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Veränderung in % | ||||
Mio. CHF | 31.12.07 | 31.12.06 | 31.12.06 | |
Aktiven | ||||
Flüssige Mittel | 18 793 | 3 495 | 438 | |
Forderungen gegenüber Banken | 60 907 | 50 426 | 21 | |
Barhinterlagen für geborgte Wertschriften | 207 063 | 351 590 | (41) | |
Reverse-Repurchase-Geschäfte | 376 928 | 405 834 | (7) | |
Handelsbestände | 610 061 | 627 036 | (3) | |
Als Sicherheit hinterlegte Handelsbestände | 164 311 | 251 478 | (35) | |
Positive Wiederbeschaffungswerte | 428 217 | 292 975 | 46 | |
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value | 11 765 | 5 930 | 98 | |
Kundenausleihungen | 335 864 | 297 842 | 13 | |
Finanzanlagen, zur Veräusserung verfügbar | 4 966 | 8 937 | (44) | |
Rechnungsabgrenzungen | 11 953 | 10 361 | 15 | |
Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften | 1 979 | 1 523 | 30 | |
Liegenschaften und übrige Sachanlagen | 7 234 | 6 913 | 5 | |
Goodwill und immaterielle Anlagen | 14 538 | 14 773 | (2) | |
Übrige Aktiven | 18 000 | 17 249 | 4 | |
Total Aktiven | 2 272 579 | 2 346 362 | (3) | |
Passiven | ||||
Verpflichtungen gegenüber Banken | 145 762 | 203 689 | (28) | |
Barhinterlagen für ausgeliehene Wertschriften | 31 621 | 63 088 | (50) | |
Repurchase-Geschäfte | 305 887 | 545 480 | (44) | |
Verpflichtungen aus Handelsbeständen | 164 788 | 204 773 | (20) | |
Negative Wiederbeschaffungswerte | 443 539 | 297 063 | 49 | |
Finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value | 191 853 | 145 687 | 32 | |
Verpflichtungen gegenüber Kunden | 641 892 | 555 886 | 15 | |
Rechnungsabgrenzungen | 21 848 | 21 527 | 1 | |
Ausgegebene Schuldtitel | 222 077 | 190 143 | 17 | |
Übrige Verpflichtungen | 60 776 | 63 251 | (4) | |
Total Fremdkapital | 2 230 043 | 2 290 587 | (3) | |
Eigenkapital | ||||
Aktienkapital | 207 | 211 | (2) | |
Kapitalreserven | 8 884 | 9 870 | (10) | |
Netto nicht in der Erfolgsrechnung berücksichtigte Gewinne/(Verluste), nach Steuern | (1 188) | 815 | ||
Neubewertungsreserven aus in Stufen erfolgten Unternehmenszusammenschlüssen, nach Steuern | 38 | 38 | 0 | |
Gewinnreserven | 38 081 | 49 151 | (23) | |
Als Verpflichtung zum Kauf eigener Aktien umklassiertes Eigenkapital | (74) | (185) | 60 | |
Eigene Aktien | (10 363) | (10 214) | (1) | |
Den UBS-Aktionären zurechenbares Eigenkapital | 35 585 | 49 686 | (28) | |
Den Minderheitsanteilen zurechenbares Eigenkapital | 6 951 | 6 089 | 14 | |
Total Eigenkapital | 42 536 | 55 775 | (24) | |
Total Passiven | 2 272 579 | 2 346 362 | (3) | |
Die Aktiven von UBS beliefen sich am 31. Dezember 2007 auf 2272,6 Milliarden Franken, verglichen mit 2346,4 Milliarden Franken am 31. Dezember 2006. Diese Veränderung geht vornehmlich auf die Investment Bank zurück, bei der eine beabsichtigte Bilanzverkürzung zu geringeren geborgten Wertschriften und Reverse-Repurchase-Geschäften (minus 173,4 Milliarden Franken) und zu geringeren Handelsbeständen (minus 104,1 Milliarden Franken) geführt hat. Die positiven und negativen Wiederbeschaffungswerte erhöhten sich um 135,2 Milliarden Franken bzw. 146,5 Milliarden Franken, die Kundenausleihungen um 38,0 Milliarden Franken. Die Währungsschwankungen gegenüber dem Schweizer Franken (hauptsächlich der Wertverlust des US-Dollars um 7%) trugen massgeblich zur Abnahme der Aktiven bei. Die Passiven sanken aufgrund geringerer Verpflichtungen aus ausgeliehenen Wertschriften sowie Repurchase-Geschäften (minus 271,1 Milliarden Franken) und Verpflichtungen aus Handelsbeständen (minus 40,0 Milliarden Franken), was durch höhere unbesicherte Securities-Borrowing-Geschäfte (plus 106,2 Milliarden Franken) teilweise kompensiert wurde.
Forderungen
Die Barmittel beliefen sich am 31. Dezember 2007 auf 18,8 Milliarden Franken und nahmen damit gegenüber dem Vorjahr um 15,3 Milliarden Franken zu. Der Anstieg ist primär höheren Sichtguthaben bei Zentralbanken zuzuschreiben. Die Forderungen gegenüber Banken lagen am 31. Dezember 2007 bei 60,9 Milliarden Franken und damit um 10,5 Milliarden Franken über dem Vorjahr, was im Wesentlichen kurzfristigen Nachforderungen an Sicherheiten für ausserbörslich gehandelte Kontrakte zuzuschreiben war. Die Kundenausleihungen betrugen am 31. Dezember 2007 335,9 Milliarden Franken, was gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 38,0 Milliarden Franken darstellt. Dafür verantwortlich waren das gestiegene Collateral-Lending-Geschäft (Lombardgeschäft) – vornehmlich in den internationalen Wealth-Management-Einheiten – sowie das höhere Hypothekarvolumen in der Schweiz. Zudem nahmen die besicherten Ausleihungen der Investment Bank an Prime-Brokerage-Kunden zu. Dem stand die Auflösung gewisser noch verbleibender Positionen gegenüber, die Dillon Read Capital Management (DRCM) in den USA aufgebaut hatte.
Verpflichtungen
Die Verpflichtungen gegenüber Banken gingen deutlich um 57,9 Milliarden Franken auf 145,8 Milliarden Franken zurück. Hauptgrund dafür waren die Bestrebungen des Devisen- und des Geldmarkt-Desk der Investment Bank, UBS' Abhängigkeit vom Interbankenmarkt zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurden kurzfristige UBS-Positionen durch langfristige Geldmarktpapiere (plus 32,7 Milliarden Franken) ersetzt. Die ausgegebenen Schuldtitel (einschliesslich Geldmarktpapieren und finanzieller Verpflichtungen zum Fair Value) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 78,1 Milliarden Franken auf 413,9 Milliarden Franken am 31. Dezember 2007 zu. Die langfristigen Verbindlichkeiten (einschliesslich finanzieller Verpflichtungen zum Fair Value) erhöhten sich um 45,4 Milliarden Franken auf 261,7 Milliarden Franken. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden stiegen um 86,0 Milliarden Franken. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich die steigenden Einlagen der Privatkunden im Wealth Management rund um den Globus und in der Schweiz im Retailgeschäft. Die Investment Bank verzeichnete primär im Prime-Brokerage und im Geschäft mit börsengehandelten Derivaten wachsende Kundeneinlagen.
2007 sanken die Barhinterlagen für geborgte Wertschriften und Reverse-Repurchase-Geschäfte deutlich um 173,4 Milliarden Franken oder 23% auf 584,0 Milliarden Franken, während die Summe der ausgeliehenen Wertschriften und der Repurchase-Transaktionen um 271,1 Milliarden Franken oder 45% auf 337,5 Milliarden Franken zurückging. Diese Entwicklung ging fast ausschliesslich von der Investment Bank aus, in der das Match Book (ein Repurchase-Portfolio aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten mit gleichen Laufzeiten und gleichem Wert, deren Marktrisiken sich somit grundsätzlich gegenseitig aufheben) reduziert wurde. Infolge geringerer Verpflichtungen aus Handelsbeständen und – in geringerem Umfang – abnehmender Securities-Borrowing-Aktivitäten der Equities-Einheit sanken zudem die Bestände im Fixed-Income-Buch.
Zwischen dem 31. Dezember 2006 und dem 31. Dezember 2007 war bei den Handelsbeständen ein erheblicher Rückgang um 104,1 Milliarden Franken auf 774,4 Milliarden Franken zu verzeichnen. Darin enthalten sind Wechselkursschwankungen in Höhe von rund 33 Milliarden Franken. Die Handelsbestände bei den Schuldtiteln verringerten sich um 97 Milliarden Franken. Betroffen waren aufgrund von Veräusserungen oder niedrigeren Bewertungen sämtliche wichtigen Kategorien wie Commercial Paper, Staats- und Unternehmensanleihen und Asset-Backed Securities. Bei den Beteiligungstiteln ging der Bestand ebenfalls leicht zurück, während er bei den Edelmetallen erneut stieg.
2007 erhöhten sich die positiven Wiederbeschaffungswerte von Derivaten um 135,2 Milliarden Franken auf 428,2 Milliarden Franken, die negativen Wiederbeschaffungswerte von Derivaten nahmen um 146,5 Milliarden Franken auf 443,5 Milliarden Franken zu. In beiden Fällen ist die Entwicklung auf Zins- und Währungsbewegungen zurückzuführen sowie auf volatilere Spreads bei Credit Default Swaps auf Produkte, die mit dem US-Hypothekenhandelsgeschäft verbunden sind.
Die Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften stiegen um 30% auf 2,0 Milliarden Franken per 31. Dezember 2007, hauptsächlich durch die Direktinvestitionen des Infrastruktur-Geschäfts von Global Asset Management. Die Liegenschaften und übrigen Sachanlagen nahmen infolge von Neuinvestitionen geringfügig um 5% auf 7,2 Milliarden Franken zu. Diese Entwicklung wurde teilweise durch Abschreibungen und Währungseffekte ausgeglichen. Goodwill und andere immaterielle Anlagen lagen am 31. Dezember 2007 bei 14,5 Milliarden Franken und damit geringfügig (2%) unter dem Vorjahr. Dies war in erster Linie bedingt durch Währungsschwankungen, wurde jedoch durch die Akquisitionen von McDonald Investments und der Daehan Investment Trust Management Company Ltd. (DIMCO), die UBS im Verlauf von 2007 tätigte, teilweise neutralisiert.
Das den UBS-Aktionären zurechenbare Eigenkapital sank gegenüber dem Vorjahr um 14,1 Milliarden Franken auf 35,6 Milliarden Franken am 31. Dezember 2007. Der Rückgang reflektiert der den Aktionären zurechenbaren Verlust in Höhe von 4,4 Milliarden Franken sowie Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 4,3 Milliarden Franken. Die Vernichtung eigener Aktien der zweiten Handelslinie, die im Rahmen des Aktienrückkaufsprogramms 2006 / 2007 in Höhe von 2,4 Milliarden Franken erworben wurden, schmälerten das Eigenkapital von UBS zusätzlich.
Das den Minderheitsanteilen zurechenbare Eigenkapital nahm um 14% von 6,1 Milliarden Franken Ende 2006 auf 7,0 Milliarden Franken am 31. Dezember 2007 zu, was in erster Linie der Neuemission von Preferred Securities in Höhe von 1,0 Milliarde Franken und dem den Minderheitsanteilen zurechenbaren Gewinn in Höhe von 0,5 Milliarden Franken zuzuschreiben war. Dem standen um 0,5 Milliarden Franken niedrigere Dividendenzahlungen und der Fremdwährungseffekt von 0,3 Milliarden Franken gegenüber.
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