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Geschäftsbeschreibung
Global Asset Management  Geschäftsbeschreibung 
Als einer der weltweit führenden Vermögensverwalter bietet Global Asset Management Privatkunden, Institutionellen und Firmen
Lösungen in den Bereichen traditionelle und alternative sowie Immobilien- und Infrastrukturanlagen an. Die Unternehmensgruppe
stellt ihre Dienstleistungen auch via Finanzintermediäre bereit.
GeschäftsprofilGlobal Asset Management bietet umfassende Anlagedienstleistungen über alle wichtigen Anlagekategorien hinweg. Unser Ansatz
verbindet das Know-how unserer Anlageexperten mit hoch entwickelten Risikomanagementprozessen und -systemen. So ist Global
Asset Management in der Lage, ihren Kunden bedürfnisgerechte Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Das verwaltete Vermögen belief sich per 31. Dezember 2007 auf insgesamt 891 Milliarden Franken. Somit gehört Global Asset
Management zu den weltweit führenden institutionellen Vermögensverwaltern und ist der grösste Hedge-Fund-of-Fund-Manager der
Welt. Die Unternehmensgruppe zählt auch zu den grössten Fondsmanagern in Europa und ist der grösste Fondsanbieter der Schweiz. Kunden und VertriebGlobal Asset Management erbringt über ihr integriertes Vertriebsmodell umfassende Anlagedienstleistungen, die sich auf die
Regionen Americas, Asia Pacific sowie Europe, Middle East & Africa erstrecken. Sie weist ihre Erträge und Kennzahlen zur Leistungsmessung gemäss ihren zwei wichtigsten Kundensegmenten aus: Institutional
Asset Management und Wholesale Intermediary.
Institutional Asset Management (institutionelle Kunden)
Institutional Asset Management verfügt weltweit über einen vielfältigen Kundenstamm im institutionellen Bereich. Dazu gehören: – privatwirtschaftliche und staatliche Pensionskassen – öffentliche und private Stiftungen, örtliche Gebietskörperschaften und wohltätige Organisationen – Versicherungsgesellschaften – Regierungen und Zentralbanken sowie – supranationale Organisationen. In Märkten, in denen die Institutionen in der Regel Anlageberater beiziehen, wie in den USA und Grossbritannien, konzentriert
sich Global Asset Management auf den Aufbau und die Pflege solider Beziehungen zu den wichtigsten Beratern von Unternehmen
und staatlichen Pensionskassen. Neugeschäfte werden auch direkt mit Kunden generiert.
Wholesale Intermediary (Finanzintermediäre)
Global Asset Management bietet über 500 Anlagefonds, börsengehandelte Indexfonds und ähnliche Instrumente aller Anlagekategorien
in zahlreichen Ländern, Regionen und Branchen an. Die wichtigsten Vertriebskanäle sind Finanzintermediäre, einschliesslich Global Wealth Management & Business Banking, und
ausgewählte Partner. OrganisationsstrukturGlobal Asset Management beschäftigt über 3 600 Mitarbeiter in 25 Ländern. Die wichtigsten Büros befinden sich in Basel, Chicago,
Frankfurt, Grand Cayman, Hartford, Hongkong, London, Luxemburg, New York, Rio de Janeiro, Sydney, Tokio, Toronto und Zürich.
Wichtige neue Akquisitionen und Geschäftsübertragungen
Im Januar 2005 unterzeichnete Global Asset Management mit Siemens eine Vereinbarung, durch die UBS eine Mehrheitsbeteiligung
(51%) am Immobilienfondsgeschäft der Siemens Kapitalanlagegesellschaft mbH erwarb. Die Transaktion wurde im April 2005 abgeschlossen,
und die Einheit ist jetzt Teil des Immobiliengeschäfts von Global Asset Management. Im April 2005 genehmigte die China Securities Regulatory Commission ein Joint Venture zwischen UBS und der State Development
Investment Corporation (SDIC) zur Bildung einer Fondsgesellschaft. Das neue Unternehmen wurde im Juni 2005 gegründet und ist
unter dem Namen UBS SDIC Fund Management Co. Ltd (UBS SDIC) tätig. Das Joint Venture basiert auf dem 49%-Anteil, den UBS an
der China Dragon Fund Management Co. Ltd (China Dragon) mit Sitz in Shenzhen erwarb. Es ist das erste Mal, dass ein ausländisches
Unternehmen die Bewilligung erhielt, die Höchstbeteiligung von neu 49% an einer chinesischen Fondsgesellschaft zu erwerben.
Der erste Fonds wurde im April 2006 erfolgreich aufgelegt. Im Juni 2005 gab UBS die Gründung von Dillon Read Capital Management bekannt. Die Einheit nahm im Juni 2006 ihre Tätigkeit
auf. Zu ihren wichtigsten Handelsstandorten gehörten London, New York, Singapur und Tokio. Bis November 2006 verwaltete DRCM
ausschliesslich UBS-eigene Gelder. Dann wurde der erste Fonds für externe Investoren lanciert. Das Geschäft entwickelte sich
jedoch nicht gemäss den ursprünglichen Erwartungen. Nach einer Überprüfung der Marktchancen und angesichts der operativen
Komplexität des Geschäftsmodells und weiterer Faktoren entschied sich das Management von UBS für die Schliessung von DRCM.
Der DRCM-Fonds für externe Investoren wurde an diese zurückgezahlt, und die Eigenhandelsportfolios gingen zurück an die Investment
Bank. Im Dezember 2006 wurde die Akquisition der Banco Pactual durch UBS abgeschlossen. Die Übernahme ist für die Wachstumsstrategie
von UBS, in Schwellenmärkte zu expandieren, von zentraler Bedeutung. Die in UBS Pactual Asset Management umbenannte Einheit
mit verwalteten Vermögen von rund 40 Milliarden Franken per 31. Dezember 2007 ist derzeit der viertgrösste Vermögensverwalter
des Landes. Im Mai 2007 vereinbarte Global Asset Management mit Hana Daetoo Securities (ehemals Daehan Investment & Securities Company
Ltd), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Hana Financial Group, 51% an der Daehan Investment Trust Management
Company Ltd (DIMCO) zu übernehmen. Das Unternehmen firmiert international unter dem Namen UBS Hana Asset Management Company
Ltd (UBS Hana Asset Management), in Korea als Hana UBS Asset Management. Die Transaktion wurde Ende Juli 2007 abgeschlossen.
Auf diese Weise erwarb Global Asset Management einen der Marktführer im koreanischen Asset-Management-Geschäft mit verwalteten
Vermögen von 29 Milliarden Franken per 31. Dezember 2007. Im Oktober 2007 vereinbarte UBS mit der Commerzbank, 100% an der Caisse Centrale de Réescompte (CCR) Group in Frankreich zu
übernehmen. Die Übernahme wurde am 1. Februar 2008 abgeschlossen. CCR Group ist ein Anlage- und Vermögensverwalter mit verwalteten
Vermögen von 17 Milliarden Euro per Juni 2007. Sie beschäftigt rund 190 Mitarbeiter und besteht aus vier Kerneinheiten: CCR
(ein Anbieter von Bankdienstleistungen an seine Tochtergesellschaften), CCR Actions (ein auf Aktienfonds spezialisierter Vermögensverwalter),
CCR Gestion (ein auf festverzinsliche und alternative Produkte spezialisierter Vermögensverwalter) und CCR Chevrillon-Philippe
(ein Anbieter von Vermögensverwaltungsdienstleistungen für Privatkunden). Die Geschäftsbereiche der CCR Group werden in das
Asset- und Wealth-Management-Geschäft von UBS in Frankreich integriert. Produkte und DienstleistungenBei den Vermögensverwaltungsprodukten und -dienstleistungen handelt es sich um Einzel- und zusammengefasste Mandate, Beratungsmandate
sowie zahlreiche registrierte Anlagefonds in sämtlichen wichtigen Anlagekategorien. Der Aktienbereich umfasst eine breite Palette von Strategien über das gesamte Spektrum der Anlagestile hinweg, die den verschiedensten
Risiko-Rendite-Anforderungen gerecht werden. Die Aktienstrategien basieren auf drei Anlagesäulen: «Core / Value» (Portfolios
werden gemäss der Philosophie von UBS «Preis versus innerer Wert» verwaltet), «Growth Investors» (ein erstklassiger globaler
Growth-Manager); sowie «Structured Equities» (Strategien, die eigene Analyse- und quantitative Methoden einsetzen). Jede Säule
bietet spezifische Strategien und verfügt über ein spezialisiertes Team von Anlageexperten. Der Fixed-Income-Bereich deckt ein breites Spektrum an globalen und lokalen marktbasierten Anlagestrategien ab. Die Angebote
gehen über die Sektoren mit «Core»-Staats- und Unternehmensanleihen hinaus und erstrecken sich auch auf andere Bereiche wie
hochverzinsliche und Emerging-Market-Anleihen. Global Asset Management kombiniert diese Angebote, um Strategien auf Länder-,
regionaler und globaler Ebene zu schaffen, die eine Vielzahl von Benchmarks abdecken. Der Bereich alternative und quantitative Anlagen umfasst zwei Hauptgeschäftszweige – ein Multi-Manager-Segment (oder Funds
of Funds) und ein Single-Manager-Segment. Im Multi-Manager-Segment werden Portfolios aus Hedge Funds und anderen alternativen
Anlagen zusammengestellt, die von Dritten verwaltet werden. Diese ermöglichen den Kunden ein Engagement, das über verschiedene
Hedge Funds, Private-Equity- und Infrastrukturstrategien diversifiziert ist. Zuständig für das Single-Manager-Segment ist
O'Connor, einer der bedeutendsten Hedge-Fund-Spezialisten mit globaler Reichweite. Global Real Estate investiert aktiv in Asien, Europa und in den USA sowie in alle wichtigen Sektoren. Das Angebot umfasst
Kern-, Wertschöpfungs- und opportunistische Strategien auf globaler, regionaler und Länderebene. Diese werden über offene
und geschlossene Fonds für Private, Fund of Funds, einzeln verwaltete Konten und öffentlich gehandelte Immobilienpapiere weltweit
angeboten. Das Team im Bereich übergreifende Anlagelösungen bietet Asset-Allocation-, Währungs-, Risikomanagement- sowie Beratungsdienstleistungen
an. Es verwaltet eine breite Palette von inländischen, regionalen und globalen ausgewogenen Portfolios, Währungsmandaten,
strukturierten Portfolios und Absolute-Return-Strategien. Ziel ist die Zusammenstellung von Portfolios, die das Risiko in
den drei dynamischen Dimensionen Markt-, Währungs- und Titelauswahl steuern. Dabei werden interne und externe Renditequellen
genutzt. Ausserdem stellt das Team den Portfoliomanagern Instrumente für das Risikomanagement und den Portfolioaufbau bereit. Der Bereich Infrastructure gehört zum breiteren Angebot von alternativen Anlagen von Global Asset Management. Das Infrastructure
Asset Management gründet und verwaltet Infrastrukturfonds. Darunter fallen börsenkotierte Fonds und solche, die weltweit direkt
in Kerninfrastrukturanlagen investieren. Der Bereich Infrastructure umfasst permanente Einrichtungen, welche die Gesellschaft
für ihr reibungsloses Funktionieren benötigt, z. B. Transport- und Kommunikationsnetze, Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung
sowie Bildungs-, Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen. Die globale Fondsverwaltungseinheit – als Fund Services bezeichnet – bietet professionelle Dienstleistungen an, die von der
rechtlichen Errichtung von Fonds bis zu Reporting und Rechnungslegung reichen. Das Angebot richtet sich an private und institutionelle
Kunden sowie an Hedge Funds. AnlageperformanceIm Jahr 2007 haben die Anlagemärkte eine Trendwende vollzogen. Die kräftige Hausse der Aktienmärkte, die im Februar 2003 einsetzt
hatte, kam Mitte 2007 ins Stocken. Nach einem erfreulichen Beginn im Berichtsjahr verzeichneten die globalen Industrieländer
in Lokalwährung bescheidene Erträge von 4,7%. Die «Global Equity»-Strategie blieb hinter ihrer Benchmark zurück. Grund dafür waren die Titelauswahl bei einer Reihe von
Sektoren, insbesondere Finanz und Technologie, sowie die schwache Sektorpositionierung. Dazu gehörte auch die Untergewichtung
in zyklischen Bereichen wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Energie. Wettgemacht wurde dies teilweise durch die solide
Titelselektion im Gesundheitssektor und bei den Nicht-Basiskonsumgütern, sowie die Übergewichtung des Telekombereichs. Die Performance der regionalen Aktienstrategien von Global Asset Management war uneinheitlich. «Key Core»- / «Value»-Strategien,
wie jene in Europa und den USA, verzeichneten für das Gesamtjahr 2007 eine unterdurchschnittliche Performance. Spezialstrategien
wie Emerging-Markets, US-Value- und regionale Small-Cap-Strategien erzielten bessere relative Renditen. Die auf Wachstum ausgerichtete Aktienplattform, einschliesslich des kürzlich beigezogenen Teams «Global Growth» (ex-US), generierte
eine solide absolute und relative Performance, wobei acht von neun Aktienstrategien ihre Benchmarks übertrafen. Bei der «US
Large Cap Growth»-Strategie war die Outperformance primär der Titelauswahl im Bereich Nicht-Basiskonsumgüter und in der Informationstechnologie
zu verdanken. Die «Small Cap Growth»- und «Mid Cap Growth»-Portfolios profitierten von der Titelselektion im Gesundheits-
und Finanzsektor, die teilweise durch die Auswahl bei den Nicht-Basiskonsumgütern ausgeglichen wurde. Bei der «Global (ex
US) Growth»-Strategie trug die Titelauswahl in den Sektoren Industrie und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe massgeblich zur
erfreulichen Outperformance bei. 2007 verlief für die globalen Anleihemärkte dramatisch: Nach den relativ günstigen Bedingungen in der ersten Jahreshälfte
nahm die Volatilität aufgrund der US-Kreditkrise markant zu. Der Initialzünder für den rapiden Stimmungswandel war die Schwäche
des US-Wohnimmobilienmarkts, die Mängel bei den Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) offenlegte, insbesondere bei
jenen Titeln, die durch Subprime-Hypotheken besichert waren. Überraschend schnell beeinträchtigte der deutliche Preiseinbruch
bei diesen Wertpapieren eine Reihe von Banken sowie andere fremdfinanzierte Anleger und führte zu einer enormen Verknappung
der Liquidität am Geldmarkt. Die rasch gestiegene Risikoscheu sowie die wachsenden Sorgen über die Widerstandsfähigkeit des
US- und des Weltwirtschaftswachstums erschütterten das Vertrauen in andere Sektoren, vornehmlich in Collateralized Debt Obligations
(CDOs) und Unternehmensanleihen von Finanzemittenten. Gleichzeitig führte die starke Nachfrage nach US-Treasuries und anderen
inländischen Staatsanleihen zu einem Rückgang der Renditen um 100 Basispunkte oder mehr. Bei mehreren führenden Fixed-Income-Strategien
von Global Asset Management litt die Performance unter dem Engagement in RMBS und CDOs, zumal das Ausmass des Preiseinbruchs
in diesen Bereichen die Folgen anderer aktiver Entscheidungen bei Weitem überstieg. Ausgewogene Fonds lagen 2007 hinter ihren Benchmarks zurück, was mehrheitlich der schwachen Titelauswahl in den zugrunde liegenden
Portfolios zuzuschreiben war. Die Asset Allocation war infolge der ganzjährigen Bewirtschaftung der Aktienengagements insgesamt
positiv. Die Unternehmensgruppe begann mit einer Übergewichtung der Aktien, die sie im Laufe des Jahres reduzierte. Die Untergewichtung
von Immobilien erwies sich zum Jahresende hin ebenfalls als positiv. Einen negativen Beitrag leistete die Übergewichtung
von US-Aktien und Emerging-Market-Anleihen. Der Dynamic Alpha Strategies (DAS) erzielte während des ganzen Jahres 2007 negative Renditen. Einen positiven Beitrag leistete
die Ausrichtung an den Aktienmärkten, insbesondere in den Emerging Markets sowie in den USA und Grossbritannien. Auch das
Engagement in Wandelanleihen und hochverzinslichen Anleihen kam der Performance zugute. Negativ wirkten sich die Short-Positionen
in europäischen, kanadischen und australischen Aktien aus. Die Währungsstrategie war der Performance der ausgewogenen und des DAS-Portfolios über das Jahr hinweg abträglich. Zu den
wichtigsten positiven Beiträgen gehörten die Engagements im japanischen Yen, Schweizer Franken, in der schwedischen Krone
sowie das negative Engagement im britischen Pfund. Die negative Positionierung beim Euro und die positive Ausrichtung beim
taiwanesischen Dollar waren der Performance nicht förderlich. Im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen erwiesen sich die absolute sowie die risikobereinigte Performance im
Jahr 2007 trotz der Marktturbulenzen im zweiten Halbjahr als sehr positiv. Die meisten Hedge-Fund-Strategien von O'Connor
erzielten eine sehr gute Wertentwicklung mit attraktiven Volatilitäts-, Korrelations- und Liquiditätseigenschaften. Im Multi-Manager-Bereich
generierten die wichtigsten breit angelegten Multi-Manager-Fonds von Global Asset Management im Jahresverlauf trotz der uneinheitlichen
Performance im dritten Quartal ebenfalls positive Erträge. Auch der Immobilienbereich wurde von den Verwerfungen an den Finanzmärkten im Jahr 2007 erfasst, wobei einige Märkte mehr
betroffen waren als andere. Trotz dieser schwierigen Konstellation nahmen die Vermögenswerte der globalen Immobiliengeschäfte
insgesamt zu. Die Anlageperformance der Immobilienprodukte fiel 2007 angesichts der Marktbedingungen uneinheitlich aus, wenn
auch die längerfristige Performance positiv bleibt. Strategische ChancenDas Anlageumfeld und die Märkte, in denen Global Asset Management tätig ist, werden immer komplexer. Die Anlagebedürfnisse
der Kunden verändern sich, und der Wettbewerb nimmt sowohl bei neuen als auch traditionellen Kunden zu. Die wichtigsten Branchentrends
unterscheiden sich je nach Standort, Strategie und Kundensegment. Die Produkte und Dienstleistungen müssen konstant angepasst
und überprüft werden, um den künftigen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Im Vorsorgegeschäft erfolgt eine anhaltende Verlagerung von Leistungsprimat- auf Beitragsprimatpläne, wenngleich der Wechsel
von Land zu Land unterschiedlich schnell verläuft. Der Zugang zu Drittpartei- und Wholesale-Vertriebskanälen wird immer wichtiger,
zumal die Branche sich stärker an ein Modell der offenen Architektur anlehnt. Dies ermöglicht es Investoren, die sich am besten
entwickelnden Strategien verschiedener Manager zu überwachen und auszuwählen. Da sich zudem die Babyboomer allmählich dem
Pensionsalter nähern, verlagert sich der Schwerpunkt von Vermögensaufbau auf Ertragserwirtschaftung und Kapitalschutz. Dies
eröffnet den Vermögensverwaltern attraktive neue Chancen. Die Anleger versuchen zunehmend, ihre Kern- und Basisportfolios
zu standardisieren, und dehnen ihre Investitionen auf aktiv verwaltete Produkte oder Satelliten aus. Besonders gefragt sind
nicht korrelierte Anlagen wie Hedge Funds, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur. Auch das Wachstumspotenzial der Schwellenländer
beurteilt Global Asset Management weiterhin optimistisch. Global Asset Management trägt diesen Änderungen Rechnung, indem sie aktuelle Anlagestrategien diversifiziert und ihr Angebot
von alternativen Anlagen um Multi-Manager Hedge Funds, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur erweitert. Parallel dazu
hat die Unternehmensgruppe das Geschäft mit übergreifenden Anlagelösungen entwickelt, damit sie eine Palette von Produkten
und Beratungsdienstleistungen in allen wichtigen Anlageklassen anbieten und so den individuellen Bedürfnissen ihrer Kunden
gerecht werden kann. Das Vertriebsmodell von Global Asset Management wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut, nicht zuletzt durch Akquisitionen
und Joint Ventures. Der Vertrieb wurde auch um neu eingeführte und innovative Produkte und Dienstleistungen erweitert, und
zwar sowohl durch eigene Kanäle als auch durch Drittanbieter. Die Akquisition der Banco Pactual in Brasilien und Joint Ventures
in Korea und China (zur Gründung von UBS Hana Asset Management bzw. UBS SDIC) sind wichtige Elemente der Emerging-Market-Wachstumsstrategie
der Unternehmensgruppe. Die Akquisition des Asset-Management-Geschäfts der Commerzbank in Frankreich und Initiativen zum Aufbau
des Vorsorgegeschäfts von Global Asset Management in Nordamerika untermauern das Bekenntnis zu strategischem Wachstum. Um
der Verlagerung in den USA von Vermögensaufbau hin zu Ertragserwirtschaftung Rechnung zu tragen, ist Global Asset Management
eine strategische Allianz mit Affiliated Computer Services (ACS) eingegangen, um Pensionsplänen eine vollumfängliche Vorsorgelösung
zu bieten. Der Bereich Fondsservices wurde ebenfalls erweitert, um der zunehmenden Branchennachfrage nach Fondsverwaltung und -dienstleistungen
zu begegnen. Zu diesem Zweck sind neue Büros in Hongkong und Polen eröffnet worden. Global Asset Management ist der erste
Mieter des UBS Poland Service Center in Krakau. Dieses Zentrum ist Teil der «Multi-Hub Offshoring»-Strategie von UBS, die
zum Geschäftswachstum beitragen und die Prozesseffizienz steigern soll. KonkurrenzIm Segment der aktiven Anlagen misst sich Global Asset Management mit verschiedenen internationalen Unternehmen wie Fidelity
Investments, AllianceBernstein Investments, BlackRock, JP Morgan Asset Management, Deutsche Asset Management und Goldman Sachs
Asset Management. Zu unseren Wettbewerbern gehören aber auch regionale und lokale Anbieter sowie Vermögensverwalter, die auf
eine bestimmte Anlagekategorie ausgerichtet sind. Bei den Immobilien-, Hedge-Fund- und Infrastrukturanlagen sind die Konkurrenten
der Unternehmensgruppe eher lokale oder regionale Nischenanbieter.
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