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Marktrisiko
Marktrisiko  Marktrisiko entspricht dem Risiko eines Verlustes aufgrund von Änderungen in Marktvariablen. Variablen können in zwei Kategorien
unterteilt werden: allgemeine Marktrisikofaktoren und titelspezifische Faktoren (idiosynkratische Marktrisiken). Allgemeine
Marktrisikofaktoren sind Variablen, die von makroökonomischen, geopolitischen und anderen marktbezogenen Aspekten beeinflusst
werden – und dies unabhängig vom Instrument oder einzelnen Titeln. Sie beinhalten Änderungen von Niveau, Neigung oder Form
von Renditekurven (Zinssätzen), das Niveau von Aktienindizes, Devisenkursen, Energie- Metall- und Rohstoffpreisen und das
generelle Niveau der Credit Spreads – der Risikoprämie, die als Renditedifferenz zum riskofreien Zinssatz bezahlt werden muss.
Veränderungen damit verbundener Volatilitäten und Korrelationen zwischen diesen Risikofaktoren, welche nicht beobachtbar oder
nur indirekt beobachtbar sein können, werden auch als allgemeine Marktrisikofaktoren eingestuft. Risiken, die nicht durch
allgemeine Marktbewegungen erklärbar sind, werden den titelspezifischen Faktoren zugerechnet. Das ist im Wesentlichen der
Teil der Kursveränderung einzelner Schuld- und Beteiligungspapiere und deren Derivate (einschliesslich Wertpapieren, die auf
Derivaten beruhen und Basket-Produkten), welcher auf titelspezifischen Faktoren und Ereignissen beruht.
UBS weist das Marktrisiko als statistischen Verlust aus, wobei das eigene Value-at-Risk-Modell («VaR») verwendet wird. Intern
kommen aber auch Stresstests sowie zahlreiche Konzentrations- und andere quantitative und qualitative Kontrollen zur Anwendung,
die in den folgenden Abschnitten beschrieben werden.
Der Markt für Produkte, die einen Bezug zu US-Wohnbauhypotheken haben, litt 2007 unter extremen Schwankungen und starken Verwerfungen.
Die Richtlinien für die Marktrisiken sahen zwar entsprechende Kontrollen vor, doch deckte die Implementierung nicht alle Bereiche
der Risikomessung und -aggregation im Detail ab, die für die extremen Ereignisse des Jahres 2007 notwendig gewesen wären.
Somit akkumulierte die Investment Bank Positionen, die nicht als Klumpenrisiken erkannt wurden. UBS hat daraus Lehren gezogen,
und es wurden und werden diesbezüglich Verbesserungen vorgenommen.
Marktrisikoquellen UBS geht bei ihrer Handelstätigkeit sowohl allgemeine als auch idiosynkratische Marktrisiken ein und aus einigen nicht handelsbezogenen
Geschäften erwachsen allgemeine Marktrisiken.
Handelsgeschäfte
Die Handelsgeschäfte von UBS entfallen vornehmlich auf die Investment Bank. Sie umfassen das Market Making, die Abwicklung
von Kundengeschäften und den Eigenhandel in den Kassa- und Derivatmärkten für Aktien, Zinsprodukte, Devisen, Energie, Metalle
und Rohstoffe.
Im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) werden Bestände gehalten, die Engagements in Wohn- und Gewerbeimmobilien,
Unternehmens- und Verbraucherkredite und im US-Markt für Kommunalanleihen sowie Ausbildungskredite beinhalten. Das aus Credit-Spread-sensitiven
Positionen erwachsende Risiko (ein Bestandteil des Zinsrisikos) trägt in der Regel am stärksten zum VaR bei.
Ein Risiko gegenüber Änderungen von Niveau und Form der Renditekurven besteht in allen Handelstätigkeiten der Investment Bank,
jedoch insbesondere in Bereichen von FICC. Das Risiko aus direktionalen Zinsveränderungen variiert je nach Kundenaufträgen
und der Markteinschätzung der Händler. Diese Veränderungen beeinflussen oftmals die Höhe des VaR der Investment Bank, obwohl
der Einfluss einer einzelnen Position von der Zusammensetzung des gesamten Portfolios zum jeweiligen Zeitpunkt abhängt.
Das Aktienrisiko ist die andere Hauptkomponente des Marktrisikos der Investment Bank. UBS ist – über indexbasierte Transaktionen,
aber auch über Einzeltitel – gegenüber allen wichtigen Aktienmärkten und einer wachsenden Anzahl neuerer Märkte exponiert.
Daraus entstehen sowohl idiosynkratische als auch allgemeine Marktrisiken. Eine wichtige Komponente des Aktien-VaR ist das
Event-Risiko aus dem Eigenhandel. Mit diesen Positionen werden beispielsweise Arbitrage-Möglichkeiten oder Preisschwankungen
als Folge von Fusionen und Übernahmen ausgenutzt.
UBS ist auf den Devisenmärkten sehr aktiv und in geringerem Masse auch auf den Energie-, Metall- und Rohstoffmärkten. Doch
der Beitrag dieser Tätigkeiten zum gesamten Marktrisiko ist im Allgemeinen vergleichsweise gering.
Im Asset Management und Wealth Management existieren kleine Handelspositionen, hauptsächlich zur Unterstützung von Kundenaktivitäten.
Die Marktrisiken aus diesen Positionen haben keinen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtportfolio von UBS.
Die Handelsgeschäfte unterliegen einer Vielzahl von Marktrisikolimiten, innerhalb derer die Händler ihre Bücher gemäss ihrer
Markteinschätzung steuern. Dabei kommen eine Reihe von Absicherungs- und Risikominderungsstrategien zur Anwendung. Geschäftsleitung
und Risiko Control- ler können jedoch selbst bei Einhaltung der Limite eine Reduktion der Risiken verlangen, wenn bestimmte
Positionen oder das allgemeine Risiko als unangemessen betrachtet werden. Mit den für den Eigenhandel verantwortlichen Personen
werden dann Absicherungs- und Risikominderungsstrategien vereinbart.
Nichthandelsbestände
Innerhalb der Investment Bank werden materielle nicht handelsbezogene Zinsrisiken und alle Wechselkurs- und Rohstoffrisiken
durch die gleichen Risikosteuerungs- und -kontrollprozesse erfasst, kontrolliert und ausgewiesen wie die Handelsrisiken.
Die anderen Unternehmensgruppen sind durch ihre nicht handelsbezogenen Geschäftsaktivitäten ebenfalls allgemeinen Marktrisikofaktoren
(insbesondere Zinssätzen und Wechselkursen) ausgesetzt. Die Marktrisiken werden im Allgemeinen an die Investment Bank oder
an Treasury überführt. Dort werden sie als Teil der Gesamtportfolios dieser Einheiten im Rahmen der zugeteilten Limiten bewirtschaftet.
Den grössten Beitrag liefern die Zinsrisiken in der Unternehmensgruppe Global Wealth Management & Business Banking. Jegliche
Überführung von Risiken erfolgt auf Basis genehmigter Transferpreismechanismen. Marktrisiken, welche bei den anderen Unternehmensgruppen
verbleiben, sind nicht materiell im Vergleich zum Gesamtrisiko von UBS. Alle Engagements unterliegen der Marktrisikomessung
und -kontrolle. Mit Ausnahme struktureller Währungsengagements unterliegen alle nicht handelsbezogenen Devisen- und Rohstoffpositionen
der regulatorisch erforderlichen Eigenmittelunterlegung für Marktrisiken und werden daher üblicherweise im VaR erfasst, obwohl
solche Positionen nicht stark zum Gesamt-VaR beitragen.
Im Rahmen ihrer Verantwortung für die Bilanz- und Kapitalsteuerung geht die Treasury-Abteilung auch Marktrisiken ein. Treasury
finanziert nicht monetäre Bilanzpositionen wie Bankimmobilien und Kapitalbeteiligungen an verbundenen Gesellschaften. Ferner
bewirtschaftet die Abteilung Zins- und Wechselkursrisiken aus dem Einsatz des konsolidierten Eigenkapitals von UBS, den strukturellen
Devisenpositionen sowie aus Erträgen und Kosten, die in Fremdwährungen anfallen. Die Treasury zugewiesenen Marktrisikolimiten
umfassen sowohl die Risiken aus dieser Verantwortung als auch die von anderen Unternehmensgruppen an Treasury übertragenen
Risiken. Die Limiten ermöglichen der Abteilung bei Bedarf das so genannte «Pre-Hedging» oder ein Aufschieben der Absicherung,
zur Bewirtschaftung grosser Kapitalströme und zur Nutzung von Marktbewegungen.
Risiken aus Einzelpositionen, die durch Schuldinstrumente wie Darlehen entstehen können, die nicht auf Handelsaktivitäten
zurückzuführen sind, unterliegen einer Kreditrisikokontrolle. Weder idiosynkratische noch Credit-Spread-Risiken dieser Instrumente
werden durch die Marktrisikokontrollen erfasst. Das Credit-Spread-Risiko macht jedoch einen wichtigen Teil des Risikos im
Zusammenhang mit den Konsortialkrediten der Investment Bank aus. Das Engagement aus diesem Portfolio wird daher gemeinsam
mit den Handelsaktivitäten der Investment Bank überwacht und der Unternehmensleitung gemeldet.
Die Investment Bank sichert einen zunehmenden Teil ihres Kreditengagements ab. Spezifische Absicherungen wie Credit Default
Swaps auf denselben Namen werden bei der Kreditrisikomessung berücksichtigt. Doch für das Risikomanagement können auch andere
Arten der Absicherung wie zum Beispiel Kreditindizes oder auf andere Namen lautende Proxy Hedges herangezogen werden. Solche
Absicherungen werden zu Risikokontrollzwecken als offene Positionen behandelt und durch die Marktrisikokontrolle erfasst.
Das Risiko aus Kapitalbeteiligungen – inklusive Private Equity – wird nicht durch die Marktrisikokontrollen abgedeckt. Organisation, Führung und Struktur der Risikokontrolle Der Group Head of Market Risk, der dem Group Chief Risk Officer (Group CRO) unterstellt ist, zeichnet für die Ausarbeitung
der Kontrollrichtlinien für Marktrisiken verantwortlich. Jede Unternehmensgruppe und auch Treasury verfügen über einen CRO.
Der Group Head of Market Risk, die CROs der Unternehmensgruppen und ihre Teams sind für die unabhängige Überwachung der Marktrisiken
verantwortlich.
Die Hauptverantwortung der Händler liegt darin, die ihrer Tätigkeit zugrunde liegenden Risiken auszumachen – einschliesslich
derjenigen, die sich aus neuen Geschäften und Produkten sowie aus strukturierten Transaktionen ergeben. Die unabhängigen Kontrollstellen
gewährleisten, dass die identifizierten Risiken vollständig und genau in Risikomessungssystemen erfasst und mithilfe von Portfolio-
und Konzentrationskontrollen angemessen beschränkt werden. Ferner prüfen sie – insbesondere unter Berücksichtigung des mit
den Risikopositionen erwirtschafteten Ertrags –, ob die eingegangenen Risiken verhältnismässig sind. Dies ist eine wichtige
Massnahme bei der Identifizierung von Risiken, die bei der Risikomessung nicht angemessen berücksichtigt werden.
Die CRO-Organisation der Investment Bank unterstützt alle Unternehmensgruppen bei der Messung und Meldung der Marktrisiken.
In enger Zusammenarbeit mit dem Group Head of Market Risk ist sie für die Entwicklung und laufende Verbesserung der Messung
der Marktrisiken verantwortlich, einschliesslich der Modelle zur Messung des VaR, der Stresstests und des Risikos aus handelbaren
Einzelpositionen.
Die Bewilligungskompetenz für Marktrisiken liegt beim Präsidium des Verwaltungsrates. Dieses bewilligt die Delegation an die
Konzernleitung und somit ad personam an den Group CRO, den Group Head of Market Risk und die CROs der Unternehmensgruppen.
Von dort erfolgt die Weiterdelegation an die Market Risk Officers der Unternehmensgruppen. Bei zahlreichen Handelsgeschäften
bedürfen Standardtransaktionen innerhalb der genehmigten Geschäftsfelder und Limiten keiner vorgängigen Genehmigung. Vielmehr
entscheiden die Inhaber von Risikomanagement- und -kontrollkompetenzen – basierend auf einer nachträglich erfolgten Prüfung
–, ob an Positionen festgehalten werden darf oder verlangen eine Risikoreduktion. Grosse Transaktionen, wie Wertpapieremissionen
und Geschäfte, die das Risiko einer geringeren Liquidität bergen, insbesondere strukturierte und komplexe Transaktionen, bedürfen
jedoch einer vorgängigen Genehmigung. Dasselbe gilt für vorübergehende Limiterhöhungen, um neue Transaktionen zu tätigen oder
Positionen einzugehen.
Marktrisiken von Portfolios und Risikokonzentrationen werden mit standardisierten Methoden gemessen, limitiert und kontrolliert.
Wo nötig, kommen für einzelne Risikoarten, spezifische Handelsbücher und Engagements andere Messgrössen und Kontrollen zur
Anwendung. Quantitative werden durch qualitative Kontrollen ergänzt, die auf die umgehende Identifizierung, Beurteilung, Messung
und Überwachung von Marktrisiken ausgerichtet sind. Risiken, die mit den Standardmessgrössen nicht angemessen erfasst werden,
unterliegen zusätzlichen Kontrollen. Dazu können eine vorgängige Genehmigung der Transaktion sowie spezifische Limiten gehören.
Die Richtlinien von UBS verlangen, dass alle Bewertungsmodelle und alle Modelle, die Risikopositionen für die Risikokontrollsysteme
liefern, einer unabhängigen Prüfung durch spezialisierte Einheiten innerhalb der CRO-Organisation unterworfen werden.
Der Ansatz von UBS zur Bewertung von Instrumenten, für die es keinen direkt beobachtbaren Marktpreis gibt, wird in Anmerkung
26 – Fair Value von Finanzinstrumenten im Anhang zur Konzernrechnung beschrieben. Wo angemessen, werden aufgrund von Modellunsicherheiten
gemäss den Rechnungslegungsanforderungen Bewertungsanpassungen vorgenommen.
Die Berichterstattung ist ein wichtiger Bestandteil der qualitativen Prozesse. Die Beanspruchung der meisten Limiten, inklusive
aller grossen Portfolio- und Konzentrationslimiten, wird täglich gemeldet und Überschreitungen werden untersucht. Ferner erhalten
die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppen sowie der Group Head of Market Risk und der Group CRO täglich Berichte, einschliesslich
Kommentaren zu wesentlichen Risikopositionen. Diese beinhalten eine regelmässige Berichterstattung an die Unternehmensleitung,
den Group Head of Market Risk, den Group Chief Risk Officer, die Konzernleitung, das Präsidium und den Verwaltungsrat.
Monats- und Quartalsberichte, die sowohl quantitative als auch qualitative Informationen enthalten, werden innerhalb der Unternehmensgruppen
erstellt und bilden die Grundlage für die konsolidierten Berichte an die Konzernleitung, das Präsidium und den Verwaltungsrat.
Risikomessung Die beiden wichtigsten Messgrössen von UBS für das Marktrisiko sind der VaR und der Stressverlust, die allen Unternehmensgruppen
gemeinsam sind. Ergänzt werden sie durch Messgrössen für Konzentrationsrisiken und zusätzliche Kontrollen.
Die Konzentrationslimiten werden auf die jeweiligen Geschäftsaktivitäten und die damit verbundenen Marktrisiken abgestimmt.
Sie variieren daher beispielsweise zwischen der Investment Bank, wo die Risiken am vielfältigsten und komplexesten sind, und
Treasury mit einem Marktrisiko, das auf einige Risikoarten beschränkt ist und im Allgemeinen keine komplexen Instrumente betrifft.
Für Portfolios, Teilportfolios, Anlagekategorien oder Produkte für bestimmte Zwecke, bei denen Standardlimiten keine umfassende
Kontrolle gewährleisten, werden ergänzende Limiten festgelegt. Diese «operationellen Limiten» sollen Aspekte wie beispielsweise
Marktliquidität oder operationelle Kapazität berücksichtigen. Sie können auch auf komplexe Produkte angewandt werden, bei
denen nicht alle Modellinputparameter beobachtbar sind und die daher Schwierigkeiten bei der Bewertung und Risikoerfassung
verursachen. Operationelle Limiten finden in vielfältiger Form Anwendung, unter anderem Marktwert, Nominal oder Risikosensitivitäten.
Nach den 2007 gemachten Erfahrungen wurde die Anwendung von operationellen Limiten ausgeweitet.
Value at Risk (VaR)
Der VaR ist eine statistische Schätzung für den potenziellen Verlust eines Portfolios infolge ungünstiger Entwicklungen der
allgemeinen und idiosynkratischen Marktrisikofaktoren. Dasselbe VaR-Modell wird zu internen Risikokontroll- zwecken (einschliesslich
Limiten) und als Basis für die Bestimmung der regulatorisch erforderlichen Eigenmittelunterlegung des Marktrisikos verwendet.
Für die interne Risikomessung und -kontrolle sowie für die Bestimmung der regulatorischen Eigenmittelunterlegung verwendet
das VaR-Modell von UBS einen Zeithorizont von 10 Tagen. Für Informationszwecke und für das Backtesting berechnet und meldet
UBS den VaR auch für einen Zeithorizont von 1 Tag. Der VaR wird aus der Verteilung der potenziellen Verluste hergeleitet.
Er beziffert den aufgrund sich innerhalb eines bestimmten Zeithorizonts verändernder Marktvariablen möglichen Verlust, jedoch
nur für ein bestimmtes Konfidenzniveau (99%). Deshalb besteht eine statistische Wahrscheinlichkeit (1%), dass der tatsächliche
Verlust in dieser Periode die VaR-Schätzung übersteigt.
Der VaR wird, basierend auf Buchwerten am Berichtstag, täglich berechnet. Vor allem zu Periodenenden erfolgende Bewertungsanpassungen
können einige Tage nach dem Valutadatum erfasst werden. Der VaR wird nicht nachträglich angeglichen, um diesen Positionsanpassungen
Rechnung zu tragen.
VaR-Modelle basieren auf historischen Daten und gehen daher implizit davon aus, dass Marktbewegungen über die nächsten zehn
Tage oder den nächsten Tag ein ähnliches Muster aufweisen, wie die in der Vergangenheit über diese Zeiträume beobachteten
Marktbewegungen. Bei allgemeinen Marktrisiken verwendet UBS Zeitreihen der letzten fünf Jahre – eines Zeitraums, der im Allgemeinen
den Zyklus der Finanzmärkte erfasst und Perioden sowohl hoher als auch niedriger Volatilität abdeckt. UBS wendet diese historischen
Veränderungen direkt auf die aktuellen Positionen an – eine Methode, die als historische Simulation bekannt ist.
Das idiosynkratische Risiko wird für alle titelspezifischen Risiken gemessen. Bei Schuldinstrumenten werden auch das Risiko
von Rating-Änderungen und das Risiko einer vorzeitigen Rückzahlung ermittelt – ein Verfahren, das 2007 intensiviert wurde.
Bei Aktien basiert die Risikomessung auf dem Capital Asset Pricing Modell («CAPM»). Dieses wird durch eine «Deal Break»-Methode
für Aktienarbitrage ergänzt. Dabei geht UBS normalerweise Long-Positionen in der Aktie eines Unternehmens und Short-Positionen
in der Aktie eines anderen ein. Mit der «Deal Break»-Methode wird die Wahrscheinlichkeit bewertet, dass eine Fusion oder Übernahme
nicht zustande kommt, und die entsprechende Auswirkung auf den Aktienkurs geschätzt. Aus einem solchen einmaligen Vorkommnis
resultiert für den 10-Tages- und den 1-Tages-VaR das gleiche Verlustpotenzial.
Das Präsidium des Verwaltungsrates genehmigt einmal im Jahr für die gesamte UBS das 10-Tages-VaR-Limit und dessen Zuteilung
an die einzelnen Unternehmensgruppen. Der höchste Anteil wird der Investment Bank eingeräumt. Innerhalb der Unternehmensgruppen
werden die VaR-Limiten nach Bedarf weiter heruntergebrochen.
Gewisse Risiken können in der Anfangsphase eines Geschäftsbereichs ausserhalb des VaR kontrolliert werden, vorausgesetzt das
Risiko bleibt klein. Dafür werden üblicherweise operationelle Limiten eingesetzt.
Backtesting Die Prognosefähigkeit des VaR-Modells wird durch «Backtesting» kontinuierlich überprüft. Beim Backtesting wird der an jedem
Geschäftstag für bestimmte Handelsbestände am Tagesende ermittelte 1-Tages-VaR mit den effektiven Marktwertveränderungen dieser
Positionen am nachfolgenden Geschäftstag verglichen. Diese Backtesting-Erträge schliessen Nichthandelserträge wie Kommissionen
und Gebühren sowie geschätzte Erträge aus dem Intraday-Geschäft aus. Sind die Backtesting-Erträge negativ und liegen sie über
dem 1-Tages-VaR, wird von einer «Backtesting-Ausnahme» gesprochen. Wenn die Anzahl der Backtesting-Ausnahmen innerhalb von
12 Monaten die von den Regulatoren festgesetzte Anzahl übersteigt, wird der institutsspezifische Multiplikator, der zur Berechnung
der regulatorischen Eigenmittelunterlegung verwendet wird, entsprechend erhöht.
Obwohl UBS zur Messung der allgemeinen Marktrisiken aus Nichthandelspositionen den VaR verwendet, wird auf ein formales Backtesting
dieser Ergebnisse verzichtet, da diese Positionen üblicherweise nicht zu Marktpreisen bewertet werden.
Mit einem VaR für einen Zeithorizont von 1 Tag kann die Bandbreite wahrscheinlicher Marktwertveränderungen der Handelspositionen
unter normalen Marktbedingungen geschätzt werden. Wenn der 1-Tages-VaR auf einem Konfidenzniveau von 99% betrachtet wird,
ist im Durchschnitt an einem von hundert Geschäftstagen mit einer solchen Ausnahme zu rechnen. Zu vermehrten Backtesting-Ausnahmen
dürfte es kommen, wenn die Marktbewegungen stärker als während der Periode, auf die zurückgeblickt wird, ausfallen, die Häufigkeit
starker Ausschläge zunimmt oder historische Korrelationen und Verhältnisse zwischen Märkten oder Variablen nicht mehr gelten
(zum Beispiel bei instabilen Märkten oder einem Stressereignis). Backtesting-Ausnahmen sind auch wahrscheinlich, wenn bei
den im VaR enthaltenen Positionen die unterschiedlichen Eigenschaften und Beziehungen untereinander nicht angemessen erfasst
werden. Einer solchen Detailgenauigkeit kann bei wachsendem Geschäft, bei sich entwickelnden Märkten oder bei Verwerfungen
wie im Jahr 2007 besondere Bedeutung zukommen.
Aufgrund dieser Entwicklungen kam es bei UBS zu zahlreichen Backtesting-Ausnahmen, auf welche die Bank reagiert. Alle Backtesting-Ausnahmen und alle aussergewöhnlichen Erträge auf der Gewinnseite der VaR-Verteilung werden untersucht. Die
Backtesting-Ergebnisse werden der Geschäftsleitung, dem Group CRO sowie dem Group Head of Market Risk und den CROs der Unternehmensgruppen
mitgeteilt.
In Übereinstimmung mit den regulatorischen Vorschriften werden Backtesting-Ausnahmen auch den internen und externen Revisionsstellen
sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden mitgeteilt.
Stressverlust
Mit Stresstests soll das Risiko gegenüber extremen und ungewöhnlichen Marktbewegungen quantifiziert werden. Stresstests stellen
eine wichtige Ergänzung zum VaR dar.
Der VaR basiert auf beobachteten historischen Marktbewegungen und Korrelationen, während sich die Messgrössen für Stressverluste
an vergangenen Ereignissen orientieren, sich aber nicht auf diese beschränken. Mit Stresstests möchte UBS eine breite Palette
potenzieller Szenarien ausloten, Schwachstellen erkennen und ein umfassendes und transparentes Kontrollsystem schaffen, das
sich an die jeweiligen Marktbedingungen anpassen lässt.
Die Stressszenarien von UBS beinhalten sowohl ein Crashszenario in den industrialisierten Ländern mit unterschiedlichen Entwicklungen
von Renditekurven und Credit Spreads, als auch Krisen in Entwicklungsländern, mit oder ohne Aufgabe bestehender Währungsbindungen.
Auch eine allgemeine Markterholung wird in Betracht gezogen. UBS berechnet die Standardszenarien täglich, verfolgt die Entwicklung
des Stressverlustrisikos und zieht Vergleiche zwischen den einzelnen Zeitperioden. Basierend auf den Ergebnissen dieser Szenarien
kommen bei allen Unternehmensgruppen Stressverlustlimiten, bewilligt durch das Präsidium, zur Anwendung. Ferner wird der im
Rahmen der üblichen Stressszenarien berechnete Stressverlust für die Entwicklungsländer insgesamt und für einzelne Entwicklungsländer
separat limitiert. Die Szenarien und ihre Komponenten werden mindestens einmal jährlich überprüft.
UBS hat einen neuen Ansatz zur Darstellung von Stressverlustszenarien entwickelt, den sie bald umsetzen wird. Dabei wird klarer
zwischen der Ursache eines Stressereignisses und seinen Folgewirkungen unterschieden.
Weiter werden spezifische Szenarien verwendet, die aktuellen Bedenken und erkannten Schwachstellen Rechnung tragen. Diese
müssen per Definition stetig an die sich verändernden Marktverhältnisse und Portfolios angepasst werden. Die Wahl der Szenarios
beruht auf der Einschätzung möglicher Entwicklungen von Wirtschaft und Markt durch die Geschäftsleitung und ihrer Bedeutung
für die Positionen von UBS. Die Stärke der in die Stresstests einfliessenden Marktbewegungen kann der Realität während eines
Stressereignisses hinterherhinken, und tatsächliche Ereignisse können sich von den in den Stressszenarien modellierten Situationen
deutlich unterscheiden. Die Stresstests von UBS prognostizierten die 2007 aufgetretenen starken Verwerfungen an den Märkten
für US-Wohnhypotheken nicht. Dies gilt insbesondere für das Ende der Korrelation innerhalb und zwischen Anlagekategorien sowie
die komplette Austrocknung der Liquidität. UBS ist bestrebt, diese Erfahrungen in ihre Stresstests einfliessen zu lassen.
UBS analysiert die VaR-Ergebnisse, die ausserhalb des Konfidenzniveaus von 99% liegen, um die Risiken des Portfolios genauer
zu verstehen und Risikokonzentrationen besser ausfindig zu machen. Die Ergebnisse dieser Analysen sind an sich schon wertvoll,
können aber auch verwendet werden, um positionsspezifische Stresstests zu entwickeln. Die Standardszenarien stützen sich zwar
auf allgemeine Elemente vergangener Marktkrisen, doch mit einer VaR-Zeitreihe («VaR Tail») erhält man genauere Einzelheiten
zu spezifischen historischen Ereignissen. 2007 wurde der «schlimmste historische Verlust» aus der VaR-Verteilung als offizielles
Stressszenario eingeführt. UBS zieht auch in Erwägung, eine längere historische Zeitreihe zu verwenden, sofern verfügbar,
um diese Szenarien abzubilden.
Darüber hinaus misst und beschränkt UBS die Auswirkungen der steigenden Ausfallraten auf den Wert ihres Einzeltitelportfolios.
UBS verwendet Länderrisikolimiten, um so das Engagement in Ländern ohne erstklassiges Rating zu beschränken. Diese Länderrisikolimiten
decken sowohl Markt- als auch Kreditrisiken ab.
Die meisten grossen Finanzinstitute setzen Stresstests ein, doch variieren ihre Ansätze beträchtlich. Überdies existieren
weder Benchmarks noch Industriestandards für Szenarien oder die Art, wie sie auf die Positionen eines Instituts angewandt
werden. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen eines definierten Stressszenarios gänzlich von der Zusammensetzung des Portfolios
eines Instituts abhängen. Ein Szenario, das sich für ein bestimmtes Institut optimal eignet, kann für ein anderes ganz ohne
Aussagekraft sein. Vergleiche von Stressergebnissen zwischen Instituten können daher sehr irreführend sein. Aus diesem Grund
publiziert UBS, wie die meisten ihrer Konkurrenten, keine quantitativen Stressergebnisse.
Konzentrationslimiten und weitere Kontrollen UBS verwendet dort Konzentrationslimiten, wo sie allgemeinen Marktrisikofaktoren und Risiken aus Einzeltiteln ausgesetzt ist.
Diese Limiten berücksichtigen Veränderungen der Preisvolatilitäten sowie Markttiefe und -liquidität.
Innerhalb der Investment Bank werden auf individuelle Risikofaktoren Limiten angewendet. Basierend auf Marktbewegungen, die
weitgehend der Grundlage des VaR (10 Tage Haltedauer, 99% Konfidenzniveau) entsprechen, werden diese Limiten auf allgemeine
Marktrisikofaktoren oder mehrere hoch miteinander korrelierende Faktoren angewandt. Diese Risikofaktoren werden global aus
allen Instrumentkategorien in allen Handelsbereichen der Investment Bank limitiert. Die Marktbewegungen werden im Einklang
mit der historischen VaR-Zeitreihe aktualisiert, und die Limiten werden jährlich oder nach Bedarf überprüft, um den Marktbedingungen
Rechnung zu tragen. Die Wirksamkeit von Risikofaktorlimiten bei der Kontrolle von Risikokonzentrationen hängt massgeblich
davon ab, wie die Risikopositionen erfasst werden. Wenn Haben- und Soll-Positionen auf denselben Risikofaktor reagieren, so
werden mögliche Gewinne und Verluste aus Veränderungen dieses Faktors miteinander verrechnet. Die Erhöhung der Granularität,
die die UBS zur genaueren Risikodarstellung des VaR vornimmt, sind für ihre Kontrollen der Risikokonzentration gleichermassen
wichtig.
Durch Einzelpositionen ist die Investment Bank auch Event-Risiken (Ausfallrisiken eingeschlossen) ausgesetzt. Diese Risiken
werden bei allen wichtigen Finanzinstrumenten gemessen – bei Schuld- und Beteiligungspapieren, wobei sowohl physisch gehaltene
Bestände als auch Positionen in Forwards, Optionen, Default Swaps und anderen Derivaten, inklusive Basket-Produkten darunter
fallen. Dabei wird die gesamte Wertveränderung berücksichtigt, die sich aus einem Ereignis ergibt, welches einen bestimmten
Namen oder eine bestimmte Gruppe betrifft. Auch der maximale Verlust, den UBS erleiden könnte, wenn alle zugrunde liegenden
Schuld- und Beteiligungspapiere eines bestimmten Namens wertlos würden, wird ermittelt. Die Positionen werden vor dem Hintergrund
der Liquidität des jeweiligen Marktes überwacht. Alle grossen Positionen unterliegen einer Kontrolle im Hinblick auf eine
Veränderung der Marktbedingungen und auf spezifische, öffentlich verfügbare Informationen zu einzelnen Namen.
Dieses Mass für das Risiko aus Einzelpositionen ist am besten für Firmenkunden, Finanzinstitute und andere Einrichtungen geeignet,
bei denen der Wert der Beteiligungs- und Schuldpapiere von den eigenen Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Kapitalressourcen
abhängt. Asset-Backed Securities werden üblicherweise durch insolvenzfeste Special-Purpose-Vehikel begeben. Hier ist es wichtig,
die Risiken auf einer anderen als der Emittentenebene zu aggregieren, wobei vor allem Faktoren von Bedeutung sind, welche
den zugrunde liegenden Pool an Vermögenswerten beeinträchtigen. UBS überwachte die zugrunde liegenden Engagements aufgrund
breiter Anlagekategorien. Deren Detaillierungsgrad erwies sich als ungenügend im Fall von hypothekarisch gesicherten Wertpapieren.
Risiken, die aus Zusagen zur Übernahme von Wertpapieremissionen erwachsen, unterliegen den gleichen Messungen und Kontrollen
wie Sekundärmarktpositionen. Die Zusagen selbst unterliegen Governance-Prozessen, die üblicherweise eine Überprüfung durch
ein Komitee beinhalten. In diesem sind sowohl die Handels- als auch die Kontrollfunktionen vertreten. Alle festen Emissionszusagen
werden von speziellen autorisierten Risikomanagement- und Risikokontrollstellen bewilligt.
Weitere Anwendungen von Messgrössen für das Marktrisiko Messinstrumente können auch selektiv auf Portfolios angewandt werden, bei denen die Hauptkontrollen in anderer Form erfolgen.
Der VaR kann beispielsweise zusätzliche Informationen zur Sensitivität von Anlagen gegenüber Marktrisikofaktoren liefern,
selbst wenn einige Annahmen beim VaR – insbesondere der relativ kurze Zeithorizont – nicht unbedingt repräsentativ für das
Gesamtrisiko sind. Die Ergebnisse können vom Management und von der Risikokontrollfunktion zu Informationszwecken verwendet
werden oder als Auslöser für Massnahmen oder Überprüfungen dienen.
| Verbesserungen betreffend Marktrisikomanagement und -kontrolle | Im Jahr 2007 hat UBS die möglichen Verluste aus dem Engagement am US-Wohnhypothekenmarkt bei der Erfassung der Marktrisiken
unterschätzt. Weder die Risikomanager des Handels noch die Marktrisikokontrolle haben die extremen Werte für Zahlungsverzug
und Ausfall oder die tiefen Realisierungswerte, welche heute prognostiziert werden, vorausgesehen. Das Gleiche gilt für den
Bruch von Korrelationen zwischen Anlageklassen, welcher sich im zweiten Halbjahr 2007 entwickelte und die Tailrisiken in den
Positionen von UBS offenbarte. Dazu kam die Austrocknung der Liquidität in Teilen des Marktes. Die Grösse der UBS-Positionen
erwies sich als überhöht relativ zum Markt. Umfang, Häufigkeit und Verlauf der Marktbewegungen waren aussergewöhnlich und
UBS musste Verluste hinnehmen, die über die statistischen Verluste oder gar die errechneten Stressverluste hinausgingen, die
auf historischen Marktbewegungen basierten. Andere Prozesse zur Steuerung und Kontrolle des Marktrisikos waren jedoch dazu
gedacht, Risikokonzentrationen und Ursachen möglicher Verluste im Fall von Extremsituationen auszumachen. UBS ergreift daher
Massnahmen, um die Lücken, welche durch diese Ereignisse aufgedeckt wurden, anzugehen.
Risikomanagement
Infolge der Verluste wurden personelle Konsequenzen im Senior Management gezogen. Der Bereich Fixed Income, Currencies and
Commodities (FICC) wird umstrukturiert, um die Kundendienstleistungen und auf Risikostreuung basierende Investitionen als
Kernaufgaben zu stärken sowie die Risikodisziplin zu verbessern. – Es wurde ein Workout-Team gegründet, welches sicherstellt, dass die Risiken der abgetrennten verbleibenden Altlasten einem
robustem Riskomangement unterliegen und systematisch Exit- Strategien ausgearbeitet werden. – Die verbleibenden Aktivitäten am Immobilienmarkt werden neu positioniert. UBS will sich wieder verstärkt auf ihre Intermediärfunktion
sowie auf die Bedürfnisse der Investment-Banking- und Wealth-Management-Kunden ausrichten. – Die Verantwortlichkeiten im Handelsmanagement werden konsolidiert. Dies führt zu einer besseren Risikoaggregation und Kommunikation
und ermöglicht mit der Zeit eine Konsolidierung der Risikomanagementsysteme. Die Einführung neuer Richtlinien für
die Refinanzierung von Handelsgeschäften
bei der Investment Bank wird
die Bilanzdisziplin fördern. Die für das Risikomanagement und die
Bewertung von Produkten mit Bezug
zum US-Wohnbauhypothekenmarkt
verwendeten Modelle wurden
weiterentwickelt und angepasst, um
den für die gesamte Laufzeit prognostizierten
kumulierten Verlusten
Rechnung zu tragen. Die Modelle
werden bei Veränderungen dieser
Prognosen und der Marktparameter
kontinuierlich angepasst. Obwohl
einige dieser Entwicklungen unter
Zeitdruck erfolgten und bei sich
schnell verändernden Märkten und
Erwartungen, wurden alle Modelle
durch das unabhängige Team, das mit
der Prüfung von Modellen betraut ist,
zum Einsatz freigegeben. Im ersten
Quartal 2008 wurden diese Modelle
innerhalb der Investment Bank in
Betrieb genommen.
Risikokontrolle
Wo der Wert verschiedener Instrumente
durch denselben Risikofaktor
beeinflusst wird, wurden die Sensitivitäten
bei den üblichen Messgrössen
zur Risikokontrolle normalerweise über
Instrumente und Positionen hinweg
verrechnet (siehe Abschnitt Risikomessung).
Handelt es sich nicht um
denselben Risikofaktor, sondern um
Risikofaktoren, die historisch betrachtet
stark korrelierten, so verbirgt diese
Aufrechnung das «Basisrisiko» (Risiko
divergierender Bewegungen zwischen
nicht perfekt korrelierenden Risikofaktoren).
Ein Merkmal der Marktverwerfungen
im Jahr 2007 war das Ende der
historischen Korrelationen innerhalb
der Märkte – zum Beispiel ist der
Prozentsatz von Insolvenzen bei
Subprime-Mortgage-Pools abhängig
vom Zeitpunkt, zu dem die Hypotheken
vergeben wurden. Eine höhere
Granularität bei der Risikodarstellung
ist daher ganz allgemein – nicht nur
im Zusammenhang mit an US-Wohnbauhypotheken
gebundenen Produkten
– eine wichtige Verbesserung
der Marktrisikokontrolle. So können
Basisrisiken angemessen erfasst und
kontrolliert werden. Die spezifischen Eigenschaften
einzelner Instrumente, die sich bei
einem Stressereignis als zentral
erweisen, sind nicht unbedingt
vorhersehbar. Daher ist es notwendig,
ein möglichst komplementäres System
Verbesserungen betreffend Marktrisikomanagement und -kontrolle
Risikobewirtschaftung
Marktrisiko
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von Kontrollen zu schaffen, um alle
Facetten abzudecken. Basierend auf
Bruttowerten sowie Risikosensitivitäten
wendet UBS daher nun nach Anlagekategorie
genauere Limiten an. Dies
soll bei künftigen Verwerfungen und
fehlenden Korrelationen vor extremen
Verlusten schützen, wenn auch das
Auftreten solcher Ereignisse derzeit
wenig wahrscheinlich scheint. Es
wurden auch zusätzliche Kontrollen
eingeführt, die auf Positionen
hinweisen, die relativ gross im
Verhältnis zum Markt sind.
Weiter musste UBS 2007 bei «Leveraged
Positions» erhebliche Kursabschläge
hinnehmen. Dies sind
Positionen, bei denen die Verluste im
Zuge extremer werdender Marktentwicklungen
zunahmen. Verluste
erlitten auch Positionen, die bis zu
einem gewissen Grad gegen Marktentwicklungen
abgesichert wurden,
darüber hinaus diesen jedoch voll
ausgesetzt waren. Die mit solchen
Risiken verbundenen Verluste treten
oft nur ein, wenn sich die Märkte
stärker verändern als von den Parametern
für den statistischen Verlust und
den Stressverlust berücksichtigt. Daher
erscheinen sie auch nicht innerhalb
der üblichen Risikomessgrössen.
Kontrollen für diese «Deep-in-the-
Tails»-Risiken existieren bereits für
einige Portfolios und werden nun
vermehrt angewendet. UBS überarbeitet den Ansatz für
globale Stresstests, um breiter
gefächerte Szenarien erstellen zu
können, mit denen besser zwischen
dem Ursprung eines Stressereignisses
und den daraus resultierenden
Folgewirkungen unterschieden werden
kann. Darüber hinaus ist ein verstärkter
Einsatz gezielter Stresstests
geplant. Dabei werden zukunftsgerichtete
Szenarien verwendet, die auf der
Analyse der Positionen und Schwachstellen
eines jeden Portfolios gründen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei den
Stresstests wird die Berücksichtigung
der Liquidität sowie der Kurssensitivität
sein. Sowohl auf Geschäftsbereichsebene
als auch für den
Stressverlustbeitrag aus den Entwicklungsländern
(insgesamt und im
Einzelnen) bei Standardszenarien
wurden neue Stressverlustlimiten
eingeführt. Seit dem zweiten Quartal 2007 finden
verschiedene umfassende Überprüfungen
statt, denen alle Handelsbestände
der Investment Bank unterliegen
werden. Die Ergebnisse dieser
Überprüfungen fliessen in Entwicklungspläne
ein und werden bei den
oben erwähnten quantitativen
Verbesserungen berücksichtigt. Sie
ermöglichen auch wichtige Erkenntnisse
bezüglich der notwendigen
qualitativen Anpassungen im Bereich
Marktrisikomanagement und -kontrolle.
Solche Überprüfungen sollen
regelmässiger Bestandteil von
Marktrisikokontrollen werden und zur
laufenden Verbesserung der Kontrollrichtlinien
führen. UBS verfügt seit vielen Jahren über
eine Richtlinie, welche die vorgängige
Genehmigung strukturierter und
komplexer Transaktionen regelt. Diese
hat zwar auf Transaktionsebene gut
funktioniert, muss aber durch eine
Beurteilung der Auswirkungen des
Bestandes «einmaliger» Transaktionen
mit ähnlichen Eigenschaften auf das
Gesamtportfolio systematischer
ergänzt werden. Die Prozesse wurden
dahingehend angepasst, dass wiederholte
Transaktionen nun eine Überprüfung
auslösen, wie dies bei Neugeschäften
der Fall ist. Damit soll
frühzeitig eine mögliche Anhäufung
von Risiken erkannt werden, die vom
Kontrollsystem nicht angemessen
erfasst werden. Ferner werden die
Marktrisikorichtlinien der Investment
Bank überarbeitet, um den Hauptmerkmalen
von Handelsaktivitäten
und den Kriterien zur Beurteilung der
Liquidität von Positionen mehr
Gewicht zu verleihen. Markt- und Kreditriskokontrolle
arbeiten an entgegengesetzten Seiten
der Informationsbarrieren – Verantwortliche
für Marktrisikokontrolle
haben normalerweise keinen Zugang
zu nicht-öffentlichen Informationen
über Kunden oder Geschäftpartner.
Diese Informationen erhalten sie nur,
nachdem sie formal «over the wall»
geholt wurden. Es gibt trotzdem
Gebiete, auf denen diese beiden
Bereiche zusammenarbeiten können,
um einen umfassenden und konsistenten
Überblick über die Risiken zu
erreichen. Weitere Bereiche der
möglichen Kooperation und Integration
dieser beiden Aspekte der Risikokontrolle
werden im Moment untersucht,
um ihre komplementären
Fähigkeiten besser auszuschöpfen.
Durch Ausbildung werden die geplanten
quantitativen Verbesserungen
und die Weiterentwicklung der Prozesse
verstärkt. Damit soll sichergestellt
werden, dass die Verantwortlichen sowohl
auf Seite Risikomanagement als
auch auf Seite Risikokontrolle die Lehren
aus den Ereignissen im vergangenen
Jahr ziehen. UBS verfügt über eine
spezialisierte Risk-Education-Einheit, die
dem Group CRO untersteht und
Programme ausarbeitet, um Risikokultur
und -bewusstsein zu fördern. |
Marktrisiko 2007 Die Grafiken zeigen den relativ ruhigen Marktverlauf im ersten Halbjahr 2007 und die starken Verwerfungen sowie die extreme
Volatilität im zweiten Halbjahr. Die Märkte gaben nach dem ersten Einbruch am US-Markt für Subprime-Hypotheken nach, doch
am Ende des ersten Quartals schienen die Auswirkungen unter Kontrolle zu sein. Von Ende März bis Mai tendierten die Aktienmärkte
wieder aufwärts. Im Juni führten jedoch Inflationsängste und erneute Befürchtungen, die Krise am Subprime-Markt könnte auf
andere Bereiche übergreifen, zu erhöhter Volatilität. Im dritten Quartal kam es zu einer Umschichtung in sichere und liquide
Anlagen («flight to quality») und einem raschen Abbau kreditfinanzierter Positionen durch einige Marktteilnehmer. Dies führte
innerhalb der Märkte zu Verwerfungen, da die Marktteilnehmer ähnliche Handelspositionen («Crowded Trades») auflösten. Die
Spreads zwischen den Renditen für Staatsanleihen und dem Interbankenmarkt («TED-Spread») weiteten sich dramatisch aus, und
die Zentralbanken intervenierten, um dem allgemeinen Versiegen der Liquidität entgegenzuwirken. An den mit dem US-Wohnbauhypothekenmarkt
verbundenen Märkten erreichten die Credit Spreads der Titel mit höchsten Ratings nie da gewesene Niveaus, was mit entsprechender
Erhöhung der Volatilität einherging. Die Erholung im September war von kurzer Dauer. Infolge der weiteren Verschlechterung
am US-Wohnbauhypothekenmarkt, Ängsten vor einer Rezession in den USA und Unsicherheiten bezüglich der Robustheit des Bankensektors
brachen die Märkte im November erneut ein. Trotz einer leichten Erholung an einigen Märkten im Dezember zählen viele erfahrene
Experten die Handelsbedingungen des vierten Quartals zu den schwierigsten seit vielen Jahren.
Value at Risk
2007 lag der VaR der Investment Bank sowohl am Jahresende als auch im Durchschnitt über dem Niveau des Vorjahres, wobei Minimal-
und Maximalwerte deutlich weiter auseinander lagen.
Die Grafik (Indizes für mit US-Subprime-Hypotheken besicherte Wertpapiere) veranschaulicht das Ausmass des Marktwertverlustes,
welcher die partielle Absicherung von Positionen zunichte machte und zu einem Anstieg der Risiken führte. Aufgrund der extremen
Spread-Schwankungen kam es bei jeder Aktualisierung der historischen 5-Jahres-Zeitreihe zu einem Anstieg des ausgewiesenen
VaR auf bestehenden Positionen. Während die fehlende Liquidität in einem Grossteil dieses Marktes einen signifikanten Abbau
der Positionen verhinderte, lag der VaR am Jahresende aufgrund von Amortisationen und Abschreibungen sowie einer aktiven Risikominderung
in anderen Bereichen unter dem Höchststand des Jahres 2007, der im vierten Quartal verzeichnet wurde.
Es gab noch andere nennenswerte Faktoren, die im Verlauf des Geschäftsjahres zu den Schwankungen des VaR der Investment Bank
beitrugen. Die im Dezember 2006 abgeschlossene Übernahme der Banco Pactual verursachte grössere Schwankungen der allgemeinen
Zinsrisiken. Das direktionale Engagement an den Aktienmärkten führte im ersten Halbjahr nebst einem höheren Aktienrisiko auch
zu einem geringeren Diversifikationseffekt zu den Zinsrisiken im Gesamtportfolio. Der grösste Risikotreiber war aber das spezifische
Zinsrisko (Credit Spreads) während des ganzen Jahres 2007.
Angesichts des hohen Engagements der Investment Bank im Zusammenhang mit dem US-Wohnbauhypothekenmarkt wurden die Marktrisikolimiten
im dritten Quartal angepasst, um die Risiken in anderen Bereichen zu beschränken. Doch die Auswirkungen der im dritten und
vierten Quartal erfolgten Aktualisierungen der historischen Zeitreihen auf diese Positionen haben die Risikoreduktion in anderen
Bereichen überkompensiert.
Der VaR des Corporate Center war im Allgemeinen niedriger als 2006, bis im vierten Quartal die im Dezember angekündigten hohen
Abschreibungen zu vorübergehend erhöhten Positionen im Treasury führten. Dies geschah im Zuge des zentralen Managements der
Fremdwährungskomponente der Gewinne und Verluste sowie des Eigenkapitals des Stammhauses.
Der VaR der UBS wurde durch die Investment Bank dominiert, wobei durch die Treasury-Bestände ein Diversifikationseffekt erzielt
wurde.
Investment Bank: Value at Risk (10 Tage, 99% Konfidenzniveau, 5 Jahre historische Daten) | | Geschäftsjahr endend am 31.12.07 | Geschäftsjahr endend am 31.12.06 | Mio. CHF | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.07 | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.06 | Risikoart | Aktien | 147 | 415 | 210 | 242 | 144 | 360 | 203 | 232 | Zinsprodukte (inklusive Kreditspreads) | 269 | 877 | 475 | 576 | 237 | 607 | 417 | 405 | Devisen | 9 | 73 | 28 | 21 | 16 | 65 | 31 | 40 | Energie, Metalle & Rohstoffe
1 | 24 | 90 | 51 | 41 | 26 | 102 | 49 | 44 | Diversifikationseffekt | 2 | 2 | (227) | (266) | 2 | 2 | (280) | (248) | Total | 291 | 836 | 537 | 614 | 331 | 559 | 420 | 473 | |
UBS: Value at Risk (10 Tage, 99% Konfidenzniveau, 5 Jahre historische Daten) | | Geschäftsjahr endend am 31.12.07 | Geschäftsjahr endend am 31.12.06 | Mio. CHF | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.07 | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.06 | Unternehmensgruppen | Investment Bank
1,2 | 291 | 836 | 537 | 614 | 331 | 559 | 420 | 473 | Global Asset Management
3 | 2 | 10 | 4 | 3 | 4 | 16 | 9 | 10 | Global Wealth Management & Business Banking | 2 | 5 | 3 | 3 | 4 | 14 | 10 | 5 | Corporate Center | 10 | 92 | 25 | 61 | 25 | 69 | 43 | 27 | Diversifikationseffekt | 4 | 4 | (34) | (93) | 4 | 4 | (54) | (52) | Total | 288 | 833 | 535 | 588 | 336 | 565 | 429 | 464 | |
UBS: Value at Risk (1 Tag, 99% Konfidenzniveau, 5 Jahre historische Daten)1 | | Geschäftsjahr endend am 31.12.07 | Geschäftsjahr endend am 31.12.06 | Mio. CHF | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.07 | Min. | Max. | Durchschnitt | 31.12.06 | Investment Bank 2 | 124 | 253 | 164 | 149 | 129 | 230 | 172 | 160 | UBS | 126 | 254 | 165 | 152 | 131 | 233 | 173 | 162 | |
Backtesting
Aufgrund der seit Ende Juli 2007 vorherrschenden starken Volatilität und Marktverwerfung kam es bei UBS zum ersten Mal seit
1998 wieder zu Backtesting-Ausnahmen – 29 an der Zahl. Deshalb musste der institutsspezifische Multiplikator, der für die
Berechnung der Eigenmittelunterlegung verwendet wird, entsprechend erhöht werden.
Im ersten Histogramm sind die täglichen Marktwertveränderungen zusammen mit den täglichen vollständigen Erträgen für 2007
dargestellt. Im zweiten Histogramm werden nur die negativen täglichen Marktwertveränderungen dem entsprechenden VaR während
derselben Zwölfmonatsperiode gegenübergestellt.
Angesichts der Marktverhältnisse erstaunt es nicht, dass es zu Backtesting-Ausnahmen kam. Die Entwicklung einiger Hauptrisikofaktoren
fiel zum Teil deutlich stärker aus, als ein Konfidenzniveau von 99% – basierend auf den zu dieser Zeit verwendeten historischen
Zeitreihen – statistisch gesehen erwarten liess. Trotz regelmässiger Aktualisierungen der historischen Zeitreihen kam es weiterhin
zu Backtesting-Ausnahmen, die teilweise durch «Jump Events» ausgelöst wurden. Diese spiegeln unter anderem abrupte Veränderungen
der Marktverhältnisse wieder. Zu solchen kam es beispielsweise, nachdem eine Ratingagentur mit dem US-Wohnhypothekenmarkt
verbundene Wertpapiere hoher Bonität im grossen Stil herabgestuft hatte. Andere reflektieren den kumulativen Einfluss über
mehrere Tage oder Wochen, der durch neue Informationen und veränderte Bedingungen an Märkten mit beschränkter Liquidität hervorgerufen
wurde. Typischerweise führen die monatlich veröffentlichten Daten der Hypothekenanbieter zu solchen Unregelmässigkeiten. UBS
passte zudem bei gewissen Positionen den Bewertungsansatz an, was zu merklichen Veränderungen führte. Beispielsweise änderte
sich mit dem Versiegen der Liquidität teilweise die Bewertungsbasis von Marktpreisen zu theoretischen Modell-Preisen. Die
von UBS vorgenommenen Verbesserungen der Risikomasse führen natürlich nicht dazu, dass es aufgrund dieser Ursachen nicht mehr
zu Backtesting-Ausnahmen kommt wird.
Stressverlust
Der Stressverlust der Investment Bank wird als das ungünstigste Resultat der offiziellen Stressszenarien definiert, die nun
den höchsten Verlust der historischen VaR-Simulation beinhalten. Die Stressverluste werden, wie der VaR, von Positionen im
Zusammenhang mit dem US-Wohnhypothekenmarkt dominiert, wobei zusätzlich ein erheblicher Anteil auf das Credit-Spread-Engagement
in Unternehmensanleihen entfällt. Die sich verändernden direktionalen Engagements an den Zins- und Aktienmärkten führten im
Jahresverlauf zu Veränderungen in der Höhe des ausgewiesenen Stressverlusts.
VaR-Prognose Im Bericht zum vierten Quartal 2007 wies UBS darauf hin, dass sie bei einigen Positionen im Zusammenhang mit dem US-Wohnhypothekenmarkt
eine Änderung der internen Risikokontrolle und / oder der Eigenkapitalbehandlung ins Auge fasse. Es wurde nun entschieden,
einige der durch das Workout-Team von FICC verwalteten verbleibenden Legacy-Portfolios umzuklassieren. Da kein liquider Markt
für diese Produkte existiert, ist der 10-Tages-VaR kein angemessenes Risikomass für diese Positionen. Künftig unterliegen
diese den für das Bankenbuch geltenden Eigenkapitalanforderungen und nicht den VaR-Limiten des Konzerns oder der Investment
Bank. Deshalb werden diese Positionen nicht mehr im VaR des ersten Quartals 2008 enthalten sein.
Der Beitrag von Legacy-Positionen zum VaR der Investment Bank liegt per 31. Dezember 2007 bei ungefähr 260 Millionen Franken.
Seit Ende 2007 wurde die historische VaR-Zeitreihe weiter aktualisiert, um dem anhaltenden Anstieg der Marktvolatilität im
November und Dezember Rechnung zu tragen. Als Folge davon erhöhte sich der VaR der Investment Bank – exklusive Legacy-Positionen
– um rund 4%. Wären die Legacy-Positionen weiter im VaR verblieben, so hätte sich deren Beitrag zum VaR der Investment Bank
mehr als verdreifacht.
Geprüfte Informationen gemäss IFRS 7 und IAS 1
Die Offenlegung der Risiken erfolgt nach International Financial Reporting Standard 7 (IFRS 7), Finanzinstrumente: Angaben, und die Offenlegung des Kapitalmanagements erfolgt gemäss International Accounting Standard 1 (IAS 1), Darstellung des Abschlusses, als Teil des Finanzberichts 2007, geprüft durch die unabhängige Revisionsstelle Ernst & Young AG, Basel. Diese Informationen (geprüfte Texte, Tabellen und Grafiken) sind im ganzen Bericht "Risiko- und Kapitalbewirtschaftung" in normaler Schriftart dargestellt und mittels Referenz in der Konzernrechnung und Jahresrechnung Stammhaus 2007 enthalten. Nicht geprüfte Inhalte sind kursiv dargestellt.
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