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Liquiditätsbewirtschaftung und Finanzierung
Liquiditätsbewirtschaftung und Finanzierung  Liquiditätsbewirtschaftung und Finanzierung sind für ein Finanzinstitut von grösster Bedeutung. Mit der fortwährenden Liquiditätsbewirtschaftung
stellt ein Unternehmen sicher, dass es gegen Krisen gewappnet ist. Dies können allgemeine Marktereignisse sein, lokale Störungen,
die nur bestimmte Institute betreffen, oder unternehmensspezifische Probleme. Ist ein Institut nicht in der Lage, seine Verpflichtungen
bei Fälligkeit zu erfüllen, kann es zugrunde gehen. Der Grund muss aber nicht zwingend in der eigentlichen Zahlungsunfähigkeit
bestehen, sondern kann vielmehr im Unvermögen liegen, auf unbesicherter Basis Mittel aufzunehmen, oder in Vermögenswerten,
deren Ausmass und Bonität ungenügend sind, um Geld gegen Sicherheit aufnehmen zu können, oder aber in fehlenden liquiden Vermögenswerten,
die zur Generierung von Barmitteln veräussert werden können, ohne dadurch den Unternehmenswert wesentlich zu schwächen. UBS
bewirtschaftet ihre Liquiditätsposition, damit die Fortführung ihrer normalen Geschäftstätigkeit auch in Krisenzeiten gewährleistet
ist. In Ergänzung dazu bewirtschaftet sie das Finanzierungsrisiko mit dem Ziel, die Passiven zwecks effizienter und kostengünstiger
Finanzierung der Geschäftstätigkeit optimal zu strukturieren. Gleichzeitig schützt unsere langfristig stabil und sicher ausgerichtete
Finanzierung unsere Liquiditätsposition im Falle einer UBS-spezifischen Krise.
Im Rahmen unserer Geschäftsaktivitäten generieren wir Aktiv- und Passivpositionen, die naturgemäss nach Märkten, Produkten
und Währungen breit diversifiziert sind. Dadurch verringert sich unsere Abhängigkeit von einzelnen Finanzierungsquellen, und
es entstehen zahlreiche Anlagemöglichkeiten, die wiederum das Liquiditätsrisiko reduzieren. Dank einem zentralisierten Ansatz
zur Finanzierung und Liquiditätsbewirtschaftung können wir diese Vorteile in vollem Umfang nutzen.
Der Finanzierungs- und Liquiditätsbewirtschaftungsprozess wird von der Treasury-Abteilung, die im Corporate Center angesiedelt
ist, und der Einheit CCT der Investment Bank gemeinsam getragen. Treasury obliegt die Erarbeitung umfassender Kontrollstandards,
während CCT die operativen Cash- und Collateral-Transaktionen innerhalb der bestehenden Vorgaben durchführt. Dieses zentral
gesteuerte Cash- und Collateral-Management ermöglicht eine straffe Kontrolle unserer globalen Geldmittel sowie des Bestands
an hochliquiden Wertschriften.
Der zentrale Treasury-Prozess gewährleistet, dass unser Marktauftritt im Geldmarktbereich innerhalb CCT konzentriert ist.
In der Regel werden sämtliche extern aufgenommenen Mittel CCT zugeführt, einschliesslich der Erlöse aus Schuldpapieren, welche
die Treasury-Abteilung für UBS emittiert. CCT ist für alle internen Finanzierungsbelange zuständig und sorgt für den Mittelfluss
zwischen Einheiten, die überschüssige liquide Mittel generieren, und solchen, die Mittel benötigen. Auf diese Weise können
wir die externe Mittelaufnahme und die Inanspruchnahme verfügbarer Kreditlimiten auf ein Minimum beschränken. Damit nimmt
uns der Markt als konsistenten und gut organisierten Teilnehmer wahr.
Liquiditätsbewirtschaftung
Ziel unserer Liquiditätsbewirtschaftung, welche alle Niederlassungen und Tochtergesellschaften einschliesst, ist es, sowohl
unter normalen als auch unter Stressbedingungen ausreichend Liquidität für die rechtzeitige Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen
sicherzustellen, ohne inakzeptable Verluste zu erleiden oder eine nachhaltige Beeinträchtigung unserer Position in den diversen
Geschäftsbereichen zu riskieren. Unser integriertes Liquiditätsüberwachungssystem beinhaltet eine Beurteilung aller wesentlichen,
bekannten und erwarteten Cashflows sowie die Positionen in erstklassigem Collateral, die bei Bedarf zusätzlich für Finanzierungen
eingesetzt werden könnten. Anhand dieses Systems wird unsere tägliche Liquiditätsposition sorgfältig überwacht und kontrolliert
sowie regelmässig ein Liquiditätsstresstest durchgeführt. Die Risikolimiten werden von der Konzernleitung festgelegt und von
der Treasury-Abteilung überwacht. Des Weiteren werden Krisenvorsorge und Krisenbewältigung bei Liquiditätsengpässen in unseren
allgemeinen Krisenmanagementprozess integriert.
Die Liquidität wird unter Einbezug einer Reihe möglicher Szenarien, die sowohl normale Markt- als auch Stressbedingungen umfassen,
beurteilt und bewirtschaftet. Dabei berücksichtigen wir nicht nur allgemeine Marktkrisen, sondern auch die Möglichkeit, dass
unser Zugang zu den Märkten durch ein Stressereignis, das Teile unseres Geschäfts betrifft, beeinträchtigt oder dass – im
schlimmsten Fall – unser Rating massiv herabgestuft werden könnte.
Liquidität
Die tägliche Liquidität – der kumulative Nettofinanzierungsbedarf für einen bestimmten Tag – wird anhand konservativer Annahmen
für jeden einzelnen Geschäftstag geschätzt. Die Berechnung erstreckt sich vom laufenden Tag bis zu einem Monat. Daraus ergibt
sich eine kumulative «Cash Ladder».
Die Grundlage für diese Analysen bildet die Aufteilung der Aktiven und Passiven nach ihren vertraglichen Laufzeiten. In Anmerkung
29 im Anhang zur Konzernrechnung wird das entsprechende vertragliche Cashflow-Profil von UBS per 31. Dezember 2006 aufgezeigt,
und zwar unter der Annahme eines normalen Geschäftsgangs. Da eine Liquiditätskrise vielfältige Ursachen haben kann, richtet
sich der Fokus anschliessend auf ein Worst-Case-Szenario, das sämtliche potenziellen Stressfaktoren aller Märkte, Währungen
und Produkte berücksichtigt.
UBS beurteilt die Wahrscheinlichkeit, mit der fällig werdende Aktiven und Passiven im Falle einer UBS-spezifischen Krise erneuert
werden, und schätzt ab, bis zu welchem Mass sich der potenzielle krisenbedingte Engpass mit verfügbaren Mitteln decken liesse.
Diese würden durch den Verkauf liquider Bestände oder auf besicherter Basis beschafft. Im zweiten Fall würden verfügbare Sicherheiten
hinterlegt, zu denen unter anderem bei den grossen Notenbanken verpfändbare Wertschriften zählen. In beiden Fällen wendet
UBS einen krisenbedingten Abschlag auf den Wert der Aktiva an. Dabei wird davon ausgegangen, dass UBS keine ihrer unbesicherten
Verbindlichkeiten, einschliesslich sämtlicher fällig werdenden Geldmarktpapiere (ausstehend per 31. Dezember 2006: 119,6 Milliarden
Franken), erneuern kann und eine Krisenfinanzierung auf unbesicherter Basis nicht möglich ist. Berücksichtigt werden zudem
potenzielle Liquiditätsabflüsse aus Eventualverpflichtungen, die insbesondere aus der Beanspruchung gewährter Kreditlimiten
resultieren. Andere Eventualverpflichtungen wie Garantien und Akkreditive werden in diese Analyse ebenfalls mit einbezogen,
obwohl sie weniger gefährdet sind, da es sich dabei im Allgemeinen nicht um vorbehaltlose Verpflichtungen handelt, sondern
um solche, welche unabhängige Voraussetzungen erfüllen müssen.
Bei diesem Szenario wird des Weiteren damit gerechnet, dass bei einer Krise die Kundendepositengelder voll in Mitleidenschaft
gezogen werden und grosse Beträge von Einlagen, Kontokorrent- und Sparkonten abgezogen werden. Schliesslich wird davon ausgegangen,
dass nur beschränkt auf den «Pool» von Kundensicherheiten zugegriffen werden kann, weil während einer solchen Krise auch Securities-Lending-Geschäfte
widerrufen werden könnten.
UBS überprüft regelmässig die nicht beanspruchten Kreditlimiten sowie die mit einer allfälligen Herabstufung verbundenen latenten
Liquiditätsrisiken. «Rating Trigger»-Klauseln – insbesondere im Falle von Derivatkontrakten – können einen sofortigen Mittelabfluss
bewirken, wenn Derivatpositionen aufgelöst oder zusätzliche Sicherheiten geliefert werden müssen. Auf isolierter Basis betrachtet,
hätten diese «Rating Triggers» indes kaum einen wesentlichen Einfluss auf die Liquiditätslage der Bank – auch nicht in einer
Krisensituation. Des Weiteren werden die Folgen für die Nettoliquidität von UBS analysiert, sollten sich die Wiederbeschaffungswerte
der OTC-Derivate, die bilateralen Deckungs- vereinbarungen unterliegen, ungünstig entwickeln. Auf- grund der Diversifizierung
unserer Derivatgeschäfte und Gegenparteien besteht nicht unbedingt eine direkte Korrelation zwischen den Faktoren, welche
die Nettowiederbeschaffungswerte bei den einzelnen Gegenparteien beeinflussen, und einem unternehmensspezifischen Krisenszenario.
Es ist aber denkbar, dass die Marktvolatilität unter solchen Bedingungen deutlich zunimmt und dies die Situation von UBS verschärft.
Liquiditätslimiten und -kontrollen
Die geschätzte Fähigkeit von UBS, bei Bedarf Liquidität zu beschaffen, schwankt naturgemäss. Für die Limiten wird aber in
der Regel eine konstante Struktur angewandt. Dazu bedarf es der «Cash Ladder» entlang einer Obergrenze für den prognostizierten
Nettofinanzierungsbedarf. Die Limiten basieren auf dem Barbetrag, den UBS ihres Erachtens nach Eintreten eines Worst-Case-Szenarios
– einer firmenspezifischen Krise – aufnehmen könnte. Die Limiten unterscheiden sich je nach Zeitzone, da der Zugang zu Liquidität
von der Tageszeit abhängt. Zu Beginn eines globalen Handelstages, wenn die asiatisch-pazifischen Märkte aktiv sind, werden
die Limiten weniger streng gehandhabt, da mehr Zeit vorhanden ist, Finanzierungsquellen zu mobilisieren oder, wenn nötig,
zwecks zusätzlicher Liquidität den Verkauf von Vermögenswerten zu initiieren. Im weiteren Tagesverlauf und mit Marktschluss
in den ersten Währungszonen werden die Limiten strenger. Am restriktivsten sind sie später am Tag, wenn nur noch der US-Markt
geöffnet ist. CCT bewirtschaftet die tägliche Liquidität anhand globaler Handelsbücher, die von einer Zeitzone zur nächsten
weitergereicht werden. So stellt CCT die Liquiditätsbewirtschaftung rund um die Uhr sicher. Über die Einhaltung der Risikolimiten
und die aktuellen Risikopositionen wird der Konzernleitung regelmässig Bericht erstattet.
In Ergänzung und zur Gewährleistung der Limiten überwachen regionale Teams die Märkte, in denen UBS tätig ist, um potenzielle
Gefahren zu identifizieren. Sie erstatten Treasury regelmässig Bericht. Ausserdem wurden ausführliche Notfallpläne für das
Krisenmanagement bei Liquiditätsengpässen entwickelt. Sie bilden einen zentralen Bestandteil des «Global Crisis Management
Concept» von UBS, das alle Arten von Krisensituationen abdeckt. Für die Umsetzung des Notfallplans bei einem Liquiditätsengpass
ist ein designiertes Krisenteam verantwortlich. Es besteht aus Vertretern von Treasury, das für die Überwachung des Liquiditätsrisikos
zuständig ist, von CCT, das hauptverantwortlich für die Liquiditätsbewirtschaftung ist, sowie von anderen involvierten Bereichen
wie Zahlungsverkehr und Transaktionsabwicklung, Markt- und Kreditrisikokontrolle, Collateral- und Margenbewirtschaftung,
IT und Infrastruktur. Wichtigster Punkt des Notfallplans ist die Beschaffung von Finanzmitteln auf besicherter Basis, die
über die Märkte oder die wichtigen Zentralbanken erfolgen kann, in Kombination mit der Fähigkeit von UBS, innerhalb kurzer
Frist durch den Verkauf genügend liquider Vermögenswerte Barmittel zu beschaffen. Hinzu kommt, dass sich das zentralisierte
globale Bewirtschaftungsmodell von CCT bestens eignet, um Liquiditätsengpässe effizient zu bewältigen.
UBS stützt ihre Krisenplanung nicht auf Kreditzusagen Dritter ab, sondern wählt ihre Finanzierungsquellen so, dass sie im
Notfall in der Lage ist, Mittel durch Hinterlegung erstklassiger Sicherheiten zu beschaffen. Daher wird UBS ihre Beziehungen
zu den wichtigsten Notenbanken weiter stärken.
UBS wickelt zwar Transaktionen über nicht konsolidierte «Special Purpose Entities» ab, doch ist ihre Finanzierungskapazität
und Liquidität nicht massgeblich von diesen Einheiten abhängig. Auch ein unmöglich gewordener Zugriff auf gewisse oder alle
diese Finanzkanäle hätte nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Liquiditätsressourcen von UBS. Alle wichtigen Liquiditätsquellen
von UBS werden über vollkonsolidierte Einheiten erfasst und sind in den oben beschriebenen Szenarioanalysen enthalten.
Finanzierungsquellen und Ansatz
Dank den nach Märkten, Produkten und Währungen diversifizierten Finanzierungsquellen verfügt UBS über eine ausgeglichene
Struktur der Passiven, die eine stabile Finanzierung selbst bei instabilen Märkten ermöglicht. Auf Basis dieser breiten Diversifikation
und dank unserer zentral gesteuerten Liquiditätsbewirtschaftung können wir eine Strategie verfolgen, die auf die Finanzierung
der Geschäftsaktivitäten zu tiefstmöglichen Kosten ausgerichtet ist.
In diesem Zusammenhang ist das starke inländische Privat- und Firmenkundengeschäft von UBS eine sehr wertvolle, kosteneffiziente
und verlässliche Finanzierungsquelle. Ausserdem können wir durch unsere Finanzierungsprogramme in Europa, den USA und Asien
zur einfacheren Emission von kurz-, mittel- und langfristigen Wertschriften einerseits unseren Kunden spezialisierte Anlagen
anbieten und andererseits weltweit effizient von institutionellen und privaten Investoren Mittel aufnehmen. So wird die Abhängigkeit
von einer einzelnen Finanzierungsquelle wirksam verringert.
Wir planen unsere mittel- und langfristigen Finanzierungsaktivitäten, indem wir ein Finanzierungsprofil der Bilanz erstellen,
das die effektive Laufzeit der Vermögenswerte und den Betrag der fällig werdenden und zu ersetzenden Verbindlichkeiten berücksichtigt.
In die Berechnungen fliesst ferner mit ein, inwieweit wir unsere laufenden Geschäftsaktivitäten auch in Zeiten schwieriger
Marktverhältnisse weiter finanzieren können.
Um eine konstant gut ausgewogene und diversifizierte Struktur der Passiven zu gewährleisten, überprüft Treasury die Liquiditätssituation
von UBS regelmässig und informiert die Konzernleitung vierteljährlich über die Ergebnisse. Die Analyse basiert auf zwei wichtigen
Instrumenten: «Cash Capital» und «Finanzierung auf besicherter Basis». In Ergänzung dazu beurteilt UBS regelmässig die Konzentrationsrisiken
in ihren wichtigsten Finanzierungsportfolios.
«Cash Capital» bezeichnet den Wert, um den die langfristige Liquidität die Gesamtheit der illiquiden Aktiven übersteigt. Die
Begriffe «langfristig» und «illiquid» beziehen sich auf einen Zeithorizont von einem Jahr.
Das Konzept der Finanzierung auf besicherter Basis stellt sicher, dass kurzfristig unbesicherte (Wholesale-)Mittel nur in
frei handelbare («unbelastete») Vermögenswerte investiert werden. Als Vorsorgemassnahme hält UBS ein Minimum an unbelasteten
Vermögenswerten und Barmitteln, deren Wert die ausstehenden kurzfristig unbesicherten (Wholesale-)Mittel übersteigt. Die bei
der Bewertung des Überschusses angewandten Abschläge sind höher als bei der Cash-Capital-Analyse, denn das Konzept der Finanzierung
auf besicherter Basis ist primär bei einem Stressszenario relevant. Bei diesem wird angenommen, dass UBS der Zugang zu Wholesale-Märkten
für die unbesicherte Finanzierung während eines ganzen Jahres verschlossen bleibt.
UBS nutzt zwar oft Strukturen zur Verbriefung von Vermögenswerten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten,
die sie Firmenkunden gewährt hat, sowie mit Hypotheken für Privatkunden. Solche Strukturen dienen aber in erster Linie der
Bewirtschaftung des Kreditrisikos und nicht Finanzierungszwecken. Sie zählen nicht zu den Hauptfinanzierungsquellen von UBS,
sodass die Liquidität der Bank kaum beeinträchtigt würde, wenn solche Verbriefungstransaktionen an den Kapitalmärkten nicht
mehr durchführbar wären. UBS ist keine langfristigen Verpflichtungen für den Kauf verbriefter Vermögenswerte eingegangen.
Die vorangehenden Grafiken zeigen die besicherten und unbesicherten Refinanzierungsmittel der Bank am 31. Dezember 2006,
aufgegliedert nach Produktkategorien und Währungen. UBS verfügt über eine solide Finanzierung auf besicherter Basis, mit
der sie schwierigen Marktbedingungen, in denen die Beschaffung unbesicherter Refinanzierungsmittel vorübergehend eingeschränkt
sein könnte, besser trotzen kann. Von der gesamten Refinanzierung der Bank wurden 35% auf besicherter und 65% auf unbesicherter
Basis getätigt. Die unbesicherten Refinanzierungsmittel sind breit diversifiziert: 16% der gesamten Refinanzierung stammen
aus Spar- und Sichteinlagen, 13% aus langfristigen Verbindlichkeiten, 13% aus Festgeldern, 12% aus kurzfristigen Interbankausleihungen,
7% aus Geldmarktpapieren und 4% aus Treuhandanlagen. Die ursprüngliche Währung des Grossteils der Refinanzierungsmittel ist
der US-Dollar, an zweiter und dritter Stelle stehen der Schweizer Franken und der Euro, was ungefähr der Währungsaufgliederung
der Aktiven entspricht. Rund 16% der Refinanzierungsmittel lauten auf andere Währungen (hauptsächlich britisches Pfund und
japanischer Yen). UBS stützt sich nicht auf den Kauf von verbindlichen Kreditzusagen von Drittbanken ab, sondern wählt ihre
Finanzierungsquellen so, dass sie im Notfall in der Lage ist, mittels Hinterlegung erstklassiger Sicherheiten Mittel auf besicherter
Basis zu beschaffen.
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