UBS AG
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Geschäftsberichte 2006  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Einleitung
Präsentation der Finanzinformationen
UBS
Finanzdienstleistungs-geschäft
Industriebeteiligungen
Bilanz und Mittelflussrechnung
Standards und Grundsätze der Rechnungslegung
Konzernrechnung
Anhang zur Konzernrechnung
UBS AG (Stammhaus)
Zusätzliche Offenlegung nach Richtlinien der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
 

Anmerkung 23 Derivative Finanzinstrumente und Hedge Accounting
Anmerkung 23  Derivative Finanzinstrumente und Hedge Accounting

Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem anderen Finanzinstrument, einem Index oder einer anderen Variablen (dem sogenannten Basiswert) abhängt. Beim Basiswert handelt es sich in der Regel um einen Aktien- oder Anleihenkurs, Waren- oder Rohstoffpreis, Indexwert, Wechselkurs oder Zinssatz.

Bei den meisten Derivaten werden Nominalbetrag, Laufzeit und Preis jeweils individuell zwischen UBS und ihren Gegenparteien – andere professionelle Anleger oder Kunden – ausgehandelt (OTC-Derivate).

Die restlichen derivativen Instrumente weisen standardisierte Nominalbeträge und Erfüllungstermine auf und werden an organisierten Märkten gekauft und verkauft (börsengehandelte Derivate).

Der Nominalbetrag ist im Allgemeinen das dem Derivat zugrunde liegende Kontraktvolumen. Er dient als Basis für die Messung der Wertveränderung des Derivats und als Indikator für das von der Bank gehandelte Geschäftsvolumen, wobei er jedoch nichts über die damit verbundenen Risiken aussagt.

Derivate werden in der Bilanz zum Fair Value als positive Wiederbeschaffungswerte (Aktiven) oder negative Wiederbeschaffungswerte (Passiven) ausgewiesen. Die positiven Wiederbeschaffungswerte entsprechen den Kosten, die der Bank für den Ersatz aller Transaktionen mit einem Fair Value zugunsten der Bank entstehen würden, falls alle relevanten Gegenparteien gleichzeitig zahlungsunfähig würden und die Transaktionen unmittelbar ersetzt werden könnten. Die negativen Wiederbeschaffungswerte entsprechen den Kosten, die den Gegenparteien der Bank für den Ersatz aller Transaktionen mit einem Fair Value zugunsten der Gegenpartei entstehen würden, falls UBS ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen könnte. Positive und negative Wiederbeschaffungswerte für unterschiedliche Transaktionen werden nur miteinander verrechnet, wenn die Transaktionen mit derselben Gegenpartei erfolgen und die Zahlungen netto abgewickelt werden. Veränderungen der Wiederbeschaffungswerte von Derivaten werden erfolgswirksam verbucht, ausser das Derivat erfüllt die Voraussetzungen für bestimmte Hedge Accounting Beziehungen (siehe Anmerkung 1a14) – Derivative Finanzinstrumente und Sicherungszusammenhänge.

Arten von Derivaten

UBS verwendet die folgenden Derivate sowohl für Handels- als auch für Absicherungszwecke:

Terminkontrakte und Futures sind vertragliche Verpflichtungen, ein Finanzinstrument oder Waren / Rohstoffe an ei­nem zukünftigen Datum und zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Terminkontrakte sind massgeschneiderte Vereinbarungen, welche zwischen Parteien ausserbörslich (OTC) abgewickelt werden. Futures hingegen sind standardisierte Kontrakte, die an regulierten Börsen abgeschlossen werden.

Swaps sind Transaktionen, bei denen zwei Parteien Cashflows auf einem bestimmten Nominalbetrag für eine im ­Voraus festgelegte Dauer untereinander austauschen. Swaps werden üblicherweise ausserbörslich gehandelt. Die wichtigsten Arten von Swap-Transaktionen, welche UBS ­abwickelt, sind nachfolgend aufgeführt:

– Zinsswaps beinhalten im Allgemeinen den vertraglichen Austausch von festen und variablen Zinszahlungen in derselben Währung, welche auf einem Nominalbetrag und einem Referenzzinssatz, z.B. dem LIBOR, basieren.

– Währungsswaps beinhalten den Austausch von Zinszahlungen basierend auf Basisbeträgen in zwei unterschiedlichen Währungen und Referenzzinssätzen sowie im Allgemeinen auch den Austausch der Kapitalbeträge zu Beginn und/oder am Ende der vertraglich festgelegten Laufzeit.

– Credit Default Swaps (CDS) stellen die gängigsten Kreditderivate dar. Bei CDS leistet die Sicherung kaufende Partei eine oder mehrere Zahlungen an die Sicherung verkaufende Partei. Im Gegenzug entschädigt der Verkäufer den Käufer, falls ein vertraglich definiertes Kreditereignis im Zusammenhang mit einer Drittpartei eintritt. Die Erfüllung im Anschluss an ein Kreditereignis kann in bar oder als Barbetrag im Austausch gegen physische Lieferung einer oder mehrerer Verpflichtungen der Krediteinheit des Referenzschuldners erfolgen. Diese Verpflichtung wird vertraglich definiert und unabhängig davon erbracht, ob der Käufer tatsächlich einen Verlust erlitten hat oder nicht. Der Vertrag ist nach einem Kreditereignis und der Erfüllung beendet.

– Der Käufer eines Total Rate of Return Swap partizipiert an allen Cashflows, wirtschaftlichen Gewinnen und Risiken eines zugrunde liegenden Vermögenswerts, ohne diesen wirklich zu besitzen. Im Gegenzug leistet er dem Verkäufer mehrere Zahlungen, die oft auf einem Referenzzinssatz (z.B. LIBOR) basieren. Der Verkäufer des Total Rate of Return Swap befindet sich in der entsprechend umgekehrten Situation.

– Optionen sind vertragliche Vereinbarungen, bei denen der Verkäufer (Schreiber) dem Käufer in der Regel das Recht einräumt (ohne Verpflichtung), bis zu beziehungsweise an einem bestimmten Datum eine bestimmte Menge eines Finanzinstruments oder einer Ware/eines Rohstoffs zu einem im Voraus festgelegten Preis entweder zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Der Käufer bezahlt dem Verkäufer für dieses Recht eine Prämie. Es gibt jedoch auch Optionen mit einer komplexeren Zahlungsstruktur. Optionen können ausserbörslich oder an regulierten Börsen gehandelt werden. Solche vertraglichen Vereinbarungen können auch als Warrants ausgestaltet sein.

Zu Handelszwecken eingesetzte Derivate

Der grösste Teil der Derivattransaktionen der Bank steht im Zusammenhang mit Verkaufs- und Handelsaktivitäten. Im Rahmen der Verkaufsaktivitäten werden derivative Produkte strukturiert und vermarktet, mit denen die Kunden bestehende oder erwartete Risiken eingehen, transferieren, modifizieren oder reduzieren können. Der Handel umfasst Market-Making- und Arbitrage-Aktivitäten sowie das Eingehen von Positionen. Beim Market Making werden Geld- und Briefkurse an andere Marktteilnehmer mit dem Ziel gestellt, aufgrund von Margen und Volumen Erträge zu erwirtschaften. Das Eingehen von Positionen ist bei der Bewirtschaftung von Marktrisikopositionen von Bedeutung – es sollen dabei vorteilhafte Entwicklungen von Preisen, Zinsen oder Indizes genutzt werden. Bei Arbitrage-Aktivitäten wird versucht, für ein bestimmtes Produkt Preisunterschiede zwischen verschiedenen Handelsplätzen zu ermitteln, um daraus Gewinne zu erzielen.

Zu Absicherungszwecken eingesetzte Derivate

UBS setzt Derivattransaktionen ein, um Vermögenswerte, Verpflichtungen, vorgesehene Transaktionen, Cashflows und Kreditrisiken abzusichern. Die Absicherungstransaktionen werden je nach Art des abgesicherten Instruments unterschiedlich verbucht. Entscheidend ist dabei auch, ob die Transaktion die rechnungslegungstechnischen Anforderungen an ein Absicherungsgeschäft erfüllt.

Derivattransaktionen können sich als Sicherungsgeschäfte für Rechnungslegungszwecke qualifizieren. Diese derivativen Transaktionen werden in den folgenden Abschnitten näher vorgestellt. Die Rechnungslegungsgrundsätze der Bank für als Absicherungsinstrumente bezeichnete und verbuchte Derivate werden in Anmerkung 1a14) – Derivative Finanzinstrumente und Sicherungszusammenhänge erläutert. Dort werden auch Begriffe erklärt, die in den folgenden Abschnitten vorkommen.

So werden die wirtschaftlichen Ausfallrisiken auf dem Kreditportfolio und den Handelsprodukten mit CDS abgesichert. Bei solchen Positionen kann UBS aber kein Hedge Accounting anwenden.

Seit dem vierten Quartal 2005 geht UBS zur wirtschaftlichen Absicherung des Zinsrisikos aus dem Tagesgeschäft auch Zinsswaps ein. Dabei wird jedoch kein Hedge Accounting angewandt. Die Veränderung des Fair Value solcher Zinsswaps wird im Erfolg Handelsgeschäft ausgewiesen. Es werden ausschliesslich kurz- und mittelfristige Swaps eingesetzt, um die Ertragsvolatilität zu begrenzen. Für längerfristige Swaps wird nach wie vor die weiter unten erläuterte Cashflow-Hedge-Methode angewandt.

Fair Value Hedges

Die Fair Value Hedges der Bank bestehen hauptsächlich aus Zinsswaps, die festverzinsliche Instrumente gegen Fair-Value-Veränderungen aufgrund von Marktzinsänderungen schützen. Für das am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahr wies UBS einen Nettoverlust von 18 Millionen Franken, für 2005 einen Nettoverlust von 22 Millionen Franken und für 2004 einen Nettogewinn von 22 Millionen Franken aus, der dem ineffektiven Anteil, wie in Anmerkung 1a14) definiert, der Fair Value Hedges entspricht. Per 31. Dezember 2006 belief sich der Fair Value der als Fair Value Hedges bezeichneten ausstehenden Derivate auf einen positiven Wiederbeschaffungswert von netto 222 Millionen Franken (per 31. Dezember 2005: 380 Millionen Franken).

Zudem wendet der Konzern durch die Ausgabe von Währungsderivaten für einen bestimmten Teil von zur Veräusserung verfügbaren Beteiligungsinstrumenten zum Zweck der Währungsabsicherung Fair Value Hedge Accounting an. Für das am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahr resultierte für den Konzern aus ineffektiven Absicherungen ein Nettogewinn von 5 Millionen Franken. Der Zeitwert von Währungsderivaten ist von der Beurteilung der Wirksamkeit des Absicherungsgeschäfts ausgeschlossen. Per 31. Dezember 2006 belief sich der Fair Value der als Fair Value Hedges bezeichneten ausstehenden Währungsderivate auf einen positiven Wiederbeschaffungswert von netto 1 Millionen Franken.

Fair Value Hedge von Zinsrisiken auf Portfolioebene

UBS wendet seit September 2005 Fair Value Hedge Accounting von Zinsrisiken auf Portfolioebene an. Für das am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahr wies UBS einen Nettoverlust von 8 Millionen Franken und für 2005 einen Nettoverlust von 22 Millionen Franken aus, der dem ineffektiven Anteil der Fair Value Hedges entspricht. Die Fair-Value-Veränderung der abgesicherten Geschäfte wird bilanziell getrennt von den abgesicherten Geschäften ausgewiesen. Der Fair Value der nach dieser Methode verbuchten Absicherungsderivate belief sich per 31. Dezember 2006 auf einen positiven Wiederbeschaffungswert von netto 8 Millionen Franken. Am 31. Dezember 2005 standen keine Derivate in bilanziellen Sicherungszusammenhängen nach dieser Methode, weil alle Absicherungstransaktionen ineffektiv waren und die bilanziellen Sicherungsbeziehungen Ende Dezember 2005 aufgelöst wurden.

Cashflow-Absicherungen von vorgesehenen Transaktionen

UBS ist Schwankungen der künftigen Zins-Cashflows auf Nichthandelsbeständen ausgesetzt, die variabel verzinst oder voraussichtlich refinanziert, respektive wiederangelegt, werden. Der Betrag und der Zeitpunkt der künftigen Cashflows aus Zins- und Kapitalzahlungen werden für alle Vermögenswerte und Verpflichtungen eines Portfolios prognostiziert, wobei die vertraglichen Bedingungen der Instrumente und andere relevante Faktoren wie die geschätzten Vorauszahlungen und Zahlungsausfälle berücksichtigt werden. Der Gesamtbetrag der geschätzten Zins- und Kapitalzahlungen aller Portfolios über die Zeit bildet die Grundlage für die Bestimmung des nicht mit dem Handelsgeschäft verbundenen Zinssatzrisikos der Bank, das mittels Zinsswaps mit einer Laufzeit von maximal 22 Jahren abgesichert wird.

Nachfolgend sind die antizipierten Kapital-Cashflows per 31. Dezember 2006 aufgeführt, welche die Basis für die zu erwartenden Zins-Cashflows bilden.

Antizipierter Cashflow

Mrd. CHF

< 1 Jahr

1–3 Jahre

3–5 Jahre

5–10 Jahre

über 10 Jahre

Mittelzuflüsse (Vermögenswerte)

228

420

294

267

7

Mittelabflüsse (Verpflichtungen)

88

156

109

151

41

Mittelflüsse, netto

140

264

185

116

(34)

Gewinne und Verluste auf den effektiven Teilen von Derivaten, die als Cashflow Hedges für vorgesehene Transaktionen gelten, werden zunächst als Nettobetrag in das Eigenkapital gebucht und dann in das Ergebnis der laufenden Periode umklassiert, wenn sich der vorgesehene Mittelfluss auf die Erfolgsrechnung auswirkt. Gewinne und Verluste auf den ineffektiven Teilen dieser Derivate werden direkt in der Erfolgsrechnung verbucht. 2006 resultierte aus ineffektiven Absicherungen ein Verlust von 36 Millionen Franken, 2005 ein Gewinn von 35 Millionen Franken und 2004 ein Gewinn von 13 Millionen Franken.

Per 31. Dezember 2006 entsprach der Fair Value der als Cashflow Hedges für vorgesehene Transaktionen bezeichneten ausstehenden Derivate einem negativen Wiederbeschaffungswert von netto 462 Millionen Franken und per 2005 einem negativen Wiederbeschaffungswert von netto 1124 Millionen Franken. 2006 und 2005 wurden auf Schweizer Franken lautende Zinsswaps zu Absicherungszwecken mit einem positiven Wiederbeschaffungswert von 0 Millionen Franken bzw. einem positiven Wiederbeschaffungswert von 80 Millionen Franken aufgelöst. Am Jahresende 2006 und 2005 war als Nettobetrag, der zunächst direkt in das Eigenkapital gebucht wurde, ein Gewinn von 214 Millionen Franken bzw. 346 Millionen Franken enthalten, der sich auf abgelaufene Swaps bezog. Dieser Betrag wird aus dem Eigenkapital ausgebucht, wenn die abgesicherten Cashflows Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung haben. Infolge der Aufhebung des Hedge Accountings wurde 2006 ein Nettogewinn von 132 Millionen Franken, 2005 ein Nettogewinn von 243 Millionen Franken und 2004 ein Nettogewinn von 304 Millionen Franken aus Netto nicht in der Erfolgsrechnung berücksichtigte realisierte Gewinne ins Ergebnis der laufenden Periode umklassiert. Diese Beträge wurden als Erfolg aus dem Zinsengeschäft erfasst.

Risiken derivativer Instrumente

Derivative Instrumente werden in vielen Handelsportfolios eingesetzt. Die Portfolios umfassen üblicherweise verschiedene Finanzinstrumente, nicht nur Derivate. Das Marktrisiko von Derivaten wird als integraler Teil des Marktrisikos dieser Portfolios bewirtschaftet und überwacht. Einzelheiten zum Risikomanagement von UBS für Marktrisiken sind in Anmerkung 29 – Risiken von Finanzinstrumenten, Abschnitt b) – Marktrisiko zu finden.

Derivative Transaktionen werden mit zahlreichen verschiedenen Gegenparteien abgewickelt, mit denen die UBS meist auch andere Geschäfte tätigt. Das Kreditrisiko von Derivaten wird im Rahmen des gesamten Kreditengagements des Konzerns gegenüber einer einzelnen Gegenpartei bewirtschaftet und überwacht. Einzelheiten zum Risikokontroll­ansatz der UBS für Kreditrisiken sind in Anmerkung 29 – ­Risiken von Finanzinstrumenten, Abschnitt c) – Kreditrisiko zu finden. Es ist zu beachten, dass die positiven Wiederbeschaffungswerte in der Bilanz einen bedeutenden Teil des gesamten Kreditrisikos der UBS darstellen. Die positiven Wiederbeschaffungswerte für eine einzelne Gegenpartei sind jedoch in den seltensten Fällen ein aussagekräftiger Indikator für das Kreditrisiko der Bank aus ihrem Derivatgeschäft mit dieser Gegenpartei. Zum einen können die Wiederbeschaffungswerte im Laufe der Zeit steigen (potenzielles künftiges Risiko), und zum anderen kann das Kreditrisiko durch Netting-Rahmenvereinbarungen mit der Gegenpartei und bilaterale Deckungsvereinbarungen verringert werden. Diese Faktoren werden sowohl bei der Risikomessung der Bank zur internen Kontrolle der Kreditrisiken als auch bei der Ermittlung der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Eigen­mittelunterlegung berücksichtigt. Die Tabelle enthält in Anmerkung 29, Abschnitt e) – Eigenmittelunterlegung aber unter Ausserbilanzrisiken auch Termin- und Swapkontrakte sowie gekaufte Optionen, die das zusätzliche potenzielle künftige Risiko aufzeigen. In Anmerkung 29 sind die Positionen Positive Wiederbeschaffungswerte von Derivaten unter Handelsprodukte (Tabelle in Abschnitt c) – Kreditrisiko) und Positive Wiederbeschaffungswerte unter Bilanzrisiken (Tabelle in Abschnitt e) – Eigenmittelunterlegung) die gleichen wie in dieser Anmerkung, denn sie spiegeln die im Insolvenzfall durch die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) bewilligten rechtlich durchsetzbaren Netting-Vereinbarungen wider. Solche Saldierungsabkommen reduzieren die Brutto-Wiederbeschaffungswerte, wie auf den nächsten beiden Seiten dargestellt, von beiden, positiven und negativen Wiederbeschaffungswerten, um 219 820 Millionen Franken zum 31. Dezember 2006 und um 252 192 Millionen Franken zum 31. Dezember 2005. Im Ergebnis beliefen sich die positiven Wiederbeschaffungswerte nach der Saldierung auf 108 625 Millionen Franken zum 31. Dezember 2006 und 81 590 Millionen Franken zum 31. Dezember 2005. Diese Zahlen weichen von den Zahlen in der Anmerkung 29 Teil e) ab, da sie die ganze UBS Gruppe abdecken, während die Angaben in der Anmerkung 29 nur diejenigen Gesellschaften abdeckt, die nach den Vorschriften über Eigenmittelunterlegung konsolidiert werden.

Per 31. Dezember 2006

Laufzeit

Total PW

Total NW

Total Kontraktvolumen in Mrd. CHF

Bis 3 Monate

3–12 Monate

1–5 Jahre

über 5 Jahre

Mio. CHF

PW 1

NW 2

PW

NW

PW

NW

PW

NW

Zinsinstrumente

Ausserbörslich gehandelt (OTC):

Terminkontrakte

1 001

764

172

177

38

34

1 211

975

1 848,0

Swaps

5 629

4 784

9 891

10 134

46 690

47 128

87 079

81 719

149 289

143 765

22 643,4

Optionen

273

308

127

440

2 252

3 563

13 529

15 148

16 181

19 459

1 432,5

Börsengehandelt: 3

Futures

2 904,4

Optionen

406

438

474

485

96

96

976

1 019

34,7

Total

7 309

6 294

10 664

11 236

49 076

50 821

100 608

96 867

167 657

165 218

28 863,0

Kreditinstrumente

Ausserbörslich gehandelt (OTC):

Credit Default Swaps

35

54

363

673

12 874

14 035

7 425

7 953

20 697

22 715

2 536,6

Total Rate of Return Swaps

54

63

100

74

583

1 606

4 284

3 512

5 021

5 255

103,0

Total

89

117

463

747

13 457

15 641

11 709

11 465

25 718

27 970

2 639,6

Devisen

Ausserbörslich gehandelt (OTC):

Terminkontrakte

4 565

4 322

1 765

1 968

827

531

17

103

7 174

6 924

784,0

Kombinierte Zins- / Währungsswaps

24 724

22 977

10 363

10 599

14 641

12 366

12 821

11 831

62 549

57 773

4 064,6

Optionen

2 877

2 624

2 987

3 042

828

1 041

51

49

6 743

6 756

1 276,2

Börsengehandelt: 3

Futures

20,8

Optionen

12

16

2

2

14

18

0,1

Total

32 178

29 939

15 117

15 611

16 296

13 938

12 889

11 983

76 480

71 471

6 145,7

Edelmetalle

Ausserbörslich gehandelt (OTC):

Terminkontrakte

348

339

573

355

757

371

37

48

1 715

1 113

25,6

Optionen

293

580

676

784

1 554

1 281

118

68

2 641

2 713

70,6

Börsengehandelt: 3

Futures

1,0

Optionen

333

400

427

381

1 050

1 087

1 810

1 868

23,9

Total

974

1 319

1 676

1 520

3 361

2 739

155

116

6 166

5 694

121,1

Beteiligungstitel / Indizes

Ausserbörslich gehandelt (OTC):

Terminkontrakte

1 179

1 464

386

1 217

506

8

14

103

2 085

2 792

107,8

Optionen

1 073

3 485

3 702

5 655

6 121

8 821

1 605

2 795

12 501

20 756

258,0

Börsengehandelt: 3

Futures

72,4