UBS AG
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Geschäftsberichte 2006  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Einleitung
Präsentation der Finanzinformationen
UBS
Finanzdienstleistungs-geschäft
Industriebeteiligungen
Bilanz und Mittelflussrechnung
Standards und Grundsätze der Rechnungslegung
Konzernrechnung
Anhang zur Konzernrechnung
UBS AG (Stammhaus)
Zusätzliche Offenlegung nach Richtlinien der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
 

Rechnungslegungsgrundsätze
Rechnungslegungsgrundsätze

Die UBS-Konzernrechnung wurde gemäss den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Da die UBS-Aktie auch in den USA kotiert ist, wird in Anmerkung 42 im Anhang zur Konzernrechnung auf die wesentlichsten Unterschiede eingegangen, die sich im Falle einer Rechnungslegung nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US GAAP) ergäben. Zudem wird eine Überleitung von nach IFRS berechneten Werten für das den UBS-Aktionären zurechenbare Eigenkapital und das Konzernergebnis zu den Werten nach US GAAP aufgeführt.

Sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt, werden sämtliche Finanzinformationen in diesem Dokument auf konsolidierter Basis gemäss IFRS-Normen dargestellt.

Die Seiten 225 bis 238 enthalten die Jahresrechnung für das Stammhaus UBS AG (mit all seinen Schweizer und internationalen Niederlassungen), in dessen direktem oder indirektem Besitz sich alle Konzerngesellschaften von UBS befinden. Die Jahresrechnung des Stammhauses wird gemäss den in der Schweiz geltenden gesetzlichen Vorschriften erstellt und richtet sich nach den schweizerischen bankengesetzlichen Bestimmungen. Abgesehen von diesem Kapitel oder sofern nicht anders erwähnt, bezieht sich «UBS» immer auf den UBS-Konzern und nicht auf das Stammhaus.

Alle Hinweise auf die Jahre 2006, 2005 und 2004 beziehen sich auf das Geschäftsjahr des UBS-Konzerns und des Stammhauses per 31. Dezember 2006, 31. Dezember 2005 und 31. Dezember 2004. Sowohl die UBS-Konzernrechnung als auch die Jahresrechnung des Stammhauses für jede ­dieser Berichtsperioden wurden von Ernst & Young AG geprüft.

Die wichtigsten Rechnungslegungsgrundsätze, die bei der Erstellung der Konzernrechnung zur Anwendung gelangen, werden nachfolgend erläutert. Die Grundlage unserer Rechnungslegung wird in Anmerkung 1 im Anhang zur Konzernrechnung beschrieben.

Standards der Managementrechnung

Die Ergebnisse jeder Geschäftseinheit werden nach den UBS-Grundsätzen zur Managementrechnung ausgewiesen. Die Darstellung nach Geschäftssegmenten widerspiegelt die ­Organisationsstruktur von UBS und die entsprechenden ­Führungsverantwortlichkeiten. Die konzerninternen Verrech­nungen sind in den Ergebnissen der einzelnen Geschäftseinheiten enthalten.

Zuordnung von Erträgen und Aufwendungen zwischen den einzelnen Geschäftseinheiten: Die Zuordnung der Er­träge aus Geschäften mit externen Kunden zu den ein­zelnen Geschäftseinheiten erfolgt auf der Grundlage von Vereinbarungen. Leistungsverrechnungen zwischen Geschäfts­einheiten werden in den Büchern der beiden betroffenen Einheiten unter «Dienstleistungen von / an andere(n) Geschäftseinheiten» ausgewiesen. Transaktionen zwischen den Geschäftseinheiten werden zu intern festgelegten Transferpreisen oder zu marktüblichen Konditionen verrechnet. Die Aufwendungen des Corporate Center wurden, sofern und soweit angemessen, den einzelnen Geschäftseinheiten zugeordnet.

Der Erfolg Zinsengeschäft wird den einzelnen Geschäftseinheiten auf der Grundlage ihrer Bilanzpositionen zugeordnet. Die Refinanzierung der Aktiven und die Anlage der Passiven erfolgen für Geschäftseinheiten, die dem Finanzdienstleistungsgeschäft zuzuordnen sind, über die zentralen Treasury-Abteilungen, und die resultierende Nettomarge wird dem Ergebnis der jeweiligen Geschäftseinheit zugerechnet. Um die Zuordnung zu vervollständigen, wird den Geschäftseinheiten des Finanzdienstleistungsgeschäfts ein risikofreier Ertrag für das ihnen allozierte regulatorische Kapital (ergänzt um Goodwill und den Überschuss an immateriellen Anlagen, siehe weiter unten) gutgeschrieben.

Der Erlös aus dem Kommissionsgeschäft wird der kundenverantwortlichen Geschäftseinheit gutgeschrieben. Die Zuordnung der Erträge aus Geschäften mit Kunden, bei denen mehrere Geschäftseinheiten zur Wertschöpfung beitragen, erfolgt auf der Grundlage von Vereinbarungen.

In der internen Managementberichterstattung und in der Ergebnisdiskussion ermitteln wir die Kreditrisikokosten anhand eines Konzepts der erwarteten Kreditrisikokosten. Die erwarteten Kreditrisikokosten entsprechen den durchschnittlichen jährlichen Kosten, welche aufgrund von Positionen im aktuellen Portfolio, die in Zukunft als gefährdet eingestuft werden, erwartet werden. Die für die einzelnen Unternehmensgruppen ausgewiesenen abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten entsprechen den erwarteten Kreditrisikokosten für das entsprechende Portfolio zuzüglich einer drei­jährigen Amortisierung (entspricht der Abgrenzung in der Tabelle) des Differenzbetrags zwischen den Wertberichtigungen für Kreditrisiken sowie den erwarteten Kreditrisikokosten. Die Differenz zwischen der Summe dieser abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den Unternehmens­gruppen oder Geschäftseinheiten belastet werden, und den auf Konzernebene für die Finanzberichterstattung ausgewiesenen Wertberichtigungen für Kreditrisiken wird dem Corporate Center zugeordnet. Die Tabelle auf der nachfolgenden Seite zeigt die abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den einzelnen Unternehmensgruppen belastet wurden.

Die regulatorischen Kapitalanforderungen für die einzelnen Geschäftseinheiten werden berechnet auf Basis von 10% der nach BIZ-Richtlinien definierten risikogewichteten Aktiven. Zur Messung des Kapitalverbrauchs der Geschäftseinheiten wird das regulatorische Kapital mit dem Goodwill und dem Überschuss an immateriellen Anlagen ergänzt. Die Rendite auf dem allozierten regulatorischen Kapital ist eine Kennzahl zur Leistungsmessung für die Investment Bank und die Einheit Business Banking Switzerland.

Der Personalbestand, angegeben auf Vollzeitbasis («full-time equivalents»/FTE), errechnet sich als ein Prozentsatz der Arbeitsstunden, die fest angestellte Mitarbeiter mit einem 100%-Pensum in der Regel leisten. Das FTE für eine einzelne Person kann nicht höher sein als 1,0. Der Personalbestand umfasst sämtliche Mitarbeiter (inklusive Mitarbeiter in Ausbildung), mit Ausnahme externer Vertragspartner.

Kreditrisikokosten nach Unternehmensgruppen im Finanzdienstleistungsgeschäft

Mio. CHF

Global Wealth Management & Business Banking

Investment Bank

UBS Total

Für das Geschäftsjahr endend am 31.12.06

Wealth Management International & Switzerland

Wealth Management US

Switzerland

Erwartete Kreditrisikokosten

(78)

(8)

(327)

(171)

(584)

Abgrenzungen

49

8

512

232

801

Abgegrenzte erwartete Kreditrisikokosten

(29)

0

185

61

217

Wertberichtigungen für Kreditrisiken

1

(1)

109

47

156

Ausgleichsposition dem Corporate Center als ­Wertberichtigung für Kreditrisiken zugeordnet

(61)

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