Kapital
Gemäss schweizerischem Aktienrecht muss jede Erhöhung der Zahl ausgegebener Aktien durch die Aktionäre an einer Generalversammlung
(GV) genehmigt werden. Dies kann durch Erhöhung des ordentlichen Aktienkapitals oder durch die Schaffung von bedingtem oder
genehmigtem Kapital geschehen. Am 31. Dezember 2006 betrug das Aktienkapital der UBS AG 210 527 328.60 Franken.
Anlässlich der GV vom 19. April 2006 beauftragten die Aktionäre den Verwaltungsrat für 2006 / 2007 mit der Durchführung eines
weiteren Aktienrückkaufsprogramms in Höhe von maximal 5 Milliarden Franken. An der GV vom 18. April 2007 wird den Aktionären
beantragt, die Vernichtung der 33 020 000 unter diesem Programm zurückgekauften Aktien zu genehmigen und das Aktienkapital
entsprechend herabzusetzen.
Bedingtes und genehmigtes Kapital
Ende 2006 belief sich das bedingte Kapital auf 15 143 741.00 Franken, was einem Maximum von 151 437 410 Aktien entspricht.
Das bedingte Kapital wurde im Jahr 2000 im Zuge der Übernahme der PaineWebber Group Inc. zur Befriedigung von Optionsrechten
geschaffen, welche die PaineWebber Group ihren Mitarbeitern eingeräumt hatte. An der Generalversammlung 2006 genehmigten die
Aktionäre zudem die Schaffung von auf drei Jahre befristetem bedingtem Kapital im Umfang von 150 000 000 UBS-Aktien für die
Ausübung von Mitarbeiteroptionen. Die betreffenden Optionen können zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen dem Zuteilungs-
und dem Verfallsdatum ausgeübt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. 2006 wurden im Rahmen der Optionspläne
der PaineWebber Group Optionen für 2 208 242 Aktien ausgeübt; 1350 Optionen verfielen unausgeübt. Unter dem neuen UBS-Mitarbeiterbeteiligungsplan
wurden keine Optionen ausgegeben, die bedingtes Kapital erfordern.
Veränderung des Eigenkapitals
Am 31. Dezember 2006 belief sich das den UBS-Aktionären zurechenbare Eigenkapital des Konzerns auf 49,7 Milliarden Franken.
Aktien, Partizipationsscheine, Genussscheine und andere Kapitalinstrumente
UBS-Aktien sind globale Aktien («Global Registered Shares») mit einem Nennwert von 0.10 Franken pro Titel. Jede Aktie hat
eine Stimme. Das Stimmrecht kann jedoch nur ausgeübt werden, wenn der Inhaber ausdrücklich erklärt, dass er die Aktien in
seinem eigenen Namen und auf eigene Rechnung gekauft hat. Globale Aktien gewähren sämtlichen Aktionären direktes und gleichwertiges
Eigentum, unabhängig vom Land und von der Börse, wo die Titel gehandelt werden.
Am 31. Dezember 2006 waren 1 059 699 907 Aktien mit Stimmrecht und 265 631 846 Aktien ohne Stimmrecht im Aktienregister eingetragen.
779 941 533 Aktien waren nicht eingetragen. Sämtliche 2 105 273 286 Aktien waren voll einbezahlt; davon waren 2 082 673 286
dividendenberechtigt. Es gibt keine Vorzugsrechte für einzelne Aktionäre.
UBS hat weder Partizipationsscheine noch Genussscheine ausstehend.
UBS hat 1 Milliarde US-Dollar an hybridem Tier-1-Kapital in Form von Vorzugsaktien aufgenommen. Ausserdem gelangte UBS sieben
Mal an den Kapitalmarkt und hat dort zur Finanzierung ihres Geschäfts mit im Eigenkapital anrechenbaren Kapitalmarktinstrumenten
nachrangige Anleihen in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar, 750 Millionen Euro, 800 Millionen Franken und 300 Millionen britischen
Pfund emittiert. Zusätzlich verfügte UBS Ende Jahr über ausstehende Vorzugsaktien in Höhe von 5,6 Milliarden Franken, die
gemäss den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen als Tier-1-Kapital gelten. Die ausstehenden anrechenbaren nachrangigen Kapitalmarktinstrumente
machten am 31. Dezember 2006 13,1 Milliarden Franken des Totals der eigenen Mittel aus.
Beschränkung der Übertragbarkeit und der Nominee-Eintragungen
Es bestehen keine Einschränkungen bezüglich der Übertragbarkeit von UBS-Aktien. Das Stimmrecht der nach Statuten ordnungsgemäss
eingetragenen Aktien (Bestätigung der wirtschaftlichen Berechtigung) unterliegt keinen Beschränkungen.
UBS hat spezielle Regeln für die Eintragung von Treuhändern / Nominees erlassen. Diese werden im Aktienregister mit Stimmrechten
von bis zu 5% aller ausgegebenen Aktien eingetragen, sofern sie sich dazu verpflichten, auf Verlangen von UBS diejenigen
wirtschaftlich Berechtigten bekannt zu geben, die einen Anteil von 0,3% oder mehr am Total der UBS-Aktien besitzen. Ausgenommen
von der 5%-Regel sind Wertschriften-Clearing-Organisationen wie The Depository Trust Company (DTC) in New York und SIS SegaInterSettle
in der Schweiz.
Wandelanleihen und Optionen
UBS hat derzeit keine in UBS-Aktien wandelbaren Schuldtitel ausstehend. Von den 176 779 087 ausstehenden Mitarbeiteroptionen
auf UBS-Aktien waren 80 312 503 ausübbar. Ihren Verpflichtungen zur Aktienlieferung, die ihr aus ihren optionsbasierten Beteiligungsplänen
erwachsen, kommt UBS nach, indem sie entweder am Zuteilungsdatum oder unmittelbar danach UBS-Aktien am Markt erwirbt oder
neue Aktien emittiert. Bei Optionsausübung erhält der Mitarbeiter gegen Zahlung des Ausübungspreises eigene oder neu emittierte
Aktien von UBS. Am 31. Dezember 2006 hielt UBS rund 118 Millionen eigene Aktien und zusätzlich 150 Millionen Aktien an bedingtem
Aktienkapital. Diese Titel stehen bei künftigen Ausübungen von Mitarbeiteroptionen zur Verfügung. Die vorhandenen Aktien
decken alle Optionen ab, deren Sperrfrist abgelaufen ist.
Die Investment Bank ist als Liquiditätsversorger der Futures-Märkte für Beteiligungspapiere und als Market Maker für UBS-Aktien
und Derivate auf UBS-Aktien tätig und hat in dieser Funktion auch Derivate auf UBS-Aktien herausgegeben. Diese Instrumente
werden meist als in bar erfüllte Derivate eingestuft und nur zu Handelszwecken gehalten. Zur Absicherung des wirtschaftlichen
Risikos hält die Investment Bank eine beschränkte Anzahl UBS-Aktien.