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Geschäftsberichte 2006  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Jahresergebnis 2006
 

Ergebnis Finanzdienstleistungsgeschäft
Ergebnis Finanzdienstleistungsgeschäft

Erfolgsrechnung1

Für das Geschäftsjahr endend am oder per

Veränderung in %

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

31.12.06

31.12.05

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Zinsertrag

87 401

59 286

47

Zinsaufwand

(80 880)

(49 758)

63

Erfolg Zinsengeschäft

6 521

9 528

(32)

Wertberichtigungen für Kreditrisiken

156

375

(58)

Zinserfolg nach Wertberichtigungen für Kreditrisiken

6 677

9 903

(33)

Erfolg Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft

25 881

21 436

21

Erfolg Handelsgeschäft

13 318

7 996

67

Übriger Erfolg

1 295

561

131

Total Geschäftsertrag

47 171

39 896

18

Barkomponente

21 282

18 275

16

Aktienkomponente 2

2 187

1 628

34

Total Personalaufwand

23 469

19 903

18

Sachaufwand

7 929

6 448

23

Dienstleistungen von / an andere(n) Geschäftseinheiten

(9)

(14)

36

Abschreibungen auf Liegenschaften und übrigen Sachanlagen

1 245

1 240

0

Abschreibungen auf immateriellen Anlagen

148

127

17

Total Geschäftsaufwand

32 782

27 704

18

Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern

14 389

12 192

18

Steuern

2 751

2 296

20

Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

11 638

9 896

18

Aufgegebene Geschäftsbereiche

Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen vor Steuern

4

4 564

(100)

Steuern

0

489

(100)

Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

4

4 075

(100)

Konzernergebnis

11 642

13 971

(17)

Den Minderheitsanteilen zurechenbares Konzernergebnis

389

454

(14)

aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

389

454

(14)

aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

0

0

Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

11 253

13 517

(17)

aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

11 249

9 442

19

aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

4

4 075

(100)

Zusätzliche Informationen

Personalbestand (auf Vollzeitbasis)

78 140

69 569

12

1 Ohne Erfolg aus Industriebeteiligungen. 2 Einschliesslich der entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge und Aufwand aus Zuteilungen von anderen Anlageinstrumenten.



Ergebnisse

Auf Basis der fortzuführenden Geschäftsbereiche erzielten wir 2006 das beste Ergebnis unserer Geschichte. Alle Einheiten wiesen ein höheres Ergebnis aus als im Vorjahr. Das den UBS-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis belief sich 2006 auf 11 253 Millionen Franken. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche steuerten 4 Millionen Franken bei. 2005 hatte sich deren Beitrag wegen des Verkaufs von Private Banks & GAM auf 4075 Millionen Franken belaufen. Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen kletterte auf 11 249 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme um 19% gegenüber den 9442 Millionen des Jahres 2005.

Geschäftsertrag

Der Geschäftsertrag stieg gegenüber 2005 (39 896 Millionen Franken) um 18% auf 47 171 Millionen Franken. Dies ist der höchste je erreichte Wert.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft umfasst neben Erträgen aus dem Zinsdifferenzgeschäft (Ausleihungen und Einlagen) auch den Erfolg aus Handelstätigkeiten (beispielsweise Coupon- und Dividendenerträge).

Der Erfolg aus Handelstätigkeit belief sich 2006 auf 13 119 Millionen Franken und nahm somit gegenüber 2005 um 15% zu. Die Erträge aus dem Aktienhandel lagen 2006 bei 4759 Millionen Franken und damit um 21% über dem Ergebnis 2005. Die Erträge im Derivatgeschäft, im Prime Broke­rage und im Eigenhandel nahmen 2006 stark zu. Teilweise neutralisiert wurde diese erfreuliche Entwicklung durch niedrigere Erträge aus Cash Equities. Im Handel mit festverzinslichen Produkten stiegen die Erträge 2006 um 8%, was dem Zinsen- und Metallgeschäft sowie dem Bereich Credit Fixed Income zu verdanken war. Dies wurde teilweise durch tiefere Erträge im Derivatgeschäft kompensiert, bedingt durch weniger aktive Kunden. Die Erträge aus dem Devisengeschäft legten 2006 gegenüber dem Vorjahresniveau zu.

Der Erfolg aus dem Zinsdifferenzgeschäft stieg 2006 um 9% auf 5829 Millionen Franken, gestützt auf eine Zunahme besicherter Kredite an vermögende Privatkunden weltweit. Zudem kommen darin die höheren Spreads für Einlagen in US-Dollar, Euro und Schweizer Franken sowie das gestiegene Hypothekenvolumen für Schweizer Kunden zum Ausdruck. Im amerikanischen Wealth-Management-Geschäft wirkten sich die höheren Einlagen sowie die höheren Spreads darauf vorteilhaft aus. Dem standen jedoch geringere Erträge aus dem rückläufigen Schweizer Recovery-Portfolio gegenüber.

Der Erfolg aus Treasury-Aktivitäten und aus anderen Aktivitäten war 2006 mit 891 Millionen Franken 19% höher als im Vorjahr. Der Zinsertrag stieg aufgrund einer höheren konsolidierten Kapitalbasis. Gegenüber dem Vorjahr profitierte der Ertrag von gestiegenen Bewertungen bei US-Dollar-Devisenoptionen, die eingesetzt wurden, um das Währungsrisiko künftiger Gewinne abzusichern. Der US-Dollar verlor 2006 gegenüber dem Schweizer Franken an Wert.

2006 lösten wir Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von netto 156 Millionen Franken auf, verglichen mit netto 375 Millionen Franken 2005. Diese Entwicklung widerspiegelt anhaltend günstige Bedingungen an den Kreditmärkten. Das Wachstum der Weltwirtschaft blieb trotz einer leichten Abkühlung in den USA robust.

Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft stieg 2006 um 21% auf 25 881 Millionen Franken. Zu diesem Ergebnis trugen insbesondere die vermögensabhängigen Erträge bei, ebenso die Einkünfte im Anlagefonds-, Emissions- und Corporate-Finance-Geschäft und die Netto-Courtageeinnahmen.

Der Übrige Erfolg wuchs 2006 gegenüber 2005 um 131%. Hauptgrund dafür waren Gewinne auf unseren Mitgliedschaften an der New York Stock Exchange, die im Zuge des Börsengangs im März 2006 in Aktien umgetauscht wurden. Ferner verkauften wir unsere Beteiligungen an der London Stock Exchange, an Babcock & Brown und an der EBS Group.

Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich 2006 um 18% auf 32 782 Millionen Franken.

Der Personalaufwand stieg um 18% auf 23 469 Millionen Franken 2006, da die leistungsabhängigen Vergütungen als Folge des guten Geschäftsgangs in allen Bereichen höher ausfielen. Der Saläraufwand stieg 2006 aufgrund der jährlichen Lohnerhöhungen und des Personalbestands, der im Zuge der stetigen Expansion unserer Geschäftsaktivitäten um 12% aufgestockt wurde. Die Aktienkomponente des Saläraufwands nahm 2006 um 34% zu. Hauptgründe dafür sind die höheren Aktienzuteilungen im Jahr 2006 und der infolge des Kursanstiegs der Aktie höhere Marktwert der Optionen. Die Sozialleistungen erhöhten sich im Berichtsjahr aufgrund gestiegener Saläre und Bonuszahlungen um 9%. Ebenfalls aufgrund gestiegener Saläre sowie infolge des grösseren Personalbestands nahmen die Beiträge an Vorsorgeeinrichtungen 2006 um 13% zu. Der übrige Personalaufwand wuchs 2006 gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des erhöhten Personalbestands.

Der Sachaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 1481 Millionen Franken auf 7929 Millionen Franken 2006. Ursache dafür waren verschiedene Rückstellungen, insbesondere jene für den Vergleich mit der Sumitomo Corporation sowie für einen langfristigen Büromietvertrag in New Jersey. Strategische Projekte führten zu einer Erhöhung der Beratungshonorare. IT- und sonstige Outsourcingkosten, der Aufwand für Marketing und Public Relations sowie die Auslagen für Marktdaten-Services stiegen als Folge des höheren Geschäftsvolumens. Der grössere Personalbestand führte zu einem Anstieg von Mietkosten und Reisespesen.

Die Abschreibungenauf immaterielle Anlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahresniveau um 17% auf 148 Millionen Franken. Grund dafür waren die 2006 getätigten Akquisitionen.

Personalbestand

Die Zahl der im Finanzdienstleistungsgeschäft tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich im Berichtsjahr um 8571 oder 12% auf 78 140 (2005: 69 569) erhöht. Im Zuge der anhaltenden Expansion unserer Kerngeschäfte stieg der Personalbestand in sämtlichen Unternehmensgruppen. Teilweise beruhte der Zuwachs auch auf der Integration von Mitarbeitern von Banco Pactual, von Piper Jaffray und von ABN AMRO.

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