen bieten sollen. Eine erste Sektorrichtlinie für die Metall- und Bergbauindustrie wurde erarbeitet und anhand von Transaktionen stichprobenartig getestet. 2008 werden Richtlinien für weitere sensitive Branchen wie Chemie, Erdöl und Erdgas, Infrastruktur und Forstwirtschaft erarbeitet.

Seite zuletzt geändert am: 12. Juni 2008, 07:19