2006 erzielten wir das beste Ergebnis in der Geschichte der Investment Bank. Der Vorsteuergewinn belief sich 2006 auf 5943
Millionen Franken. Dies ist ein Plus von 15% gegenüber dem Vorjahr. Der Geschäftsertrag betrug im Berichtsjahr 21 787 Millionen
Franken. Dies entspricht gegenüber den 17 484 Millionen Franken des Vorjahres einer Zunahme um 25%.
Im Aktiengeschäft lagen die Erträge 35% über dem Niveau von 2005. Insgesamt erhöhten sich die Erträge aus Cash Equities dank
positiven Marktverhältnissen, die zu starken Ergebnissen in den Emerging Markets führten. Die Erträge aus dem Derivatgeschäft
stiegen weltweit infolge der kräftigeren Nachfrage. Der Ertragsanstieg im Aktienkapitalmarktgeschäft ist dem lebhaften Geschehen
auf den Kapitalmärkten zu verdanken. Im Zuge der wachsenden Kundenbasis und der Zunahme der Einlagen wurden die Prime-Brokerage-Dienstleistungen
weiter ausgebaut. Die Erträge im Geschäft mit börsengehandelten Derivaten nahmen zu. Der Anstieg ist auf die Akquisition des
globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO gegen Ende des Jahres zurückzuführen. Der Eigenhandel und das Geschäft
mit aktiengebundenen Produkten wiesen ebenfalls höhere Erträge aus als im Vorjahr.
Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 14%. Im Energiehandel und im
Geschäft mit verbrieften Hypotheken stiegen die Erträge, was dem Zinsengeschäft zu einem im Vergleich zum Vorjahr besseren
Ergebnis verhalf. Die Entwicklung wurde durch niedrigere Erträge im Derivatgeschäft gebremst. Die Sparte Credit Fixed Income
verzeichnete ein starkes Wachstum im strukturierten Kreditgeschäft und im Sekundärkreditmarkt. Das Syndicated-Finance-Geschäft
profitierte von den regeren Marktaktivitäten und verzeichnete ebenfalls höhere Erträge. Die Verluste aus Credit Default Swaps,
die zur Absicherung von Kreditengagements eingesetzt werden, beliefen sich auf 245 Millionen Franken (2005: Gewinn von 103
Millionen Franken). Die Erträge aus dem Municipal-Securities-Geschäft lagen 2006 unter dem Vorjahr. Von kräftigen Ertragszuwächsen
profitierten das Fremdwährungsgeschäft, das Cash and Collateral Trading und insbesondere das Metallgeschäft.
Die Erträge aus dem Investment Banking beliefen sich 2006 auf 3273 Millionen Franken. Dies entspricht einem Zuwachs von 31%
gegenüber dem Vorjahr und ist auf Wachstum in allen Regionen, insbesondere in Asien, zurückzuführen. Im Anleihen- und Aktienkapitalmarktgeschäft
wurden im Vergleich zum Vorjahr beträchtliche Zuwachsraten erzielt. Das Leveraged-Finance-Geschäft wuchs weiter, was von einem
verstärkten Engagement von UBS in diesem Bereich zeugt. Im Beratungsgeschäft nahmen die Erträge im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls
zu, da die Kunden strategische Chancen nutzten.
Der Geschäftsaufwand stieg 2006 um 3541 Millionen Franken auf 15 844 Millionen Franken. Dies ist ein Plus von 29% gegenüber
dem Vorjahr (12 303 Millionen Franken).
Die Zunahme des Personalaufwands um 23% gegenüber 2005 war höheren Bonusabgrenzungen und Salärkosten infolge des erhöhten
Personalbestands zuzuschreiben. Die aktienbasierten Vergütungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um 30% zu. Gründe dafür waren
höhere Aktienzuteilungen im Jahr 2006 und der als Folge des Kursanstiegs der UBS-Aktie höhere Marktwert der im Berichtsjahr
zugeteilten Optionen. Die "Compensation Ratio" (der Personalaufwand im Verhältnis zum Geschäftsertrag) für das Gesamtjahr
fiel zwischen 2005 und 2006 um 0,8 Prozentpunkte auf 52,3%. Die höheren leistungsabhängigen Vergütungen und der gestiegene
Personalbestand wurden durch das Ertragswachstum mehr als kompensiert.
Der Sachaufwand nahm gegenüber dem Vorjahr um 47% zu. 2006 erfolgten mehrere neue Rückstellungen. Die IT- und sonstigen Outsourcingkosten
sowie die Beratungshonorare stiegen. Grund dafür waren höhere Projektkosten zur Unterstützung des zukünftigen Geschäftswachstums
in den Bereichen Fixed Income, Prime Brokerage und Emerging Markets. Die Administrations-, Reise- und Repräsentationsspesen
nah-men ebenfalls zu, in geringerem Umfang auch die Mietkosten.
Die Belastungen anderer Geschäftseinheiten erhöhten sich von 640 Millionen Franken 2005 auf 956 Millionen Franken 2006. Dieser
Anstieg widerspiegelt die Verrechnungen von Global Asset Management für die Verwaltung der in Dillon Read Capital Management
investierten Mittel und die höheren Verrechnungen der Einheit ITI (IT-Infrastruktur) infolge des gestiegenen Personalbestands.