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SRI Verwaltete Vermögen | |||||
Für das Jahr endend am | Veränderung in % | ||||
Mrd. CHF (Ausnahmen sind angegeben) | GRI 1 | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.03 | 31.12.04 |
UBS | 2 652 | 2 217 | 2 098 | 20 | |
Socially Responsible Investments (SRI) | |||||
Positivselektion | F9 | 1,05 | 0,78 | 0,71 | 34 |
Engagement 2 | F9 | 38,90 | 31,60 | 23 | |
Negativselektion | F9 | 10,73 | 7,32 | 8,95 | 47 |
Drittanbieter 2 | F9 | 0,61 | 0,29 | 109 | |
Insgesamt in SRI investierte Vermögen | Insgesamt in SRI investierte Vermögen | 51,29 | 39,99 | 28 | |
Anteil an den insgesamt investierten Vermögen (%) 3 | 1,93 | 1,80 | |||
Performance der SRI-Fonds von UBS (in %) | Performance der SRI-Fonds von UBS (in %) | ||||
Absolute Performance des Eco Performance 4 | 21,79 | 4,66 | 15,90 | ||
Relative Performance des Eco Perf. gegenüber MSCI 5 | (5,72) | (1,30) | (3,74) | ||
Positivselektion: Positivkriterien qualifizieren ein Unternehmen zur Aufnahme in einen Fonds oder ein Portfolio, wenn deren Strategien, Prozesse und Produkte positive Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg, die Umwelt und die Gesellschaft haben.
Engagement: Anleger nehmen den Dialog mit dem Verwaltungsrat oder dem Management einer Firma auf, um die unternehmerischen Aktivitäten hinsichtlich ökologischer, sozialer und ethischer Gesichtspunkte zu beeinflussen.
Negativselektion: Bei der Anwendung von Negativkriterien wird in gewissen Bereichen aufgrund von ethischen, sozialen oder ökologischen Kriterien nicht investiert. Beispiele sind die Rüstungs- und die Tabakindustrie, das Glücksspiel oder Branchen, die stark umweltschädigende Auswirkungen haben.
Drittanbieter: Die offene Produktarchitektur von UBS bietet Kunden Zugang zu SRI-Produkten von Drittanbietern.
UBS verfügt über grosse Erfahrung bei der Integration ökologischer und sozialer Kriterien in ihre Research- und Beratungstätigkeit. Zusätzlich zu finanziellen Überlegungen werden bei nachhaltigen Anlagen, so genannten Socially Responsible Investments (SRI), auch ökologische, soziale oder ethische Kriterien berücksichtigt.
Global Asset Management bietet privaten und institutionellen Kunden eine breite Palette an Socially Responsible Investments an. In der Schweiz und in Japan wählen wir die Titel in jeder Branche gemäss ökologischen und sozialen Kriterien nach dem «Best in Class»-Prinzip aus. 2005 hat UBS einen neuen Fonds-Umbrella (UBS Responsibility Fonds) geschaffen, unter welchem künftig alle SRI-Fonds für private Investoren zusammengefasst werden, wie zum Beispiel der neu aufgelegte Global-Innovators-Fonds. Dieser investiert hauptsächlich in kleine Unternehmen, die in den Bereichen erneuerbare Energien, Wassermanagement, Ernährung, Gesundheit und Mobilität Produkte mit grossem Potenzial produzieren. Der neu lancierte europäische SRI-Fonds bedient sich sowohl spezieller SRI- als auch herkömmlicher Researchplattformen, um ein konzentriertes Portfolio erstklassiger SRI-Titel zusammenzustellen. Unser aktuelles SRI-Angebot umfasst mittlerweile globale, europäische und japanische Aktienprodukte, die alle am MSCI- oder Topix-Index gemessen werden. In den USA verwaltet Global Asset Management verschiedene Mandate institutioneller Kunden, die mittels «negativer» SRI-Kriterien bestimmte Firmen oder Sektoren ausschliessen. In Grossbritannien verfolgt Global Asset Management die Strategie, die Corporate-Governance- und Corporate-Responsibility-Aktivitäten der Firmen, in die investiert wird, gezielt zu beeinflussen. UBS bietet auch SRI-Produkte von Drittanbietern an.
Bei der Investment Bank wurde ein Researchteam für SRI geschaffen, das Research in Bereichen mit zunehmenden oder schwindenden Risiken betreibt. Es beobachtet auch die von externen SRI-Agenturen bereitgestellten Ratings und koordiniert das Research der Analysten zu aktuellen SRI-Themen. Bei der Frage, wie sich die Auswirkungen SRI-relevanter Themen auf den Aktienkurs von Unternehmen quantifizieren lassen, ist es kommentierend und beratend tätig. Neu steht institutionellen Kunden von UBS auf dem ResearchWeb der Bank eine Seite zu Socially Responsible Investments zur Verfügung.
Gespräche mit Kundenberatern und detaillierte Marktanalysen haben gezeigt, dass das Interesse an SRI zunimmt und bei Anlageentscheidungen sozial verantwortliche und umweltfreundliche Kriterien an Bedeutung gewinnen. Die Unternehmensgruppe Global Wealth Management & Business Banking beschloss deshalb, intern das Bewusstsein für SRI-Initiativen und -Produkte zu fördern. Mit einer Awareness-Kampagne wurden 2005 in der Schweiz die Kundenberater auf SRI sensibilisiert. Im Rahmen dieser Initiative erhielten sie Unterstützung, um die jeweiligen Kundenbedürfnisse in diesem Bereich besser analysieren und verstehen zu können.
Management-Indikatoren für Umweltleistung | ||||||
Für das Jahr endend am | Veränderung in % | |||||
Personalbestand auf Vollzeitbasis (Ausnahmen sind angegeben) | GRI 1 | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.03 | 31.12.04 | |
Mitarbeiter Finanzdienstleistungsgeschäft 2 | 69 569 | 67 407 | 65 879 | 3 | ||
In spezialisierten Umweltfachstellen 3 | 25,3 | 22,0 | 16,4 | 15 | ||
Umweltsensibilisierung | ||||||
Ausgebildete Mitarbeiter | F5 | 2 251 | 1 664 | 1 377 | 35 | |
Ausbildungszeit (Stunden) | F5 | 1 214 | 2 124 | 1 857 | (43) | |
Fachausbildung mit Umweltbezug | ||||||
Ausgebildete Mitarbeiter | F5 | 1 010 | 602 | 1 106 | 68 | |
Ausbildungszeit (Stunden) | F5 | 2 066 | 1 932 | 2 548 | 7 | |
Externe Umweltaudits 4 | ||||||
Auditierte Mitarbeiter | F6 | 147 | 11 | 26 | 1 236 | |
Auditierungszeit (Tage) | F6 | 17 | 2 | 3 | 750 | |
Interne Umweltaudits 5 | ||||||
Auditierte Mitarbeiter | F6 | 216 | 148 | 171 | 46 | |
Auditierungszeit (Tage) | F6 | 39 | 29 | 37 | 34 | |
Unser Engagement gegenüber der Umwelt unterstreichen wir mit unserem globalen Umweltmanagementsystem, das nach ISO 14001 zertifiziert ist. Das System umfasst sowohl das Bankgeschäft als auch die innerbetrieblichen Abläufe und wurde 2005 von unserem Auditor SGS erfolgreich rezertifiziert.
Wir sind weiterhin bestrebt, Umweltaspekte in alle unsere Geschäftsaktivitäten zu integrieren. Unsere Umweltpolitik basiert auf fünf Grundsätzen:
– Wir sind bestrebt, in all unseren Geschäftsfeldern Umweltrisiken zu berücksichtigen, insbesondere im Kreditgeschäft, im Investment Banking, in der Beratung und im Research sowie bei unseren eigenen Anlagen.
– Wir wollen Chancen wahrnehmen, die sich auf den Finanzmärkten bezüglich umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen wie Socially Responsible Investments eröffnen.
– Wir suchen aktiv nach Möglichkeiten, die durch unsere internen Arbeitsabläufe entstehenden Belastungen von Luft, Boden und Wasser zu verringern. Im Vordergrund steht dabei die Reduktion der Emission von Treibhausgasen. Überdies wollen wir die ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen unserer Lieferanten überprüfen.
– Wir stellen die effiziente Umsetzung unserer Umweltpolitik durch unser weltweit zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 – der internationalen Norm für Umweltmanagement – sicher.
– Wir investieren in Know-how und integrieren Umweltaspekte in unsere interne Kommunikation und Ausbildung.
Die Konzernleitung verabschiedet die Umweltpolitik von UBS und ernennt einen Group Environmental Representative, der die Leitlinien der Umweltstrategie von UBS bestimmt und umweltrelevante Themen gegenüber dem Corporate Responsibility Committee zur Sprache bringt. Die Hauptverantwortung für die Umsetzung der Umweltpolitik gemäss ISO 14001 liegt bei den Unternehmensgruppen.
Jedes Jahr halten wir anhand von Key Performance Indicators (KPI) unsere Umweltleistung im Detail fest, was uns einen jährlichen Vergleich ermöglicht. Diese KPIs basieren auf Branchenstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI) und dem Verein für Umweltmanagement (VfU) – beide umfassen spezifische Reportingkennzahlen für die Umweltleistungen von Finanzinstituten.
Die oben stehenden Managementindikatoren bieten einen Überblick über das Umweltmanagementsystem auf Konzernebene.
Für UBS ist es von zentraler Bedeutung, die mit ihren Geschäftstransaktionen verbundenen Umweltrisiken zu ermitteln, zu bewirtschaften und zu kontrollieren. So können beispielsweise der Cashflow oder die Vermögenswerte einer Gegenpartei durch Umweltaspekte wie ineffiziente Herstellungsverfahren oder Altlasten eines Gebäudes beeinträchtigt werden. Ein weiteres Beispiel ist das Haftungsrisiko, welches entsteht, wenn die Bank eine Sicherheit in ihre eigenen Bücher übernimmt.
Investment Bank
Die Investment Bank verfügt über eine globale Umweltrisikopolitik, die weltweit für alle Transaktionen, Tätigkeiten und angebotenen Dienstleistungen gilt. Der Umfang einer Umweltanalyse hängt von mehreren Faktoren wie der Risikoeinstufung, der Kenntnis der Gegenpartei sowie der inhaltlichen Beurteilung des vom Kunden bereitgestellten Prospekts ab. Im ersten Schritt der Due Diligence werden die Umweltfaktoren durch Mitarbeiter der Investment Bank summarisch analysiert. Sind erhöhte Umweltrisiken zu erwarten, können sich die Mitarbeiter an ein internes Kompetenzzentrum wenden, das eine eingehende ökologische Beurteilung durchführt. 2005 hat dieses Kompetenzzentrum 36 solcher detaillierter Risk Assessment Reports erstellt.
Global Wealth Management & Business Banking
Global Wealth Management & Business Banking wendet seine Umweltrisikopolitik auf sein gesamtes Kreditgeschäft an. Damit wird vor allem sichergestellt, dass Portfolios, die bedeutende Umweltrisiken bergen, identifiziert und überwacht werden. Ausserdem ist das allgemeine Vorgehen für die Bewirtschaftung von Umweltrisiken im Kreditgeschäft festgehalten. Die effektiven ökologischen Beurteilungen fliessen in diese Prozesse ein und werden jeweils auf das Kundensegment, die Grösse der Transaktion und das tatsächliche Risiko zugeschnitten. Diese allgemeine Beurteilung des Umweltrisikos umfasst eine dreistufige Prüfung. Die erste Prüfung nimmt der zuständige Kundenberater vor. Dabei untersucht er die finanziellen Risiken, die mit ökologischen Aspekten wie Einhaltung der Umweltgesetze, Arbeitssicherheit, Altlasten oder Naturgefahren verbunden sind. Lassen sich Risiken nach der ersten Prüfung nicht ausschliessen, nimmt ein Credit Officer eine zweite Prüfung vor. Er beurteilt, ob die ermittelten Risiken transparent genug sind, um eine Kreditentscheidung zu treffen. Transaktionen, die ein erhöhtes Umweltrisiko mit sich bringen, werden einer dritten Prüfung – einer detaillierten Umweltrisikoprüfung – unterzogen. Diese Dienstleistung erbringt die Umweltrisikoeinheit der Unternehmensgruppe. 2005 wurden 34 solche detaillierten Beurteilungen durchgeführt. Sind mit einer Transaktion substanzielle Umweltrisiken verbunden, kann die Bank auf verschiedene Arten vorgehen: Sie kann die Konditionen des Kreditvertrags anpassen, mit dem Kunden mögliche Korrekturmassnahmen thematisieren oder die Transaktion ganz ablehnen.
Global Asset Management
2004 hat Global Asset Management eine formelle Umweltrisikomatrix eingeführt, mit der potenzielle Reputations- und Umweltrisiken ihrer Anlagen beurteilt werden. Die Beurteilung der Anlagen erfolgte nach Geschäftsbereichen, und die entsprechenden Ergebnisse wurden den für die Bestätigung der ISO-14001-Zertifizierung zuständigen Auditoren vorgelegt. Diese Risikomatrix ist inzwischen Teil des Umweltmanagementsystems von Global Asset Management.
Je grösser die Kreisfläche des Fussabdrucks, desto
grösser die ökologische Bedeutung des jeweiligen
Prozesses.
Der Umwelt-Fussabdruck zeigt die Umweltbelastung
(z.B. durch Emissionen, Ressourcenverbrauch, Abfälle)
eines Prozesses inklusive der relevanten vor- und nachgelagerten
Prozesse wie Rohstoffgewinnung, Herstellung,
Transport und Entsorgung. Der Umwelt-Fussabdruck
wird über den Verbrauch an nicht erneuerbaren
Energien angenähert.
Der CO2-Fussabdruck zeigt das Treibhauspotenzial
eines Prozesses und schliesst ebenfalls alle relevanten
vor- und nachgelagerten Prozesse ein. Der CO2-Fussabdruck
entspricht der Menge von CO2 und anderen
Treibhausgasen, die durch den entsprechenden Energieverbrauch
entsteht.
Wir beeinflussen die Umwelt auf vielfältige Weise: Für unsere Geschäftstätigkeit benötigen wir Elektrizität, unsere Mitarbeiter gehen auf Geschäftsreise, sie brauchen Papier und produzieren bei ihrer täglichen Arbeit Abfall. Zudem sind die Büros mit Heizungs- und Kühlungssystemen ausgestattet. Der sparsamere Umgang mit diesen Ressourcen kann unsere Betriebsmargen steigern und unsere ökologische Leistung verbessern. Durch zahlreiche Massnahmen stellen wir sicher, dass unser Unternehmen auch in ökologischer Hinsicht effizient geführt wird.
So analysieren wir jedes Jahr unsere Umweltauswirkungen und unseren CO2-Fussabdruck. Die Grafik auf Seite 157 zeigt, wie sich unser Energieverbrauch, unser Geschäftsreiseverkehr, unser Papierverbrauch und unser Abfall in relativer Hinsicht auf die Umwelt und unseren CO2-Fussabdruck auswirken. Dabei wird unser Energieverbrauch auf die verschiedenen Erzeugungsquellen heruntergebrochen, und es werden deren jeweilige Auswirkungen auf die Umwelt und die CO2-Emissionen aufgezeigt. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass der von uns gekaufte Energiemix unsere Umweltauswirkungen und unseren CO2-Fussabdruck insgesamt stark beeinflusst. 2005 stammten 25% der verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energiequellen und aus Fernwärme.
Gegenüber dem Vorjahr stieg unser Energieverbrauch 2005 insgesamt um 3%, was ungefähr der Erhöhung unseres Personalbestands um 3,2% im gleichen Zeitraum entspricht. Die direkten und indirekten CO2-Emissionen von UBS nahmen um 8,6% zu (siehe CO2-Fussabdruck in der Tabelle auf Seite 159). Dafür gibt es mehrere Erklärungen: UBS verzeichnete im asiatisch-pazifischen Raum und, in geringerem Masse, in den USA ein starkes Wachstum. In diesen Regionen hat der Strommix einen hohen Anteil fossiler Quellen, im Gegensatz zum saubereren Energiemix, der in der Schweiz und in London gekauft wird. Die Expansion unseres Geschäfts brachte 2005 auch eine Zunahme der Flugreisen mit sich – ein weiterer wesentlicher Grund für die steigenden CO2-Emissionen. UBS ist sich dieser eng mit ihrer Wachstumsstrategie zusammenhängenden Entwicklung bewusst und hat beschlossen, das Thema systematisch und ganzheitlich anzugehen. Unsere geplante Strategie zur Reduktion der CO2-Emissionen wird im Kasten auf der Seite 156 näher erläutert.
Detailliertere Informationen zum Umweltmanagement-system von UBS sind auf dem Internet unter www.ubs.com/umwelt verfügbar.
| Corporate Responsibility bei UBS – Grundsätze und Richtlinien |
Wir messen der Corporate Responsibility grosse Bedeutung bei. Dies zeigt sich auch in den verschiedenen Unternehmensdokumenten mit Grundsätzen und Richtlinien, die für alle UBS-Mitarbeiter weltweit gelten. In unseren Leitwerten – Vision und Werte – ist festgehalten, dass wir Teil der globalen Gemeinschaft sind und unsere soziale Verantwortung wahrnehmen. UBS und ihre Mitarbeiter verhalten sich vorbildlich. Unsere Integrität ist entscheidend für den Erhalt unseres wichtigsten Werts: die gute Reputation von UBS. Der Verhaltens- und Ethikkodex der UBS-Gruppe legt die für alle UBS-Mitarbeiter verbindlichen Grundsätze und Praktiken fest. Er fasst die allgemein gültigen Standards für Fairness, Ehrlichkeit und Integrität zusammen und bildet die Grundlage für sämtliche UBS-Policies. Beschäftigung UBS bietet allen Mitarbeitern gleiche Beschäftigungs- und Beförderungschancen. Niemand wird aufgrund von ethnischem Hintergrund, Geschlecht, Nationalität, Alter, körperlichen Fähigkeiten, sexueller Orientierung oder Religion diskriminiert. «Whistleblowing Protection for Employees» Mit dieser Policy will UBS ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, Handlungen, die gegen Gesetze, Regelungen oder Verhaltensregeln verstossen, den zuständigen Vertretern des oberen Managements zur Kenntnis zu bringen, ohne dass den Mitarbeitern daraus ein Nachteil entsteht. Interessenkonflikte UBS will eine faire Behandlung all ihrer Anspruchsgruppen gewährleisten, ist sich aber gleichzeitig bewusst, dass Interessenkonflikte nicht immer zu vermeiden sind. Deshalb haben wir allgemeine Grundsätze erarbeitet, die die Erkennung und den richtigen Umgang mit dieser Thematik regeln. Ergänzt wird diese Policy durch spezifische Regelungen für Situationen, in denen es zu Interessenkonflikten kommen könnte, wie Eigengeschäfte oder das Anbieten bzw. Annehmen von Geschenken. Die Investment Bank von UBS hat zudem spezielle Policies für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit ihrer Researchtätigkeit. Geldwäscherei und Bestechung von Amtsträgern UBS hat sich der Bekämpfung von Geldwäscherei, Korruption und Terrorismusfinanzierung verpflichtet. Dazu hat sie diverse Policies verfasst sowie einen effizienten Rahmen für die Risikobewirtschaftung und eine spezielle Einheit geschaffen, die UBS Group Money Laundering Prevention Unit. Die Bestechung von Amtsträgern soll durch adäquate interne Prozesse verhindert werden, die vorsehen, dass die Übertragung von Vermögenswerten an Amtsträger vorgängig bewilligt werden muss. Mitgliedschaften und Vergabungen Die Handhabung und einheitliche Behandlung von Mitgliedschaften und Vergabungen durch UBS und ihre Mitarbeiter weltweit ist in einer speziellen Policy geregelt. Diese hält fest, dass Vergabungen Beiträge à fonds perdu an Organisationen sind, deren Tätigkeiten (unter anderem) gemeinnützigen, karitativen und kulturellen Zwecken oder der Weiterbildung dienen. Neue Geschäftstätigkeiten Die Kontroll- und Überwachungsstrukturen innerhalb von UBS und ihren Geschäftsbereichen geben einen Prozess für neue Geschäftstransaktionen vor. Dieser Prozess stellt sicher, dass neue Geschäfte oder Transaktionen mit unseren Umwelt-, sozialen und ethischen Standards im Einklang stehen. Informationssicherheit UBS befolgt bezüglich Informations-sicherheit die höchsten Standards. Sie hält die Gesetze und regulatorischen Vorschriften in diesem Bereich ein und nimmt so ihre Pflichten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Aktionären wahr. Umweltmanagement UBS ist bestrebt, Umweltaspekte in alle Geschäftsaktivitäten mit einzubeziehen. Im Rahmen ihrer Umweltpolitik hat sie die in der UNEP-Bankenerklärung festgelegten Praktiken in sämtlichen Bereichen des Bankgeschäfts und bankinternen Abläufen umgesetzt. |
| Katastrophenhilfe |
Im vergangenen Jahr wurden wir Zeuge mehrerer schwerer Naturkatastrophen, unter anderem des Tsunami Ende 2004 in Südostasien, des Wirbelsturms Katrina in den USA und des Erdbebens in Pakistan. Bei all diesen Katastrophen war unmittelbare Hilfe gefordert. In diesen und weiteren Fällen wurden UBS und ihre Mitarbeiter aktiv und unterstützten die betroffenen Gemeinschaften auf unterschiedliche Art und Weise. Als Reaktion auf den Tsunami stellte UBS 3 Millionen US-Dollar Soforthilfe zur Verfügung und errichtete den UBS Tsunami Relief Fund, um auch langfristige Unterstützung zu leisten. UBS verdoppelte im Rahmen dieses Hilfsfonds die Spenden der Mitarbeiter. So kamen Gelder in Höhe von über 4 Millionen Franken zusammen. Damit finanziert UBS 14 Wiederaufbauprojekte in den Katastrophengebieten. Wir sind überzeugt, dass die von uns ausgewählten Projekte das Geld wirklich dringend benötigen, und haben sorgfältig geprüft, ob die Spenden unserer Mitarbeiter effektiv den bedürftigsten Gemeinden zugute kommen. Durch die Fokussierung auf mittel- bis langfristige Hilfe haben wir sichergestellt, dass ausgewählte Projekte unsere laufenden Programme in der Region ergänzen. UBS wird diese Projekte während ihrer gesamten Dauer begleiten. Detaillierte Informationen zum UBS Tsunami Relief Fund finden Sie auf dem Internet unter: www.ubs.com/tsunamirelief Zusätzlich spendeten wir 2005 sowohl nach dem Wirbelsturm Katrina als auch nach dem Hochwasser in der Schweiz für den Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten Hilfsgelder in Höhe von jeweils 1 Million Franken. Ferner unterstützten wir die Hilfsbemühungen nach dem Erdbeben in Pakistan, indem wir die Spenden unserer Mitarbeiter in Grossbritannien und dem asiatisch-pazifischen Raum um denselben Betrag ergänzten. |
| Herausforderung Klimawandel |
Für UBS stellt der Klimawandel eine der bedeutsamsten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Der Klimawandel wird global weit reichende Auswirkungen auf Ökosysteme, Gesellschaften und Volkswirtschaften haben. Als Antwort auf neue Regulierungen sowie sich bietende Risiken und Chancen am Markt wird die Geschäftswelt innovative Strategien entwickeln. Wie geht UBS diese Herausforderung an?
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