Wichtige Entwicklungen
Die globale Finanzkrise, die 2007 einsetzte
und sich 2008 weiter verschärfte,
hat UBS schwer getroffen.
Die Bank begann das Jahr 2008 mit
bedeutenden Risikoaltlasten. Es handelte
sich dabei hauptsächlich um US-
Immobilien- und andere Kreditengagements,
welche die Risikokapazität
von UBS überstiegen und zu den beträchtlichen,
im Verlauf des Jahres 2008
bekannt gegebenen Verlusten führten.
Die Reduktion dieser Risiken bleibt
deshalb für UBS eine klare Priorität, bis
das eingegangene Risiko wieder im
Einklang mit dem angestrebten Risikoappetit
der Bank steht.
UBS hat erhebliche organisatorische
Schwächen im Bereich Risikomanagement
und -kontrolle festgestellt. Zudem
traten Unzulänglichkeiten in gewissen
Messgrössen für Markt-, Kredit-, Liquiditäts-
und Refinanzierungsrisiken
(einschliesslich des Wechselspiels zwischen
diesen Messgrössen) zu Tage.
Diese Schwächen haben dazu geführt,
dass die Bank nicht in der Lage war, die
korrelierten Risiken und Risikokonzentrationen
immer richtig einzuschätzten.
Um diese Schwächen zu beheben,
lancierte
UBS ein umfassendes Massnahmenpaket.
Dieses umfasst unter
anderem eine Überprüfung der Risikogrundsätze,
bedeutende personelle
Veränderungen im Bereich Risikomanagement
und -kontrolle sowie Verbesserungen
bei der Erfassung, Darstellung
und Überwachung der Risiken. Dieses
Massnahmenpaket, dem UBS eine
anhaltend
hohe Priorität einräumt, wird
derzeit umgesetzt.
Zusätzlich hat sich UBS zwecks Identifizierung und Bewirtschaftung von Risiken angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten
vermehrt auf stressbasierte und weniger auf statistische Modelle gestützt.
Dies insbesondere wenn es darum ging, die am stärksten gefährdeten Portfolios zu identifizieren und zu bewirtschaften.