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VIEs, für die UBS Meistbegünstigte ist | ||||
Mio. CHF Art, Zweck und Tätigkeit der VIEs | Total Aktiven | Konsolidierte, als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten der VIEs hinterlegte Aktiven Klassifizierung | Betrag | |
Verbriefungen | 1 085 | Forderungen aus Kundenausleihungen, Staats- und Unternehmens-anleihen | 1 085 | |
Anlagefondsprodukte | 3 898 | Anlagefonds | 3 898 | |
Von UBS verwaltete Anlagefonds | 1 027 | Anleihen, Aktien | 984 | |
Passiver Finanzintermediär bei einer Derivattransaktion | 1 260 | Forderungen aus Kundenausleihungen, Unternehmensanleihen | 1 260 | |
Trust-Vehikel für Anteilsvergütungen an UBS-Mitarbeiter | 1 829 | UBS-Aktien und Derivate auf UBS-Aktien | 1 829 | |
Private-Equity-Anlagen | 397 | Private-Equity-Anlagen | 272 | |
Übrige Strukturen | 1 600 | Aktien, Derivate, Anlagefonds | 615 | |
Total 31.12.06 | 11 096 | 9 943 | ||
Einheiten, die nach US GAAP nicht konsolidiert werden
In gewissen Fällen wird eine nach IFRS konsolidierte Geschäftseinheit gemäss FIN 46R nicht konsolidiert. UBS konsolidiert nach IFRS mehrere Einheiten, die Preferred Securities in Höhe von 4,5 Milliarden Franken ausgegeben haben. Nach US GAAP werden diese nicht konsolidiert. Nach IFRS sind Preferred Securities von Dritten gehaltene Eigenkapitalinstrumente, die als Minderheitsanteile behandelt werden. Auch die Dividendenzahlungen werden unter den Minderheitsanteilen ausgewiesen. Die von UBS ausgegebenen, von diesen Einheiten gehaltenen Schuldtitel und die entsprechenden Zinsbeträge werden bei der Konsolidierung eliminiert. Nach US GAAP werden diese Einheiten nicht konsolidiert; die von UBS ausgegebenen Schuldtitel werden in der UBS-Konzernrechnung als Verpflichtungen ausgewiesen und die Zinszahlungen unter Zinsaufwand erfasst.
VIEs, an denen UBS einen wesentlichen «Variable Interest» besitzt
VIEs, an denen UBS einen wesentlichen «Variable Interest» besitzt, die sie aber nicht konsolidiert, werden vor allem zu Verbriefungszwecken oder als Anlagefondsprodukte genutzt, einschliesslich von UBS verwalteter Fonds.
UBS hat den Bestand ihrer möglichen Beteiligungen an VIEs Dritter überprüft. Die Gesamtaktiven der dabei ermittelten VIEs, an denen UBS einen wesentlichen «Variable Interest» besitzt, belaufen sich auf rund 4,6 Milliarden Franken. Das aus diesen VIEs resultierende maximale Verlustrisiko für UBS beträgt etwa 2,4 Milliarden Franken. Angaben dazu sind in der unten stehenden Tabelle enthalten.
VIEs, an denen UBS einen wesentlichen «Variable Interest» besitzt | ||||
Mio. CHF Art, Zweck und Tätigkeit der VIEs | Total Aktiven | Art der Beteiligung | Maximales Verlustrisiko | |
Verbriefungen | 61 | UBS hält Vorteilsrechte | 0 | |
Anlagefondsprodukte | 5 707 | UBS hält Notes oder Anteile | 1 975 | |
Von UBS verwaltete Anlagefonds | 23 870 | UBS fungiert als Investment Manager | 17 772 | |
Kreditabsicherungsvehikel | 1 200 | SPE zur Kreditabsicherung (UBS verkauft Kreditrisiko aus Portfolios an Investoren) | 894 | |
Übrige Strukturen | 1 181 | UBS ist Swap-Gegenpartei | 301 | |
Total 31.12.06 | 32 019 | 20 942 | ||
VIEs Dritter, nicht anderweitig klassifiziert
Gemäss FIN 46R muss UBS die Notwendigkeit einer Konsolidierung für sämtliche VIEs prüfen, auch für solche, die sie nicht selbst gegründet hat, an denen sie aber als Drittpartei «Variable Interests» besitzt – sei dies nun über direkte oder indirekte Investitionen oder über Derivattransaktionen.
UBS hat festgestellt, dass sie «Variable Interests» an 81 VIEs Dritter besitzt, für die sie unter Umständen als Meistbegünstigte gelten könnte. Die für die Bestimmung des VIE-Status oder die für die Konsolidierung erforderlichen Informationen sind für UBS von diesen Dritten jedoch nicht erhältlich. Zusätzliche Angaben zu diesen VIEs sind in der unten stehenden Tabelle enthalten.
Nicht von UBS gegründete VIEs – von Dritten nicht erhältliche, den VIE-Status bestimmende Informationen | |||||
Mio. CHF Art, Zweck und Tätigkeit der VIEs | Total Aktiven | Art der Beteiligung | Erfolg aus VIE-Beteiligung in der aktuellen Periode | Maximales Verlustrisiko | |
Anlagefondsprodukte | 5 204 | UBS ist Swap-Gegenpartei | 441 | 4 483 | |
Total 31.12.06 | 5 204 | 441 | 4 483 | ||
UBS verbucht eine Verbriefung von finanziellen Vermögenswerten, wenn die Übertragung der finanziellen Vermögenswerte auf die Special Purpose Entity die buchhalterischen Kriterien für die Verbuchung als Verkauf erfüllt. Dabei handelt es sich um folgende Kriterien: 1) die Vermögenswerte sind von den Gläubigern von UBS rechtlich getrennt; 2) die Einheit kann die finanziellen Vermögenswerte verpfänden oder tauschen, oder – im Falle einer Qualifying Special Purpose Entity – ihre Investoren können ihre Eigentumsrechte verpfänden oder tauschen; und 3) weder behält UBS über die übertragenen Vermögenswerte eine effektive Kontrolle durch eine Vereinbarung zum Rückkauf der Vermögenswerte vor deren Fälligkeit noch kann sie vom Inhaber einseitig die Rückgabe der Vermögenswerte verlangen.
UBS verbriefte während der am 31. Dezember 2006, 31. Dezember 2005 und 31. Dezember 2004 endenden Geschäftsjahre Wohnbauhypotheken und Geschäftshypotheken sowie andere finanzielle Vermögenswerte und fungierte dabei als Lead- oder Co-Manager. An den verbrieften Wertschriften ist UBS überwiegend nur insofern temporär weiter beteiligt, als einzelne Anteile nicht verkauft wurden. Alle Beträge werden auf Basis von US GAAP ausgewiesen. Vorjahresergebnisse wurden angepasst, um der aktuellen Darstellungsform Rechnung zu tragen.
Der Verkaufserlös belief sich zum Zeitpunkt der Verbriefung auf:
Verkaufserlös | |||
Mrd. CHF | 31.12.06 | 31.12.05 | 31.12.04 |
Verbriefung von Wohnbauhypotheken | 38 | 58 | 91 |
Verbriefung von Geschäftshypotheken | 6 | 5 | 3 |
Verbriefung von anderen finanziellen Vermögenswerten | 18 | 9 | 9 |
Die entsprechenden Gewinne/(Verluste) vor Steuern, einschliesslich unrealisierter Gewinne/(Verluste) aus nicht verkauften Anteilen, beliefen sich zum Zeitpunkt der Verbriefung auf:
Realisierte Gewinne / (Verluste) vor Steuern | |||
Mio. CHF | 31.12.06 | 31.12.05 | 31.12.04 |
Verbriefung von Wohnbauhypotheken | 128 | 102 | 197 |
Verbriefung von Geschäftshypotheken | 143 | 125 | 141 |
Verbriefung von anderen finanziellen Vermögenswerten | (49) | 17 | 21 |
Am 31. Dezember 2006 und am 31. Dezember 2005 behielt UBS 3,5 Milliarden Franken respektive 1,7 Milliarden Franken an verbrieften Wohnbauhypotheken ein, die von der Government National Mortgage Association (GNMA), der Federal National Mortgage Association (FNMA) und der Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) gedeckt sind. Zurückbehaltene Anteile von als Investment-Grade eingestuften Wertschriften ausserhalb der Sparte Wohnbauhypotheken sowie im andere Asset-Backed-Securities beliefen sich am 31. Dezember 2006 auf 1618 Millionen Franken und am 31. Dezember 2005 auf 713 Millionen Franken. Der Fair Value von zurückbehaltenen, als Investment-Grade eingestuften Anteilen wird grundsätzlich mittels verfügbarer Marktpreise bestimmt. Zurückbehaltene Anteile von Wertschriften, die als Nicht-Investment-Grade eingestuft sind, waren per 31. Dezember 2006 und per 31. Dezember 2005 unwesentlich.
Nach der Übernahme eines zusätzlichen Anteils von 20% an Motor-Columbus besass UBS eine Mehrheitsbeteiligung an diesem Unternehmen. Motor-Columbus ist eine Schweizer Holdinggesellschaft, deren wesentlichster Vermögenswert eine Beteiligung von 59,3% an der Atel ist, einem europäischen Stromversorger mit Sitz in der Schweiz. Folglich hat UBS Motor-Columbus ab dem 1. Juli 2004 konsolidiert. Nach ihrem Verkauf am 23. März 2006 wird die Beteiligung an Motor-Columbus in der Erfolgsrechnung der Jahre 2006, 2005 und 2004 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen (siehe Anmerkung 38 – Aufgegebene Geschäftsbereiche). Ferner hat UBS aufgrund der Einführung von IAS 27 – Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS (siehe Anmerkung 1b) rückwirkend ab dem 1. Januar 2003 bestimmte Private-Equity-Anlagen konsolidiert. Die folgenden Tabellen enthalten die Informationen, die gemäss der SEC-Regelung S-X für Handels- und Industrieunternehmen verlangt werden, inklusive einer zusammengefassten Erfolgsrechnung und bestimmter weiterer Angaben zur Bilanz.
Für das Geschäftsjahr endend am oder per | |||
Mio. CHF | 31.12.06 | 31.12.05 | 31.12.04 |
Geschäftsertrag | |||
Nettoumsatz | 693 | 675 | 640 |
Geschäftsaufwand | |||
Kosten der verkauften Produkte und Dienstleistungen | 469 | 457 | 425 |
Marketingaufwand | 52 | 61 | 64 |
Sachaufwand | 135 | 124 | 111 |
Abschreibungen auf Goodwill | 0 | 0 | 27 |
Abschreibungen auf andere immaterielle Anlagen | 5 | 4 | 2 |
Übriger Geschäftsaufwand | 55 | 105 | 66 |
Total Geschäftsaufwand | 716 | 751 | 695 |
Betriebsergebnis | (23) | (76) | (55) |
Nicht betrieblicher Erfolg | |||
Zinsertrag | 0 | 5 | 37 |
Zinsaufwand | (44) | (54) | (101) |
Übriger nicht betrieblicher Erfolg, netto | 334 | 585 | 334 |
Nicht betriebliches Ergebnis | 290 | 536 | 270 |
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 267 | 460 | 215 |
Steueraufwand | 35 | 175 | 51 |
Anteil am Erfolg assoziierter Gesellschaften nach Steuern | 11 | 25 | 5 |
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 243 | 310 | 169 |
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 865 | 409 | 284 |
Ergebnis | 1 108 | 719 | 453 |
Den Minderheitsanteilen zurechenbares Ergebnis | 104 | 207 | 93 |
Den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis | 1 004 | 512 | 360 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, brutto | 103 | 2 068 | |
Wertberichtigungen für gefährdete Forderungen | (7) | (62) | |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto | 96 | 2 006 | |
Im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit stellt UBS im Zusammenhang mit zahlreichen Transaktionen für Gegenparteien Zusicherungen, Garantien und Haftungsfreistellungen aus. Diese stellen im Allgemeinen eine Ergänzung zum Geschäftszweck des Vertrags dar, in den sie eingebettet sind. Haftungsfreistellungen sind in der Regel Standardvertragsklauseln im Zusammenhang mit der eigenen vertraglichen Leistung des Konzerns und werden dann eingegangen, wenn eine Beurteilung zeigt, dass das Verlustrisiko gering ist. Haftungsfreistellungen können auch zum Schutz der Gegenpartei im Falle zusätzlicher Steuerbelastungen dienen, die entweder durch Änderungen oder durch eine nachteilige Auslegung der geltenden Steuergesetze entstehen. Mit diesen Klauseln soll gewährleistet werden, dass die Vertragsbedingungen von Anfang an erfüllt werden.
UBS stellt Zusicherungen und Garantien vor allem bei der Verbriefung von Vermögenswerten aus. Dabei gibt UBS im Allgemeinen ihre Zusicherung, dass bestimmte verbriefte Vermögenswerte spezifische Anforderungen erfüllen, z. B. hinsichtlich der Dokumentation. UBS kann dazu aufgefordert werden, die Vermögenswerte zurückzukaufen und/oder den Käufer des Vermögenswerts für allfällige Verluste aus der Nichteinhaltung einer solchen Zusicherung oder Erklärung schadlos zu halten. In der Regel entspricht der Maximalbetrag künftiger Zahlungen, zu denen der Konzern im Rahmen einer solchen Zusicherung und/oder Haftungsfreistellung verpflichtet wäre, dem aktuellen Wert der Vermögenswerte, die von solchen SPEs zu Verbriefungszwecken per 31. Dezember 2006 gehalten wurden, zuzüglich allfälliger aufgelaufener, nicht bezahlter Zinsen für diese Vermögenswerte sowie bestimmter Aufwendungen. Der potenzielle Verlust, der UBS aus solchen Zusicherungen und/oder Haftungsfreistellungen entstehen kann, wird durch eine Sorgfaltsprüfung relativiert. UBS führt diese Prüfung durch, um sicherzustellen, dass die Vermögenswerte die in den Zusicherungen und Garantien enthaltenen Anforderungen erfüllen. UBS wird für solche Zusicherungen und Garantien nicht entschädigt. Es ist überdies nicht möglich, deren Fair Value zu bestimmen, da nur sehr selten, wenn überhaupt, eine Zahlung nötig wird. Historisch gesehen waren die Verluste im Zusammenhang mit solchen Zusicherungen und/oder Haftungsfreistellungen unwesentlich. Das Risiko eines wesentlichen Verlusts wird von der Geschäftsführung als gering eingeschätzt. Die Bilanzen vom 31. Dezember 2006 bzw. 31. Dezember 2005 enthielten keine Verpflichtungen aus solchen Zusicherungen, Garantien und Haftungsfreistellungen.
Alle in Anmerkung 42.5 aufgeführten Beträge wurden nach US GAAP ermittelt. Die erforderliche zusätzliche Vorsorgemindestverpflichtung belief sich per 31. Dezember 2006 auf 1 290 Millionen Franken, per 31. Dezember 2005 auf 1 252 Millionen Franken und per 31. Dezember 2004 auf 1 125 Millionen Franken.
Kumulierte Auswirkungen der Erstanwendung von SFAS 158 | ||||
Die Einführung von SFAS 158 – Employers' Accounting for Defined Benefit Pension and other Postretirement Plans (weitere Informationen in Anmerkung 41.2) hat auf einzelne Positionen der Jahresrechnung per 31. Dezember 2006 folgende zusätzliche Auswirkungen: | ||||
31.12.06 | ||||
Mio. CHF | Vor der Anwendung von SFAS 158 | Anpassung | Nach der Anwendung von SFAS 158 | |
Übrige Aktiven | 86 008 | (1 981) | 84 027 | |
Total Aktiven | 86 008 | (1 981) | 84 027 | |
Übrige Passiven | ||||