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| Globale «Community Affairs»-Aktivitäten von UBS im Jahr 2007 |
In der Region Asien-Pazifik unterstützt UBS die Child Welfare and Holistic Organisation for Rural Development (CHORD) in Hyderabad, Indien. Die Organisation bietet Kindern, die Opfer von Kinderarbeit wurden, eine begleitete Wiedereingliederung in den normalen Schulbetrieb sowie emotionalen Beistand. Im Rahmen eines «Patenprogramms» helfen UBS-Mitarbeiter den Kindern bei den Schulaufgaben und unterstützen sie in ihrer Entwicklung und bei ihren Anstrengungen, in die Schule zurückzukehren. Letztes Jahr organisierte das UBS India Service Centre (ISC) einen «Fun Day» für 420 CHORD-Kinder, einen «Teachers' Day» an der CHORD- Schule und einen Besuch beim ISC, durch den viele Schüler erstmals Einblick in ein Grossunternehmen erhielten. Dazu ein CHORD-Schüler: «Früher arbeitete ich in einem Laden. Ich sah viele Kunden und Gesichter. Aber nie kümmerte sich jemand um mich und meine Gefühle. Dank der CHORD-Schule habe ich das Glück, mit UBS-Mitarbeitern zu tun zu haben. Diese zaubern wieder ein Lächeln auf unsere traurigen Gesichter.» In Grossbritannien arbeitet UBS mit zwei anderen Firmen der City zusammen, um zur Verbesserung der Lebensqualität in Shoreditch beizutragen. Das in East London gelegene Shoreditch gehört zu den am stärksten benachteiligten Regionen Grossbritanniens: 82% der Bevölkerung leben in Sozialwohnungen und über 30% der Schulabgänger finden keine Stelle. Die im Rahmen des «Project Shoreditch» aktiven Unternehmen arbeiten direkt mit staatlichen und nicht gewinnorientierten Organisationen für soziale Regenerierung zusammen. Ziel ist es, die Fähigkeiten, das Wissen und das Engagement der UBS-Mitarbeiter mit den Bedürfnissen der Shoreditch-Vereinigungen in Einklang zu bringen. Seit das Projekt im April 2005 ins Leben gerufen wurde, haben über 1500 UBS-Freiwillige verschiedenste lokal tätige Verbände, Wohltätigkeitsvereine und Schulen unterstützt. Ihr Beitrag reichte dabei von Teamwettbewerben, Geschäftsplanungen und Mentoring-Programmen über Schulungen, Web Design, Arbeitsplatzbesuche bis hin zu Berufsberatung und Spendenaktionen. Die Freiwilligen leisten nicht nur Direkthilfe an die in Shoreditch ansässigen Organisationen, sondern wirken auch an der Revitalisierung des Quartiers mit. 2007 wurde dem «Project Shoreditch» vom Unternehmensnetzwerk «Business in the Community» die Auszeichnung «Positive Impact on London» verliehen. Ein wichtiges Freiwilligenprogramm in der Schweiz ist das Trainingsprogramm «Fit für die Wirtschaft», welches sich an Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren richtet. Mitarbeiter von UBS leiten diese Trainings und unterstützen die Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung, beim Schreiben von Bewerbungen und beraten sie im Umgang mit dem eigenen Geld. UBS spendet auch direkt an gemeinnützige Projekte wie die Schweizerische Berghilfe. Die Schweizerische Berghilfe wirkt der Abwanderung aus armen Berggebieten in der Schweiz entgegen, indem sie Projekte und Unternehmungen unterstützt, welche die Existenz alpiner Gemeinschaften nachhaltig sichern. Zudem unterstützt UBS Swisscontact, eine Schweizer Organisation für Berufsbildungsprojekte. Dadurch erhalten Mädchen und Knaben in Benin, Afrika, die Chance, beispielsweise den Beruf eines Zimmermanns, Schneiders oder Coiffeurs zu erlernen. Die Jugendlichen, die an diesem Programm teilnehmen, werden in Lesen und Schreiben unterrichtet. Überdies werden wichtige Gesundheitsfragen wie die Präventation von AIDS behandelt. In Nord- und Lateinamerika stellte die Wealth-Management-Einheit ihre neue Strategie im gemeinnützigen Bereich vor. Durch das Programm «Education as a Pathway to a Better Future» möchte UBS die Ausbildung im Kindergarten sowie in der Primarschule und Oberstufe in einkommensschwachen Gebieten verbessern. Im Rahmen der neuen Strategie wurde im Oktober die USA-weite Freiwilligeninitiative «Building Brighter Futures» lanciert. Im Verlauf des Aktionsmonats packten über 2100 UBS-Mitarbeiter, Familien und Freunde in mehr als 90 Schul- und Kommunalprojekten landesweit mit an. Die Investment Bank lancierte ein Pilotausbildungsprojekt mit Earthwatch International. Diese weltweit in der wissenschaftlichen Feldforschung und der Ausbildung tätige nicht gewinnorientierte Organisation will das Verständnis und die Aktivitäten fördern, welche für eine nachhaltige Umweltentwicklung erforderlich sind. Sechs UBS-Mitarbeiter nahmen gemeinsam mit drei Lehrern aus öffentlichen Schulen als «Earthwatch Fellows» an Klimawandelexpeditionen im nördlichen Kanada und an der Küste Zentralmexikos teil. Nach Abschluss der achttägigen Expeditionen besuchten die Fellows Kollegen und Schüler der Medill Elementary School in Chicago, Illinois, der Hart Magnet School in Stamford, Connecticut, und des Manhattan Center for Science and Math in New York, um über ihre Erfahrungen zu berichten. 2008 wird das Programm auf andere Geschäftsbereiche von UBS in Nord- und Lateinamerika ausgedehnt werden: UBS-Mitarbeiter sollen zusammen mit lokalen Schulen das Bewusstsein für globale Umweltfragen schärfen. |
UBS unterstreicht ihr Engagement in Umweltbelangen mit ihrem globalen Umweltmanagementsystem, das seit 1999 nach ISO 14001 zertifiziert ist und sowohl das Bankgeschäft wie auch die innerbetrieblichen Abläufe umfasst. Das Umweltmanagementsystem wurde 2005 von ihrem Auditor SGS erfolgreich rezertifiziert.
UBS ist nach wie vor bestrebt, Umweltaspekte in alle Geschäftsaktivitäten mit einzubeziehen. Ihre Umweltpolitik basiert auf folgenden fünf Grundsätzen:
– Sie ist bestrebt, in all ihren Geschäftsfeldern Umweltrisiken zu berücksichtigen, insbesondere im Kreditgeschäft, im Investment Banking, in der Beratung und im Research sowie bei ihren eigenen Anlagen.
– Sie will Chancen wahrnehmen, die sich auf den Finanzmärkten bezüglich umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen wie Socially Responsible Investments eröffnen.
– Sie sucht nach Möglichkeiten, die durch ihre internen Arbeitsabläufe entstehenden Belastungen von Luft, Boden und Wasser zu verringern. Im Vordergrund steht dabei die Reduktion der Emission von Treibhausgasen. Überdies will sie die ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen ihrer Lieferanten überprüfen.
– Sie stellt die effiziente Umsetzung ihrer Umweltpolitik durch ihr weltweit zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 – der internationalen Norm für Umweltmanagement – sicher.
– Sie integriert Umweltaspekte in ihre interne Kommunikation und Ausbildung.
Jedes Jahr hält UBS anhand von Key Performance Indicators (KPI) ihre Umweltleistung im Detail fest, was ihr einen jährlichen
Vergleich ermöglicht. Diese KPIs basieren auf Branchenstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), der Greenhouse
Gas Protocol Initiative und ISO 14064.
Die unten stehenden Managementindikatoren bieten einen Überblick über das Umweltmanagementsystem.
Umweltmanagement-Indikatoren | |||||
Für das Geschäftsjahr endend am | Veränderung in % | ||||
Personalbestand auf Vollzeitbasis (Ausnahmen sind angegeben) | GRI 1 | 31.12.07 | 31.12.06 | 31.12.05 | 31.12.06 |
Mitarbeiter Finanzdienstleistungsgeschäft 2 | 83 560 | 78 140 | 69 569 | 7 | |
In spezialisierten Umweltfachstellen 3 | 38 | 30 | 25 | 28 | |
Umweltsensibilisierung | |||||
Ausgebildete Mitarbeiter | F5 | 5 090 | 2 489 | 2 251 | 104 |
Ausbildungszeit (Stunden) | F5 | 2 133 | 1 498 | 1 214 | 42 |
Fachausbildung mit Umweltbezug | |||||
Ausgebildete Mitarbeiter | F5 | 976 | 977 | 1 010 | 0 |
Ausbildungszeit (Stunden) | F5 | 1 420 | 1 758 | 2 066 | (19) |
Externe Umweltaudits 4 | |||||
Auditierte Mitarbeiter | F6 | 37 | 30 | 147 | 23 |
Auditierungszeit (Tage) | F6 | 8 | 6 | 17 | 40 |
Interne Umweltaudits 5 | |||||
Auditierte Mitarbeiter | F6 | 121 | 154 | 216 | (21) |
Auditierungszeit (Tage) | F6 | 38 | 44 | 39 | (15) |
SRI: Socially Responsible Investments (Nachhaltige Anlagen) | |||||
Für das Geschäftsjahr endend | Veränderung in % | ||||
Mrd. CHF (Ausnahmen sind angegeben) | GRI 1 | 31.12.07 | 31.12.06 | 31.12.05 | 31.12.06 |
UBS | 3 189 | 2 989 | 2 652 | 7 | |
SRI-Produkte und -Mandate von UBS | |||||
Positivselektion | F9 | 5,42 | 1,84 | 1,05 | 194 |
Negativselektion | F9 | 32,06 | 16,17 | 10,73 | 98 |
Drittanbieter | F9 | 1,38 | N/A | 0,61 | N/A |
Total SRI verwaltete Vermögen | F9 | 38,86 | 18,01 | 12,39 | 116 |
Anteil an den insgesamt verwalteten Vermögen (%) 2 | 1,22% | 0,60% | 0,47% | ||
Positivselektion: Positivkriterien qualifizieren ein Unternehmen zur Aufnahme in einen Fonds oder ein Portfolio, wenn dessen Strategien, Prozesse und Produkte positive Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg, die Umwelt und die Gesellschaft haben. Dies beinhaltet «Best-in-Class» und thematische Investments.
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Anlageprodukte und Beratungsdienstleistungen
Um auf die in gewissen Ländern steigende Nachfrage zu reagieren, baut Global Asset Management ihr SRI-Angebot stark aus. 2007 brachte UBS beispielsweise in Japan und Taiwan SRI-Produkte auf den Markt. Das vielfältige SRI-Spektrum umfasst Produkte, die nach der «Best-in-Class»-Methode und themenorientiert verwaltet werden. Unter «Best-in-class» wird ein aktiver Ansatz verstanden, nach dem Aktien von Unternehmen selektioniert werden, die eine überdurchschnittliche ökologische, soziale und wirtschaftliche Performance sowie ein beträchtliches Wachs- tumspotenzial aufweisen. Das «Best-in-class»-Angebot umfasst einen globalen, einen europäischen, einen japanischen und einen taiwanesischen Fonds. Beim themenbasierten Ansatz werden Anlagen in den Bereichen Energie, Wasser und demografischer Wandel getätigt. So bietet UBS unter anderem einen «Global Innovators»-Fonds sowie strukturierte Produkte wie beispielsweise das UBS Climate Change Strategy Certificate und das UBS Water Strategy Certificate an.
Kunden von Global Asset Management werden zudem massgeschneiderte Kundenportfolios in Form von Einzelmandaten oder institutionellen Konten angeboten, die auf Ausschlusskritierien basieren. Dabei kann der Kunde gewisse Unternehmen oder Sektoren aufgrund ihrer als negativ erachteten Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft aus dem Portfolio ausschliessen. Dank der globalen Angebotsplattform sowie dem Investment Research von UBS kann die Bank Lösungen bereitstellen, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind.
In Grossbritannien verfolgt das Asset Management die Strategie, Corporate-Responsibility- und Corporate-Governance-Praktiken von Firmen, in die es investiert, positiv zu beeinflussen.
2007 lancierte die Investment Bank für ihre Kunden den UBS Global Warming Index, den UBS Greenhouse Index und andere indexgebundene Produkte. Das Team SRI Equity Sales erbringt für Alternativenergie- und SRI-Fondsmanager Aktienhandels- und Account-Management-Dienstleistungen.
Aufgrund der offenen Architektur von UBS können Kunden zudem in SRI-Produkte von Drittanbietern investieren.
Investment Bank: Sell-side Research
2004 schuf die Investment Bank innerhalb ihres Aktienresearch ein SRI-Team von Sell-side-Analysten, die Empfehlungen und Berichte für professionelle Anleger schreiben. Diese Sell-side-Analysten untersuchen unter anderem Bereiche mit zunehmenden oder schwindenden Risiken. In vielen Fällen gestaltet sich die Quantifizierung von SRI-Themen schwierig. Wo möglich setzt das Team jedoch UBS-Standardmodelle wie jenes für die Wertschöpfungsanalyse ein, um die potenziellen Auswirkungen sozialer und ökologischer Themen auf den Aktienkurs von Unternehmen zu untersuchen. Die Ermittlung der massgeblichen SRI-Themen ist anspruchsvoll. Vornehmlich drei Faktoren spielen eine Rolle bei der Beurteilung, welche ökologischen und sozialen Themen von zentraler Bedeutung sind: was die Gesellschaft als wichtig erachtet, welchem Konkurrenzdruck Firmen in einer Branche ausgesetzt sind und wie die Kosten und Erträge auf die Anspruchsgruppen aufgeteilt werden.
Seit der Gründung des Teams ist das Interesse der Kunden an einigen SRI-Aspekten – vor allem dem Klimawandel – gestiegen, was sich auch in der Researchabdeckung niederschlägt. Das SRI-Team arbeitet regelmässig mit Analysten in Sektorteams zusammen, um über sich abzeichnende SRI-Trends zu schreiben. Entsprechende Researchinhalte werden von einer wachsenden Zahl von Spezialisten im Rahmen des konventionellen Research publiziert. Institutionellen Kunden von UBS steht auf dem Research Web der Bank eine SRI-Seite zur Verfügung. Dort finden sich Publikationen des SRI-Teams sowie relevante Sektorberichte anderer Teams zu diesem Thema.
Global Asset Management: Buy-side Research
1996 wurde im Asset Management in der Schweiz ein SRI-Buy-side-Researchteam gegründet. Dieses erstellt interne Analysen und hat mittlerweile in die USA und nach Singapur expandiert. Das Team führt eingehende Untersuchungen zu den Themen Klimawandel, Wasser und demografischer Wandel durch. Bei der Zusammenstellung seiner SRI-Portfolios setzt es auch gezielt die Asset-Management-Researchplattform ein, die das Research von mehr als 100 Analysten umfasst. Spezialisierte Ratingagenturen ergänzen das bankeigene Research. Zudem leistet ein wissenschaftliches Expertengremium strategische Unterstützung.
Global Wealth Management & Business Banking: Sekundärresearch
Das Sekundärresearchteam des Wealth Management von UBS hilft Privatanlegern, sich in einer grossen Fülle globaler Finanzdaten zurechtzufinden. Es verfolgt und interpretiert Researchinformationen zu den am meisten gehandelten Anlagekategorien. 2007 baute das Team ein SRI-Kompetenzzentrum auf, um eine hochstehende Kundenberatung sicherzustellen. Es veröffentlicht zudem detaillierte Studien zu sich abzeichnenden sozioökonomischen und ökologischen Trends wie dem Klimawandel, in denen die möglichen Auswirkungen auf die Anlagemärkte untersucht werden.
Finanz- und Beratungsdienstleistungen
Die Investment Bank von UBS ist im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Sie organisiert Finanzierungen und erbringt strategische und finanzielle Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, die in den Sektoren Biotreibstoff, Solar-, Wind-, Wellen- und andere erneuerbare Energien tätig sind. Seit 2006 war UBS an über 20 solchen Finanzierungstransaktionen federführend beteiligt, welche Firmen aus diesem Bereich zu insgesamt mehr als 5 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Kapital verhalfen. Dadurch platzierte sich UBS in den letzten beiden Jahre in den ‹Top Fünf› von New Energy Finance, einem spezialisierten Anbieter von Finanzinformationen und Analysen für Anleger, die in erneuerbare Energien investieren. Von diesem erhielt UBS 2006 auch die renommierte Auszeichnung «Top Underwriter».
UBS ist zudem an verschiedenen viel beachteten strategischen Unternehmenszusammenführungen beteiligt. Dazu zählt auch die Fusion zwischen US BioEnergy Corporation and VeraSun Energy Corporation, die als grösste Transaktion ihrer Art in die Geschichte des Biotreibstoffsektors einging.
UBS ist überdies Finanz- und Gründungspartner des Energy Building Retrofit Program, das im Rahmen der Klimainitiative der Clinton-Stiftung lanciert wurde. Das Programm, an dem neben UBS fünf weitere führende Finanzunternehmen, vier der weltweit grössten Energiefirmen sowie 15 Weltstädte beteiligt sind, will den Energieverbrauch in bestehenden städtischen Gebäuden senken. Die an diesem Programm teilnehmenden Stadtregierungen und lokalen Hausbesitzer werden Gebäude sanieren, um deren Energieeffizienz zu steigern. Beteiligt sind unter anderem die Städte London, Paris, New York, Mexiko-Stadt und Tokio. UBS verpflichtete sich, Know-how und andere Ressourcen zur Schaffung von Finanzstrukturen einzubringen, um im Rahmen dieses Programms Kapital für öffentliche und private Projekte beschaffen zu können.
Handel mit CO2-Zertifikaten
UBS handelt aktiv Emissionszertifikate und ist Mitglied der Intercontinental Exchange (ICE), eines elektronischen Handelsplatzes für Energie und Emissionszertifikate in Verbindung mit der European Climate Exchange (ECX). Beim «Cap and Trade»-Emissionshandel, wie ihn beispielsweise die EU praktiziert, erhalten Unternehmen Emissionsrechte, die ihren Emissionsausstoss begrenzen («cap»). Unternehmen, die ihre Emissionen mit geringem finanziellem Aufwand verringern können, dürfen ihre ungenutzten Zertifikate an Unternehmen, die diese benötigen, weiterverkaufen («trade»). Dadurch wird ein Handel mit Emissionsrechten geschaffen, der dazu führt, dass Emissionsreduktionen kosteneffizient erfolgen. Durch den Handel mit CO2-Finanzinstrumenten kann UBS ihre Kunden bei ihren Aktivitäten an den Emissionsmärkten unterstützen.
| Die Anleger und der Klimawandel |
Als führender Wealth- und Asset-Manager möchte UBS Anlegern bei der Beurteilung der Risiken und Chancen, die sich ihnen durch den Klimawandel eröffnen, behilflich sein. Zu diesem Zweck erstellt UBS entsprechende Analysen und fördert das Bewusstsein der Anleger, indem sie Konferenzen und Seminare zu diesem Thema durchführt. Des Weiteren ist sie durch ihre Mitarbeit am «Carbon Disclosure Project» (CDP) bestrebt, die Datenverfügbarkeit zu verbessern. Ende Januar 2007 veröffentlichte Wealth Management Research einen Bericht, der auf die wissenschaftlichen, technologischen und ökonomischen Hintergründe des Klimawandels eingeht. Die Autoren schreiben, dass der Klimawandel weit reichende Folgen für die Weltwirtschaft und das globale Investitionsklima haben wird. Der Bericht kommt zum Schluss, dass Massnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung nach und nach das Verhalten der Menschen, die Risikoprofile einzelner Industrien und die Investitionsaussichten beeinflussen werden. Gemäss dieser Analyse weisen Produkte und Prozesse für eine verbesserte Energieeffizienz sowie die Entwicklung von erneuerbaren bzw. CO2-armen Energien ein grosses Potenzial zur Eindämmung des Klimawandels auf. 2007 arbeiteten über 60 Analysten der Investment Bank zusammen an Studien über den Klimawandel. Das Analystenteam, welches die Versorgungsbranche abdeckt, wies bereits 2004 auf die Wechselwirkungen zwischen dem CO2- Ausstoss und Aktienkurs von Versorgungsunternehmen hin. Dieses Team publiziert gegenwärtig auch Artikel und Prognosen zur Entwicklung des CO2-Preises an den entsprechenden Handelsplätzen. Andernorts verfassen Sektorteams Berichte zu Fotovoltaik-, Wind- und anderen alternativen Energieträgern sowie zum Thema Energieeffizienz. UBS untersucht nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels auf gewisse Unternehmen und Sektoren, sondern lädt auch regelmässig institutionelle Anleger und andere Kunden zu Konferenzen ein, die diese Themen behandeln. Allein im Jahr 2007 veranstaltete UBS acht Konferenzen und Seminare, an denen sich renommierte Referenten in London, Tokio, Hongkong, Amsterdam, Stockholm, Paris und New York zu Fragen zum Klimawandel äusserten. So gehört beispielsweise die UBS Global Alternative Energy Conference in New York zu den grössten Veranstaltungen ihrer Art. Dort bietet sich die Gelegenheit, Anleger und Manager von führenden Firmen dieses Sektors zu treffen. UBS ist eines der Gründungsmitglieder des «Carbon Disclosure Project» (CDP), eines gemeinschaftlichen Projekts von institutionellen Anlegern. Dabei werden die weltweit grössten Unternehmen aufgefordert, Informationen zu ihren Treibhausgasemissionen sowie zu den Geschäftsrisiken und -chancen zu veröffentlichen, die sich für sie durch den Klimawandel ergeben. Im Gegensatz zu früheren Jahren schien sich 2007 das Bewusstsein der an der Umfrage beteiligten Firmen zunehmend in konkreten CO2-Strategien niederzuschlagen: 76% der befragten Unternehmen gaben Zielwerte und Zeitpläne für die Reduktion von Treibhausgasen an. Gegenüber den 48% im Vorjahr stellt dies eine markante Zunahme dar. |
Für UBS ist es von zentraler Bedeutung, die mit ihren Geschäftstransaktionen verbundenen Umweltrisiken zu ermitteln, zu bewirtschaften und zu kontrollieren. So können beispielsweise der Cashflow oder die Vermögenswerte einer Gegenpartei durch Umweltaspekte wie ineffiziente Herstellungsverfahren oder Altlasten eines Gebäudes beeinträchtigt werden. Ein weiteres Beispiel ist das Haftungsrisiko, das entsteht, wenn die Bank eine ökologisch bedenkliche Sicherheit in ihre eigenen Bücher übernimmt.
UBS besitzt langjährige Erfahrung im Management von Umweltrisiken: Schon seit 1994 werden Kreditbegehren von Schweizer Firmenkunden auf Umweltrisiken hin überprüft und im Jahr 1999 publizierte die Investment Bank ihre erste Umweltrichtlinie. Seither hat UBS ihre Umweltrisikopolitik laufend angepasst und weiterentwickelt.
Der grundlegende Ansatz von UBS bei der Bewirtschaftung von Umweltrisiken leitet sich vom ISO-Standard 14001 ab: In einem ersten Schritt werden wesentliche Umweltrisiken der verschiedenen Produkte und Dienstleistungen der Bank beurteilt. Das Resultat dieser Analyse wird jährlich überprüft und zeigt, dass materielle Risiken am ehesten in den Kredit- und Kapitalmärkten im Bereich der Unternehmenskredite, des Investment Banking und der direkten Infrastrukturinvestitionen auftreten. In einem zweiten Schritt werden für jedes Produkt und jedes Kundensegment, dessen Risiko als erhöht eingestuft wurde, umweltbezogene Prozesse und Instrumente geschaffen, die auf ihr spezifisches Risikoprofil abgestimmt sind, und diese in die bestehenden Prozesse integriert. Dazu zählt die Due Diligence bei Transaktionen oder Anlagen sowie das kontinuierliche Risikomanagement.
Global Wealth Management & Business Banking
Die Einschätzung von Umweltrisiken erfolgt in der Unternehmensgruppe Global Wealth Management & Business Banking im Rahmen eines dreistufigen Prozesses. Der Kundenberater analysiert in einem ersten Schritt die finanziellen Risiken, die mit Umweltaspekten wie der Einhaltung der Umweltgesetze, der Arbeitssicherheit, Altlasten und Naturgefahren verbunden sind. Lassen sich Risiken nach der ersten Prüfung nicht ausschliessen, nimmt ein Credit Officer eine zweite Prüfung vor. Er beurteilt, ob die ermittelten Risiken transparent genug sind, um die Kreditentscheidung treffen zu können. Transaktionen, die ein erhöhtes Umweltrisiko mit sich bringen, werden einer dritten Prüfung – einer detaillierten Umweltrisikoprüfung – unterzogen. Diese Dienstleistung erbringt das Kompetenzzentrum für Umweltrisiken der Unternehmensgruppe. 2007 wurden 36 solche detaillierten Bewertungen durchgeführt. Sind mit einer Transaktion substanzielle Umweltrisiken verbunden, kann die Bank auf verschiedene Arten vorgehen: Sie kann die Konditionen des Kreditvertrags anpassen, mit dem Kunden mögliche Korrekturmassnahmen beraten oder die Transaktion ganz ablehnen.
Investment Bank
Die «Global Environmental Risk Guidelines» finden auf alle Transaktionen, Dienstleistungen und Tätigkeiten der Investment Bank Anwendung. Hinzu kommen Standards für Umweltrisiken, die in die Due-Diligence- und Genehmigungsverfahren der Investment Bank integriert sind. Die Mitarbeiter der Investment Bank identifizieren in der ersten Due-Diligence-Phase potenzielle Umweltrisiken und melden der Environmental Risk Group (ERG) der Investment Bank signifikante Risiken. Für bestimmte Sektoren und Produkte werden routinemässig Beurteilungen durch Anwälte und / oder externe Berater eingeholt. Die ERG arbeitet bei der Bewertung der Risiken, der Festlegung von Korrekturmassnahmen und der allenfalls notwendigen Weiterführung der Due Diligence mit den betreffenden Geschäfts- und Kontrollfunktionen zusammen. Auf diese Weise kann das zuständige Senior Business Committee im Zuge seiner Überprüfung der Transaktion und / oder des Kunden das potenzielle Umweltrisiko in vollem Umfang berücksichtigen. Zusätzlich bietet die ERG Schulungen und Sensibilisierungsveranstaltungen an. 2007 führte die ERG für 500 im Bankgeschäft und in Support-Funktionen tätige Mitarbeiter sektorspezifische sowie für weitere 600 Mitarbeiter generelle Umweltrisiko-schulungen durch. Zudem wirkte sie bei 108 Transaktionen im Umweltbereich als Beraterin mit.
Global Asset Management
Die 2004 von Global Asset Management eingeführte formelle Umweltrisikomatrix, mit der potenzielle Reputations- und Umweltrisiken von für Kunden getätigte Anlagen beurteilt werden, wird jährlich auf ihre Anwendbarkeit und Vollständigkeit überprüft. Diese Matrix stellt einen Teil des Umweltmanagementsystems dieser Unternehmensgruppe dar.
UBS beeinflusst die Umwelt auf vielfältige Weise: Für ihre Geschäftstätigkeit benötigt sie Elektrizität, ihre Mitarbeiter gehen auf Geschäftsreise, sie verbrauchen Papier und produzieren bei ihrer täglichen Arbeit Abfall. Zudem sind die Büros mit Heizungs- und Kühlungssystemen ausgestattet. Der sparsamere Umgang mit Ressourcen kann die Betriebskosten von UBS senken und ihre ökologische Leistung verbessern. Durch zahlreiche Massnahmen unterstützt UBS die effiziente Führung des Geschäfts in ökologischer Hinsicht.
Umweltschutz und CO2-Fussabdruck sind für UBS schon lange ein Thema: bereits in den 1970er-Jahren gründete sie die erste Energiefachstelle.
CO2-Strategie und Emissionsreduktion
Im Februar 2006 entschied die Konzernleitung, die konzernweiten CO2-Emissionen bis 2012 auf ein Niveau zu senken, welches 40% unter dem Stand von 2004 liegt. Um dieses Ziel zu erreichen:
– werden Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt, die den Energieverbrauch in von UBS benutzten Gebäuden senken;
– wird der Anteil an erneuerbarer Energie erhöht, um Emissionen an der Quelle zu vermeiden;
– werden Emissionen, die nicht anderweitig reduziert werden können, kompensiert und neutralisiert.
Mit diesen Massnahmen ist es UBS gelungen, die CO2-Emissionen gegenüber 2004 um 22% zu senken. Damit ist sie ihrem Ziel von 40% bis 2012 deutlich nähergekommen.
Energieverbrauch und Energieeffizienz
Der Energieverbrauch hat einen wesentlichen Einfluss auf die Umweltbilanz von UBS und ist massgeblich für deren Treibhausgasemissionen verantwortlich. Im Rahmen des Programms von UBS zur Senkung des CO2-Ausstosses kommt der Steigerung der Energieeffizienz daher grosse Bedeutung zu. Dazu gehören Investitionen in energieeffiziente Technologien und die Förderung umweltbewussten Verhaltens. 2007 wurde UBS vom Energie-Modell Zürich dafür ausgezeichnet, dass sie ihre Energieeffizienz in der Schweiz sei 1997 um 17% verbessert hat. Für die Renovation ihrer Räumlichkeiten in Stamford wurde UBS vom US Green Building Council's Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) der Silver Standard verliehen. Das Gebäude weist zahlreiche auf die Optimierung des Energieverbrauchs ausgerichtete Funktionalitäten auf. So wird zum Beispiel die Innenbeleuchtung je nach Aussenlicht automatisch über lichtempfindliche Sensoren angepasst. UBS hat zudem einen technischen Standard entwickelt, der weltweit auf Massnahmen angewendet wird, die zur Erhöhung der Energieeffizienz getroffen werden – beispielsweise in den Bereichen Bau, Ersatzinvestitionen und Modernisierung.
Erneuerbare Energie
Nebst ihren Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz ist UBS bestrebt, den eigenen Energiebedarf durch einen höheren Anteil an erneuerbaren Quellen zu decken. 2004 bezog sie für 24% ihres Energiebedarfs erneuerbare Energie und Fernwärme, 2007 waren es bereits 45%.
UBS unterzeichnete im Berichtsjahr eine neue Vereinbarung (rund 210 GWh pro Jahr), gemäss der 90% des für ihre Gebäude in der Schweiz gelieferten Stroms künftig aus erneuerbaren Quellen wie Wasser- und Solarkraftwerken stammten. Überdies erwarb sie an den US-Strommärkten Renewable Energy Credits (RECs), die 2007 10% ihres Elektrizitätsverbrauchs in den USA entsprachen.
Mit diesen beiden Verträgen hat UBS den Anteil der erneuerbaren Energie weiter erhöht und setzt so Initiativen fort, mit denen sie bereits 2000 in der Schweiz und 2003 in London begonnen hat.
Geschäftsreisen und Kompensation
Die Geschäftsreisen sind für einen bedeutenden Teil der Treibhausemissionen von UBS verantwortlich. UBS ermutigt ihre Mitarbeiter, umweltfreundliche Alternativen zum Flug- und Strassenverkehr, wie beispielsweise Videokonferenzen, zu nutzen. Dennoch sind Geschäftsreisen für einen globalen Finanzdienstleister, der persönlichen Kundenbeziehungen eine zentrale Bedeutung beimisst, unumgänglich. UBS hat im Jahr 2006 daher entschieden, die im geschäftlichen Flugverkehr anfallenden Emissionen, d.h. über 110 000 Tonnen CO2 und damit rund ein Viertel des gesamten CO2-Ausstosses der Bank, zu kompensieren. Die Kompensation dieser Emissionen bedeutet, dass UBS ihre Emissionen von Flugreisen durch Investitionen in Projekte Dritter, die in gleichem Umfang zu einer Senkung der Treibhausgase beitragen, indirekt neutralisiert. Für das Jahr 2007 wählte die Bank Projekte in Brasilien, Indien, China und Deutschland aus, die sich durch die Einhaltung internationaler Qualitätsstandards sowie einen zusätzlichen ökologischen und sozialen Nutzen auszeichnen.
Papier und Abfall
UBS hat neue unternehmensweite Ziele zur Reduktion von Papierverbrauch und Abfall verabschiedet. Unter anderem soll der Papierverbrauch pro Mitarbeiter bis 2009 auf ein Niveau gesenkt werden, das 5% unter jenem von 2006 liegt. Zudem will UBS den Anteil des rezyklierten Papiers auf 20% erhöhen. In Europa wird für den internen Bedarf nur noch rezykliertes Papier verwendet. Gleichzeitig will sie ihren Umwelt-Fussabdruck verkleinern, indem der Abfall (wie Plastikflaschen oder Verpackungen) um 10% pro Mitarbeiter reduziert wird und 70% des Abfalls dem Recycling zugeführt werden.
| Corporate Responsibility in Policies und Richtlinien von UBS |
UBS misst der verantwortungsvollen Unternehmensführung grosse Bedeutung bei. Dies zeigt sich unter anderem in den verschiedenen Unternehmensdokumenten, die das Verhalten aller UBS-Mitarbeiter weltweit regeln. Diese Richtlinien, deren Einhaltung die Bank regelmässig überprüft, bilden die Grundlage für ihre Geschäftstätigkeit. In ihren Leitwerten – Vision und Werte – ist festgehalten, dass UBS Teil der globalen Gemeinschaft ist und ihre soziale Verantwortung wahrnimmt. UBS und ihre Mitarbeiter verhalten sich vorbildlich, denn die Wahrung der Integrität von UBS ist entscheidend für den Erhalt ihres wichtigsten Werts: ihrer guten Reputation. Die Bank verfügt über einen Verhaltens- und Ethikkodex, der die für alle UBS-Mitarbeiter verbindlichen Grundsätze und Praktiken festlegt und die allgemein gültigen Standards für Fairness, Ehrlichkeit und Integrität zusammenfasst. Er bildet die Grundlage für sämtliche UBS-Policies. Beschäftigung UBS bietet allen Mitarbeitern gleiche Beschäftigungs- und Beförderungschancen. Niemand wird aufgrund von ethnischem Hintergrund, Geschlecht, Nationalität, Alter, körperlichen Fähigkeiten, sexueller Orientierung oder Religion diskriminiert. «Whistleblowing»-Schutz Diese Policy erlaubt es den UBS-Mitarbeitern, Handlungen, die gegen Gesetze, Bestimmungen oder Verhaltensregeln verstossen, einem Vertreter des oberen Managements zur Kenntnis zu bringen, ohne dass den Mitarbeitern daraus ein Nachteil entsteht. Interessenkonflikte UBS will eine faire Behandlung all ihrer Stakeholder-Gruppen gewährleisten, ist sich aber gleichzeitig bewusst, dass Interessenkonflikte nicht immer zu vermeiden sind. Deshalb hat sie allgemeine Leitsätze erarbeitet, die die Erkennung und den richtigen Umgang mit dieser Thematik regeln. Ergänzt werden diese Leitsätze durch spezifische Policies für Situationen, in denen es zu Interessenkonflikten kommen könnte, wie Eigengeschäfte oder das Anbieten bzw. Annehmen von Geschenken. Die Investment Bank von UBS hat zudem spezielle Policies für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit ihrer Researchtätigkeit formuliert. Bekämpfung von Geldwäscherei und von Bestechung von Amtsträgern UBS hat sich der Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung verpflichtet. Dazu hat sie diverse Policies erlassen sowie einen effizienten Rahmen für die Risikobewirtschaftung mit einer eigenen Einheit geschaffen, der UBS Group Money Laundering Prevention Unit. Die Bestechung von Amtsträgern soll durch adäquate interne Prozesse verhindert werden, die vorsehen, dass die Übertragung von Vermögenswerten durch UBS oder ihre Mitarbeiter an Amtsträger vorgängig bewilligt werden muss. Mitgliedschaften und Vergabungen Die Handhabung und einheitliche Behandlung von Mitgliedschaften und Vergabungen durch UBS und ihre Mitarbeiter weltweit ist in einer speziellen Policy geregelt. Diese hält fest, dass Vergabungen Beiträge à fonds perdu an Organisationen sind, deren Tätigkeiten (unter anderem) gemeinnützigen, karitativen und kulturellen Zwecken oder der Bildung dienen. Informationssicherheit UBS befolgt bezüglich Informationssicherheit die höchsten Standards. Sie hält die Gesetze und regulatorischen Vorschriften in diesem Bereich ein und nimmt so ihre Pflicht gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Aktionären wahr. Umweltmanagement |
Socially Responsible Investments und umweltbedingte Marktchancen
UBS verfügt über ein grosses Know-how in der Integration ökologischer und sozialer Kriterien in ihre Research- und Beratungstätigkeit. Bereits 1996 schuf Global Asset Management eine Einheit Socially Responsible Investments (SRI). Bei SRI handelt es sich um nachhaltige Anlagen, die nebst klassischen finanzanalytischen auch ökologischen und sozialen Kriterien Rechnung tragen. Heute bestehen in allen Unternehmensgruppen und Regionen SRI-Teams, die UBS-internes SRI-Research betreiben und eine breite Palette von SRI-Anlageprodukten anbieten. Zudem nutzt die Investment Bank aktiv sich in diesem Bereich ergebende Marktchancen. Beispiele sind der Handel von Emissionszertifikaten für Kunden oder Finanz- und Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, die im Bereich erneuerbare Energien tätig sind. Des Weiteren hat Global Wealth Management & Business Banking SRI in die UBS Client Experience integriert. Zu diesem Zweck hat sie die Instrumente für die Erstellung der Kundenprofile angepasst, das Angebot um neue bankeigene und ausgewählte externe Produkte ergänzt und interne Plattformen, die Informationen und Verkaufsunterlagen bereitstellen, optimiert. Diese Massnahmen sollen die Kundenberater dabei unterstützen, die Nachfrage der Kunden nach SRI-Produkten effektiver einzuschätzen, zu verstehen und zu erfüllen. Ein 2007 in der Schweiz durchgeführter, erfolgreicher Pilot trug zu einer Steigerung der in SRI investierten Vermögen bei. Nun wird dieser Ansatz auf andere Regionen ausgedehnt.