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Anmerkung 23 Derivative Finanzinstrumente und Hedge Accounting
Anmerkung 23 Derivative Finanzinstrumente und Hedge Accounting  Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem anderen Finanzinstrument, einem Index oder einer anderen Variablen
(dem sogenannten Basiswert) abhängt. Beim Basiswert handelt es sich in der Regel um einen Aktien- oder Anleihenkurs, Waren-
oder Rohstoffpreis, Indexwert, Wechselkurs oder Zinssatz.
Bei den meisten Derivaten werden Nominalbetrag, Laufzeit und Preis jeweils individuell zwischen UBS und ihren Gegenparteien
– andere professionelle Anleger oder Kunden – ausgehandelt (OTC-Derivate).
Die restlichen derivativen Instrumente weisen standardisierte Nominalbeträge und Erfüllungstermine auf und werden an organisierten
Märkten gekauft und verkauft (börsengehandelte Derivate).
Der Nominalbetrag ist im Allgemeinen das dem Derivat zugrunde liegende Kontraktvolumen. Er dient als Basis für die Messung
der Wertveränderung des Derivats und als Indikator für das von der Bank gehandelte Geschäftsvolumen, wobei er jedoch nichts
über die damit verbundenen Risiken aussagt.
Derivate werden in der Bilanz zum Fair Value als positive Wiederbeschaffungswerte (Aktiven) oder negative Wiederbeschaffungswerte
(Passiven) ausgewiesen. Die positiven Wiederbeschaffungswerte entsprechen den Kosten, die der Bank für den Ersatz aller Transaktionen
mit einem Fair Value zugunsten der Bank entstehen würden, falls alle relevanten Gegenparteien gleichzeitig zahlungsunfähig
würden und die Transaktionen unmittelbar ersetzt werden könnten. Die negativen Wiederbeschaffungswerte entsprechen den Kosten,
die den Gegenparteien der Bank für den Ersatz aller Transaktionen mit einem Fair Value zugunsten der Gegenpartei entstehen
würden, falls UBS ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen könnte. Positive und negative Wiederbeschaffungswerte für unterschiedliche
Transaktionen werden nur miteinander verrechnet, wenn die Transaktionen mit derselben Gegenpartei erfolgen und die Zahlungen
netto abgewickelt werden. Veränderungen der Wiederbeschaffungswerte von Derivaten werden erfolgswirksam verbucht, ausser das
Derivat erfüllt die Voraussetzungen für bestimmte Hedge Accounting Beziehungen (siehe Anmerkung 1a14) – Derivative Finanzinstrumente
und Sicherungszusammenhänge.
Arten von Derivaten
UBS verwendet die folgenden Derivate sowohl für Handels- als auch für Absicherungszwecke:
Terminkontrakte und Futures sind vertragliche Verpflichtungen, ein Finanzinstrument oder Waren / Rohstoffe an einem zukünftigen
Datum und zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Terminkontrakte sind massgeschneiderte Vereinbarungen,
welche zwischen Parteien ausserbörslich (OTC) abgewickelt werden. Futures hingegen sind standardisierte Kontrakte, die an
regulierten Börsen abgeschlossen werden.
Swaps sind Transaktionen, bei denen zwei Parteien Cashflows auf einem bestimmten Nominalbetrag für eine im Voraus festgelegte
Dauer untereinander austauschen. Swaps werden üblicherweise ausserbörslich gehandelt. Die wichtigsten Arten von Swap-Transaktionen,
welche UBS abwickelt, sind nachfolgend aufgeführt:
– Zinsswaps beinhalten im Allgemeinen den vertraglichen Austausch von festen und variablen Zinszahlungen in derselben Währung,
welche auf einem Nominalbetrag und einem Referenzzinssatz, z.B. dem LIBOR, basieren.
– Währungsswaps beinhalten den Austausch von Zinszahlungen basierend auf Basisbeträgen in zwei unterschiedlichen Währungen
und Referenzzinssätzen sowie im Allgemeinen auch den Austausch der Kapitalbeträge zu Beginn und/oder am Ende der vertraglich
festgelegten Laufzeit.
– Credit Default Swaps (CDS) stellen die gängigsten Kreditderivate dar. Bei CDS leistet die Sicherung kaufende Partei eine
oder mehrere Zahlungen an die Sicherung verkaufende Partei. Im Gegenzug entschädigt der Verkäufer den Käufer, falls ein vertraglich
definiertes Kreditereignis im Zusammenhang mit einer Drittpartei eintritt. Die Erfüllung im Anschluss an ein Kreditereignis
kann in bar oder als Barbetrag im Austausch gegen physische Lieferung einer oder mehrerer Verpflichtungen der Krediteinheit
des Referenzschuldners erfolgen. Diese Verpflichtung wird vertraglich definiert und unabhängig davon erbracht, ob der Käufer
tatsächlich einen Verlust erlitten hat oder nicht. Der Vertrag ist nach einem Kreditereignis und der Erfüllung beendet.
– Der Käufer eines Total Rate of Return Swap partizipiert an allen Cashflows, wirtschaftlichen Gewinnen und Risiken eines
zugrunde liegenden Vermögenswerts, ohne diesen wirklich zu besitzen. Im Gegenzug leistet er dem Verkäufer mehrere Zahlungen,
die oft auf einem Referenzzinssatz (z.B. LIBOR) basieren. Der Verkäufer des Total Rate of Return Swap befindet sich in der
entsprechend umgekehrten Situation.
– Optionen sind vertragliche Vereinbarungen, bei denen der Verkäufer (Schreiber) dem Käufer in der Regel das Recht einräumt
(ohne Verpflichtung), bis zu beziehungsweise an einem bestimmten Datum eine bestimmte Menge eines Finanzinstruments oder einer
Ware/eines Rohstoffs zu einem im Voraus festgelegten Preis entweder zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).
Der Käufer bezahlt dem Verkäufer für dieses Recht eine Prämie. Es gibt jedoch auch Optionen mit einer komplexeren Zahlungsstruktur.
Optionen können ausserbörslich oder an regulierten Börsen gehandelt werden. Solche vertraglichen Vereinbarungen können auch
als Warrants ausgestaltet sein.
Zu Handelszwecken eingesetzte Derivate
Der grösste Teil der Derivattransaktionen der Bank steht im Zusammenhang mit Verkaufs- und Handelsaktivitäten. Im Rahmen der
Verkaufsaktivitäten werden derivative Produkte strukturiert und vermarktet, mit denen die Kunden bestehende oder erwartete
Risiken eingehen, transferieren, modifizieren oder reduzieren können. Der Handel umfasst Market-Making- und Arbitrage-Aktivitäten
sowie das Eingehen von Positionen. Beim Market Making werden Geld- und Briefkurse an andere Marktteilnehmer mit dem Ziel gestellt,
aufgrund von Margen und Volumen Erträge zu erwirtschaften. Das Eingehen von Positionen ist bei der Bewirtschaftung von Marktrisikopositionen
von Bedeutung – es sollen dabei vorteilhafte Entwicklungen von Preisen, Zinsen oder Indizes genutzt werden. Bei Arbitrage-Aktivitäten
wird versucht, für ein bestimmtes Produkt Preisunterschiede zwischen verschiedenen Handelsplätzen zu ermitteln, um daraus
Gewinne zu erzielen.
Zu Absicherungszwecken eingesetzte Derivate
UBS setzt Derivattransaktionen ein, um Vermögenswerte, Verpflichtungen, vorgesehene Transaktionen, Cashflows und Kreditrisiken
abzusichern. Die Absicherungstransaktionen werden je nach Art des abgesicherten Instruments unterschiedlich verbucht. Entscheidend
ist dabei auch, ob die Transaktion die rechnungslegungstechnischen Anforderungen an ein Absicherungsgeschäft erfüllt.
Derivattransaktionen können sich als Sicherungsgeschäfte für Rechnungslegungszwecke qualifizieren. Diese derivativen Transaktionen
werden in den folgenden Abschnitten näher vorgestellt. Die Rechnungslegungsgrundsätze der Bank für als Absicherungsinstrumente
bezeichnete und verbuchte Derivate werden in Anmerkung 1a14) – Derivative Finanzinstrumente und Sicherungszusammenhänge erläutert.
Dort werden auch Begriffe erklärt, die in den folgenden Abschnitten vorkommen.
So werden die wirtschaftlichen Ausfallrisiken auf dem Kreditportfolio und den Handelsprodukten mit CDS abgesichert. Bei solchen
Positionen kann UBS aber kein Hedge Accounting anwenden.
Seit dem vierten Quartal 2005 geht UBS zur wirtschaftlichen Absicherung des Zinsrisikos aus dem Tagesgeschäft auch Zinsswaps
ein. Dabei wird jedoch kein Hedge Accounting angewandt. Die Veränderung des Fair Value solcher Zinsswaps wird im Erfolg Handelsgeschäft
ausgewiesen. Es werden ausschliesslich kurz- und mittelfristige Swaps eingesetzt, um die Ertragsvolatilität zu begrenzen.
Für längerfristige Swaps wird nach wie vor die weiter unten erläuterte Cashflow-Hedge-Methode angewandt.
Fair Value Hedges
Die Fair Value Hedges der Bank bestehen hauptsächlich aus Zinsswaps, die festverzinsliche Instrumente gegen Fair-Value-Veränderungen
aufgrund von Marktzinsänderungen schützen. Für das am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahr wies UBS einen Nettoverlust
von 18 Millionen Franken, für 2005 einen Nettoverlust von 22 Millionen Franken und für 2004 einen Nettogewinn von 22 Millionen
Franken aus, der dem ineffektiven Anteil, wie in Anmerkung 1a14) definiert, der Fair Value Hedges entspricht. Per 31. Dezember
2006 belief sich der Fair Value der als Fair Value Hedges bezeichneten ausstehenden Derivate auf einen positiven Wiederbeschaffungswert
von netto 222 Millionen Franken (per 31. Dezember 2005: 380 Millionen Franken).
Zudem wendet der Konzern durch die Ausgabe von Währungsderivaten für einen bestimmten Teil von zur Veräusserung verfügbaren
Beteiligungsinstrumenten zum Zweck der Währungsabsicherung Fair Value Hedge Accounting an. Für das am 31. Dezember 2006 endende
Geschäftsjahr resultierte für den Konzern aus ineffektiven Absicherungen ein Nettogewinn von 5 Millionen Franken. Der Zeitwert
von Währungsderivaten ist von der Beurteilung der Wirksamkeit des Absicherungsgeschäfts ausgeschlossen. Per 31. Dezember
2006 belief sich der Fair Value der als Fair Value Hedges bezeichneten ausstehenden Währungsderivate auf einen positiven Wiederbeschaffungswert
von netto 1 Millionen Franken.
Fair Value Hedge von Zinsrisiken auf Portfolioebene
UBS wendet seit September 2005 Fair Value Hedge Accounting von Zinsrisiken auf Portfolioebene an. Für das am 31. Dezember
2006 endende Geschäftsjahr wies UBS einen Nettoverlust von 8 Millionen Franken und für 2005 einen Nettoverlust von 22 Millionen
Franken aus, der dem ineffektiven Anteil der Fair Value Hedges entspricht. Die Fair-Value-Veränderung der abgesicherten Geschäfte
wird bilanziell getrennt von den abgesicherten Geschäften ausgewiesen. Der Fair Value der nach dieser Methode verbuchten Absicherungsderivate
belief sich per 31. Dezember 2006 auf einen positiven Wiederbeschaffungswert von netto 8 Millionen Franken. Am 31. Dezember
2005 standen keine Derivate in bilanziellen Sicherungszusammenhängen nach dieser Methode, weil alle Absicherungstransaktionen
ineffektiv waren und die bilanziellen Sicherungsbeziehungen Ende Dezember 2005 aufgelöst wurden.
Cashflow-Absicherungen von vorgesehenen Transaktionen
UBS ist Schwankungen der künftigen Zins-Cashflows auf Nichthandelsbeständen ausgesetzt, die variabel verzinst oder voraussichtlich
refinanziert, respektive wiederangelegt, werden. Der Betrag und der Zeitpunkt der künftigen Cashflows aus Zins- und Kapitalzahlungen
werden für alle Vermögenswerte und Verpflichtungen eines Portfolios prognostiziert, wobei die vertraglichen Bedingungen der
Instrumente und andere relevante Faktoren wie die geschätzten Vorauszahlungen und Zahlungsausfälle berücksichtigt werden.
Der Gesamtbetrag der geschätzten Zins- und Kapitalzahlungen aller Portfolios über die Zeit bildet die Grundlage für die Bestimmung
des nicht mit dem Handelsgeschäft verbundenen Zinssatzrisikos der Bank, das mittels Zinsswaps mit einer Laufzeit von maximal
22 Jahren abgesichert wird.
Nachfolgend sind die antizipierten Kapital-Cashflows per 31. Dezember 2006 aufgeführt, welche die Basis für die zu erwartenden
Zins-Cashflows bilden.
Antizipierter Cashflow | Mrd. CHF | < 1 Jahr | 1–3 Jahre | 3–5 Jahre | 5–10 Jahre | über 10 Jahre | Mittelzuflüsse (Vermögenswerte) | 228 | 420 | 294 | 267 | 7 | Mittelabflüsse (Verpflichtungen) | 88 | 156 | 109 | 151 | 41 | Mittelflüsse, netto | 140 | 264 | 185 | 116 | (34) |
Gewinne und Verluste auf den effektiven Teilen von Derivaten, die als Cashflow Hedges für vorgesehene Transaktionen gelten,
werden zunächst als Nettobetrag in das Eigenkapital gebucht und dann in das Ergebnis der laufenden Periode umklassiert, wenn
sich der vorgesehene Mittelfluss auf die Erfolgsrechnung auswirkt. Gewinne und Verluste auf den ineffektiven Teilen dieser
Derivate werden direkt in der Erfolgsrechnung verbucht. 2006 resultierte aus ineffektiven Absicherungen ein Verlust von 36
Millionen Franken, 2005 ein Gewinn von 35 Millionen Franken und 2004 ein Gewinn von 13 Millionen Franken.
Per 31. Dezember 2006 entsprach der Fair Value der als Cashflow Hedges für vorgesehene Transaktionen bezeichneten ausstehenden
Derivate einem negativen Wiederbeschaffungswert von netto 462 Millionen Franken und per 2005 einem negativen Wiederbeschaffungswert
von netto 1124 Millionen Franken. 2006 und 2005 wurden auf Schweizer Franken lautende Zinsswaps zu Absicherungszwecken mit
einem positiven Wiederbeschaffungswert von 0 Millionen Franken bzw. einem positiven Wiederbeschaffungswert von 80 Millionen
Franken aufgelöst. Am Jahresende 2006 und 2005 war als Nettobetrag, der zunächst direkt in das Eigenkapital gebucht wurde,
ein Gewinn von 214 Millionen Franken bzw. 346 Millionen Franken enthalten, der sich auf abgelaufene Swaps bezog. Dieser Betrag
wird aus dem Eigenkapital ausgebucht, wenn die abgesicherten Cashflows Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung haben. Infolge
der Aufhebung des Hedge Accountings wurde 2006 ein Nettogewinn von 132 Millionen Franken, 2005 ein Nettogewinn von 243 Millionen
Franken und 2004 ein Nettogewinn von 304 Millionen Franken aus Netto nicht in der Erfolgsrechnung berücksichtigte realisierte
Gewinne ins Ergebnis der laufenden Periode umklassiert. Diese Beträge wurden als Erfolg aus dem Zinsengeschäft erfasst.
Risiken derivativer Instrumente
Derivative Instrumente werden in vielen Handelsportfolios eingesetzt. Die Portfolios umfassen üblicherweise verschiedene Finanzinstrumente,
nicht nur Derivate. Das Marktrisiko von Derivaten wird als integraler Teil des Marktrisikos dieser Portfolios bewirtschaftet
und überwacht. Einzelheiten zum Risikomanagement von UBS für Marktrisiken sind in Anmerkung 29 – Risiken von Finanzinstrumenten,
Abschnitt b) – Marktrisiko zu finden.
Derivative Transaktionen werden mit zahlreichen verschiedenen Gegenparteien abgewickelt, mit denen die UBS meist auch andere
Geschäfte tätigt. Das Kreditrisiko von Derivaten wird im Rahmen des gesamten Kreditengagements des Konzerns gegenüber einer
einzelnen Gegenpartei bewirtschaftet und überwacht. Einzelheiten zum Risikokontrollansatz der UBS für Kreditrisiken sind
in Anmerkung 29 – Risiken von Finanzinstrumenten, Abschnitt c) – Kreditrisiko zu finden. Es ist zu beachten, dass die positiven
Wiederbeschaffungswerte in der Bilanz einen bedeutenden Teil des gesamten Kreditrisikos der UBS darstellen. Die positiven
Wiederbeschaffungswerte für eine einzelne Gegenpartei sind jedoch in den seltensten Fällen ein aussagekräftiger Indikator
für das Kreditrisiko der Bank aus ihrem Derivatgeschäft mit dieser Gegenpartei. Zum einen können die Wiederbeschaffungswerte
im Laufe der Zeit steigen (potenzielles künftiges Risiko), und zum anderen kann das Kreditrisiko durch Netting-Rahmenvereinbarungen
mit der Gegenpartei und bilaterale Deckungsvereinbarungen verringert werden. Diese Faktoren werden sowohl bei der Risikomessung
der Bank zur internen Kontrolle der Kreditrisiken als auch bei der Ermittlung der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Eigenmittelunterlegung
berücksichtigt. Die Tabelle enthält in Anmerkung 29, Abschnitt e) – Eigenmittelunterlegung aber unter Ausserbilanzrisiken
auch Termin- und Swapkontrakte sowie gekaufte Optionen, die das zusätzliche potenzielle künftige Risiko aufzeigen. In Anmerkung
29 sind die Positionen Positive Wiederbeschaffungswerte von Derivaten unter Handelsprodukte (Tabelle in Abschnitt c) – Kreditrisiko)
und Positive Wiederbeschaffungswerte unter Bilanzrisiken (Tabelle in Abschnitt e) – Eigenmittelunterlegung) die gleichen wie
in dieser Anmerkung, denn sie spiegeln die im Insolvenzfall durch die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) bewilligten rechtlich
durchsetzbaren Netting-Vereinbarungen wider. Solche Saldierungsabkommen reduzieren die Brutto-Wiederbeschaffungswerte, wie
auf den nächsten beiden Seiten dargestellt, von beiden, positiven und negativen Wiederbeschaffungswerten, um 219 820 Millionen
Franken zum 31. Dezember 2006 und um 252 192 Millionen Franken zum 31. Dezember 2005. Im Ergebnis beliefen sich die positiven
Wiederbeschaffungswerte nach der Saldierung auf 108 625 Millionen Franken zum 31. Dezember 2006 und 81 590 Millionen Franken
zum 31. Dezember 2005. Diese Zahlen weichen von den Zahlen in der Anmerkung 29 Teil e) ab, da sie die ganze UBS Gruppe abdecken,
während die Angaben in der Anmerkung 29 nur diejenigen Gesellschaften abdeckt, die nach den Vorschriften über Eigenmittelunterlegung
konsolidiert werden.
Per 31. Dezember 2006 | | | Laufzeit | | | Total
PW | Total
NW | Total
Kontraktvolumen in
Mrd. CHF
| | Bis 3 Monate | 3–12 Monate | 1–5 Jahre | über 5 Jahre | Mio. CHF | PW
1 | NW
2 | PW | NW | PW | NW | PW | NW | Zinsinstrumente | Ausserbörslich gehandelt (OTC): | Terminkontrakte | 1 001 | 764 | 172 | 177 | 38 | 34 | | | 1 211 | 975 | 1 848,0 | Swaps | 5 629 | 4 784 | 9 891 | 10 134 | 46 690 | 47 128 | 87 079 | 81 719 | 149 289 | 143 765 | 22 643,4 | Optionen | 273 | 308 | 127 | 440 | 2 252 | 3 563 | 13 529 | 15 148 | 16 181 | 19 459 | 1 432,5 | Börsengehandelt: 3 | Futures | | | | | | | | | | | 2 904,4 | Optionen | 406 | 438 | 474 | 485 | 96 | 96 | | | 976 | 1 019 | 34,7 | Total | 7 309 | 6 294 | 10 664 | 11 236 | 49 076 | 50 821 | 100 608 | 96 867 | 167 657 | 165 218 | 28 863,0 | Kreditinstrumente | Ausserbörslich gehandelt (OTC): | Credit Default Swaps | 35 | 54 | 363 | 673 | 12 874 | 14 035 | 7 425 | 7 953 | 20 697 | 22 715 | 2 536,6 | Total Rate of Return Swaps | 54 | 63 | 100 | 74 | 583 | 1 606 | 4 284 | 3 512 | 5 021 | 5 255 | 103,0 | Total | 89 | 117 | 463 | 747 | 13 457 | 15 641 | 11 709 | 11 465 | 25 718 | 27 970 | 2 639,6 | Devisen | Ausserbörslich gehandelt (OTC): | Terminkontrakte | 4 565 | 4 322 | 1 765 | 1 968 | 827 | 531 | 17 | 103 | 7 174 | 6 924 | 784,0 | Kombinierte Zins- / Währungsswaps | 24 724 | 22 977 | 10 363 | 10 599 | 14 641 | 12 366 | 12 821 | 11 831 | 62 549 | 57 773 | 4 064,6 | Optionen | 2 877 | 2 624 | 2 987 | 3 042 | 828 | 1 041 | 51 | 49 | 6 743 | 6 756 | 1 276,2 | Börsengehandelt:
3 | Futures | | | | | | | | | | | 20,8 | Optionen | 12 | 16 | 2 | 2 | | | | | 14 | 18 | 0,1 | Total | 32 178 | 29 939 | 15 117 | 15 611 | 16 296 | 13 938 | 12 889 | 11 983 | 76 480 | 71 471 | 6 145,7 | Edelmetalle | Ausserbörslich gehandelt (OTC): | Terminkontrakte | 348 | 339 | 573 | 355 | 757 | 371 | 37 | 48 | 1 715 | 1 113 | 25,6 | Optionen | 293 | 580 | 676 | 784 | 1 554 | 1 281 | 118 | 68 | 2 641 | 2 713 | 70,6 | Börsengehandelt: 3 | Futures | | | | | | | | | | | 1,0 | Optionen | 333 | 400 | 427 | 381 | 1 050 | 1 087 | | | 1 810 | 1 868 | 23,9 | Total | 974 | 1 319 | 1 676 | 1 520 | 3 361 | 2 739 | 155 | 116 | 6 166 | 5 694 | 121,1 | Beteiligungstitel / Indizes | Ausserbörslich gehandelt (OTC): | Terminkontrakte | 1 179 | 1 464 | 386 | 1 217 | 506 | 8 | 14 | 103 | 2 085 | 2 792 | 107,8 | Optionen | 1 073 | 3 485 | 3 702 | 5 655 | 6 121 | 8 821 | 1 605 | 2 795 | 12 501 | 20 756 | 258,0 | Börsengehandelt: 3 | Futures | | | | | | | | | | | 72,4 | |
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