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Geschäftsberichte 2006  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Einleitung
Präsentation der Finanzinformationen
UBS
Finanzdienstleistungs-geschäft
Industriebeteiligungen
Bilanz und Mittelflussrechnung
Standards und Grundsätze der Rechnungslegung
Konzernrechnung
Anhang zur Konzernrechnung
UBS AG (Stammhaus)
Zusätzliche Offenlegung nach Richtlinien der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
 

Global Asset Management
Global Asset Management

John A. Fraser

John A. Fraser | Chairman und CEO Global Asset Management

 

Der Vorsteuergewinn nahm 2006 um 32% auf 1392 Millionen Franken (2005: 1057 Millionen Franken) zu. ­Verglichen mit 2005 kommen darin die gestiegenen Vermögensverwaltungsgebühren in allen Geschäftsbereichen sowie die performanceabhängigen Erträge im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen zum Ausdruck. Der Geschäftsaufwand, der infolge der Personalaufstockung sowie gestiegener leistungsabhängiger Vergütungen und Investitionen in strategische Initiativen und IT-Projekte zunahm, glich das Ergebnis teilweise aus.

Managementrechnung

Für das Geschäftsjahr endend am oder per

Veränderung in %

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

31.12.06

31.12.05

31.12.04

31.12.05

Kommissionsertrag Institutional Asset Management

1 803

1 330

1 085

36

Kommissionsertrag Wholesale Intermediary

1 417

1 157

937

22

Total Geschäftsertrag

3 220

2 487

2 022

29

Barkomponente

1 305

899

822

45

Aktienkomponente 1

198

89

71

122

Total Personalaufwand

1 503

988

893

52

Sachaufwand

399

304

299

31

Dienstleistungen von / (an) andere(n) Geschäftseinheiten

(105)

116

126

Abschreibungen auf Liegenschaften und übrigen Sachanlagen

27

21

23

29

Abschreibungen auf Goodwill

0

0

129

Abschreibungen auf immateriellen Anlagen

4

1

0

300

Total Geschäftsaufwand

1 828

1 430

1 470

28

Ergebnis vor Steuern

1 392

1 057

552

32

KPI

Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag (%) 2

56,8

57,5

72,7

Institutional Asset Management

Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF)

519

441

344

18

davon: Geldmarktfonds

28

16

17

75

Neugelder (Mrd. CHF) 3

29,8

21,3

23,7

davon: Geldmarktfonds

11,0

(3,0)

(1,2)

Bruttomarge auf verwaltete Vermögen (Bp.) 4

38

34

32

12

1  Einschliesslich der entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge und Aufwand aus Zuteilungen von alternativen Anlagen. 2  Total Geschäftsaufwand / Total Geschäftsertrag. 3  Ohne Zins- und Dividendenerträge. 4  Total Geschäftsertrag / Durchschnittlich verwaltete Vermögen.

Für das Geschäftsjahr endend am oder per

Veränderung in %

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

31.12.06

31.12.05

31.12.04

31.12.05

Wholesale Intermediary

Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF)

347

324

257

7

davon: Geldmarktfonds

59

62

64

(5)

Neugelder (Mrd. CHF) 1

7,4

28,2

(4,5)

davon: Geldmarktfonds

(2,5)

(9,7)

(20,6)

Bruttomarge auf verwaltete Vermögen (Bp.) 2

43

40

36

8

Kapitalrendite und BIZ-Zahlen

Rendite auf alloziertes regulatorisches Kapital (%) 3

84,8

69,9

36,4

Risikogewichtete Aktiven gemäss BIZ

2 723

1 570

1 702

73

Goodwill und Überschuss immaterielle Anlagen 4

1 677

1 438

1 189

17

Alloziertes regulatorisches Kapital 5

1 949

1 595

1 359

22

Zusätzliche Informationen

Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF)

866

765

601

13

Neugelder (Mrd. CHF)

37,2

49,5

19,2

Personalbestand (auf Vollzeitbasis)

3 436

2 861

2 665

20

1  Ohne Zins- und Dividendenerträge. 2  Total Geschäftsertrag / Durchschnittlich verwaltete Vermögen. 3  Ergebnis vor Steuern / Durchschnittliches alloziertes regulatorisches Kapital. 4  Goodwill und die 4% des BIZ Tier-1-Kapitals übersteigenden immateriellen Anlagen. 5  10% der risikogewichteten Aktiven gemäss BIZ zuzüglich Goodwill und Überschuss immaterielle Anlagen.

Geschäftsertragskomponenten

Global Asset Management erzielt ihre Einkünfte aus den Asset-Management- und Fondsadministrationsdienstleistungen, die sie für Finanzintermediäre und institutionelle Anleger erbringt. Die von Wholesale-Intermediary- und institutionellen Kunden entrichteten Gebühren hängen vom Marktwert der verwalteten Vermögen und von einer erfolgreichen Anlageperformance ab. Die Erträge werden demzufolge von den jeweils herrschenden Marktverhältnissen und Währungsniveaus, vom Zu- und Abfluss von Kundengeldern sowie von der relativen Anlageperformance beeinflusst.

2006

Kennzahlen zur Leistungsmessung

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug im Jahr 2006 56,8% und lag damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Dieses Ergebnis war dem Geschäftsertrag zu verdanken, der infolge höherer Management-Fees in allen Bereichen sowie deutlich höheren performanceabhängigen Einkünften im Geschäft mit alternativen und quantitativen Anlagen zunahm. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch den höheren Geschäftsaufwand, der aufgrund des gestiegenen Personalbestands und höherer leistungsabhängiger Ver­gütungen im Einklang mit dem Geschäftswachstum zunahm.

Institutional Asset Management (institutionelle Kunden)
Die verwalteten Vermögen institutioneller Kunden beliefen sich am 31. Dezember 2006 auf 519 Milliarden Franken. Gegenüber den 441 Milliarden Franken des Vorjahres stellt dies eine Zunahme um 18% dar, in der sich die erfreuliche Marktentwicklung (insbesondere der Aktien), der kräftige Neugeldzufluss und die Akquisition der Banco Pactual widerspiegeln.

2006 betrug der Neugeldzufluss 29,8 Milliarden Franken, verglichen mit 21,3 Milliarden Franken 2005. Die meisten Anlagekategorien verzeichneten hohe Mittelzuflüsse, die durch Mittelabflüsse bei Aktienmandaten teilweise ausgeglichen wurden.

Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen belief sich 2006 auf 38 Basispunkte, 4 Basispunkte mehr als 2005. Die Verbesserung ist dem Ertragszuwachs zu verdanken, der sich daraus ergab, dass die performanceabhängigen Einkünfte und die Erträge von Dillon Read Capital Management (DRCM) aus dem Geschäft mit externen Kunden rascher zunahmen als die durchschnittlich verwalteten Vermögen.

Wholesale Intermediary (Finanzintermediäre)
Die verwalteten Vermögen beliefen sich am 31. Dezember 2006 auf 347 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Zunahme von 23 Milliarden Franken dar, in der sich die erfreuliche Marktentwicklung, der Neugeld­zufluss und die Akquisition der Banco Pactual wider­spiegeln.

2006 betrug der Neugeldzufluss 7,4 Milliarden Franken, verglichen mit 28,2 Milliarden Franken 2005. Dieser Vorjahreswert war dank einer Vielzahl von Produktlancierungen in allen wichtigen Anlagekategorien erreicht worden. Im Berichtsjahr waren Mittelabflüsse bei Obligationen- und Aktienfonds und gleichzeitig anhaltende Zuflüsse in Anlagestrategiefonds zu verzeichnen.

2006 lag die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen bei 43 Basispunkten und damit um 3 Basispunkte über dem Vorjahreswert, was hauptsächlich auf die gestiegenen Management-Fees zurückzuführen ist.

Ergebnis

2006 erzielten wir ein hervorragendes Jahresergebnis. Der Vorsteuergewinn stieg gegenüber dem Vorjahr von 1057 Millionen Franken auf 1392 Millionen Franken. Darin kommen die gestiegenen Management-Fees in allen Geschäftsbereichen sowie die performanceabhängigen Erträge im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen zum Ausdruck. Der Geschäftsaufwand, der infolge der Personalaufstockung sowie gestiegener leistungsabhängiger Vergütungen und Investitionen in strategische Initiativen und IT-Projekte zunahm, glich das Ergebnis teilweise aus.

Geschäftsertrag
Der Geschäftsertrag kletterte 2006 um 29% auf 3220 Millionen Franken (2005: 2487 Millionen Franken). Im institutionellen Geschäft stiegen die Erträge 2006 um 36% auf 1803 Millionen Franken, verglichen mit 1330 Millionen Franken 2005. Der Zuwachs widerspiegelt die in den meisten ­Anlagebereichen höheren Management-Fees, die Neugeldzuflüsse, die gestiegenen Börsenbewertungen sowie die performanceabhängigen Einkünfte, die im Geschäft mit alternativen und quantitativen Anlagen klar zunahmen. Die Erträge aus dem Wholesale-Intermediary-Geschäft erhöhten sich um 22% von 1157 Millionen Franken 2005 auf 1417 Millionen Franken 2006. Dies war den Management-Fees zuzuschreiben, die aufgrund von Nettoneugeldzuflüssen und höheren Marktbewertungen in den meisten Segmenten stiegen.

Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand nahm 2006 infolge der Personalaufstockung und der höheren leistungsabhängigen Vergütungen auf 1828 Millionen Franken zu (2005: 1430 Millionen Franken). Der Personalaufwand lag mit 1503 Millionen Franken um 52% über dem Wert von 2005, hauptsächlich weil darin DRCM enthalten ist. Der Sachaufwand stieg um 31% von 304 Millionen Franken 2005 auf 399 Millionen Franken 2006, primär bedingt durch Investitionen in strategische Initiativen. 2006 wurden anderen Geschäftseinheiten Beträge in Höhe von 105 Millionen Franken verrechnet, nachdem im Vorjahr noch Belastungen anderer Geschäftseinheiten von 116 Millionen Franken zu verzeichnen gewesen waren. Hauptgrund sind gestiegene Weiterverrechnungen an die Investment Bank für von DRCM erbrachte Investment-Management-Dienstleistungen. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Abschreibungen um 6 Millionen Franken auf 27 Millionen Franken. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagen nahmen 2006 geringfügig auf 4 Millionen Franken zu.

2005

Kennzahlen zur Leistungsmessung

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug im Jahr 2005 57,5% und lag damit 15,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Diese Abnahme ist einem höheren Geschäftsertrag in allen Segmenten zuzuschreiben, der vornehmlich auf gestiegene vermögensabhängige Einkünfte zurückzuführen ist. Positiv wirkte sich auch der tiefere Sachaufwand aus, der primär zurückging, weil Goodwill seit 2005 nicht mehr abgeschrieben wird.

Institutional Asset Management (institutionelle Kunden)

Institutional Asset Management (institutionelle Kunden)
Die verwalteten Vermögen institutioneller Kunden betrugen am 31. Dezember 2005 441 Milliarden Franken. Damit lagen sie um 28% über den 344 Milliarden Franken vom 31. Dezember 2004. Zu verdanken war dies der erfreulichen Markt­entwicklung, den bedeutenden Neugeldzuflüssen und den günstigen Währungsumrechnungseffekten.

Für das Gesamtjahr 2005 betrug der Neugeldzufluss 21,3 Milliarden Franken, was gegenüber den 23,7 Milliarden Franken 2004 eine leichte Abnahme bedeutet. Während den traditionellen Anlagen erneut mehr Mittel zuflossen, erreichten die Neugelder bei den alternativen und quantitativen Anlagen den Stand von 2004 nicht.

2005 belief sich die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen für das Gesamtjahr auf 34 Basispunkte, womit sie die 32 Basispunkte des Vorjahres leicht übertraf.

Wholesale Intermediary (Finanzintermediäre)
Die verwalteten Vermögen beliefen sich am 31. Dezember 2005 auf 324 Milliarden Franken, was gegenüber dem 31. Dezember 2004 eine Zunahme um 67 Milliarden Franken darstellt. Im Jahr 2005 betrug der Nettozufluss an Kundengeldern insgesamt 28,2 Milliarden Franken, nachdem 2004 noch 4,5 Milliarden Franken abgeflossen waren.

Bei den Geldmarktfonds kam es 2005 zu Abflüssen in Höhe von 9,7 Milliarden Franken (Vorjahr: 20,6 Milliarden Franken). Diese Abflüsse wurden 2005 durch Zuflüsse in Höhe von 37,9 Milliarden Franken wettgemacht, die sich auf alle traditionellen Anlagekategorien (Aktien, Festzinspapiere, Asset Allocation) verteilten.

2005 lag die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen bei 40 Basispunkten und damit 4 Basispunkte höher als im Vorjahr, was auf die Verlagerung auf Anlageklassen im höheren Margensegment zurückzuführen ist.

Ergebnis

Der Vorsteuergewinn nahm 2005 um 91% auf 1057 Millionen Franken zu. Die Erhöhung ist einem um 23% gestiegenen Geschäftsertrag zuzuschreiben, der den bedeutenden Neugeldzuflüssen und einem freundlichen Marktumfeld zu verdanken war, das zu höheren Bewertungen der Vermögen führte. Zudem war bei den performanceabhängigen Einkünften, insbesondere bei den alternativen und quantitativen Anlagen, ein Anstieg zu verzeichnen. Der Sachaufwand ging zurück, vor allem weil ab 2005 keine Goodwill-Abschreibungen mehr vorgenommen werden. Teilweise kompensiert wurde dies durch den höheren Personalaufwand, der im Einklang mit der geschäftlichen Expansion zunahm.

Geschäftsertrag
Der Geschäftsertrag erhöhte sich 2005 um 23% von 2022 Millionen Franken im Vorjahr auf 2487 Millionen Franken. Diese Zunahme war auf bedeutende Neugeldzuflüsse sowie ein freundliches Marktumfeld zurückzuführen, das zu höheren Bewertungen der Vermögen und damit zu höheren vermögensabhängigen Erträgen in allen Geschäftseinheiten führte. Ferner war bei den performanceabhängigen Einkünften, insbesondere bei den alternativen und quantitativen Anlagen, ein markanter Zuwachs zu verzeichnen. Im institutionellen Geschäft stiegen die Erträge 2005 um 23% auf 1330 Millionen Franken, verglichen mit 1085 Millionen Franken im Vorjahr. Dies war höheren Management-Fees in allen Bereichen und höheren performanceabhängigen Einkünften, namentlich im Geschäft mit alternativen und quantitativen Anlagen, zuzuschreiben. Die Erträge aus dem Wholesale-Intermediary-Geschäft nahmen um 23% von 937 Millionen Franken 2004 auf 1157 Millionen Franken 2005 zu. Dies war den Management-Fees zuzuschreiben, die aufgrund von Nettoneugeldzuflüssen und höheren Marktbewertungen in allen Segmenten stiegen.

Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand sank von 1470 Millionen Franken 2004 auf 1430 Millionen Franken 2005, vor allem infolge des Wegfalls von Goodwill-Abschreibungen. Dies wurde durch den höheren Personalaufwand, bedingt durch die geschäftliche Expansion, zum Teil neutralisiert. Die Personalaufwendungen lagen mit 988 Millionen Franken um 11% über dem Wert von 2004. Der Sachaufwand stieg um 2% von 299 Millionen Franken 2004 auf 304 Millionen Franken 2005. Die Belastungen anderer Geschäftseinheiten verringerten sich 2005 um 10 Millionen Franken auf 116 Millionen Franken (2004: 126 Millionen Franken). Grund dafür waren unter anderem die vermehrten Weiterverrechnungen gegenüber Wealth-Management-Einheiten infolge der verstärkten Nachfrage nach spezialisiertem Investment Research. Mit 21 Millionen Franken blieben die Abschreibungen im gleichen Zeitraum mit einem Rückgang von lediglich 2 Millionen Franken nahezu unverändert. Aufgrund einer Änderung in der Rechnungslegung entfielen die Abschreibungen auf Goodwill. 2004 beliefen sich die Goodwill-Abschreibungen auf insgesamt 129 Millionen Franken. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagen nahmen infolge der Akquisition des Immobilienfondsgeschäfts von Siemens leicht zu auf 1 Million Franken.

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