UBS AG
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Strategie und Struktur
Strategie und Struktur

UBS ist ein globales Unternehmen, das mit Firmen, institutionellen und privaten Kunden zusammenarbeitet. Der Schwerpunkt ihrer Strategie liegt auf drei globalen Kerngeschäften – dem Wealth Management, dem Asset Management, dem Investment Banking und Wertschriftenhandel – sowie in der Schweiz auf dem Privat- und Firmenkundengeschäft. Alle Geschäfte sind auf denselben fundamentalen Trend ausgerichtet – das Wachstum der Vermögen. Im Rahmen ihrer «One Firm»-Strategie zielt UBS darauf ab, Mehrwert für ihre Kunden in Form von Beratung, Produkten und Dienstleistungen zu schaffen und gleichzeitig hochqualitative, nachhaltige Erträge zu generieren.

Kunden und Geschäfte von UBS

Global Wealth Management & Business Banking

Die Dienstleistungen des Wealth-Management-Geschäfts von UBS sind auf wohlhabende und sehr vermögende Kunden auf der ganzen Welt ausgerichtet. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie Anlagen im In- oder Ausland tätigen wollen. UBS erbringt massgeschneiderte, objektive Beratungs- und Anlagedienstleistungen, die von der Vermögensverwaltung und Nachlassplanung über Corporate Finance bis hin zu Art Banking reichen. Im Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft stellt UBS ihren inländischen Privat- und Firmenkunden umfassende Bank- und Wertschriftendienstleistungen zur Verfügung.

Global Asset Management

Im Asset Management stellt UBS innovative Investment-Management-Lösungen in nahezu allen Anlagekategorien für Privat-, Firmen- sowie institutionelle Kunden bereit, auch via Finanzintermediäre. Die Anlagedienstleistungen erstrecken sich auf traditionelle Vermögenskategorien (wie Aktien, Festverzinsliche und Asset Allocation), alternative und quantitative Anlagen (Multi-Manager-Fonds, Funds of Hedge Funds, Hedge Funds) sowie Immobilien.

Investment Bank

Im Investment-Banking- und Wertschriftengeschäft bietet UBS Wertschriftenprodukte sowie Research in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Zinsen, Devisen, Energie und Metalle. Firmen- und institutionelle Kunden, Finanzintermediäre und auf alternative Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter erhalten über die Investment Bank Zugang zu den globalen Kapitalmärkten.

Das Wettbewerbsprofil von UBS

Kundenfokus

Der Unternehmenszweck von UBS besteht darin, Dienstleistungen für ihre Kunden bereit zu stellen und ihnen die Gewissheit zu geben, in finanziellen Fragen richtig zu entscheiden. Unabhängig davon, ob es sich um Privat-, Firmen- oder institutionelle Kunden handelt: Immer stellt UBS Erfolg, Ziele und Interessen ihrer Kunden in den Mittelpunkt. Mit dem Wandel der Finanzbranche verändern sich auch die Kundenbedürfnisse. UBS stellt sicher, dass die Rückmeldungen ihrer Kunden systematisch erfasst werden. Dadurch hat sie die Möglichkeit, ihre Prozesse und anschliessend ihre Produkte und Dienstleistungen ständig zu optimieren.

Drei Geschäfte, ein zugrunde liegender Trend: Vermögenswachstum

Basierend auf den nachhaltigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends konzentrieren sich die Geschäfte von UBS auf Bereiche, die ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Darüber hinaus schaffen strukturelle Entwicklungen in verschiedenen Ländern eine erhöhte regionale Kundennachfrage nach neuen Finanzberatungs-, Strukturierungs- und Abwicklungsdienstleistungen.

Das langfristige Wachstum der Vermögen als fundamentaler Trend ist der Motor für alle drei Geschäftsfelder – Global Wealth Management & Business Banking, Global Asset Management und Investment Bank. Dieser langfristige Trend wirkt sich unmittelbar auf die Geschäfte von UBS mit ihren Privatkunden aus. Die privaten Vermögen wirken zusammen mit dem demografischen Wandel auch als Wachstumstreiber im institutionellen Geschäft. Insgesamt dürften diese Faktoren zu einem steigenden Kapitalisierungsniveau an den globalen Finanzmärkten sowie einer höheren Nachfrage nach Handelsdienstleistungen, Finanzlösungen und Risikointermediation führen.

Eine globale, fokussierte Strategie

Das heutige Geschäftsportfolio von UBS ist das Ergebnis ihrer Vision – und einer konsequent umgesetzten Strategie. Diese steht seit über fünfzehn Jahren im Zeichen von Entwicklung, organischem Wachstum und ausgewählten Akquisitionen und widerspiegelt die Kernkompetenzen, die Stärken, die Kultur und die Geschichte von UBS. Seit 1998 hat UBS Aktivitäten und Beteiligungen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören, kontinuierlich reduziert, den Erlös in den Ausbau dieses Kerngeschäfts investiert und eine ausgewogene Präsenz rund um den Globus geschaffen.

UBS ist weltweit die Nummer eins im Wealth Management. Sie ist einer der Marktführer in Europa sowie in der asiatisch-pazifischen Region und belegt in den USA Rang vier. Sie ist zudem das einzige Unternehmen mit globaler Reichweite, das sich auf die Vermögensverwaltung als Kerngeschäft konzentriert. Im M&A- und im Aktienemissionsgeschäft gehört UBS zu den fünf grössten internationalen Anbietern und ist die einzige Investmentbank in der Topliga mit Wurzeln ausserhalb der USA. Im aktiven Asset Management belegt UBS weltweit eine Spitzenposition, und in Europa gehört sie zu den grössten Akteuren im Anlagefondsgeschäft.

In der Schweiz ist UBS seit 1998 die führende Bank im Privat- und Firmenkundengeschäft. Sie betreut rund 2,7 Millionen Privatkunden sowie 137 000 Firmenkunden, institutionelle Anleger, öffentliche Körperschaften und Stiftungen. Sie beschränkt sich in diesem Geschäft bewusst auf den Schweizer Markt und will sich entsprechend auf Chancen im Inland sowie auf ausgewählte Wachstumssegmente konzentrieren.

Wachstum durch nachhaltige, nachfragegetriebene Erträge

Die Zusammensetzung und die Struktur des Geschäftsportfolios von UBS richten sich nach den langfristigen Kundenbedürfnissen. Ein Geschäftsmix, der diesen Bedürfnissen Rechnung trägt, bietet die optimale Basis für hochqualitative, nachhaltige Erträge. Dank diesem Ansatz kann UBS wachsen, ohne dass sie ihre strategische Ausrichtung oder ihr Wettbewerbsprofil verändern muss. UBS erfüllt die Bedürfnisse ihrer Kunden, indem sie:

– die Effizienzsteigerung als permanente Aufgabe und gleichzeitig als Innovationsquelle betrachtet. Dies ermöglicht es UBS, ihre Investitionsausgaben dorthin zu lenken, wo für Kunden und Anleger der grösste Nutzen resultiert;

– ihren Marktanteil in den bestehenden Geschäftsfeldern ausbaut, durch Akquisition neuer Kunden in rasch wachsenden Segmenten (zum Beispiel High-Net-Worth-Kunden) sowie durch Ausweitung des Geschäftsvolumens mit bestehenden Kunden über verbesserte Kundensegmentierung und zielgruppenspezifische, massgeschneiderte Servicedienstleistungen;

– geografisch expandiert und sich auf Regionen mit hohem Wirtschafts- und Vermögenswachstum wie China, Brasilien, Russland und Indien konzentriert.

UBS verfügt in ihren Hauptmärkten über eine beträchtliche Grösse – mit einer starken Präsenz auf den grossen, reiferen Märkten sowie zunehmend auch in den Emerging Markets. Die Priorität liegt dabei auf organischem Wachstum. Diese Entwicklung soll durch Akquisitionen beschleunigt und ergänzt werden. Die Übernahmen müssen jedoch in strategischer und kultureller Hinsicht zu UBS passen und für die Aktionäre finanziell attraktiv sein.

«One Firm»-Ansatz

Zusätzlich zu den Wachstumsraten der einzelnen Geschäftsfelder von UBS sorgen die Synergien zwischen diesen Feldern für weitere nachhaltige Ertragsmöglichkeiten.

Für UBS bedeutet «One Firm», die Bedürfnisse ihrer Kunden so zu erfüllen, dass keine internen organisatorischen Grenzen spürbar werden. Viele Kunden – insbesondere im Wealth Management – haben sich für UBS entschieden, weil sie neben dem Wealth-Management-Angebot auf eine breite Palette an Investment-Banking-Dienstleistungen zugreifen können. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensgruppen ermöglicht es UBS, wichtige Trends wie die Nachfrage nach strukturierten Produkten oder alternativen Anlagen zu nutzen. Mitte 2006 lancierten das Investment Banking Department und das Wealth Management gemeinsam eine Initiative, die auf äusserst wohlhabende Kunden ausgerichtet ist. 2007 führte die Zusammenarbeit zwischen Investment Banking und Wealth Management in den Kernmärkten zu einem Zufluss von rund 9 Milliarden Franken an Neugeldern im Wealth-Management-Geschäft und zu über 90 neuen Mandaten im Investment Banking. Diese generierten Kommissionserträge in Höhe von zirka 300 Millionen Franken.

Insgesamt geht UBS davon aus, dass mit ihrem «One Firm»-Ansatz 2007 rund 3,6 Milliarden Franken an zusätzlichen Erträgen erzielt wurden – mit Margen auf Eigenprodukten (Anlagefonds, strukturierte Produkte, alternative Anlagen), mit Spreads und Gebühren auf Kundentransaktionen und bereichsübergreifenden Kundenvermittlungen.

Ein weiterer Vorteil des «One Firm»-Ansatzes sind die Synergien auf Kosten- und Refinanzierungsseite, die UBS auf jährlich rund 1 Milliarde Franken veranschlagt. Die verschiedenen Unternehmensgruppen von UBS teilen sich Infrastruktur und Services, sodass Doppelspurigkeiten bei Strukturen, Management- und Kontrollfunktionen wegfallen und vorteilhaftere Einkaufsbedingungen resultieren. Alle Geschäfte werden unter einer Marke betrieben, was die Effizienz der Marketingausgaben erhöht.

UBS und ihr Management

Führungsstruktur

Die UBS-Führungsstruktur beruht auf den beiden Organen Verwaltungsrat und Konzernleitung.

Der Verwaltungsrat ist das oberste Führungsgremium der Gesellschaft. Er trägt die Gesamtverantwortung für die strategische Ausrichtung sowie die Oberleitung des Konzerns und überwacht die Konzernleitung. Er definiert zudem die Standards zur Risikobewirtschaftung, die Risikogrundsätze und die Risikokapazität von UBS. Die Mehrheit der Verwaltungsräte sind externe Mitglieder und von UBS vollständig unabhängig.

Die Konzernleitung trägt die Gesamtverantwortung für das Tagesgeschäft, die Umsetzung der Strategie sowie für das Geschäftsergebnis. Zusammen mit dem Chairman's Office (bestehend aus dem Präsidenten und den Vizepräsidenten des Verwaltungsrates) zeichnet sie verantwortlich für die Strategieentwicklung von UBS.

Die auf zwei Gremien basierende Struktur erlaubt ein System der «Checks and Balances» und gewährleistet die gegenseitige Unabhängigkeit von Verwaltungsrat und Konzernleitung. Insbesondere die Funktionen des Präsidenten des Verwaltungsrates einerseits sowie des Präsidenten der Konzernleitung und Chief Executive Officer andererseits sind zwei verschiedenen Personen übertragen. Niemand kann Mitglied beider Gremien sein.

Organisationsstruktur

UBS ist in drei Unternehmensgruppen und das Corporate Center gegliedert, wird jedoch als integriertes Unternehmen geführt. Jede Unternehmensgruppe steht unter der Leitung eines Mitglieds der Konzernleitung.

Herausforderungen 2007 und der Weg in die Zukunft

2007 war ein sehr schwieriges Jahr für UBS: Die plötzliche und beispiellose Krise des US-Wohnhypothekenmarkts traf UBS weit härter als je erwartet. Seit Mitte 2007 beschäftigt sich UBS mit der unmittelbaren Aufgabe der Risikobewirtschaftung ihrer Engagements am US-Immobilienmarkt und damit, die entsprechenden Lehren für den Konzern als Ganzes zu ziehen.

Dank Genehmigung des Massnahmenpakets zur Stärkung der Kapitalbasis durch die UBS-Aktionäre an der ausserordentlichen Generalversammlung im Februar 2008 konnte UBS ihre starke Kapitalisierung aufrechterhalten. Diese Massnahmen beinhalten:

– Die Emission einer Pflichtwandelanleihe in Höhe von 13 Milliarden Franken, die bei zwei langfristig ausgerichteten Finanzinvestoren platziert wird. Die Government of Singapore Investment Corporation Pte. Ltd. (GIC) und ein Investor aus dem Nahen Osten haben sich bereit erklärt, 11 Milliarden Franken respektive 2 Milliarden Franken zu zeichnen;

– den Verzicht auf eine Bardividende zugunsten einer Aktiendividende; und

– die Umwidmung eigener Aktien aus Treasury-Beständen, die zuvor zur Vernichtung bestimmt waren.

Parallel zur Weiterentwicklung ihres Kundengeschäfts konzentriert sich UBS zurzeit auf die Umsetzung der Ende 2007 eingeleiteten strukturellen Veränderungen. Diese sollen jene Schwachstellen beheben, die zu den Verlusten im Jahr 2007 geführt haben.

Schliessung von Dillon Read Capital Management und Neuausrichtung des Bereichs Fixed Income, Currencies and Commodities

Im Mai 2007 wurde die Auflösung von Dillon Read Capital Management (DRCM) angekündigt. Die auf alternative Anlagen spezialisierte Einheit war im Juni 2006 gegründet worden, um die Eigenhandelsstrategien von UBS für externe Investoren zugänglich zu machen. Das Kernstück von DRCM entstand durch Übertragung der Sparten Principal Finance und Commercial Real Estate Trading von der Investment Bank zu Global Asset Management. Der erste DRCM-Fonds für externe Investoren wurde Ende 2006 lanciert.

Das Geschäft entwickelte sich jedoch nicht gemäss den ursprünglichen Erwartungen – insbesondere im Hinblick auf das Interesse von Drittanlegern. Nach einer Überprüfung der Marktchancen und angesichts der operativen Komplexität dieses Geschäftsmodells sowie weiterer Faktoren entschied das Management von UBS, DRCM zu schliessen. Daraufhin wurden die DRCM-Fonds an die externen Investoren zurückgezahlt und die UBS-Eigenhandelsportfolios von Global Asset Management an die Investment Bank übertragen. Dort wurden diese Positionen in die entsprechenden Desks des Geschäftsbereichs Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) integriert.

Auf den umfangreichen Positionen von FICC im US-Hypothekenmarkt, darunter Ex-DRCM-Portfolios und von der Investment Bank gehaltene Bestände, erlitt UBS in der zweiten Jahreshälfte 2007 beträchtliche Verluste, was die Restrukturierung dieses Geschäftsbereichs zur Folge hatte. Ziel war die Konzentration auf das Kundengeschäft, eine verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Teilen von UBS sowie eine erhöhte Risikodisziplin. Mit der Umsetzung dieser Massnahmen wurde im Januar 2008 begonnen.

Im Rahmen dieser Bemühungen wurden gewisse MBS- und CDO- Portfolios in ein neu geschaffenes Workout-Team übertragen. Das verbleibende Verbriefungsgeschäft im FICC-Immobilienbereich wird neu positioniert – mit dem Ziel, sich wieder verstärkt auf die Intermediationsfunktion und weniger auf das Neuemissionsgeschäft zu konzentrieren. Real Estate Finance wird zunehmend an die Bedürfnisse der Investment-Banking- und Wealth-Management-Kunden angepasst werden. Zudem sind Finanzierungslösungen für Gewerbeimmobilien vorgesehen, die das Risiko via Verbriefung oder den Markt für Konsortialkredite weiterreichen.

Mit der Schaffung einer spezialisierten Stelle für das Risikomanagement in den Bereichen Immobilien und Verbriefung wird UBS die Risikodisziplin im FICC-Geschäft zusätzlich stärken.

Der selektive Rückzug aus ausgewählten Bereichen des Eigenhandels mit festverzinslichen Instrumenten in den USA, in Asien und Europa wird ebenfalls zu einer Reduktion der Risiken und der Bilanz beitragen. Diese Veränderungen werden es FICC erlauben, ihre Ressourcen auf kundenorientierte Geschäfte wie das internationale Syndicated-Finance- und das Kreditgeschäft (Investment Grade, High-Yield-Trading sowie Sales und Trading im Darlehensbereich) konzentrieren zu können.

Bilanzbewirtschaftung und Refinanzierungsmodell

Bis Anfang 2007 wurde ein Grossteil der Handelsbestände der Investment Bank kurzfristig und folglich auch zu kurzfristigen Zinssätzen refinanziert. Dadurch profitierten die verschiedenen Einheiten der Investment Bank von den niedrigen Refinanzierungssätzen, die UBS als Konzern offen standen, was zum Aufbau umfangreicher Handelsbestände führte. Um die Bilanzdisziplin zu fördern, orientiert sich das Pricing für die Investment Bank nun an den Refinanzierungskosten von UBS zuzüglich eines Aufschlags, der den verrechneten Satz auf das Niveau ausgewählter Konkurrenten anhebt.

Zusätzlich wird die Investment Bank ihre Positionen zu Bedingungen refinanzieren, die sich nach der von Treasury bewerteten Qualität und Liquidität der zugrunde liegenden Aktiven richten. Als Folge davon sind die Refinanzierungskosten der Investment Bank nun besser mit der Liquidität der finanzierten Vermögenswerte abgestimmt – und auf dem Niveau der Konkurrenten, mit denen UBS sich vergleicht.

Verbesserungen bei Risikomanagement und -kontrolle

Die 2007 erlittenen Verluste bedeuten nicht, dass die Risikomanagementund -kontrollgrundsätze von UBS keine Gültigkeit mehr haben. Es wurde jedoch offensichtlich, dass deren verstärkte Umsetzung zwingend ist. Zusätzlich zu den strukturellen Veränderungen in der Investment Bank und in ihrem Refinanzierungsmodell hat UBS das Risikomanagement und die Bewertungen für Bestände im Zusammenhang mit US-Wohnhypotheken verfeinert und wird diese weiterhin laufend aktualisieren, abhängig von veränderten Verlustprognosen für die gesamte Restlaufzeit und Marktparametern. UBS wendet auch umfassendere Limiten an, getrennt nach Vermögenskategorien, Bruttowerten und Risikosensitivität. Die Durchführung von Stresstests wird neu definiert, um dank stärker differenzierten Szenarien die Ursachen von Stressverlusten und ihre schädlichen Auswirkungen besser identifizieren zu können. UBS wird die Bestände in jedem ihrer Portfolios sowie deren Anfälligkeit gezielter analysieren. Dabei werden Liquidität und Preissensitivität weitere wichtige Aspekte von Stresstests darstellen.

Profitables Wachstum im Zentrum

Die Aktionäre von UBS erwarten, dass ihr Unternehmen profitables Wachstum generiert. Das Erfüllen dieser Vorgabe verlangt von UBS, dass sie auf Ertragsströme abstützen kann, die auf echtem Kundennutzen beruhen. Dadurch wird der Aufbau einer soliden und wachsenden Kundenbasis sichergestellt – sowie die Wahrung von Wettbewerbsvorteilen bezüglich Know-how und Kapazitäten, die von Mitbewerbern nur schwer kopier- bar sind.

Eine effiziente Bewirtschaftung der Finanzressourcen und Risiken ist eine Grundvoraussetzung für alle drei genannten Anforderungen. Dass UBS die kontinuierliche Effizienzsteigerung – Erzielung gleicher oder besserer Resultate mit weniger Ressourcen – als permanente Aufgabe betrachtet, führt automatisch zu mehr Kostendisziplin. So kann UBS ihre Kosten über verschiedene Markt- und Konjunkturzyklen hinweg in einer Weise optimieren, die sowohl für ihre Kunden als auch für Investoren Mehrwert schafft.

Seite zuletzt geändert am: 21. April 2008, 14:15

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