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Geschäftsberichte 2006  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Jahresergebnis 2006
 

Global Wealth Management & Business Banking
Global Wealth Management & Business Banking

Wealth Management International & Switzerland

Der Vorsteuergewinn erreichte 2006 einen Rekordwert und war mit 5203 Millionen Franken um 25% höher als 2005. Zum einen beruht die Zunahme auf höheren vermögensabhängigen Erträgen, die dank günstigen Marktbedingungen und Neugeldzuflüssen erzielt wurden. Zum anderen ist sie auf steigende Zinserträge zurückzuführen, die wiederum dem Ausbau des Lombardkreditgeschäfts zu verdanken waren. Bedingt durch unsere Expansion stieg der Geschäftsaufwand im Vorjahresvergleich um 15%. Mehrkosten für IT-Services, die von anderen Geschäftsbereichen erbracht werden, führten zu einer Erhöhung des verrechneten Aufwands. Der Personalaufwand erhöhte sich um 22%, hauptsächlich infolge der Einstellung von 2009 zusätzlichen Mitarbeitern.

Im Jahr 2006 kletterte der Neugeldzufluss auf einen Rekordwert von 97,6 Milliarden Franken, gegenüber 68,2 Milliarden Franken 2005. Zu diesem hervorragenden Ergebnis trugen Zuflüsse in sämtlichen Regionen und über das ganze Jahr hinweg bei. Insbesondere die Regionen Asien/Pazifik und Europa entwickelten sich erfreulich - dies als Resultat unserer Wachstumsstrategie.

Die verwalteten Vermögen nahmen im Berichtsjahr von 982 Milliarden Franken um 16% auf 1138 Milliarden Franken per 31. Dezember 2006 zu. Dieser Anstieg war in erster Linie dem hohen Neugeldzufluss und den steigenden Finanzmärkten zu verdanken. Übernommene Geschäftseinheiten, die 2006 integriert wurden, steuerten 4,8 Milliarden Franken zu den verwalteten Vermögen bei. Negative Währungseffekte dämpften diese Entwicklung leicht. Ende 2006 waren rund 36% der verwalteten Vermögen in US-Dollar denominiert.

Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen betrug 2006 103 Basispunkte und war damit um einen Basispunkt höher als im Vorjahr (102 Basispunkte). Die vermögensbasierte Marge stieg dank höheren Kommissionserträgen und vermehrten Lombardkrediten, während die Marge auf vermögensunabhängigen Erträgen zurückging.

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich 2006 auf 51,7%, gegenüber 53,7% im Vorjahr. Trotz der höheren Kosten, die mit unserer globalen Expansionsstrategie verbunden sind, zeigt diese Kennzahl seit vier Jahren eine ununterbrochen positive Entwicklung.

Wealth Management US

Der Vorsteuergewinn belief sich im Berichtsjahr auf 582 Millionen Franken, gegenüber 312 Millionen Franken im Jahr 2005. In US-Dollar betrachtet entspricht dies einer Performancesteigerung um 86%.

Der Geschäftsertrag stieg von 5156 Millionen Franken 2005 auf 5863 Millionen Franken. Diese Zunahme um 14% beruht vorwiegend auf den vermögensabhängigen Erträgen, die infolge der grösseren Vermögensbasis deutlich gestiegen sind. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr gegenüber 2005 (4844 Millionen Franken) auf 5281 Millionen Franken. Grund dafür ist ein gestiegener Personal- und Sachaufwand, der unter anderem auf strategische Wachstums­initiativen und die Akquisition des Geschäftsstellennetzes für Privatkunden von Piper Jaffray zurückzuführen ist. Die Kosten stiegen infolge einer Rückstellung im Zusammenhang mit Büroräumlichkeiten in New Jersey, nachdem entschieden worden war, diese unterzuvermieten und nicht selbst zu nutzen. Dem standen im Vergleich zu 2005 geringere Rückstellungen für Rechtsfälle gegenüber.

Der Neugeldzufluss belief sich 2006 auf 15,7 Milliarden Franken. Damit ging er gegenüber dem Vorjahr (26,9 Milliarden Franken) um 42% zurück. Einschliesslich Zinsen und ­Dividenden erreichten die Neugelder im Berichtsjahr 37,9 Milliarden Franken, verglichen mit 45,2 Milliarden Franken 2005. Trotz dieses Rückgangs fällt der Neugeldzufluss im Konkurrenzvergleich gemessen an der Vermögensbasis positiv aus.

Die verwalteten Vermögen von Wealth Management US stiegen von 752 Milliarden Franken am 31. Dezember 2005 um 10% auf 824 Milliarden Franken am 31. Dezember 2006. Die Zunahme war das Resultat der günstigen Marktentwicklung 2006 sowie der Akquisition des Geschäftsstellennetzes für Privatkunden von Piper Jaffray. Letztere brachte UBS verwaltete Vermögen von netto 54 Milliarden Franken.

Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen für 2006 betrug 76 Basispunkte, gegenüber 75 Basispunkten 2005. Die Steigerung ist darauf zurückzuführen, dass die Erträge im Jahresverlauf stärker zunahmen als die durchschnittlich verwalteten Vermögen.

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug 2006 90,1%, verglichen mit 93,9% im Vorjahr. Der Rückgang widerspiegelt den Geschäftsertrag, der dank deutlich höheren vermögensabhängigen Einkünften zunahm. Geschmälert wurde dieser positive Effekt hingegen durch die steigenden Kosten, und zwar in erster Linie einen höheren Personalaufwand aufgrund von Wachstumsinitiativen sowie die Integration des Geschäftsstellennetzes für Privatkunden von Piper Jaffray.

Business Banking Switzerland

Der Vorsteuergewinn erreichte 2006 das Rekordniveau von 2356 Millionen Franken und übertraf damit den Vorjahreswert um 167 Millionen Franken oder 8%. Dafür war in erster Linie das Ertragswachstum verantwortlich. Die vermögensabhängigen Erträge und Courtageeinnahmen stiegen, während der Personalaufwand im Zuge der Auslagerung des Facility Managements in der Schweiz zurückging. Im Ergebnis kommt unser anhaltend diszipliniertes Kostenmanagement zum Ausdruck. Die abgegrenzten erwarteten Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken beliefen sich auf 185 Millionen Franken.

Der Neugeldzufluss lag 2006 mit 1,2 Milliarden Franken um 2,2 Milliarden Franken unter den 3,4 Milliarden Franken des Vorjahres. Ursachen dafür waren niedrigere Mittelzuflüsse bei bestehenden Kunden sowie eine Verlagerung von Vermögensverwaltungs- auf Depotmandate.

Die verwalteten Vermögen stiegen von 153 Milliarden Franken im Vorjahr auf 161 Milliarden Franken 2006. Im Verlauf des Berichtsjahres wurden Kundenvermögen in Höhe von 8,2 Milliarden Franken von Business Banking Switzerland auf Wealth Management International & Switzerland übertragen. Dieser Transfer erfolgte im Rahmen der Entwicklung von Kundenbeziehungen.

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis lag 2006 bei 57,3% und damit 0,9 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr (58,2%), da die Erträge stärker stiegen als die Kosten.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief sich am 31. Dezember 2006 auf 143,4 Milliarden Franken (brutto). Dies entspricht einem Plus von 1% gegenüber dem Vorjahr. Höhere Volumen bei den Privathypotheken konnten den anhaltenden Rückgang unseres Recovery-Portfolios auf 2,6 Milliarden Franken (2005: 3,3 Milliarden Franken) mehr als ausgleichen.

Ergebnis nach Geschäftseinheiten

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

Wealth Management International & Switzerland

Wealth Management US

Business Banking Switzerland

Global Wealth Management & Business Banking

Für das Geschäftsjahr endend am oder per

31.12.06

31.12.05

31.12.06

31.12.05

31.12.06

31.12.05

31.12.06

31.12.05

Total Geschäftsertrag

10 798

9 011

5 863

5 156

5 270

5 071

21 931

19 238

Total Geschäftsaufwand

5 595

4 850

5 281

4 844

2 914

2 882

13 790

12 576

Ergebnis vor Steuern

5 203

4 161

582

312

2 356

2 189

8 141

6 662

Neugelder (Mrd. CHF)

97,6

68,2

15,7

26,9

1,2

3,4

114,5

98,5

Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF)

1 138

982

824

752

161

153

2 123

1 887

Personalbestand (auf Vollzeitbasis)

13 564

11 555

18 557

17 034

15 913

16 023

48 034

44 612



Fakten & Zahlen zu Wealth Management

– Wir verfügen über mehr als 140 Jahre Erfahrung im Wealth-Management-Geschäft. Mit verwalteten Vermögen in Höhe von 1962 Milliarden Franken sind wir der führende globale Wealth Manager.

– Im Rahmen unserer internationalen und schweizerischen Wealth-Management-Aktivitäten verwalten wir Vermögen in Höhe von 1138 Milliarden Franken und beschäftigen mehr als 4700 Kundenberater. In den USA gehören wir zu den führenden Wealth-Management-Adressen. Unsere über 7800 Finanzberater betreuen Vermögen in Höhe von 824 Milliarden Franken.

– Unsere Kundenberater erbringen eine Fülle von Wealth-Management-Dienstleistungen: von der Vermögensverwaltung über die Nachlassplanung bis hin zu Corporate-­Finance-Beratung und Art Banking.

– Unseren Kunden steht dank der offenen Produktplattform ein breites Spektrum an sorgfältig geprüften, erstklassigen Drittprodukten zur Verfügung, die unser eigenes Angebot ergänzen.

Fakten & Zahlen zu Business Banking Switzerland

– Als Nummer eins in der Schweiz bieten wir Privat- und Firmenkunden eine umfassende Palette von Bank- und Wertschriftendienstleistungen an.

– Über mehr als drei Millionen Konten, Hypo­theken und andere Finanzbeziehungen betreuen wir rund 2,7 Millionen Privatkunden in der Schweiz.

– Wir erbringen zudem Dienstleistungen für zirka 137 000 Firmenkunden, zu denen auch institutionelle Investoren, öffentliche Körperschaften sowie Stiftungen mit Sitz in der Schweiz zählen.

– Unsere 1253 multifunktionalen Geldautomaten und 301 Geschäftsstellen bilden ein Netzwerk, über das keine andere Bank in der Schweiz verfügt.

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